angelehnt an eine Frage einer Jungen Mutter hier, die von ihrer tochter gefragt wurde warum wir sterben müssen, stelle ich diese Frage hier und möchte ebenso wissen ob ihr menschen in ihrer Glaubensrichtung absichtlich beeinflussen würdet oder ob ihr dies tut!

Gott ist das, was du Dir darunter vorstellst. - Und solange Du das für Dich behältst, gibt es auch nichts dagegen einzuwenden.

Gott ist eine unglaublich erfolgreiche Erfindung der Menschen.
Ein Mythos.
Ein imanginärer Freund für Erwachsene.
Richtig!!! Dafür zwei Daumen hoch!
agnostiker am 5. Oktober 2007 15:35 DH!
barnabas am 6. Oktober 2007 10:35 Das würde ich maximal Projektion nennen - aber nicht Gott :-)

Wenn ich das alles hier so lese...Gott sei Dank bin ich Atheist. ^^
könntest du dich da bitte ein wenig mehr zu äussern, was sind die punkte die dir zeigen das es richtig ist atheist zu sein?
Kabark am 5. Oktober 2007 16:25 Ich habe nicht behauptet, dass es richtig ist, Atheist zu sein. Ich bin nur froh, dass ich einer bin.
und warum bist du das
Kabark am 5. Oktober 2007 16:38 Weil die Nichtabhängigkeit von Religion ein starkes Indiz dafür ist, alleine mit seinem Leben zurecht zu kommen.
Rasta am 5. Oktober 2007 16:45 Ja sehr schön :-)
shagdalbran am 5. Oktober 2007 18:59 Ein feines Wortspielchen :-D
Shag d'Albran
shagdalbran am 5. Oktober 2007 19:00 Ein feines Wortspielchen :-D
Shag d'Albran
Starbuck am 6. Oktober 2007 14:47 "Gott sei Dank" bin ich Atheist? Das ist eine lustige Aussage!

Nein, ich bin tolerant genug, um jeden Menschen zu akzeptieren und respektieren, der glaubt. Ob nun an Buddha, Gott, Allah, Manitou oder wen auch sonst immer. Aber ich erwarte die gleiche Toleranz auch Menschen gegenüber, die eben nicht an ein überirdisches Wesen glauben.
Wer/was ist Gott? Ich denke, daß sieht jeder anders, und jeder muß auch für sich entscheiden, wie dieses Wesen zu sehen und zu behandeln ist. Da kann Niemand eine pauschale Antwort geben. Für mich persönlich erübrigt sich die Frage.

Ich sehe hier bei näherer Betrachtung von Fragen und Äußerungen gleich drei Fragen aufblitzen: Im Grund haben wir in den letzten Monaten diese Fragen hier dutzendfach erörtert, aber trotzdem noch einmal meine Zusammenfassung:
a) Gibt es Gott?
Glaube ist prinzipiell nicht beweisbar. Wer an Gott glaubt, sieht das Leben und die Welt aus einer anderen Perspektive. Diese Perspektive kann es ihm ermöglichen, mit den Schwierigkeiten und Problemen dieser Welt gelassener umzugehen, es gibt aber auch Menschen, deren Glauben sie belastet, insbesondere, wenn Schuld und Sühne überhand gewinnen. Der Glaube an Gott ist ein interkulturelles Phänomen, Menschen zu allen Zeiten in allen Kulturen haben an ein höheres Wesen, ein Schöpfer geglaubt und tun dies noch heute.
b) Darf man von seinem Glauben erzählen?
Es ist selbstverständlich, dass Menschen von dem, was sie durchs Leben trägt, freudig erzählen. Wenn sie sensibel sind, werden sie merken, wen es interessiert und wen nicht. Missionarisches Gebrülle im Hauptbahnhof ist genau so peinlich und fehl am Platz wie atheistische Gemeinplätze bei einer Glaubensfrage in diesem Forum.
c) Soll man seine Kinder religiös erziehen?
Es ist das gute Recht der Eltern, ihr Kind in ihrem Glauben zu erziehen. Das hat nichts mit Indoktrination zu tun sondern mit Verantwortung. Ein Kind, das von Anfang an z.B. in einer christlichen Gemeinde aufwächst, hat eine geistige Heimat, von der es ein Leben lang zehren kann.
Dieser Beitrag ist keine Kritik an denjenigen, die anders verfahren sondern lediglich eine ernstgemeinte Auskunft zu einer ernstgemeinten Frage.
Kajjo am 5. Oktober 2007 15:19 Prinzipiell stimme ich Dir zu. Es ist das gute Recht der Eltern, ihre Kinder religiös zu erziehen. Aber ist es sinnvoll? Ich denke, in der heutigen Zeit nein. Man solltes insbesondere tief in sich selbst hineinfühlen, ob man nur anderen nachredet oder wirklich an Gott glaubt. In meiner Erfahrung schadet Glauben auf jeden Fall mehr als er nützt!
minister am 5. Oktober 2007 21:06 @ Kajjo: Es tut mir sehr leid, dass Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. In meinem Beitrag ging ich selbstverständlich davon aus, dass die Eltern bewusst religiös erziehen und nicht irgendwelche bildungsbürgerlichen Ideale verfolgen.
ich denke das hier eventuelle gemeinden die sich finden, wie z.b. kindergärten etc besser sind als geistige heimat als irgendetwas religiöses denn hier wird noch anderes gedulded. wohingegen diese erziehung in die religion hinein das kind prägt und keinen entfaltungsspielraum lässt. mir kommen viele leute mit diesem der herr ist mit dir er wird dir helfen doch sehr sektenmässig vor, wohingegen witziger weise die schützenbruderschaft für mich, eher wie "gottes Werk" vorkommt allein dadurch das hier freundschaften bestehen und einer dem anderen hilft.

Ich bin nicht "gläubig" in dem Sinne, daß ich an einen bestimmten, von Menschen beschriebenen "Gott" glaube. Fakt für mich ist aber, daß eine "Kraft" schon aus rein physikalischen Erkenntnissen heraus existieren muß oder existiert hat:Woher kommt sonst das Weltall und wer hat es in Bewegung gesetzt?! Daß da aber ein alter Herr mit weißem Bart irgendwo sitzt und meine Vergehen (Sünden) aufschreibt um sie mir beim Jüngsten Gericht vorzuhalten, ist für mich Unsinn.

Gott ist da, was in dir steckt und was du daraus machst....auch über dein Leben heraus (in den Erinnerungen anderer Menschen an dich); um den Bezug zum Ausgangspunkt deiner Frage herzustellen.

Gott ist für mich der Schöpfer der Welt, der sich für mich interessiert und mich liebt. Wenn ich von etwas begeistert bin, erzähle ich das weiter. Ob es sich um Gott oder ein gutes Computerprogramm handelt. Ich beeinflusse also absichtlich.

Sag deiner Tochter wir müssen sterben um in ein neues besseres Leben zu gelangen und Gott endscheidet wann es für uns so weit ist aber selber weis man es nich .
marxx am 5. Oktober 2007 14:28 So, wir gelangen noch ein besseres Leben? Ist dieses so schrecklich?
Rasta am 5. Oktober 2007 15:05 Also ich finds schön hier :-)
das ist ein wenig an meinem text vorbei ich wollte wissen was eure definitin von gott ist und ob ihr menschen in ihrem glauben beeinflussen würdet
Kajjo am 5. Oktober 2007 14:37 Die Antwort ist ja schrecklich! Sie ist nicht nur an der Frage vorbei, sondern stellt unser wundervolles Leben als schlecht dar, spricht von unbewiesenen Dingen und dann auch noch vom Sterben. Schrecklicher geht es nicht!
Ein Kind, das unbefangen nach Gott fragt, will doch keine Lektion über Sterben und Wiedergeburt erhalten!
ehm, woher willst du wissen ob es unbefangen ist und je eher es sich rational mit dem Thema Sinn vom Leben und Sterben befasst um so weniger wird es emotional berührt sein davon und um so weniger Dummheiten wird es anstellen. Schrecklich ist was völlig anderes - wenn du das schon als schrecklich bezeichnest, wie würdest du dann den Holocaust in all seinen Facetten bezeichnen?
Aber es stimmt, die Antwort ist mehr als nur an der Frage vorbei. Wer lesen UND verstehen kann ist klar im Vorteil.

Sorry... aber ich kanns nicht mehr aushalten mit diesem Religinsfragen... AAAAAARGH!
agnostiker am 5. Oktober 2007 14:31 Warum? Scheint doch hier viele zu berühren.
Rasta am 5. Oktober 2007 14:34 Ich kanns einfach nicht ertragen hier jede Woche dreimal sone Frage zu sehen... ich bin nicht das Mass aller Dinge, das weiss ich, ich wollts aber einfach mal loswerden...
...warum liest du sie dann?? merkwürdig??
Starbuck am 6. Oktober 2007 15:05 Dann ignorier die Fragen doch! Es gibt eben auch Leute, die es interessiert. Sei da mal ein bißchen toleranter.
Bertolt Brecht schreibt in seinen "Geschichten vom Herrn Keuner" : Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.
Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.
Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott."

Hier sind schon sehr viele und tief gehende Antworten gegeben. Ich danke jedem einzelnen von euch dafür.
Ich bin katholisch erzogen worden, war auch ein paar Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender.
Ich habe begriffen, dass Gott nichts mit Religion zu tun hat. Religion war ein Versuch, Gott zu verstehen - und ab da menschelte es und so verkam Releigion teilweise zu Machtspielchen.
Ich versuche nicht mehr, jemanden in der Glaubensrichtung zu beeinflussen. Jeder hat seine Anschauung - und es ist nicht ohne Sinn, dass es so viele davon gibt.
Meine ganz persönliche Auffassung ist, dass jeder Mensch ein Teil des göttlichen Ganzen ist.
Und bevor du deiner Tochter etwas sagst auf Ihre Frage, frag sie doch mal, warum sie denn meint, warum wir bzw. unser Körper sterben?
Dann kannst du auf ihrer Ebene mit ihr sprechen. Und ich weiss, dass du das kannst
Alles Liebe für dich, deine Tochter - und alle Menschen

Keiner kann einem anderen Menschen schlüssig beweisen, dass es so etwas wie ein göttliches Wesen gibt. Daher ist dieser Begriff für unser "diesseitiges Leben" irrelevant.
schlüssige Beweise gibts eh nur in exakten Wissenschaften, aber logische Schlüsse auch wenn sie um mehrere Ecken herum passieren sind gleichviel Wert. Deshalb brauchen wir nur darüber Nachdenken und wir verstehen das eine Personifizierung früher gemacht wurde, damit sich der Mensch nicht so allein, klein und nutzlos vorkam.

Ich würde meinem Kind keine solchen Glaubensinhalte mehr vermitteln. Wir sollten versuchen, Kindern auf ihre unbefangenen und offenen Fragen ehrliche Antworten zu geben und sie nicht zu indoktrinieren.
Jeder nutzt gerne wissenschaftliche und technische Fortschritte, aber wenn er dann zu diesen stehen soll, wird man unschlüssig. Es gibt aber wirklich auch gar nichts, das für die Existenz eines Gottes spricht.
Gott ist doof.
Da du auch Gott bist... nee ich sagst jetzt lieber nicht... ;-)
Frage eins: Gott ist keine Person oder Sache. Gott ist vielmehr der "masterplan", die Kraft die hinter allem Steck, der Motor der alles Antreibt. Unser verstand ist nicht in der Lage das alles zu fassen was "Gott" umfasst. Deshalb haben wir ja nunmal ein intrinsisches Wort gewählt, weil wir ein Wort brauchen um darüber sprechen zu können, Dinge die man nicht mit anderen Worten beschreiben kann auszudrücken. Wir haben noch mehr solche Worte, wie die Farbnamen z.b. Als Physiker und Astronom will ich es einfach mal so ausdrücken. Wir wissen mittlerweile das das was wir Universum nennen aus etwas besteht das wir mit "Energie" bezeichnen. Alles was sich im Universum befindet, alles was es aus macht ist nichts anderes als eine bestimmte komplexe Schwingung dieser Energie. "Energie" selbst ist aber genauso eine Bezeichnung wie Gott es ist. Also kann man auch sagen Energie ist Gott und anders herum. Unser Ereignishorizont sieht unser Universum als eine abgeschlossene Einheit an neben der noch weitere Universen aus ein und der selben Energie existieren, weil es eben nur Schwingungen in dieser Energie sind. Da unser Verstand gerade ausreicht um zu Überleben und zu verstehen wie wir dieses Überleben aktiv sichern können sind wir schon weiter entwickelter als etwas was wir mit Tier bezeichnen, welche das Überleben mit mehr oder minder grossem Erfolg durch zu meist instinktivem Handeln erreichen. Wenn wir also z.b. unseren Verstand weiter entwickeln, dann werden wir vielleicht irgendwann in der Lage sein solche intrinsischen Worte wie Gott oder Energie zu verstehen. Was wir aber schon verstanden haben ist, das Gott eben nicht EINE Person oder EINE Sache ist. Das Gebilde hat so viele Namen wie es menschliche Verstande gibt. Aber wir sollte es wirklich als das Begreifen was es ist. schwinge Energie! Frage zwei: Ja, würde ich und mache ich, wenn es dazu dient die Leute von destruktivem Denken und Wirken abzuhalten. Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Religionen, also die instituionellen Vertretungen bestimmter Sichtweisen vertreten nunmal gegen über ihren Anhängern gewisse Verhaltensweisen, die sie schützen sollen. Sie brauchen diesen Schutz, weils sie Angst haben das sie Unrecht haben könnten, das sie sich irren. Dem Irrtum möchte aber kein Mensch erlegen sein, da er zugeben müsste in etwas schlecht zu sein, was auch wiederum keiner gern tut. Somit werden dann lieber Wahrheiten verbogen oder andere Menschen verletzt oder getötet nur um nicht zu geben zu müssen das man sich geirrt hat. Das nennen wir dann religiöse Auseinandersetzungen oder auch Dschihad. Es ist also ein leichtes so etwas zu verhindern, wenn wir ganz einfach unsere Dogmen aufgeben, jegliche Form von intitutionellen Vertretungen bestimmter lebensphilosophischer Auffassungen entfernen und uns mit klarem Verstand darum kümmern im Einklang mit diesem Planeten ein Überleben sehr vieler Menschen mit einem recht hohen Lebensstandard sichern, damit jeder sein bestes geben kann um dieses Ziel nachhaltig zu sichern. Deshalb würde und werde ich weiterhin mir das Recht der Einflussname herausnehmen, weil ich einige grundlegende Zusammenhänge erkannt habe. Allerdings achte ich darauf, und werde es auch weiterhin tun, das von meinem Denken und Handeln immer konstruktiver Effekt ausgeht.
Kajjo am 5. Oktober 2007 15:16 Das ista ber wirklich nur Deine höchstpersönliche Vorstellungen, dien zahlreiche esoterischen und wissenschaftliche Ideen vermischt. Ich sehe das persönlich völlig anders und mit der Titelfrage hat der ganze Absatz fast nichts zu tun. Die bezog sich nämlich auf die Frage eines Kindes...
nö, ist keine persönliche Vorstellung, sondern eine in meiner Branche übliche Sichtweise. Ausserdem distanziere ich mich hier noch einmal sehr von esorterischen Sichtweisen.
Noch einmal für dich: Es hat sehr viel mit der Frage zu tun, weil es nämlich die Hintergründe beleuchtet. Es gibt auch überhaupt keinen Bezug zur Frage der Mutter, die ist nämlich nur Anlass für die hier gestellte Frage .
Damit "Daumen runter" für deinen Kommentar.
Kajjo am 5. Oktober 2007 15:45 Was ist denn "Deine Branche"? -- Energie und Gott zu vermischen ist höchst esoterisch und nicht durch naturwissenschaftliches Wissen gestützt. Du hast Dir Deinen eigenen Glauben gebastelt. Und mit Christentum hat diese Ansicht auch rein gar nichts gemein, sondern steht ihr diametral gegenüber.
da bist du leider ein wenig daneben, ich wurde zu dieser frage, durch die frage einer mutter hier im ratgeber inspiriert und daraus heraus schrieb ich die frage und wollte mal wissen wie es mit dem beeinflussen der personen zur eigenen religion etc aussieht, ebenso als was ihr gott definiert
aha und warum hast du das nicht gleich schon als Anmerkung zu deiner Frage geschrieben? Der Punkt "zur eigenen Glaubensrichtung hin" ist besonders erwähnenswert...

Ich finde ein Zitat von Anselm von Canterbury sehr schön und auch treffend: "Gott ist das worüber hinaus größeres nicht gedacht werden kann."
Zu Deiner zweiten Frage, ob ich einen Menschen in seiner Glaubensrichtung beeinflussen würde. Ich würde nicht bewußt auf jemanden mit diesem Ziel zugehen, aber wenn ich merke das auf der anderen Seite Interesse oder auch nur Neugier besteht, rede ich gerne darüber :o)
Wer ist Gott wird auf dieser Webseite außergewöhnlich gut beantwortet: http://www.religion-spirit.de/gott/gott-wer-ist-gott.html

Karl Marx: Die Religion ist nur die illusorische Sonne, die sich um den Menschen bewegt, solange er sich nicht um sich selbst bewegt.

In einer der nächsten Generationen ist Gott wohl mein Neffe. Au weia! Fragte er mich doch im zart tyrannischen Alter von vier Jahren: "du sag mal, stimmt das, wenn man wiedergeboren wird, dann kann man sich aussuchen, was man wird?"
Auf mein zögerliches antwortheischendes "Hmm" kam wie aus der Pistole geschossen, sehr bestimmt und ohne die Antwort abzuwarten: "dann werde ich im nächsten Leben Gott, dann kann ich endlich machen, was ich will und alle müssen mir gehorchen".
An dieser Stelle der religiösen Entwicklung habe ich ihm nicht widersprochen, werde das Thema aber sicherlich in ca. 15 Jahren erneut aufgreifen und mit ihm ausdiskutieren. :-))
Schön... Bin dann mal gespannt ob er dann immer noch Gott werden will, wenn er verstanden hat wieviel Verantwortung da dran hängt. Spiel ihm einfach mal den Film "Bruce Allmächtig" vor... dann ist das Thema wohl entgültig gegessen.
holodeck am 5. Oktober 2007 15:31 Warum sollte ein Gott, wer oder was immer das ist, sich mit menschlichen Begriffen und Lasten, wie z.B. Verantwortung herumplagen? Und damit wir uns recht verstehen: auch ich glaube an ein dieser Welt zugrundeliegendes schöpferisches geistiges Prinzip. Ich glaube nur nicht daran, daß wir uns ein adäquates von Sprache und Denken losgelöstes Bild des Göttlichen machen können. Wir können es vielleicht in einigen wenigen excellenten Momenten durchaus erfahren, aber die Beschreibung dieser Erfahrung sprengt jegliche menschliche Formulierungskraft. Was immer ich lese - so auch z.B. deinen Beitrag - ist menschlich, ergo interpretationsbehaftet und damit verfälscht.
jepp, ist es, ich schrieb ja in meinem Beitrag, das wir uns zwar schon entwickelt haben, aber das es noch viel mehr Entwicklung bedarf um das ganze Ausmass ins gesamt zu begreifen. Wir sind zwar auf dem Weg, brauchen aber noch. Da wir aber nunmal ein Teil des ganzen sind müssten wir selbst zu dem Ganzen werden um es zu begreifen. Das was wir Verstand nennen ist ebenfalls so ein Begriff den wir noch nicht beschreiben können. Wir nehmen zwar an er ist da, woher er kommt, woraus er besteht und wie er in sich funktioniert wissen wir nicht. Ich bin der Meinung das wir eben nach diesen von dir so schön als excellente Momente bezeichneten streben sollten, dann kommen wird dem Gesamtkonzept immer wieder ein Stück näher.

ähnlich gefragt,
beantwortet von Patron am 5. August 2007 11:13 2x Thumbupvoted
eine gott - klingt gut, ein göttin ebenso. ist gott männlich, weiblich oder was ganz anderes? und ist er oben? oder in uns? oder sind wir in ihm?
alle diese fragen haben menschen schon immer in sich gehabt und nach antworten gesucht. such weiter! such in den alten texten, bibel, koran, talmud, veden, edda, und frag solche menschen, die ihr ganzes leben gott geweiht haben.
Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 6. August 2007 22:36
Jesus sprach von Gott als von seineM VATER.
Seine Wohnstätte ist in den HIMMELN.
Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 8. August 2007 15:28
himmel auf english ist
1.
sky
2.
heaven
und gott wohnt nicht oben im sky (da wohnt nur "Lucy in the Sky with Diamonds" - LSD) sondern im heaven, und der ist nicht oben, sondern - na, wo ist der denn nun eigentlich? [Kommentar kommentieren] Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 8. August 2007 22:38
Na dann ist der "heaven" eben über dem "sky" (dem sichtbaren Himmel), wo denn sonst?! [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 9. August 2007 09:27
na, er könnte überall sein, außer dem ort "über dem sky" gibt es noch viele möglichkeiten, in dir oder um uns herum, einfach in einer anderen daseinsform als der materiellen, dort, wo die wünsche sind oder die schutzengel oder die ungeborenen oder die gestorbenen oder die elfen...

Da jeder Mensch an irgendetwas glaubt, hat auch jeder Mensch Gott in sich - der Atheist glaubt dann eben an etwas anderes, das fuer ihn "Gott" ist, vielleicht an Selbstverwirklichung (ist im Grunde nicht schlecht), oder dass Geld&Gut usw. gluecklich machen (na ja) oder von mir aus auch an die Liebe (grossartig!). Und manche glauben daran, dass ueber andere Macht auszuueben, das Wahre ist. Ich finde, spaetestens dann wirds echt bedenklich. Wir, die wir religioes sind, glauben meist an einen persoenlichen Gott. Und das ist ein Gott der Liebe, der uns auffordert, nicht blind zu glauben, sondern das Wissen hinter dem Glauben zu suchen. Kann man in den Heiligen Schriften nachlesen. Aber auch bei Kant (& Co.), der so weit davon garnicht weg ist. Im Deutschen bedeutet "glauben" oft nur "vermuten", und da das mit Gottesbeweisen so eine Sache ist, waere der Koenigsweg die Gotteserfahrung. Jede Religion hat da ihren eigenen Weg. Und wenn ein Kind danach fragt, finde ich, dass es das Recht hat, die Moeglichkeit der eigenen ERfahrung zu machen, zumal Kinder in der Regel sehr viel naeher an der Wahrheit sind, wie jeder weiss. Durch allzu eifrige Aufklaerung kann man/frau da viel zerstoeren. Und zu Kinderfragen zum Thema gibts Buecher in JEDER TRadition, von Judentum ueber Christentum und Islam bis hin zu den oestlichen Traditionen. Deswegen finde ich es nicht schlecht, sich der eigenen Wurzeln zu besinnen und sich auch einmal zu erlauben, auf die STIMME DES KINDES ZU HOEREN. Vielleicht, dass sie ja da eigentlich unsere Lehrmeister sind... so wie es ja auch in den Evangelien steht: Lasset die Kinder zu mir kommen. Vielleicht, dass im kindlichen Herz die Vorstellung, dass "danach" noch etwas kommt, noch nicht vollstaendig ausgeloescht ist. Also: Nur Mut zur Aufklaerung, und zwar mal zur Abwechslung im theistischen Sinn. Wuensche ein frohes Erwachen dabei. Selbsterkenntnis inklusive.

Gott ist ein Geist, er ist das höchste Wesen das es gibt, er ist allmächtig, er hat alles erschaffen.
Mehr über sich hat er uns in seinem Wort, der Bibel offenbart.
Sehr liberal gedacht und auch richtig gefolgert.! DH!