Wie beeinflussen psychische Erkrankungen den Alltag?

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3 Antworten

Also es fing bei mir damals mit leichten dingen an wie z.B. keinen spaß mehr daran mit freunden was zu unternehmen.. bzw misstrauisch gegenüber Freunden zu sein.. ich habe mich irgendwann nirgendwo mehr wohlgefühlt... bin nicht mehr vor die Haustür gegangen da ich angst vor der öffentlichkeit hatte ..hab mich nicht getraut auf die Arbeit zu fahren oder in die Berufschule noch nichtmal Einkaufen gehen habe ich mich getraut...

Wie du dir wahrscheinlich Denken kannst hat das meinen Alltag schon ziemlich /komplett beeinflusst. 


Wenn man allerdings so weit ist wie ich war sollte man Vollstationär gehen.
In der Tagesklinik sind die Menschen die zuhause meist noch halbwegs im Griff haben und lebenswichtigedinge tun können wie Einkaufen.

Bei jeglicher Psychischer Erkrankung kann die erkrankung den Alltag beeinflussen zum beispiel hatten damalige mitpatienten erzählt sie können nicht in größere Menschenmengen gehen und vermeiden diese gerne(gehen zum beispiel lieber morgens einkaufen statt abend s wenn das Geschäft voll ist). Oder bei einer Zwangsstörung wenn du den halben tag damit beschäftigt bist die Wohnung zu putzen oder sonst irgendwas und auch nicht mehr vor die Haustür gehst vor Angst vor den Bakterien hast.

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Kommentar von iNachtblume
18.04.2016, 15:24

Vielen lieben Dank für deine Antwort! In der Tagesstätte  ist tatsächlich auch ein Wohnheim dabei,  also könnten ähnliche Fälle vorkommen.

Nochmal vielen Dank und ich wünsche dir alles gute für die Zukunft!

Darf ich noch fragen wie du jetzt damit umgehst/lebst?

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Das ist ganz unterschiedlich und kommt auch auf die Spezialisierung der Tagesklinik an, in der du dein Praktikum machst. Ich bin nun die letzte Woche in einer TK für Depressionen und der Alltag wird insofern eingeschränkt, dass man seine Freude für die Dinge verliert, antriebslos wird, nur im Bett/Couch/Sessel abhängt und lustlos wird. Dazu kommen Symptome wie Druck in der Brust, schnelle Erschöpfbarkeit, stündige Traurigkeit, Stimmungsschwankungen, konzentrationsstörungen usw. Es ist ein vielschichtiges Krankheitsbild, welches einer Behandlung durch Psycho- und medikamentöse Therapie. Soviel zu meinen Erfahrungen. Man kann es den meisten Leuten übrigens nicht ansehen, dass sie depressiv sind, deshalb wirst du bestimmt auch etwas irritiert sein, wenn du auch mal auf Akademiker/Studenten triffst, oder Leute, die aufgrund ihrer Art einen an sich gesunden Eindruck machen. Viel Spaß

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Kommentar von SchizoSync
18.04.2016, 15:09

Bedarf*

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Kommentar von iNachtblume
18.04.2016, 15:14

Vielen Dank für die Antwort, habe die Symptome auch schon gelesen. Aber danke

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Ich habe eigene Erfahrungen. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Gehe unvoreingenommen in die Tagesklinik und sammle deine eigenen.

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Kommentar von iNachtblume
18.04.2016, 14:58

Das mache ich . Meine Aufgabe im Vorfeld ist aber zu recherchieren in wie weit psychische Erkrankungen den Alltag beeinflussen / beeinträchtigen. Wenn das nicht zu persönlich ist, wäre ich um ein paar Details dankbar. Liebe Grüße 

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