Frage von zephir68, 20

wer weiß, wie das recht des kunden im fall eines Providerwechels aussieht?

In der Schweiz gehört das Recht auf Telefon- und Internetverbindung zur s.g. Daseins= fürsorge, bei uns ist das immer noch nicht verbindlich geregelt. der neue Anbieter 1&1 hat die Freischaltung zum vereinbarten Termin nicht hinbekommen, ich wurde immer wieder mit neuen Terminen vertröstet, die nicht eingehalten wurden. ich bin davon ausgegangen, dass ich ein Recht auf e. telefonverbindung habe, da ich gelesen hatte, dass Kunden, die mit ihren monatl. Gebühren im Verzug sind, die eingehenden Anrufe nicht abgestellt werden dürfen. Ich beauftragte den alten Anbieter, mich wieder notfallmäßig zu versorgen, bis d. Freischaltung geklappt hat. Jetzt ist KabelBW der Ansicht, dass ein neuer Vertrag abgeschlossen wurde, obwohl ich nur eine kurzfristige Anschlussversorgung beantragt hatte gegen Bezahlung natürlich. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Muss 1&1, die mir die Situation eingebrockt haben, die Kündigung in die Wege leiten? Vielen Dank im voraus

Antwort
von GinkgoMidan, 20

Das kommt darauf an, welche Vertragsform du hattest bei 1&1.

War KabelBW dein vorheriger Anbieter?

Wenn ja und die Vertragsabschlüsse waren ähnlich oder gleich, und du einen Wechsel beantragt hast bei 1 und 1, dann hätte diese die KDG übernehmen müssen. Du bist bzgl. KabelBW an das falsche Callcenter gekommen. Die werden dir tatsächlich einen Neuvertrag gegeben haben, weil dieser dem Callcentern mehr Geld bringt. Allerdings fehlen hier ein paar Informationen von dir, um abschließend deine Frage zu beantworten.

Kommentar von zephir68 ,

 Hallo GingkoMidan!

mein Notversorgungsantrag lief nicht über ein callcenter, da ich aus dem Menue rausflog, sobald ich meine Kundennr. eingetippt hatte, weil der offizielle Wechsel von KabelBW zu 1&1 am 12.10.2015 angesetzt war und ich beim alten Anbieter nicht mehr im Systhem gelistet war. Weil 1&1 es abgelehnt hatte, für  mich  beim Scheitern der Freischaltung, die Versorgung mit dem alten Anbieter in die Wege zu leiten, habe ich ein Kontaktformular mit dem Thema Störung abgeschickt. daraufhin schaltete KabelBW den Anschluss wieder frei aber nur bis zum 1.11. dann wieder Ausfall, weil  der techniker entweder nicht kam oder nicht den Verteilerkasten untersucht hat, wo eine Verbindung gekappt war, wie sich letzten Samstag herausstellte. Jetzt ist die Verbindung hergestellt, jetzt laufen aber 2  Anbieterverträge gleichzeitig. Beim ersten Einspringen von KabelBW bis zum 1.11. war auch nicht  vom Weiterlaufen des alten Vertrages die Rede, erst jetzt.

Kommentar von GinkgoMidan ,

ok, danke, solche Informationen immer gleich am Anfang, dann wird das Bild auch rund.

Die Techniker sind externe Firmen, es handelt sich meist um eine Firma in deinem direkten Umfeld, welche den Auftrag erhalten für die Prüfungen. Hat die 1und1 eine Begründung für ihre Weigerung angegeben?

Notschaltungen sind zeitliche befristet und nur für einen begrenzten  Zeitraum üblich. Evtl. ist dieser Zeitraum abgelaufen, daher der Neuvertrag.

Was kannst du tun?  - Folgendes: umgehende Stornierung 1und1, der Vertrag bei kabelBW wird wohl oder übel weiterlaufen, du kannst zwar widerufen solange du noch in der Frist bist (2Wochen), es fragt sich allerdings, ob dies sinnvoll wäre, in Anbetracht des Ärgers mit der 1und1.

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