Werden alle Asylanten nach dem Krieg abgeschoben?

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10 Antworten

Das hängt zunächst einmal davon ab, wer den Krieg gewinnt. Asyl ist ein Flüchtlings-Recht. Wer immer noch bedroht ist, kann nicht "abgeschoben" werden.

Darüber hinaus ist "Abschiebung" das falsche Wort: Fällt der Asyl-Grund weg, ist das Bleiberecht neu zu bewerten. Eine "Abschiebung" käme nur in Betracht, wenn das Bleiberecht wegfiele und der nunmehr Illegale sich weiterhin im Land aufhalten würde. 

So kann ein ehemaliger Asylant beispielsweise deutscher Staatsbürger werden und auf diese Weise ein dauerhaftes Bleiberecht erwirken. Hier können dann zahlreiche verschiedene Faktoren wirken; einen besonders wichtigen hat nobytree2 bereits genannt: Interessen der Wirtschaft an (billigen) Arbeitskräften.

Und auch, wenn du es nicht direkt fragst: Die Asylanten sind dein kleinstes Problem. Viel problematischer für dich sind jene, die dich gegen die Asylanten ausspielen und dabei auf deinem Rücken ihre Machtspielchen austragen, während sie hinter deinem Rücken ihre Scherflein ins Trockene bringen...

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Das nicht --------> sobald aber ihre Herkunftsländer als sicher eingestuft werden, werden die Verfahren zumindest neu aufgerollt & auch das Bleiberecht bzw. die Duldung überdacht.

Die Mehrheit verlässt Deutschland dann aus freien Stücken, um einer Abschiebung zuvor zu kommen.

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Bestimmt

, sobald die Menschheit gelernt hat wie man einen Krieg beendet, irgendwann.

Z.Zt. weiß die Menschheit nur wie man Kriege beginnt.

Die Flüchtlinge kommen um zu bleiben, nicht um ständig in Angst und auf gepackten Koffern zu sitzen.

Die Sache wurde überreizt, durchaus unter fleißiger mit Hilfe der Europäer.

Das ist der Segen der Globalisierung, nur eben anders als es sich die Neoliberalen gedacht haben.

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Da diese Liebe von Frau Angela M. gegenüber unseren Flüchtlingen starke Bezüge zu unserer Wirtschaft (Bedarf nach Arbeiten zu günstigen Bezügen, erhöhte Nachfrage senkt den Preis des Angebots = Preis der Arbeit) sowie zur demographischen Entwicklung hat, wird wohl kaum eine große Abschiebewelle folgen, das würde die Preise auf dem Arbeitsmarkt und dem Mietmarkt in den Keller drücken.

Im Übrigen wäre eine millionenhafte Abschiebung in ein kaputtes Gebiet unmenschlich.

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Kommentar von Esumfake
08.06.2016, 10:29

Aber die Deutschen haben doch auch ihr kaputt Land wieder aufgebaut. Warum lassen helfen die Menschen die ihr Land im Stich lassen nicht wieder das Land aufzubauen nach dem Krieg?

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Das hängt von Land zu Land ab. Eine genaue Antwort ist diebezüglich nicht möglich.

KaterKarlo2016

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Nein.

Wenn in den Herkunftsländern wieder friedliche und zivilisierte rechtsstaatliche Verhältnisse herrschen, dann erlischt der Asylgrund und dann werden die meisten freiwillig das Land verlassen.

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Wahrscheinlich werden einige Flüchtlinge wieder in ihr Land zurück reisen.

Die meisten werden sicherlich in Deutschland bleiben.

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Ganz einfach: In Afrika ist kein Krieg und die hälfte aller Flüchtlinge sind aus Afrika. Sie kommen nach Deutschland nicht wegen dem Krieg, sondern weil sie hier besser leben können.

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Kommentar von Esumfake
08.06.2016, 19:18

Was kann ich tun damit ich die nicht ertragen muss?

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Kommentar von tanztrainer1
08.06.2016, 23:44

Um  ein Recht auf Asyl zu haben, braucht in den betreffenden Ländern KEIN Krieg zu sein! Das Land aus dem die Meisten aus Afrika zu uns kommen, ist Eritrea, und das nicht ohne Grund.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art\_16a.html



Rangliste der Pressefreiheit (Quelle Reporter ohne Grenzen)


Spitzenreiter und Schlusslichter 2016 
Die Spitzenplätze der Rangliste nehmen Finnland, die Niederlande und Norwegen ein. Dazu tragen etwa liberale Regelungen über den Zugang zu Behördeninformationen sowie der Schutz journalistischer Quellen bei.

Am Ende der Rangliste halten sich unverändert Eritrea (180), Nordkorea (179) und Turkmenistan (178) – Diktaturen, die die Medien ihrer Länder so gut wie vollständig kontrollieren. Eritrea lässt neuerdings zwar vereinzelt ausländische Journalisten ins Land reisen, hält deren einheimische Kollegen aber zum Teil seit fast 15 Jahren unter erbärmlichen Bedingungen gefangen.
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Hoffentlich

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anerkannte Asylanten bleiben solange hier, bis die Ursache ihres Asylantrags behoben ist - hat mit Krieg nichts zu tun, sondern mit (politischer) Verfolgung. Straffällige Asylanten könnten abgeschoben werden nach einer Haftstrafe >2 Jahre.

Kriegsflüchtlinge nach der Genfer Konvention dagegen sollen nach Kriegsende zurückkehren.

Da aber vor allem die SPD/Grüne/Linke geführten Länder nur in homöopathischen Dosen abschieben und vielmehr auf 'freiwillige Ausreise' setzen, bleiben natürlich alle, die hier eingewandert sind, auch wenn sie Abschiebestatus haben - denn sie beziehen ja weiterhin Sozialleistungen.

Das geltende Ausländerrecht wird also auf die registrierten und unregistrierten Einwanderer seit 2015 de facto nicht mehr angewandt und somit gebrochen, sowohl von der Bundesregierung wie den Länderbehörden.

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