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Wer würde zum Psychologen bzw. Psychologin gehen und warum?

gefragt von PralinePraline am 21.01.2009 um 14:14 Uhr

Bei mir im Team lehnen das alle ab mit der Begründung, daß man da verklappst wird. Und helfen kann der oder die Psychologe-in ja doch nicht...


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Virginia47
beantwortet von Virginia47 am 21. Januar 2009 14:21
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Hilfreichste Antwort

Ich war aus diversen Gründen bei verschiedenen Psychologen. Nur einer war dabei, der mir wirklich helfen konnte. Davon zehre ich heute noch. Ich habe wirklich viel mitbekommen und arbeite heute noch an mir - zu meinem Vorteil. Allerdings musste ich mal in ner Krisensituation zu ner anderen Therapeuthin. Die war das "beste" Beispiel dafür, dass ein nicht so guter Psychologe auch viel kaputt machen kann. Man sollte erst mal ne Probestunde nehmen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Wenn man wirklich Probleme hat, die man allein nicht bewältigen kann, kann ich es nur empfehlen.


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Maienblume
beantwortet von Maienblume am 21. Januar 2009 14:17
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Helfen können solche Fachleute sehr wohl.

Ich würde hingehen, z.B. bei Depressionen...

Warum auch nicht? Niemand braucht sich sessen zu schämen!


Karabasch
beantwortet von Karabasch am 21. Januar 2009 14:16
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Ernsthafte Probleme die man selber nicht lösen kann sollte man mit einem Psychologen besprechen

Kommentar von Dec655ac5c925bcb962abc8fff899a42smallmatrix2k9 am 21. Januar 2009 14:19

Ganz genau :)

Aber auch hier sollte man die Heilpraktiker nicht vergessen. ;)

Kommentar von 9aa99328adc2a821fecdd151fb3c8b2bsmallKarabasch am 21. Januar 2009 14:19

Niemand braucht sich zu schämen oder niemand ist deshalb bekloppt.. Wir sollten froh sein das es sie gibt.

Kommentar von 9cb864bcee4331175de5f8eebb58fd2csmallPraline am 21. Januar 2009 14:24

Stimmt!


Rosenherz
beantwortet von Rosenherz am 21. Januar 2009 14:16
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Die größeten Stars haben ihren Seelenklempner. Verstehe nicht, warum das heute immernoch so verpöhnt ist. Dabei könnte sovielen geholfen werden ;)


Halbwissen
beantwortet von Halbwissen am 21. Januar 2009 14:16
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Wo arbeitest Du? Eine Frau mit Deinem Aussehen hat einen Psychologen nicht nötig. Der würde nur durchdrehen.

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 14:19

Schön, wenn gutes Aussehen vor Problemen bewahrt! ironischgrins

Kommentar von 9aa99328adc2a821fecdd151fb3c8b2bsmallKarabasch am 21. Januar 2009 14:23

Täuscht euch mal net habe die Erfahrung vor kurzem gemacht das zwangsläugig nicht jeder der ist den er vorgibt zu sein. Im Internett ...

Kommentar von Af1e794ceb793a64c51ba124f3e6fe4esmallaggie am 21. Januar 2009 14:24

aha, dann haben unatraktive menschen also nur probleme und die attraktiven dürfen keine haben. soll praline jetzt immer daheim bleiben oder sich einen sack überziehen, damit nicht irgendein typ, der sie sieht durchdreht?

Kommentar von A85ec3806be0e9452a006f95981d93c5smallkaesbrot am 21. Januar 2009 14:25

@Karabasch Hier gibt es sowas nicht. Die Profilbilder entsprechen 100% der Person, der wirklich dahintersteckt. Frag Halbwissen, wenn du mir nicht glaubst.

Kommentar von 9aa99328adc2a821fecdd151fb3c8b2bsmallKarabasch am 21. Januar 2009 14:27

Da haste aber jetzt was missverstanden . Habe nur gerade oben den Herschaften Kommentiert ,die auf das aussehen des fräuleins kamen... Natürlich hängt es nicht vom aussehen ob , ob jemand Probleme hat oder nicht..

Kommentar von Simple_avatar9smallHalbwissen am 21. Januar 2009 14:28

Genau! Mein Profilbild zeigt auch nur mich.

Kommentar von A85ec3806be0e9452a006f95981d93c5smallkaesbrot am 21. Januar 2009 14:30

Ah, dachte du bezweifelst die Echtheit unserer Bilder....da wäre ich aber sehr enttäuscht gewesen :))

Kommentar von 9aa99328adc2a821fecdd151fb3c8b2bsmallKarabasch am 21. Januar 2009 14:34

Das habe ich auch net gesagt , aber ich bin überzeugt das es den einen oder anderen gibt der ein falsches Profilbild angibt.. Im Internett ist alles möglich. Bei wkw war es eine ganze seite die nicht echt war und das konnte ich beweisen. zum Glück jetzt gelöscht

Kommentar von E4d8635ce68a1760ae1c972c273832c0smallRosenherz am 22. Januar 2009 10:45

Das habe ich aber auch noch nicht gehört, dass gutes Aussehen vor Krankheiten schützt.


kaesbrot
beantwortet von kaesbrot am 21. Januar 2009 14:16
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Bist ja heute wissenshungrig :))

Man wird nicht gleich eingewiesen.


ZwergS04
beantwortet von ZwergS04 am 21. Januar 2009 14:16
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Niemand wird gezwungen zu einem Psychologen oder Psychiater zu gehen!


tina99
beantwortet von tina99 am 21. Januar 2009 14:16
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ich gehe da regelmäßig hin und es geht mir gut damit


DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 21. Januar 2009 14:21
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Nö, helfen muss man sich selber, aber der/die Psychologe/-in helfen einem dabei sich selbst zu helfen und "bringen den/die Betroffenen auf den richtigen Weg"!!! Was deine Kollegen sagen ist nicht richtig; denn wenn sie selber psychologische Hilfe in Anspruch nehmen würden wg bestimmten Sachen, dann wären sie sicher anderer Meinung. Also: erstmal ausprobieren und dann "kritisieren"!


Shark
beantwortet von Shark am 21. Januar 2009 14:16
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Die meisten Psyschologen gehen selber zu einem.

Kommentar von 2480dac39f8698ce5690b212cd1ce6c9smallVirginia47 am 21. Januar 2009 14:18

Das müssen sie sogar. Ist vorgeschrieben.


measententia
beantwortet von measententia am 21. Januar 2009 14:16
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Welches Team meinst Du?

Kommentar von 9cb864bcee4331175de5f8eebb58fd2csmallPraline am 21. Januar 2009 14:17

Mein Arbeitskollektiv!


Schwabenmaus
beantwortet von Schwabenmaus am 21. Januar 2009 14:16
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Es gibt sicherlich Dinge, die man dort behandeln lassen muss, vor allem bei Frauen wenn es um Männergeschichten geht, da kannste manchmal wirklich durchdrehen, sonst!


anonym
beantwortet von Floppy38 am 21. Januar 2009 14:16
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ich war da . . . 3 Monate - is ganz lustig -


KBB0815
beantwortet von KBB0815 am 21. Januar 2009 14:16
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Ich würd gehen, bevor ich hier das Volk mit meinem Müll belästige. Aber ich würd auch kein halbes Jahr warten bis ich zum Arzt gehe, wenn´s weh tut. Ob irgendwas mit mir nicht stimmt?


Nellina
beantwortet von Nellina am 21. Januar 2009 14:17
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Ernsthafte Probleme koennen viele Menschen nicht alleine bewaeltigen. Ich befuehrworte deshalb den Gang dazu. Ich wuerde es machen, wenn es von noeten waere.


Mariposa68
beantwortet von Mariposa68 am 21. Januar 2009 14:17
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Manche Menschen schaffen die Probleme die sie haben eben nicht alleine.
Ich brauche sowas (noch) nicht, und hoffe das auch nie zu brauchen.
Bis jetzt hab ich alles noch alleine hinbekommen.
Vielleicht möchten sich einige Menschen aber auch nicht alleine ihren Problemen stellen, und suchen eine einfache Möglichkeit, jemand, der das Problem übernimmt.


magda77
beantwortet von magda77 am 21. Januar 2009 14:17
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wenn Du vorher auch schon "verklappst" bist... In Amerika (doofes Beispiel, ich weiß) gehört ein Therapeut zum guten Ton. Außerdem ist es doch Luxus, jemanden vollquatschen zu können....


Asarualim
beantwortet von Asarualim am 21. Januar 2009 14:19
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"Sie gehen nicht zum Psychologen? Ja sind Sie denn total verrückt???"

Zum Psychologen zu rennen ist eine Modeerscheinung. Jeder, der meint, er könne etwas mentale Unterstützung brauchen, die über das Sich-Freunden-anvertrauen hinausgeht (oder der das aus welchen Gründen auch immer nicht tut) hat heute einen "Grund", zum Psychologen zu gehen. Und seit in meinem Freundeskreis auch Psycologiestudentinnen sind, habe ich keine Angst mehr davor, dass ein beliebiger Psychologe mich "durchschauen" könnte. Das sind auch nur Menschen und ihre Patienten sind bei weitem nicht alle gaga.


Sternenfee1967
beantwortet von Sternenfee1967 am 21. Januar 2009 14:20
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Ich hätte so meine Zweifel, ob die mir wirklich helfen könnten. Alles was ich bis jetzt über Psychologie gfehört habe, hört sich für mich eher wie obskure Theorien an. Und diejenigen, welchen ich bis jetzt begegnete wirkten auf mich auch eher so, als hätten sie selbst eine Therapie nötig. Nein, da könnte ich nie das nötige Vertrauensverhältnis aufbauen.

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 14:42

Dein Bild der Psychologen / Psychiater ist analog den Vorurteilen all jener, welche sich noch nie intensiver mit diesem Thema beschäftigt haben.

Es ist nicht ab zu streiten, dass viele dieser Berufsgattung einwenig eigenartig sind. Aber es gibt auch welche, die sind wirklich absolut "normal".

Das Vorurteil der verrückten, eigenartigen und seltsamen Berufsgattung hält sich wirklich enorm hartnäckig :o(

Auch die Menschen dieser Berufsgattung sind sehr individuell, und nicht jeder ist für jede Art von Problem geeignet. Es geht in einer solchen Therapie auch nicht um Seelenklemptnerei, sondern es geht ganz einfach darum dem Ratsuchenden zu zeigen, dass seine Sicht der Dinge nicht die einzige ist.

Da wird nichts indiziert, es wird keine Gehirnwäsche betrieben, es wird auch nicht auf unmersame Art ausgefragt. Die Therapie ist ein ganz normaler Dialog zwischen zwei (oder mehr) Menschen. Wie das Gespräch mit Freunden. Mit dem Unterschied, dass ein Psychologe neutral ist und die Sache objektiver betrachten kann.


wernilein
beantwortet von wernilein am 21. Januar 2009 14:20
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der Seelenklempner ist doch ein prima Betreuer..was man alle haben,mit dem kannst du ganz frei reden ,er versteht dich, er unterbricht dich nicht..wann und wo gibts das heute noch.


Eveline
beantwortet von Eveline am 21. Januar 2009 14:21
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In bestimmten Fällen (Unfälle, Vergewaltigungen, Katastropheneinsätze ...) geht es oft nicht ohne diese professionelle Hilfe.

Aus Jux braucht niemand zum Psychologen, außer er nimmt sich zu wichtig.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 21. Januar 2009 14:16
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Wenn man ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, ist man noch lange nicht bekloppt. Auch an der Seele kann man Krankheiten bekommen, und das kann man reparieren.

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 14:23

Rein biologisch gesehen sind auch seelische Störungen und Probleme tatsächlich eine physikalisch feststellbare Krankheit.

Sichbar machen lässt sie sich im Gehirn. Dies zu erklären wäre zu kompliziert. Aber eine Depression zB., oder ein Zwangsverhalten, lässt sich im Gehirn sichbar machen, weil entweder das Problem gewisse Gehirnareale verändert, oder weil eine Veränderung stattfindet und der Mensch aus diesem Grunde dann "das Problem" bekommt.

Kommentar von Ebb8f5df01a98adac6eeb7ab2bb9d4a6smallNachtflug am 21. Januar 2009 18:40

Richtig, das hat was mit dem Hirnstoffwechsel zu tun.


Shira
beantwortet von Shira am 21. Januar 2009 14:17
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Geh mir weg mit Seelenklempnern, danach bist du wirklich reif für die Klappse.

Deren Kinder sind meist verhaltensgestört.

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 14:26

Naive Bemerkung! Entweder gehörst Du zur Ausnahmegruppe der wirklich glücklichen problemfreien Menschen - oder aber Du bräuchtest selber Hilfe und äusserst Dich deshalb abwertend darüber.

Vielleicht denkst Du mal darüber nach?

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 21. Januar 2009 14:29

Bist du zufällig Psychologin? :-)

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 14:44

Was wäre wenn?

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 21. Januar 2009 14:50

Dann käme ich glatt zu dir in Behandlung! :-))

Kommentar von 0908e8f0183eaa23d8a45d3b6e5dc165smallmeasententia am 21. Januar 2009 15:21

:o)


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 21. Januar 2009 14:18
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Das ist doch dummes Zeug. Eine Gesprächstherapie bedeutet doch nicht, dass man "bekloppt" ist.

Gute Psychologen können Menschen mit Problemen sehr weiterhelfen. Ich würde gehen, wenn ich alleine nicht klar komme.


aggie
beantwortet von aggie am 21. Januar 2009 14:21
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ich denke, wenn du dir zeit lässt und dir jemand aussuchst, dem du vertrauen kannst, ist das ganz okay. ich denke auch, dass psychologen genau so viel und so wenig verklappst sind, wie andere berufssparten auch. weiss nur nicht, warum man für viele leute immer noch als "weisse-mäuse-seher" angesehen ist, wenn man sich psychologischen rat holt. denke, wenn du starke kopfschmerzen hast o.ä. suchst du dir dóch auch hilfe beim fachmann, warum also keinen experten bei seelischem schmerz?


measententia
beantwortet von measententia am 21. Januar 2009 14:32
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Kurz und einfach gesagt: Hilfe annehmen sollte, wer...

  • sich permanent nicht mehr wohl fühlt in seiner Haut
  • chronische Schlafprobleme hat
  • ständig depressiv ist
  • keine Freude am Leben finden kann
  • sich zurück zieht
  • ständig Schmerzen hat
  • sich tag ein tag aus nur noch den Kopf zerbricht über dieses und jenes Problem
  • Ängste hat

Das sind alles Anzeichen einer "Störung". Die Liste ist aber nicht abschliessend.

Hilfe zu suchen (und Hilfe muss nicht zwingend Psychologe / Psychiater bedeuten) bedeutet, dass man...

  1. auf sich selber hört
  2. sich ernst nimmt
  3. ehrlich ist zu sich selber
  4. an sich bzw. der Situation arbeiten will

Und das ist Stärke und überdies die Basis für eine eigene, innere Zufriedenheit :o)


Katholik
beantwortet von Katholik am 10. März 2009 05:13
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Blindes Vertrauen zu Ärzten halte ich für einen großen Fehler. Blindes Vertrauen zu Psychologen für einen noch größeren Fehler. Es gibt sicherlich hervorragende Psychologen, sie sind aber sehr selten - würde ich mal sagen. Auch scheinen sich unter den Psychologen besonders viele unfähige Leute rumzutreiben. Also Vorsicht! - Im Übrigen denken die meisten Patienten, sie gehen zum Psychologen und werden von dem geheilt. Das ist falsch. Genauso wie der normale Arzt die Selbstheilungskräfte des Körpers beanspruchen muß, so muß der Psychologe den Selbstheilungswillen des Patienten beanspruchen, wenn er was taugt. Und das muß der Patient auch wissen: Was immer zu verändern ist, das muß er selber in Gang setzen. Der Psychologe kann ihm bestenfalls Hilfestellung, Beratung, Anleitung, Hinweise dazu geben. Warum man zum Psychologen gehen möchte? Ei, weil man unglücklich ist! Oder glaubst Du, ein glücklicher Mensch käme auf solch eine abstruse Idee?


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