Frage von xdxaxy, 81

Werde ich Depressiv oder Magersüchtig?

Ich habe Emetophobie (Angst vorm Erbrechen) seit ich denken kann.Jetzt ist es extrem schlimm geworden.Ich traue mich nicht mehr so viel wie früher zu essen.Heute habe ich Toast zum Frühstück gegessen und eine Laugenstange.Ich habe stechen im Bauch meistens Rechts ich denke immer das es was mit Blinddarm zutun hat.Ich glaube ich denke mir das ein.Ich hab manchmal so Phasen wo ich halber anfange zu weinen.Ich denke mir immer ja was wenn ich mich erbrechdn muss.So langsam merke ich das ich Depressionen bekomme und ich habe das Gefühl Ads zu haben.Sollte ich in eine Psychatrie gehen.Ich bin erst 14 ich würde von mir aus gehen aber an wen soll ich mich wenden.

Antwort
von noeL2211, 44

Mach dich nicht verrückt. Wenn du dir wirklich unsicher bist oder auch Ängste hast, dann wende dich an jemanden, dem du vertraust. Familie, Freunde usw. Sprich über deine Sorgen und Ängste, allein bist du nie. Und ich wette deine Familie und Freunde werden dir helfen! :)

Kommentar von xdxaxy ,

Ja meine beste Freundin war selber 4 Monate in der Klinik.Ich bin umgezogen und wohne jetzt wo anders ich weiß eben nicht wo ich melden soll.Meiner Mutter will ich nichts sagen aber danke :)

Kommentar von noeL2211 ,

Ansonsten an einen Arzt wenden. Es gibt auch sowas wie z.B. Telefonseelsorge, es gibt immer Möglichkeiten :)

Antwort
von Lauragum, 21

Hey xdxaxy, 

Ich habe selber Emetophobie seitdem ich klein war und bin mittlerweile 18 und hoffe ich kann dir ein bisschen helfen! :-) 

Ich würde an deiner Stelle wie schon jemand sagte mit deinen Eltern auf jeden Fall darüber reden und zu einem Therapeuten gehen! 

Meistens hat diese Phobie mit Angst vor Kontrollverlust zu tun oder schlimmen Erfahrungen, die man gemacht hat.. 

Ich hatte mit 16 solche Phasen in denen ich jeden Tag Panikattacken hatte und mich nicht mehr getraut habe zu essen aber du musst echt aufpassen, dass sich das nicht zu einer Essstörung entwickelt! Wichtig ist, wenn es im Moment mit dem Essen nicht so klappt, weil du keinen Appetit hast oder zu dolle Angst vor dem Erbrechen, dass du trotzdem Nährstoffe zu dir nimmst und etwas isst! So schwer, wie es ist.. mein Therapeut meinte damals ich soll kleines essen, sie Salat oder Dinge auf die ich Appetit habe und so mache ich es heute noch, wenn ich solche Phasen habe! 

Glaub mir: ES WIRD BESSER!!! Du lernst mit der Zeit damit umzugehen und dir selbst Tipps anzueignen und zu merken, was dir gut tut, wenn es dir so geht und was du dann machen musst! 

Wenn ich dir Tipps geben soll, die mir geholfen haben bzw jetzt immer noch helfen, kannst du mich gerne per Nachricht anschreiben! :-) 

Gute Besserung und hole dir Hilfe ♡

Kommentar von xdxaxy ,

Dankeschön.Ich habe es meiner Mutter mit der Emetophobie erzählt.Sie meinte es wäre Kopfsache und ich soll nich nicht so anstellen.Leute die das nicht haben können mich eben nicht verstehen :(

Kommentar von Lauragum ,

Hmm.. ja leider ist das meistens so, dass Leute, die das selber nicht kennen, nicht ernst nehmen, aber da darf man nicht böse sein, denn die wissen eben nicht wie es sich anfühlt! Ist dein Vater da verständnisvoller? Oder vielleicht die Mutter einer Freundin mit der du reden kannst? Sonst rede mit deinem Arzt darüber, also deinem normalen Arzt, und sag dem auch, dass deine Mutter da nicht so verständnisvoll reagierte, wie du es dir gewünscht hättest.. manchmal brauchen Eltern dann auch ein wenig Zeit um selber darüber nachzudenken und sich damit zu beschäftigen :-) 

PS: Klar ist das Kopfsache, aber das wissen wir selbst und dieser Satz hilft nicht wirklich, aber deine Mutter ist wahrscheinlich selbst hilflos und weiß nicht, wie sie dir helfen soll ♡

Kommentar von xdxaxy ,

Wir waren beim Kinderarzt durch meine tägkiche Übelkeit.Der meinte ja erbrechen ist allgemein keine schöne Sache aber ich muss versuchen zu sagen das ich nicht brechen muss und das es nicht schlimm ist.Es hört sich leicht an aber es ist nicht leicht :\

Kommentar von Lauragum ,

Nee, leicht ist das ganz und gar nicht aber er hat recht! Denn das kommt ja wirklich vom Kopf und nicht vom Körper und deswegen muss man sich dann wirklich nicht übergeben, wenn man sich nicht zu sehr reinsteigert. Deswegen solltest du Sachen essen auf die du Appetit hast, damit du dich wohl fühlst weißt du? Zumindest erst einmal. Und meistens wird einem übel, wenn Sachen passieren, mit denen man nicht umzugehen weiß, das hat jeder einmal, aber bei uns passiert das halt öfter und wir müssen raus finden, wie wir damit umgehen können :-)

Antwort
von ForYouAndMe, 13

Dein Gedanke, sich in psychologische Behandlung zu begeben, ist schon mal ein sehr guter Anfang. 

Mit Magersucht hat es aber definitiv nichts zu tun, schließlich isst du nicht wenig, weil du abnehmen willst und generell geht es dir nicht um deine Figur.

Auch wenn das vielleicht schwer klingt, solltest du dich an deine Eltern wenden, schließlich müssen sie früher oder später davon erfahren, wenn du in eine Klinik möchtest. Sie werden dir sicherlich helfen.

Ich vermute, dass du auch mit deinem Verdacht auf Depression nicht schlecht liegst, also solltest du das überprüfen lassen. Genau weil du erst 14 bist, ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, dass du mit deinem Problem nicht alleine gelassen wirst und dass das so schnell wie möglich besser wird.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es besser wird!! Ich hoffe, ich konnte dir helfen!!

Antwort
von Peppi26, 26

Du bist ein Hypochonder, das ist jemand der bei jedem winzigen Symptom eine super schwere Krankheit vermutet und durch dreht! Rede dringend mit deinen Eltern darüber und am besten auch mit einem Psychologen um deine Ängste los zu werden!

Kommentar von xdxaxy ,

ja werde ich.danke :)

Kommentar von Lauragum ,

Sie hat geschrieben, dass sie emetophobie hat und demnach auch angst vor einer Blinddarmentzündung, da dies meist mit Erbrechen einhergeht. Das bedeutet nicht, dass sie automatisch Hypochonder ist, Emetophobie und Panikattacken sind ein Fall für sich :-) 

Antwort
von Nachfrager123, 22

Du könntest doch erstmal mit deinen Eltern darüber sprechen
Und wenn du eine fachliche Meinung einholen willst machst du einen Termin bei deinem Arzt und sprichst mit dem darüber.
Der wird dir dann schon sagen, was du weiter machen könntest und wie dir am besten zu helfen ist

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