Carsten Kriska am 17.05.2008 um 13:14 Uhr
Hi. Seit gestern hat meine Freundin ein extrem geschwollenes Knie, dass sich anfühlt als wäre es mit Flüssigkeit gefüllt. Wie ein Wasserballon.
Manchmal fühlt es sich an, als würde unter der Haut etwas auslaufen. Dann fühlt es sich an als wäre alles nass unter der Hose. Es gab keine Verletzungen oder Stösse gegen das Knie. Einfach so von heut auf Morgen.
Nun kann sie das Bein nichtmal mehr knicken, und die Schmerzen halten sich in Grenzen.
Wer hatte ein ähnliches Problem und kann was darüber sagen, ob es dringend behandelt werden muss?!
Bitte schnelle Hilfe!

Hilfe, hier ??!!! Schnell zum Doc, der wird es punktieren und somit entlasten wollen... Aber hurtig !
Die hier erteilten erteilten Auskünfte und Informationen können jedoch niemals die persönliche Diagnose, Beratung und Behandlung durch einen Haus- oder Facharzt ersetzen. Die Erkennung und Behandlung einer Krankheit oder eines anderen Leidens kann allein durch die persönliche Konsultation des Haus- oder Facharztes erfolgen.

bei solchen Sachen sollte man immer DRINGEND zum Arzt gehen, weil es der Vorbote für eine ernsthaftere Erkrankung sein kann und das geht halt nur über einen Doc und nicht Vermutungen hier in GF

Du solltest es auf jeden Fall ärtzlich abklären lassen. Das kann eine kurzfristige Überbelastung sein, die man nur ruhigstellen muss, aber es kann auch der Vorbote für wirklich ernste Erkrankungen sein.

Das Knie sollte sich ein Facharzt für Orthopädie oder ein Therapeut anschauen.
Zuerst muss man die Ursache für die Probleme finden.
Der (gute) Orthopäde oder Therapeut schaut sich bei der Untersuchung zuerst die Statik an, denn meistens sind Knieprobleme ein Statikproblem und somit die Folge der einseitigen Überbelastung (Reibungsfolgen). Ist das der Fall, dann wird die normale Statik durch spezielle Einlagen hergestellt und die Beschwerden verschwinden nach zwei Wochen von alleine.
Der "normale" Orthopäde, der in erster Linie mit dem vollen Wartezimmer und einer schlechten Bezahlung zu kämpfen hat, wird sich kurz die Knie ansehen und dann direkt Medikamente und / oder Bestrahlung verordnen. Dieses Spielchen wird wiederholt, denn die langandauernde Wirkung bleibt aus. Es folgt letztendlich die Knie-OP, die aber auch dem Patienten keinen Erfolg bringt, weil die Ursache durch die OP nicht verbannt wird. (Letzteres ist der gängige Weg,- unser Gesundheitssystem braucht das so.....)
biokybernetik am 3. Oktober 2008 11:51 Die einzige sachlich richtige Antwort. Der Satz vom "normalen" Orthopäden deutet doch auf lange Erfahrung. Das Verhältnis "normaler" zu "guter" Orthopäde ist - vorsichtig ausgedrückt - größer 1: 100. Am besten einen "guten" Manualtherapeuten.
DH!
Auch von mir: DH