Frage von stevietz, 54

Wer würde dies zahlen müssen?

Ich fühle mich psychisch nicht gut und würdem gerne zu einem Psychologen und ich finde ich hätte ihn auch nötig, da mein Körper Signale gibt, dass es mir nicht besonders geht. Doch wer würde das bezahlen die Krankenkrasse oder meine Eltern ? Ich würde mich sehr über antworten freuen, denn es ich brauche eine Therapie, denn es ist nicht besonders schön mit sowas zu leben. (Ich bin 15 und weiblich)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Elekstorm, 16

Was dir auch helfen kann ist eine Freundin/Freund mit der du offen über deine Probleme und sorgen reden kannst. Du bist noch sehr jung in der Pupertät, dein Köper spielt verrückt, deine Hormone laufen Amok. Das alles kann einen fertig machen. Wie dein Privates Umfeld oder verhältnis zu deinen Eltern ist? Doch wenn du dich da nicht gehen lassen kannst oder keinen hast zum reden dann wäre eine Psychologische betreung angebracht. Mir hat es nicht geholfen, naja meine hat auch lieber mit meinem Lehrer geflirtet als mir zu helfen... Daher verlass ich mich lieber auf freunde oder suche mir online einen fremden bei dem ich mich einfach mal auslassen kann. Klar habe ich meinen Mann, doch man brauch auch mal eine andere Meinung. Eine neutrale Person zum reden. Mach dich nur nicht zu verrückt. Du bist noch sehr jung! Kopf hoch!

Kommentar von stevietz ,

Dankeschön für diesen Rat. Diese Antwort beantwortet zwar nicht meine Frage, aber ich finde, trotzdem das sie die Hilfreichste ist. Ich habe paar Freunde mit den ich reden kann, aber ich merke schon das ein Therapeut deutlich angebrachter für mich wäre! 

Kommentar von Elekstorm ,

Hallo entschuldige, das ist meine persönliche Meinung. Depresionen liegen echt schwer auf den Magen... Wenn du einen Terapeuten brauchst sprich es beim Arzt an, doch du kannst damit rechnen das du Monate warten musst bis du einen termin bekommst. Mein Arzt hat mir Homopatische Beruhigungstabletten vorgeschlagen

Neurexan Tabletten

bei nervöser Unruhe und Schlafstörungen

bringt das innere Gleichgewicht zurück

Doch der Schmerzterapeut meinte bei mir hilft da nur ein Antieleptikum und daher hab ich die nicht genommen gegen meine Depresionen. Vieleicht helfen sie dir bis du einen Termin hast beim Terapeuten?

Gute Besserung auf jeden Fall

Kommentar von Elekstorm ,

Und zu deiner Frage:

Was bezahlt die Krankenkasse?

"Krankheitwert" und bezahlte Behandlungsmethoden

Krankenkassen
übernehmen die gesamten Behandlungskosten, sofern es sich um eine
psychische Störung mit "Krankheitswert" handelt. Dazu gehören u.a.:

Angststörungen
Depressionen
Essstörungen
Persönlichkeitsstörungen
psychosomatische Störungen
Süchte Verhaltensstörungen
Zwangsstörungen

Ob
eine solche psychische Störung vorliegt, kann durch einen
kassenzugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten oder einen Arzt  festgestellt werden. Leistungen wie Erziehungs-, Ehe- oder Lebensberatung werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Da die Grenzen hier oft unklar sind und häufig eines das andere bedingt ( z.B. Schwierigkeiten in der Ehe, die zur Depressivität eines Partners führen) empfiehlt sich generell die Überprüfung, ob eine psychische Störung vorliegt.

Welche Verfahren bezahlt die Krankenkasse?


Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen nur Behandlungen nach den derzeit anerkannten "Richtlinienverfahren". Nur diese gelten als „wissenschaftlich anerkannt“ und „wirtschaftlich“. Dazu gehören im Moment: Verhaltenstherapietiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieanalytische Psychotherapie („Psychoanalyse“)EMDR innerhalb eines Richtlinienverfahrens bei Erwachsenen zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (seit Januar 2015)

Die aufgezählten Verfahren werden nur von den Gesetzlichen bezahlt, wenn die Behandlung von einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten mit Approbation durchgeführt wird.


Zwar gelten auch die psychotherapeutischen Verfahren der Systemischen Therapie und der Gesprächstherapie
für Erwachsene in Deutschland als wissenschaftlich anerkannt –
allerdings sind sie bisher noch nicht als „erstattungsfähig“ eingestuft worden und können daher nicht mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Viele Private Krankenkassen übernehmen auch die Kosten dieser Verfahren.

https://www.therapie.de dort kannste noch mehr lesen



Antwort
von CataleyaDavis, 48

Wenn der Hausarzt bzw gleich der Psychologe feststellt, dass eine Therapie wirklich angebracht ist, dann zahlt dies die Krankenkasse

Antwort
von Wonnepoppen, 33

die Krankenkasse!

erst mal einen finden, bzw. einen Termin bekommen, was nicht einfach ist!

Antwort
von KatzenEngel, 27

Wenn Du eine entsprechende Diagnose hast, bezahlt selbstverständlich die Krankenkasse.

Antwort
von LittleMistery, 35

Die Krankenkasse, aber vorher musst du eh zum Arzt und dann musst du auch nochmal eine Zeit lang auf einen Termin warten.

Antwort
von psychosocial666, 14

Es gibt Psychologen die, die Krankenkasse bezahlen und welche die du privat bezahlen musst oder so.

Antwort
von Virginia47, 14

Lass das vom Arzt diagnostizieren, dass du einen Psychologen brauchst - kann auch der Hausarzt sein - dann bezahlt es die Krankenkasse. Zumindest in Deutschland. 

Mache dich aber auf eine längere Wartezeit gefasst. 

Da bekommst du dann fünf Probestunden. Um herauszufinden, ob du mit dem Psychologen kannst. Und der stellt dann einen Antrag bei der Krankenkasse auf Kostenübernahme. 

Denn wenn du dich bei ihm nicht wohlfühlst, hat das ganze keinen Zweck. 

Ich habe vor einem Jahr die Behandlung bei einem Therapeuten abgebrochen, weil es mir nichts gebracht hat. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community