
Wer weis das schon so genau? Ich geh´ mal von gut aus. Wie: Im Zweifel für den Angeklagten.
Nein, sie werden so geboren wie Menschen eben sind: Gut und Böse zugleich.
Ja die Erfahrungen sind es , die den Menschen zu dem machen was er später ist. ich hoffe ich hab damit den Sinn deiner Frage nicht verfehlt

ja hängt nur ein bisschen von eltern ab, aso man kann auch böse geboren werden, finde ich
Meiner Meinung nach NEIN, denn Charakterzüge werden mit den Genen auch übernommen.
knusperflocke am 31. Mai 2009 17:38 charakter sind in den genen? dass hängt allein von der erziehung ab ..
loona87 am 31. Mai 2009 17:41 hör ich auch das erste mal
nein aber auch net böse kommt auf sein umfeld an wie er sich später entwickelt
ja ... böse menschen werden vom umfeld gemacht. aber bei manchen ist der sinn zum gut sein natürlich stärker als bei anderen
Nein alle Menschen werden "neutral" geboren erst ihre persönlichen Erfahrungen machen sie zu "gut" oder "böse".

charakter sind in den genen? dass hängt allein von der erziehung ab ..

Schon. Was das Leben später aus ihnen macht ist manchmal erschreckend und traurig.
Ich denke mal, dass man darauf eigentlich keine klare Antwort geben kann, weil "gut" immer im Auge des Betrachters liegt. Ich denke jedoch zu verstehen was du damit meinst und habe mir darüber auch schon gedanken gemacht. Für mich, mit europäisch-chrislich geprägtem Denken, habe für mich festgestellt, dass alle Menschen mehr oder weniger gleich geboren werden und das Umfeld einen menschlichen Charakter bestimmt. Alles andere würde in meinen Augen dazu führen, dass man Menschen von der Verantwortung für ihr Taten freisprechen könnte oder das man eine Art Kastensystem wie in Indien einführen könnte.
Also ja, ich denke schon, dass wir alle gut geboren werden und das eig. auch immer bleiben.
Ein Mensch wird mit guten und weniger guten Genen geboren. Die Erziehung und die Einflüsse machen nachher den "guten" oder "bösen" Menschen aus ihm
Alles, was man ist, ist man geworden. Mit all den Schattierungen, die zwischen weiß und schwarz liegen.

Hallo!
Wenn einer stur ist, oder beleidigend, oder er stiehlt den Arbeitskolegen Geld aus den Taschen, oder er hat kein Respekt vor Älteren, oder er ist ein Ausraster, dann denke ich immer an die kleinen hilflosen Säuglinge, mit ihren Kulleraugen und einem drohligen Lächeln. Es hilft mir sehr den anderen so anzunehmen, wie er ist, denn ich weiß dass er so nicht geboren wurde, sondern ist so geworden.
Hinter jedem Menschen steckt ein interessantes Leben, in dem Familie, Schule, Freunde, Geselschaft seinen Charakter geprägt hat.
Es werden keine Diebe oder Mörder geboren, sondern sie werden von uns, von der Geselschaft negativ geprägt, verletzt, ausgegrenzt und gemobt.
In unserem Betrieb haben wir 3 neue und junge Mitarbeiter bekommen, davon haben wir einen von ihnen nach kurzer Zeit, indirekt beim Stehlen erwischt. Man konnte es ihm nichts beweisen, aber alle hatten ein ungutes Gefühl bei ihm, und seiner Art, wie er redet, Ausreden erfindet und sich benimmt.
Unsere Spinde im Umkleideraum waren jahrelang offen gewesen, die Kollegen vertrauten einander, deswegen hat es lange gedauert, bis wir etwas merkten. Schliesslich hat der Cheff für alle Spindschlösser besorgt, und das Arbeitsklima hat sich verschlechtert.
Verratten hat er sich vorallem, weil einigen Kollegen Essen aus dem Kühlschrank verschwand, und leere Flaschen bei ihren Getenkevorräten plötzlich auftauchten, zumteil nicht ganz ausgetrunken. Uns platzte langsam der Kragen, so eine Frechheit haben viele von uns noch nicht erlebt.
Er lächelt einem ins Gesicht, ist freundlich, aber wenn keiner hinschaut, beklaut er uns.
Ich betete für ihn, JESUS nahm mir die Wut weg und ich begann mit ihm, wie mit einem Bruder zu reden. Ich nahm jetzt extra eine Flasche Wasser mehr und gab sie ihm, weil ich festgestellt habe, daß er hungert und fast nichts trinkt. Ich gab ihm auch von meinem Essen etwas ab.
Ich sprach mit ihm über Gott, leider wollte er mir nicht zuhören.
Im Gebet verlangte Gott Geduld ihm gegenüber. Obwohl er mir auch Geld gestohlen hat, verlangte Gott dass ich ihm zum Ende des Monats, meine letzten 10 Euro gebe. Er saß im Vesperraum mir gegenüber und sah das ich die letzten 3 Tage nur Brot mit Butter gegessen habe, weil ich kein Geld für Wurst hatte. Dieses Opfer, daß Gott von mir für ihn verlangt hat, hat ihn einbißchen weich gemacht.
Ich erzählte ihm wieder bestimmte Geschichten aus der Bibel. Ich sagte zu ihm: "Bruder, Gott liebt dich, also lieb ich dich auch." -"In unserem Betrieb herrscht ein gutes Arbeitsklimma, du kannst hier neu beginnen, aber sei ein guter Kollege und tu es nicht mehr." Er sagte das er nichts getan hat und ich sagte nochmal: "Tu es bitte nicht mehr und lerne aus deinen Fehlern."
Ich habe von anderen Arbeitskollegen, die ihn und seine Familie kennen, erfahren daß er ein Scheidungskind und ein Problemmkind gewesen ist.
Mittlerweile ist er ein netter Arbeitskollege geworden, dem man auch vertrauen kann. Er ist hilfsbereit, zuverläßig und hat wieder Respekt vor Älteren und gläubigen Christen.
Das heißt für mich, mit Gotteshilfe kann sich ein böser Mensch zum guten verwandeln. Durch unsere Gebete, Opferwerke und Gottesgnade ist alles möglich.
JESUS liebt uns, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden. JESUS Segen und Liebe.