Frage von DeeLaa, 19

Wer zahlt GKV weiter, wenn ich mich stationär auf Rehabilitation OHNE Kostenträger befinde?

Hallo Leute ;)

Ich war fast die letzten zwei Jahre auf christlichen Rehabilitationen ohne Kostenträger, also Selbstversorger, als Rehabilitand unterwegs. Auf der ersten war ich 11 Monate bis einschließlich den 07.10.2015. Dort haben alle Leistungen vom Amt (Hartz II) erhalten, also war die GKV gesichert. Auf der zweiten Reha war ich fast 9 Monate ab dem 19.10.2015. Ich habe die Reha am 30.06.2015 verlassen und mich ab August wieder freiwillig Krankenversichert. Vor einer Woche hat mich ein Schreiben der AOK erreicht, indem um eine Nachzahlung der Versicherungszeit vom 10/2015 bis 12/2015 gebeten wird. Ich schrieb daraufhin den Leiter dieser zweiten Einrichtung an mit der bitte, mir doch einen Nachweis über die bestehende Versicherung ab 10/2015 bis 12/2015 oder eine Bestätigung der Zahlung zu schicken. Er meinte daraufhin, das er einen Brief geschrieben hätte und nun auf Rückantwort wartet, aber er mir gleich sagen kann, das für Oktober nicht seine Sache gewesen sei, da ich ja schon gegen Ende gekommen bin! Er sagte mir dann, das die Versicherung erst ab dem Tag der Wohnanmeldung im Bügerbüro, also ab dem Tag des Einzuges seine Sache sei...und dieser Einzug steht offiziell erst ab 21.11.2015 oder 23.11.2015 fest, so auch in der Wohnmeldebescheinigung. Ich sagte ihm darauf, das ich am 19.10.2015 offiziell als Rehabilitant in seine Einrichtung gekommen wäre und schon am darauffolgendem Tag,** dem 20.10.2015** in Ihrem selbstständigem** Zweckbetrieb mitgearbeitet** habe und SO ODER SO MÜSSE eine Versicherung für mich vom Arbeitgeber bestehen und nicht ab dem Tag des Einzuges, was in meinen Augen, ÜBERHAUPT nichts mit einer Krankenversicherung zu tun hat! Er schrieb mir, das ich es jetzt einfach gut sein lassen soll und er für mich auch so sehr viel gutes gemacht hat (Ich denke er meint damit Hilfe beim Insolvenzverfahren, Ausbildungssuche, Bewährungshelfer...was aber für eine Reha in meinen Augen wirklich schon "normal" erscheint, sein soziales Leben zu regeln...) und ich ihm dafür gar nicht dankbar sei, so wie die anderen...naja, dann hat sich das Gespräch etwas in die Private richtung gedreht. Was aber besonders interessant erscheint ist, das die AOK mir mitteilte, das ich erst ab dem 02.01.2016 als Arbeitnehmer eingetragen bin und erst ab diesem Zeitpunkt alle Versicherungsnachweise vorliegen...!!!War ich also überhaupt die letzten Monate davor Krankenversichert? Ich bin gespannt, was er mir die nächste Woche zu erzählen hat.

Wie sieht es also rechtlich für mich aus? Habe ich damit recht, was ich geschrieben habe, dass z.B. ab dem Tag der offiziellen Rehabilitationsbehandlung die Einrichtung für eine bestehende GKV für mich sorgen MUSS? Spätestens denke ich aber, sobald ein Arbeitsverhältnis besteht.

Hat jemand für mich vielleicht ein Gesetzt oder ähnliches, was ich ihm unter die Nase reiben kann? Über eure Antworten bin ich jetzt schon dankbar =)

Viele Grüße,

Vadim

Antwort
von SweetSecret86, 9

Handelt es sich wirklich um eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme die durch einen Arzt verordnet und von der Versicherung genehmigt wurde?

Irgendwie hört sich der Inhalt in Verbindung mit "christliche Rehabilitation" so total nach einer Sekte an. 

Für die Zeit vor der Anmeldung darfst du die Beträge selbst entrichten, da führt kein Weg vorbei.

Antwort
von DerHans, 11

Du warst krankenversichert, weil das in Deutschland Pflicht ist.

Fraglich ist, ob du jetzt selbst Beiträge nachentrichten musst.

Wovon hast du denn in dieser Zeit gelebt?

Was soll das überhaupt sein "christliche Reha"?

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