Frage von Bennet82, 130

Wer weiß, warum es so viele Probleme zwischen den Angehörigen des Islams, und den Deutschen gibt?

Was glaubt ihr, wie viele Missverständnisse es gibt, und welche?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tubtub98, 25

Salaam,
im Islam gibt es 73 Glaubensrichtungen, das heißt 73 Arten, wie der Islam interpretiert wurde und nun praktiziert wird.
Das ist einer der ersten Probleme, die dann zu Meinungsverschiedenheiten sorgen.
Danach kommen die kulturellen und traditionellen Probleme dazu.
Mit der Zeit haben viele Muslime Tradition und Kultur mit Religion vermischt, die dann auch dafür sorgen, daß man im Westen schlecht von dem Islam denkt.
Dazu kommt noch das Problem wie man den heiligen Quran sieht- der Quran besteht u.a. aus Metaphern und Symbolen, somit darf er nicht immer Wort wörtlich genommen werden.
Viele Muslime haben ein ganz anderes Bild von der Sharia usw.
Die Sharia besagt sogar das man Staat und Religion trennen sollte, um die Menschheit und den Frieden zu bewahren! Erst wenn diese beschützt sind, dürfte man die sharia einführen usw.

Wenn man die Gesetze der "muslimischen Länder" betrachtet und diese dann mit den wahren lehren des Islams vergleichen würde, würde man den Unterschied sehen.
Es ist sehr wichtig geworden die Grundlagen des Islams zu verstehen und diese dann mit den Glaubensrichtungen zu vergleichen!
Radikalisierung und Islamisierung, wie man das im deutschen so schön nennt ist im Islam sogar verboten. Kein Zwang im Glauben, heißt es im Quran.

Leider haben sich viele Muslime von den wahren lehren des Islams entfernt und ihre Kultur ausgeübt, die dann unter den Namen des Islams öffentlich praktiziert wird.

Ich hoffe ich konnte dir grob den Auslöser der Probleme schildern, für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
LG:)

Antwort
von Jogi57L, 36

Das ist eine berechtigte und interessante Frage.

Es mag damit zu tun haben, dass "Die Deutschen" eine Demokratie haben... was u.a. auch bedeutet, dass "Das Volk" als oberster Herr die Gesetze und Regeln macht ( bzw. die gewählten Vertreter).. darüber steht NICHTS ...( auch kein Gott...)

Im Islam scheint es anders zu sein... da herrscht die Ansicht vor, dass "Allahs" Gesetze und Gebote ÜBER dem stehen, was eine Regierung macht.

Daraus können sich gewisse Konflikte und Probleme ergeben.

Antwort
von Aliha, 56

Weil viele Muslime es nicht kapieren, dass das GG und sonstige deutsche Gesetze über dem Koran stehen und weil viele Deutsche glauben, alles was fremd und ihnen unbekannt ist, deshalb auch schlecht ist. Aber Döner essen sie trotzdem.

Antwort
von LienusMan, 70

Ich glaube, dass es das Ergebnis von Parallelgesellschaften ist.
Kurz um: Diejenigen die kamen, waren nicht bereit auf die die da waren zu zugehen und die die da waren, waren nicht bereit auf die neuen zu zu gehen

Kommentar von Bennet82 ,

Kann es nicht irgend einen Weg geben, dass beide Parteien friedlich zusammen leben?

Kommentar von LienusMan ,

Also ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich das nicht als soo schlimm empfinde. Am Ende hilft nur, Resentements abzubauen und aufeinander zuzugehen

Antwort
von suziesext07, 52

Moslems produzieren in allen Regionen der Erde, in die sie einwandern, Probleme. Das Sunnitentum verbietet ihnen Integration und Assimilierung in die Kultur des Gastlandes. Das führt dann zu einem kaum auflösbaren gesellschaftlichen Widerspruch: sie wandern ein, weil sie im Gastland vom Staat alimentiert werden, andererseits sagt ihnen die andressierte Ideologie, dass das Gastgeberland aus ehrlosen Männern und Frauen besteht, aus Kuffar, Untermenschen. Nur deshalb, weil sie glauben was die sunnitischen Autoritäten ihnen sagen.

Dass sie also ihren Gastgebern in jeder Hinsicht, intellektuell, charakterlich und moralisch, haushoch überlegen sind. Sie müssen sich also weder um Bildung noch Arbeit bemühen, denn der Kuffar-Staat ist ja verpflichtet, die Rechtgläubigen über viele Generationen hinweg zu alimentieren.

Eine solche Geisteshaltung dürfte doch sicher zu einigen Zerwürfnissen führen, oder?

Kommentar von Bennet82 ,

Ich weiß, dass es Deutsche gibt, die korrekt sind. Ich weiß auch, dass es Nazis gibt. Andererseits ist mir bewusst, dass es echte Gläubige gibt, und die, die den Islam missbrauchen.

https://www.youtube.com/results?search\_query=rechten+und+pflichten+des+ehemanne...

Hat vielleicht irgendeiner eine Idee, wie man da zusammen kommen könnte?

Kommentar von suziesext07 ,

wer und was entscheidet in einem absolut glaubensbasierten System über Gebrauch und Missbrauch? Der Absolutismus des sunnitischen Glaubensanspruchs führt zu Widerständen des gastgebenden Volkes, die bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen können. Denn der Sunnitenislam ist keine verfolgte, sondern ein verfolgende Ideologie.

Kommentar von Bennet82 ,

Ich denke, die Ideologie ist verfolgend, und verfolgt.

Womit ich aber jetzt nichts gegen die echten Gläubigen sagen wollte.

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