Stimmt, es dass die Kinder früher eher sauber wurden weil sie Windeln aus Baumwolle hatten, die wieder gewaschen wurden? Begünstigen Wegwerfwindeln dass die Kinder nicht so schnell sauber werden?

Die Gefahr besteht, weil sie es nicht mehr als so unangenehm empfinden wenn sie in die Windel machen. Ich habe meine Kinder relativ oft ohne laufen lassen, dann merken sie was geschieht und gehen eher auf die Toilette.
Quatsch, das liegt an den Eltern wie sie es trainieren und an dem Kind wann es soweit ist

Das liegt nicht an den Windeln, sondern daran, wann die Eltern die Kinder an den Pott gewöhnen.
Unsere Tochter war mit ca. 2 1/2 Jahren sauber. Es ist auch vieles eine Elternsache. Windeln sind bequem, man muß das Kind nicht dauernd fragen, ob es auf Toilette muß usw.
CrazyDaisy am 10. September 2009 12:20 Ja, die Windeln sind auch immer kuschelig, auch wenn sie nass sind, damit wird ja sogar geworben. Ein nasses Höschen ist dem Kind ja selber unangenehm, das fördert natürlich den Drang zur Toilette.
ach unsinn das kommt auf das kind an die einen früher die anderen später

Es ist halt bequem die Windel einfach zu entsorgen anstatt zu waschen. Das ist einfacher, als das Kind auf den Topf zu setzen.
Meine Nichte trug noch mit Drei Windeln...
Das ist alles Schmarn, das kommt auf die Lernfähigkeit und Einstellung eines Kindes an. Meine Tochter bockig und deshalb möchte sie noch ihren Pampers haben und manchmal auch nicht. Kinder ab 2 sind sehr schlau und können ein um Finger wickeln.
du hast ne zweijährige die noch nicht sauber ist? wann willste damit anfangen? entweder du bist erwachsen u. hast deine tochter im griff oder wie es ausschaut hat sie dich im griff. seit wann ist ein zweijähriges schlauer als die eltern. hm naja vielleicht solltest du mal drüber nachdenken ob die erziehung so funktioniert.
Ja, das habe ich auch schon öfter gehört. Ich kann mir vorstellen das liegt daran, dass die Einwegwindeln sich auch wenn sie voll sind trocken anfühlen und das Kind somit nicht stören. Wenn eine Baumwollwindel nass war, dann war das sicherlich unangenehm auf der Haut.

Ich habe das noch nie gehört, und kann mir das auch nicht vorstellen. Mir erschließt sich da so spontan einfach keine Begründung.

das liegt sicher nicht an den windeln!!das liegt an der konsequenz der eltern!

In der Theorie nein, in der Praxis ja. Denn früher hatte jede Mutter ein vitales Interesse an der frühen Sauberkeit des Kindes. Heute wird weggeworfen, das geht schnell und macht zumindest zuhause weniger Dreck.

Es liegt nicht an den Windeln.Kinder kennen keien Ekel.Es ist ja auch was von ihnen.Fruezeitiges Training und das Kind wird schnell aus den Windeln sein.

In den Baumwollwindeln haben es die Kleinen nicht so kuschelg warm und trocken sondern feucht und unangenehm. Bei den Wegwerfwindeln wird die Flüssigkeit doch zum größten Teil aufgesaugt. Baumwollwindelkinder gehen freiwilliger auf die Toilette als im nassen zu sitzen oder zu liegen.
Die Zeit wann Kinder trocken werden bestimmen eigentlich die Kinder selbst - wenn sie ihre Blase kontrollieren können. Ich habe beim ersten Kind stoffwindeln und beim zweiten wegwerfwindeln genommen (unterschiedlicher Stoffwechsel / Stuhlgang) beide Kinder waren mit etwas mehr als Drei Jahren sauber, wobei sie beide schon eher aufs Töpfchen und so sind, aber dann eben noch in der Nacht oder Tags mal eingepullert haben, suaber heißt auch meiner Meinung nach nicht, das man die Kinder so oft auf toilette setzt, dass nichts mehr in der Windel landet sondern das sie bewußt merken, jetzt muss ich mal und gehen aufs Klo. Die eine hat zunächst tagsüber keine Windel mehr gebraucht, aber noch circa 2 Monate in der Nacht. Die andere war so fast von heute auf morgen komplett sauber. Das Argument mit dem trockenen Hintern zählt bei manchen Kindern, viele meckern bei nasser Windel bis sie gewechselt wurde, diese werden meist schneller sauber, aber ich kenne genügend Stoff+Wegwerfwindelkinder, die mit total verklebtem Popo ewig hätten rumlaufen können, die hat das einfach nicht gestört. Ob Kinder heute später sauber werden liegt auch etwas an der Erziehung, gemeinsame Töpfchensitzungen in früheren zeiten in der Kita sind nicht mit "Sauber Sein" gleichzusetzen. Es gab auch früher Kinder die mit 5 noch in die Hose machten, aber heute ssind meiner Meinung nach die Eltern so bequem und die Windeln so günstig und einfach zu handhaben, das man die Windeln lieber etwas länger dranläßt, um nasse Hosen zu verhindern. Meist bleibt die Windeln dann trocken, aber manchmal ist sie halt doch noch nass - und dann ist das Kind noch nicht trocken.

Nicht, wenn man die Babys vorher entnimmt!
Sie wurden vermutlich viel öfter zur "Sauberkeit" gedrillt, weil den Eltern das Windelwaschen zu lästig war. Ob das besser war, wage ich zu bezweifeln. Diese sogenannte "Sauberkeit" ist m.E. eine sehr individuelle Sache, das eine Kind früher, das andere später.

Seit wann liegt denn das an den Windeln. Das ist der Job der Eltern.

Auch ich habe umfangreiche Erfahrungen mit Stoffwindeln, die ich nun bei Kind drei aus verschiedenen Gründen nicht mehr nutze (nur manchmal). Die Stoffwindelkinder waren deutlich früher bereit, aufs Töpfchen zu gehen, aber das kann neben der verspürten "Unangenehmheit" durch Ausscheidungen in der Windel auch an vielen anderen Faktoren liegen (Entwicklungsstand, Geschlecht, Jahreszeit, Art der Kleidung: die Mädchen kann man dank Kleidchen besser "unten ohne" herumlaufen lassen). Ich würde pauschal nicht sagen daß die Art der Windeln beim Sauberwerden maßgeblich war, aber der größere Aufwand (sowohl beim Wickeln-Einlage, Gummihose etc- als auch beim Reinigen) haben die dahingehende Entwicklung bei allen Beteiligten sicher beeinflußt.
DH!