Frage von Madmoisele, 59

Wer weiss, was Mobilheime für Schwachstellen haben und auf was man bei einem Kauf man achten sollte?

Antwort
von Silo123, 41

Besonders die bodennahen Teile sollter näher inspiziert werden, auch hinter eventuellen Holzverkleidungen. Da fängt es in der Regel als erstes an zu rotten.

Kommentar von Madmoisele ,

Vielen Dank!

Im Moment bin ich (leider!!!) wieder vom Kaufwunsch abgekommen. Mir kam irgendwann die Idee, wie es im Winter ginge. Nach dem was ich gegoogelt habe, könnte der Winter ja zu einem grossen Problem werden, mit bösen Schäden.

Ausserdem habe ich dabei mitgekriegt, dass Vater(?) Staat es nicht mehr gerne sieht, wenn man im Mobilheim überwintern kann/könnte.

Da schafft man sich etwas an, und muss es in absehbarer Zeit vielleicht verschrotten.

Es haben anscheinend viele Dauercamper Angst, denn manche von ihnen können sich gar keine Wohnung mehr leisten und die anderen wollen ihr "Liebstes" nicht verlieren. Und so ginge es mir auch. So ist es besser ich verzichte. Schweren Herzens.

LG

MADMOISELE

Kommentar von Silo123 ,

Das im Winter mit bösen Schäden sind in der Regel Rohrbrüche durch nicht genügend isolierte Leitungen- dem kann man abhelfen.

Ja das mit dem Dauerwohnsitz kann ein Problem sein. Um da sicher zu gehen sollte man sich den Bebauungsplan näher ansehen.

Je nach Bebauungsplan kann der Staat da gar nichts machen.

Aber bei einem ungünstigen Bebauungsplan kann es echt mal zu Problemen kommen. Jetzt werden die ganzjährigen oft geduldet, also einfach nichts unternommen, aber so etwas ist natürlich keine Rechtsicherheit.

Ursaprünglich wurden die Wohnkosten auf dem Campingplatz auch oft bei Hartz IV, Grundsicherung, Wohngeld gar nicht anerkannt .

Unsere Gemeinde hat die Kosten die letzten Jahre durchaus anerkannt (sparte dem Staat im Endeffekt viel Geld) - nur bei den im Mobilheim höheren qm- Heizkosten, da gab es dann oft Probleme. Im Endeffekt haben dann deswegen  einige doch was anderes teureres gesucht, weil es ist schon hart, wenn nachts Frost ist.

Einige haben übrigends sogar einen Holzofen betrieben, billiger bzgl. Heizkosten und der Schornsteinfeger hat die Öfen auch abgenommen, wenn der Brandschutz gewährleistet war.

Wenn Du Rechtssicherheit haben willst, als erstes Bebauungsplan einsehen: Steht im Bebauungsplan Wohngebiet , dann bist Du auf der sicheren Seite. Steht da allerdings Feriengebiet oder was auch immer ähnliches, dann hast Du keine Rechtssicherheit für ganzjähriges Wohnen.

Wasserleitungen, die man nicht genügend geschützt bekommt (also die, die zwischen Haus und Boden liegen- meist reicht da eine gute Isolierung. Aber wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst: es gibt Rohrleitungsbegleitheizungen (brauchen nicht so sehr viel Strom) sogar mit Thermostat, damit nur bei Bedarf geheizt wird.

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