Frage von RitaM1964, 54

Wer zahlt wenn der Arbeitgeber behauptet man sei vor dem Arbeitsunfall gekündigt worden?

Mein Freund ist Dachdecker, hatte eine neue Stelle angefangen und ist am 3. Arbeitstag vom Dach gefallen. Um einen guten Eindruck zu machen, hat er behauptet es wäre nix passiert und hat im Rahmen seiner Schmerzen weiter gearbeitet. Abends wurden die Schmerzen allerdings so schlimm, dass er ins Krankenhaus gefahren ist. Dort wurde festgestellt, dass etwas an der Schulter abgesplittet ist. Unfallmeldung wurde an die Berufsgenossenschaft geschickt. Nun behauptet der Arbeitgeber unter Berufung auf Zeugen (die 3 anderen Angestellten), dass er meinem Freund schon 3 Stunden vor dem Ereignis gekündigt hätte und er mit dem Taxi die Baustelle verlassen hätte. Was nicht stimmt, wofür mein Freund allerdings keine Zeugen hat. Die Berufsgenossenschaft hat aufgrund dieser Argumentation den Unfall nicht anerkannt.

Antwort
von Lokicorax, 16

Hoi.

Dann zahlt die Krankenkasse, wie bei einem privatem Unfall auch.

Wenn der Arbeitgeber, wie dein Freund behauptet, so eine gute Geschichte mit mehreren Zeugen "erfindet", kann die Berufsgenossenschaft wenig machen. 

Und du bist dir sicher, dass dein Freund die Wahrheit sagt und der Arbeitgeber lügt? Liegt den schon die Kündigung vor?

Ciao Loki

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