Paintybear is back am 31.05.2008 um 21:59 Uhr
Jaja, diese Frage wurde vor einigen Minute auch schon gestellt.....und geschlossen. Mir geht es aber in erster Linie aber um die Erklärung in der Schule. Im Religionsunterricht erfahren die Schüler alles über die Entstehung der Menschheit, Adam+Eva, altes und neues Testament. In Sachkunde und später in Biologie erfahren die Schüler alles über Zellen, Zellteilung, Amphibien bis hin zu Primaten, Menschenaffen und schließlich Menschen. Wenn die Schüler nun unterscheiden, zwischen Religion=Glaube und Biologie=WISSENschaft, habe ich persönlich ein Problem damit, das meiner 8-jährigen Tochter differenziert zu erklären. Wie haltet ihr das ause
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Adam, der erste Mensch
(1. Mose 1 - 3)
Man hat gemeinhin die Vorstellung, Adam und Eva seien im Paradies unsterblich und vollkommen gewesen und Sünde und Tod seien unvorhergesehenerweise in Gottes vollkommene Schöpfung eingedrungen. Die Bibel aber sagt etwas völlig anderes. Möge unser Gott und Vater es uns geben, nur Ihm zu glauben.
Seit wann gibt es den Tod?
Zuerst wollen wir untersuchen, seit wann überhaupt der Tod in der Schöpfung ist. In 1.Mose 1:1 lesen wir: »Zu Anfang schuf Elohim die Himmel und die Erde.« Die Erde war von großer Herrlichkeit, denn Er, Jewe Elohim, »Er bereitete sie«, wie Jesaia in Kapitel 45:18 schreibt, »nicht als Chaos hat Er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, formte Er sie.« Hiob fragte Jewe: »Wo warst du, als Ich die Erde gründete? ... Wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?« (Hiob 38:4,7). Ein Anlass zur Freude war die Urschöpfung somit!
Doch die Schöpfung des ersten Äons endete in einer Katastrophe, wie in 1.Mose 1:2 berichtet: »Und die Erde wurde ein Chaos und inhaltslos, und Finsternis war auf der Fläche des überfluteten Chaos.« Dementsprechend offenbart Petrus, dass es von alters her Himmel gab und eine Erde, die aus Wasser und durch Wasser bestand, durch welche die damalige Welt, vom Wasser überflutet, umkam (2.Pet.3:5,6). Was war der Grund für diesen Niederwurf der Erde? Der Niederwurf der herrlichen Erde in Chaos und Finsternis kann nur aufgrund der Widerspenstigkeit Satans gegen Gottes Ordnung und mangelnder Unterordnung unter Gott verhängt worden sein. Die damalige Welt, dieses schöne geordnete System, wurde durch jenes furchtbare Gericht inhaltslos, also ihres Inhaltes wohl an Pflanzen und Tieren beraubt. Im Tode kamen sie um. Wir kennen ihre Fossilien; menschliche Fossilien sind nicht darunter.
Doch nun zurück, vor diese Katastrophe der Urschöpfung im ersten Äon. Schon vor dem Niederwurf der Welt war unser Herr Jesus Christus der vom Vater geliebte Sohn. Unser Herr sagte in Johannes 17:24: »Du hast Mich vor dem Niederwurf der Welt geliebt.« Petrus schreibt, dass Christus als makelloses und fleckenloses Lamm vor dem Niederwurf der Welt von Gott vorhererkannt wurde (1.Pet.1:20). Vor dem Niederwurf geschah noch etwas, und zwar was uns, die Glieder des Körpers Christi, persönlich betrifft: Wir wurden von Gott auserwählt und damit zum Sohnesstand vorherbestimmt, wie wir aus Epheser 1:4-6 wissen: »Er (Gott) hat uns in Ihm (Christus) vor dem Niederwurf der Welt auserwählt, damit wir Heilige und Makellose vor Seinem Angesicht seien. In Liebe hat Er uns für Sich zum Sohnesstand durch Christus Jesus vorherbestimmt, nach dem Wohlgefallen Seines Willens, zum Lobpreis der Herrlichkeit Seiner Gnade, die uns in dem Geliebten begnadet.«
Von dem Niederwurf an ist bestimmten Nationen ein Losteil neben Israel im tausendjährigen Königreich Israels bereitet (Mt.25:34). Alle gläubigen Israeliten sind seit damals in die Rolle des Lebens eingetragen (Off.17:8). Von dem Niederwurf der Welt an ist das Lämmlein geschlachtet (Off.13:8); den Kreuzestod Jesu Christi sieht Gott also seit dieser Zeit als geschehen an.
Da die erste Schöpfung nach alledem in Tod und Finsternis endete, ist der Tod ihr nichts Fremdes mehr, ja auch Christus, in welchem das All erschaffen ist (Kol.1:16), wusste um Seinen Tod. Seit dem Ende des ersten Äons also war der Tod bekannt. Adam war damals noch nicht erschaffen; der Erlöser jedoch - man beachte! - stand schon bereit.
Die Erschaffung des Menschen
Elohim stellte die Erde und ihre Himmel in sechs Tagen wieder her (1.Mose 1:3-2:4). - El bedeutet Unterordner, Alles-Verfügender, alles an seinen Platz Setzender. Elohim ist der zu El hin Führende, der Unterordner zu El hin, Christus, der alles Seinem Vater unterordnet (1.Kor.15:28). - Am sechsten Tag sagte Elohim: »Lasst Uns Menschen machen in Unserem Bild und Uns gleichgestaltet« (1.Mose 1:26). Der Ausdruck »Uns« wird uns verständlich, wenn wir wissen, dass Gott durch Seinen Geist in Christus ist bzw. El in Elohim (Joh.17:21; 2.Kor.5:19).
Welch eine hohe Würde hat doch der Mensch! Er gleicht dem Christus, der ihn erschuf! Wir sehen aus wie Christus, der das Abbild des unsichtbaren Gottes ist (Kol.1:15). Ein Bild hat eine gewisse körperliche Gleichheit oder Ähnlichkeit mit dem Original. Als Modell für Adam kann also kein Original ohne körperliche Gestalt gestanden haben. Das wird uns auch mit den Worten »und Uns gleichgestaltet« bestätigt, wörtlich: »wie Unsere Gleichheit«. Die Gleichheit bezieht sich auf die körperliche Gestalt, wie 1.Mose 5:3 mit der Aussage klarstellt, dass auch Seth in Adams Gleichheit war.
Christus ist Seinem Vater nicht gleichgestaltet, da Gott Geist ist (Joh.4:24) und unsichtbar (Kol.1:15) und somit keine körperliche Gestalt hat. Christus ist aber das Abbild Gottes, das vollkommene Gepräge des Wesens Gottes, so dass, wer Ihn sieht in Seiner Liebe, den Vater sieht (Heb.1:3; Joh.14:9).
»So erschuf Elohim den Menschen in Seinem Bild, im Bild Elohims erschuf Er ihn: männlich und weiblich erschuf Er sie« (1.Mose 1:27). Hier wie auch in Vers 26 ist von dem Menschen als Gattung die Rede, von dem ganzen Menschengeschlecht als solchem.
In 1.Mose 1:3 bis 2:4a finden wir den Bericht über die Erschaffung, u. a. des Menschen; da dies eine unterordnende, alles an seinen Platz setzende Tätigkeit ist, offenbart Sich Gott in Elohim, dem Unterordner zu El hin. Ab 1.Mose 2:4b wird unter Vertiefung von Einzelheiten des ersten Kapitels von der Formung des Menschen berichtet, mit der die Geschichte der Menschheit beginnt. Nun wird Jewe Elohim enthüllt. Jewe, d. h. wird sein-seiend-war, Er ist der, »der da ist und der da war und der da kommt« (Off.1:4), Christus, der vom Beginn der Menschheitsgeschichte an mit Seinem auf die Zeit bezogenen Namen Jewe offenbart wird, Er, der den Ablauf der Äonen bestimmt und zunächst nun den Lebenslauf Adams und Evas. Übrigens bezeichnet »Jewe« wie auch »Elohim« vielfach Gott Selbst, denn auf Gott trifft jeder Titel in ursprünglicher Weise zu. Christus aber hat das Recht, jeden dieser göttlichen Namen zu führen.
In 1.Mose 2:7 lesen wir: »Dann formte Jewe Elohim den Menschen aus Erdreich vom Boden und hauchte Lebensodem in seine Nase; und der Mensch wurde eine lebende Seele.« - Adams Körper bestand aus Erdreich vom Boden, Gottes Lebensodem belebte ihn, und Adam wurde eine lebende Seele. Die Seele ist das Bewusstsein. Wir haben Bewusstsein. Hier wird der Mensch vom Blickpunkt seines Bewusstseins her beschrieben.
Adam war, so wie er dastand, als solcher vollkommen; er war nach Elohims Feststellung »sehr gut«. Es war überhaupt alles sehr gut im Hinblick auf die zukünftige Vollendung. Aber der lebendig machende Geist wohne noch nicht in Adam (1.Kor.15:45), denn nach Gottes Plan kommt zuerst das Seelische und darauf das Geistliche (1.Kor.15:46). Und welch ein Kontrast zu unserem zukünftigen Körper: »Gesät wird ein seelischer Körper, auferweckt ein geistlicher Körper« (1.Kor.15:44). Und schließlich schreibt Paulus noch: »Dem Fleisch und Blut kann das Königreich Gottes nicht zugelost werden!« (1.Kor.15:50). Adam aber war Fleisch und Blut! Seine Erschaffung konnte somit nur ein Schritt auf dem Wege zu einer vorgesehenen Neuschöpfung sein. So ist die Feststellung »sehr gut!« auch ein Verheißungswort im Hinblick auf die Vollendung. Es war alles sehr gut im Hinblick darauf, dass Christus einen menschlichen Körper anlegen würde, in welchem Er sterben konnte zur Aussöhnung aller Geschöpfe mit Gott.
Der Baum des Lebens
1.Mose 2:8,9 sodann lautet: »Danach pflanzte Jewe Elohim einen Garten in Eden, gen Osten, und setzte den Menschen, den Er geformt hatte, dorthin. Weiterhin ließ Jewe Elohim aus dem Boden jeden Baum sprossen, begehrenswert vom Aussehen her und gut zur Nahrung, auch den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens und auch den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.« - Es fällt auf, dass die Bäume als begehrenswert bezeichnet werden; es war also ein Begehren da, man war nicht allezeit völlig befriedigt. Die Bäume waren gut zur Nahrung - Adam musste mithin essen, ja alles Samen aussäende Kraut und jeder Samen aussäende Baum sollten ihm ausdrücklich zur Nahrung dienen (1.Mose 1:29). Adam war demnach sterblich, konnte aber sein Leben erhalten, wenn er die verbrauchte Energie durch die Speise wieder ersetzte. Dabei kommt dem Baum des Lebens besondere Bedeutung zu, denn ihm wohnte eine Lebenskraft inne, die jedem Sterbensprozess Einhalt gebot.
Übrigens: Adam wusste, was Sterben bedeutet, denn er beobachtete es an den Samenkörnern, die starben, damit eine Pflanze hervorginge, und an den Pflanzen, die von ihm und den Tieren gegessen wurden und so den Tod fanden. Der Tod war auch in der wiederhergestellten Schöpfung vorhanden.
Die Menschen sollten über die Erde und die Tiere walten (1.Mose 1:28) - eine großartige Aufgabe; dabei musste allerdings der Boden bedient werden (1.Mose 2:5,15). Doch welch ein Kontrast ist dies alles zu unserer überhimmlischen Aufgabe, in den zukünftigen Äonen inmitten der überhimmlischen Geschöpfe Darsteller der Gnade Gottes in Christus Jesus zu sein (Eph.2:7) und über das All zu walten (Heb.2:7,8)!
Des Weiteren hörten wir, dass Jewe Elohim Selbst jeden Baum sprossen ließ, auch den Baum des Lebens wie auch den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Beide Bäume waren unabdingbar nötig - Unnötiges tut Gott nicht -, der Baum des Lebens, damit Adam durch wiederholtes Essen - Eva drückt dies in Kapitel 3, Vers 2 aus - von diesem Baum für den Äon am Leben bleiben könne, und der Baum der Erkenntnis, damit Adam das Gute und Böse erkenne. Adam ermangelte dieser Erkenntnis. Er konnte das Gute im Garten Eden gar nicht als solches erkennen; aller Luxus dort war ihm selbstverständlich. Das konnte keine Dankbarkeit hervorrufen. Auch die Güte Gottes überhaupt konnte Adam damals keinesfalls erfassen.
Jewe Elohim kannte das Gute und das Böse (1.Mose 3:22); Er hatte es ja erschaffen, wie wir aus Jesaia 45:6,7 wissen: »Ich bin Jewe Elohim, und da ist sonst keiner! Der Ich bilde das Licht und erschaffe das Finstere, bewirke das Gute und erschaffe das Böse; Ich, Jewe Elohim, mache all dieses!« Wahrhaftig, alles ist aus Gott (Röm.11:36)! Er hatte ja auch den Bösen erschaffen, den Widerwirker, zu seinem Zweck, eben damit er wider Gott wirke (Kol.1:16). In Satan ist von Anfang an kein Funke Wahrheit (Joh.8:44), er konnte und kann sich also gar nicht zwischen Gut und Böse entscheiden.
Hören wir weiter: »Jewe Elohim gebot dem Menschen: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen, ja essen. Doch von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen - von ihm darfst du nicht essen; denn an dem Tag, an dem du von ihm isst, wirst du zum Sterben sterbend sein« (1.Mose 2:16,17). - Wie schon erläutert, wusste Adam, was Sterben bedeutet. Gott gibt keine Gebote, die der Mensch nicht verstehen kann. Die Betonung der Gerichtsankündigung liegt auf den Worten »zum Sterben«, denn sterblich war Adam ja, aber solange er die verbrauchte Energie regelmäßig erneuerte, war keine Tendenz zum Tode hin vorhanden. Sollte er jedoch von jenem einen Baum essen, so sollte sein Sterblichsein zu einem Sterbendsein werden und mit dem Sterben enden, der Sterbensprozess würde dann nicht mehr aufgehalten werden.
Nochmals sei gesagt, dass Adam von Anfang an nicht unsterblich war. Die Schrift sagt nichts davon. Wenn er nichts gegessen hätte, wäre er verhungert. Und der Baum des Lebens vermittelte ebenfalls keine Unsterblichkeit, sondern nur äonisches Leben - Leben in jenem Äon -, solange man davon aß (1.Mose 3:22). Desgleichen spendet das Holz des Lebens, - das ist etwas anderes: Holz weist auf das Kreuzesholz hin - das auf der neuen Erde stehen wird, nicht Unsterblichkeit, sondern Genesung, Gesundheit und Kraft. In Offenbarung 22:2 ist zu lesen vom »... Holz des Lebens, das zwölferlei Früchte trägt: in jedem Monat gibt es seine Frucht her. Die Blätter des Holzes dienen zur Genesung der Nationen.« Unser Leben dagegen wurzelt nicht im Irdischen; unser Leben kommt nicht von einem mit der Erde verbundenen Baum, denn Christus ist unser Leben (Kol.3:4)!
Dann berichtet Mose, dass Jewe Elohim dem Adam eine Gehilfin als seine Ergänzung machte. Er baute aus einer Zelle Adams die Frau. Sie war Gebein von seinem Gebein und Fleisch von seinem Fleisch. Beide waren sie nackt, der Mensch und seine Frau, aber sie schämten sich nicht (1.Mose 2:18-25).
Die Versuchung
Nun zu 1.Mose drei. Mose berichtet weiter: »Doch die Schlange war listiger als alles andere Wildgetier des Feldes, das Jewe Elohim gemacht hatte. Und es sagte die Schlange zu der Frau: Hat Elohim wirklich gesagt: Nicht essen dürft ihr von jedem Baum des Gartens? Da antwortete die Frau der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, sagte Elohim: Von ihm dürft ihr nicht essen, auch sollt ihr ihn nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt. Doch die Schlange sagte zu der Frau: Nicht werdet ihr zum Sterben sterbend sein; denn Elohim weiß, dass an dem Tag, an dem ihr von ihm esst, eure Augen aufgetan werden, und ihr werdet wie Elohim sein und wissen, was gut und böse ist« (1.Mose 3:1-5).
Die Schlange war von Jewe Elohim gemacht worden. Sie war von einem bösen Geist besessen. Dieser Geist war ebenfalls in Christus erschaffen, denn in Christus ist das All erschaffen: das in den Himmeln und das auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare (Kol.1:16). Es war Satan, der Widerwirker, die uralte Schlange, die hier den Kampf gegen den Menschen begann, den Elohim beauftragt hatte, die Erde zu erfüllen und sich unterzuordnen und über alles zu walten, was sich auf der Erde bewegt (1.Mose 1:28). Schließlich ist die Erde das Vollmachtsgebiet des Widerwirkers; er ist der Fürst des Vollmachtsgebiets der Luft (Eph.2:2). Da der Mensch sich die Erde unterordnen sollte und dem Satan folglich die Entmachtung drohte, musste Satan den Konkurrenten bekämpfen.
Doch die Erde ist nicht die letzte Heimat des Menschen, sondern der Schauplatz seiner Zubereitung zu einer höheren Bestimmung. So werden wir Gläubige, die wir allein durch Glauben und in der Gnade gerechtfertigt sind, aus allen Nationen stammen und Glieder des Körpers Christi sind, in den beiden zukünftigen Äonen im überhimmlischen Königreich und inmitten der überhimmlischen Regionen und Geschöpfe unseren Dienst tun, um alle dortigen Lebewesen unter Darstellung des alles übersteigenden Reichtums der Gnade Gottes in Christus Jesus zur Unterordnung unter Gott zu bringen (Eph.2:6,7). (Das Überhimmlische ist der Teil des Himmels über den Lufthimmeln der Erde.)
Bei der Versuchung der Eva durch die Schlange fällt auf, dass sie ihr nicht in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes antwortete. Der Grund dafür liegt darin, dass sie eine lebende Seele war, ihr aber der lebendig machende Geist fehlte, den wir Gläubige heute haben, sodass wir dem Fleisch nicht nachgeben müssen. Eva sagte: »Von der Frucht ... dürfen wir essen« statt die Überfülle wiederzugeben, wie Jewe Elohim gesagt hatte: »... essen, ja essen.« Dann sagte sie, dass sie den Baum der Erkenntnis nicht anrühren dürften; wie kam sie denn darauf? - Die Schlange hatte wohl mit ihrer Frage den Verdacht erweckt, Elohim würde ihnen nicht alles gönnen oder könnte nicht alle ihre Bedürfnisse befriedigen, und schon hatte sich Eva an das kleinliche Gottesbild angepasst. Zuletzt sagte Eva noch, das Wort Gottes verfälschend: »... damit ihr nicht sterbt.«
»Da sah die Frau, dass der Baum gut zur Nahrung war und dass er den Augen Gelüste machte und begehrenswert war als der Baum, der klug macht. So nahm sie von seiner Frucht und aß. Dann gab sie auch ihrem Mann davon, der bei ihr war, und er aß. Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren. So nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze« (1.Mose 3:6,7). Der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen war genau auf die seelische Struktur des Menschen abgestimmt: Er war gut zur Nahrung, machte den Augen Gelüste und war begehrenswert, weil er klug machte. Adam und Eva waren nicht als Sünder geschaffen, aber als lebende Seelen; so konnten sie nicht anders handeln, als nach der Befriedigung ihrer Empfindungen, Gefühle und ihres Begehrens zu trachten. In der Gesinnung des Fleisches kann man sich eben den Anweisungen Gottes nicht unterordnen; man kann es nicht; die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen (Röm.8:7,8).
Adam und Eva sollten über die Schöpfung herrschen, sie konnten aber sich selbst nicht beherrschen. Eva fragte nicht ihr Haupt, und Adam fragte nicht sein Haupt. Sie übertraten das Gebot, und so drang die Sünde in die Welt, in ihre Welt ein, und sie wurden zum Sterben sterbend. Der Apostel Paulus drückt dieses Geschehen in Römer 5:12 so aus: Und durch die Sünde drang der Tod in die Welt ein. Dann führt er weiter aus, dass so zu allen Nachkommen Adams und Evas der Tod durchdrang, worauf alle sündigten; er sagt also, dass infolge der Tatsache, allezeit den Tod in den Gliedern zu haben, alle Menschen sündigen. Zum Sterben hin sind wir sterbend - welch eine Schwachheit der Sünde gegenüber hat dies doch zur Folge (vgl. auch Heb.2:15).
Adam und Eva wurden schuldig, weil sie dem Gebot Jewe Elohims gegenüber ungehorsam waren. Es musste aber so sein, dass der eine Ungehorsam Adams die gesamte Menschheit in das Sterben und in die Sünde hineinzog, denn es geht unserem Gott und Vater bei allem in erster Linie um Christus. Der einen Gehorsamstat Jesu Christi am Kreuz musste dieser eine Ungehorsam Adams vorausgehen. Die Herrlichkeit Christi sollte deutlich werden, was Paulus als den Sinn und Zweck des gesamten Geschehens in Römer 5:15-21 offenbart: Durch Adam starben die vielen - viel mehr jedoch fließt durch Christus die Gnade in die vielen über. Die eine Kränkungstat Adams führte zur Verurteilung der vielen - das Gnadengeschenk Christi aber führt von vielen Kränkungen aus in den Rechtsspruch. Durch Adam herrscht nun der Tod - weitaus mehr jedoch werden durch Christus die Begnadeten und Gerechtfertigten im Leben herrschen. »Demnach nun, wie es durch die eine Kränkung für alle Menschen zur Verurteilung kam, so kommt es auch durch den einen Rechtsspruch für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. Denn ebenso wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen als Sünder eingesetzt wurden, so werden auch durch den Gehorsam des Einen dieselben vielen als Gerechte eingesetzt werden« (Röm.5:18,19).
Es sei des Weiteren angemerkt, dass Adams Sünde kein Fall war, kein Fallen aus größer Höhe im Sinne eines unvorhergesehenen Unglücks. Im Gegenteil, alles war auf das große Ziel ausgerichtet, nämlich dass alle in Christus - und nicht in Adam - vervollständigt werden und in niemand anderem zur Reife und Vollkommenheit finden sollen als nur in Christus (Kol.1:19; 2:10; Eph.3:19; 4:13). Vom sogenannten »Sündenfall« ist in der Schrift nicht die Rede. Halten wir uns darum an ein Muster gesunder biblischer Worte (2.Tim.1:13).
Das Urteil
Sodann mussten Adam und Eva Rechenschaft ablegen . Rechenschaft geben ist etwas anderes als Verantwortung tragen. Verantwortung trägt nur der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der alles wohlweislich geschaffen und in die Wege geleitet hat, Er, der allein weise (Röm.16:27), der alles Bewirkende (Eph.1:11), der alles in Herrlichkeit vollenden wird (Röm.11:36; 1.Kor.15:28).
Ob Gott einen anderen Weg hätte einschlagen sollen? Wie töricht! Er unterrichtete uns doch über Seinen herrlichen Heilsplan in Christus, dem Weg!
Das Urteil über die Schlange lautete: Du seist verflucht. Zugleich hören wir das Verheißungswort: Der Same der Frau wird der Schlange den Kopf zermalmen. So wissen wir mit Freude: Christus wird die Schlange völlig besiegen.
Der Urteilsspruch über Adam war die Verfluchung des Bodens: »Verflucht sei der Boden um deinetwillen. In Trübsal sollst du von ihm essen alle Tage deines Lebens. Im Schweiße deines Antlitzes sollst du dein Brot essen« (1.Mose 3:17,19).
Und zu der Frau sagte Jewe Elohim: »Vermehren, ja vermehren will Ich deine Trübsal und das Seufzen deiner Schwangerschaft. In Trübsal wirst du Söhne gebären; doch durch deinen Mann ist deine Wiederherstellung, und er wird über dich herrschen« (1.Mose 3:16). Zur Wiederherstellung der Frau ist zu sagen, dass alle Leiden der Eva und ihrer weiblichen Nachkommen im Zusammenhang mit ihrer Mutterschaft aufgewogen werden durch die Verheißung der Wiederherstellung. Unter der Wiederherstellung ist die Zurechtbringung allen Übels durch den von der Frau zu gebärenden Mann zu verstehen. Der verheißene Nachkomme ist Christus. Durch Christus wird die gesegnete Unterordnung unter Gott wiederhergestellt. So ist auch 1.Timotheus 2:14,15 zu verstehen: »Nicht Adam wurde getäuscht, sondern die Frau geriet, völlig getäuscht, in Übertretung, wird aber durch das Kindgebären gerettet werden.« Jesus Christus war das Kind, durch das die Rettung kam.
Anders als die Septuaginta hat der hebräische Grundtext statt »Wiederherstellung« »Verlangen«. Sollte dieses Wort zutreffen, so wäre es nicht nur sexuell zu verstehen, sondern als schöpfungsgemäßes Verlangen nach der Einheit mit dem Mann und nach der Unterordnung unter den Mann, der ihr Geborgenheit und Schutz vor Verführung bietet.
Nun ein Wort dazu, dass der Mann über die Frau herrschen wird. Was vielfach als bitter empfunden wird, hat die Schöpfungsordnung zur Grundlage - »eines jeden Mannes Haupt ist Christus, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt des Christus ist Gott« (1.Kor.11:3) - und ist zu dem Schutz der Frau vor Verführungen gegeben; wir wissen ja, dass der Widerwirker die Wahrheit des Wortes Gottes verdreht und den Irrtum planmäßig verbreitet (Eph.4:14). Herrschen heißt: zum Besten regieren, zur Förderung; was nur liebend möglich ist. Außerdem ist dieses Gerichtswort in der gegenwärtigen Verwaltung der Gnade Gottes modifiziert, denn es heißt in Epheser 5:22: »... als gälte es dem Herrn« - welch ein Adel liegt doch darin! -
Und geht es doch heute darum, dass die Männer ihre Frauen so lieben, wie Christus Seine Herausgerufene liebt, die Gemeinde, und die Frauen sich ihren Männern so unterordnen, wie die Gemeinde sich dem Christus unterordnet. Jede Frau, die sich ihrem Mann unterordnet, schmückt damit die Wahrheit von der Unterordnung der Gemeinde unter den Christus. Und jeder Mann, der seine Frau liebt, schmückt damit die Wahrheit von der Liebe des Christus zu Seiner Herausgerufenen (Eph.5:22-33).
Der Retter
Das Kind ist uns geboren (Jes.9:5)! Der Same der Frau hat der Schlange den Kopf zermalmt. Jesus Christus, der Herr, hatte Sich Selbst zum Opfer für alle Sünden dahingegeben, Er starb für alle, das heißt zugunsten aller (2.Kor.5:14). Der Herr Jesus Christus hat alle Sünde auf Sich genommen, sodass der Widerwirker keine Rechtsgrundlage mehr hat, um die Menschen im Tode zu halten. Der Widerwirker hat zwar vorläufig noch die Gewalt des Todes, das heißt die Haltekraft (Heb.2:14). Der Stachel des Todes aber ist die Sünde (1.Kor.15:56). Die Sünde ist also die rechtliche Grundlage, um jemanden zu Tode bringen und darin halten zu dürfen. Da nun aber Jesus Christus die Sünde auf Sich genommen hat, gibt es nichts mehr, aufgrund dessen der Widerwirker etwas beanspruchen könnte. Christus starb für alle, der Gerechte für die Ungerechten. Mehr kann der Tod nicht einfordern. Der frühere Gewalthaber des Todes ist seit Golgatha entmachtet. Jetzt spricht der Sieger, Jesus Christus: »Ich habe die Schlüssel des Todes und des Ungewahrten« (Off.1:18). Nun führt der Herr Jesus Christus die Menschen aus dem Tode herauf, sobald Er es will, jeden in seiner besonderen Abteilung (1.Kor.15:23).
Die Gläubigen wissen: Nun ist nicht mehr Adam, das Haupt der alten Menschheit, unser Haupt, sondern Christus, das Haupt der neuen Menschheit. »Der erste Mensch ist aus der Erde, von Erdreich; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel. Derart wie der von Erdreich ist, solcher Art sind auch die von Erdreich; und derart wie der Überhimmlische ist, solcher Art sind auch die Überhimmlischen. Und so wie wir das Bild dessen von Erdreich tragen, werden wir auch das Bild des Überhimmlischen tragen« (1.Kor.15:47-49). Mit einem unsterblichen, herrlichen, geistlichen Körper werden wir unserem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus dienen. Als in dem geliebten Sohn Begnadete werden wir allezeit zum Lobpreis der Herrlichkeit Gottes sein (Eph.1:6,12)! Lobpreis, Dank und Verherrlichung sei Ihm schon jetzt dafür im Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Quelle: http://freenet-homepage.de/biblischelehre/AdamderersteMensch.htm

Ich habe meiner Tochter das so erklärt: Auch ganz früher schon wollten die Menschen wissen woher sie kamen und wer die ersten Menschen waren. Weil die Forschung aber noch keine Erklärung hatte, hat man sich in der Bibel die Geschichte von Adam und Eva ausgedacht.Später als dann die Forschung immer weiter kam, wusste man, dass diese Geschichte nicht wahr sein konnte. Aber weil es eine sehr schöne und sehr alte Geschichte ist, erzählt man sie heute immer noch. Meine Tochter hatte nie Probleme mit den beiden Versionen.

Ich halte mich an Fakten und keine Märchen. Das ist nach den Jahrmillioen der Evolution nicht mehr nachzuvollziehen wer der 1. Mensch war. Denn ab wann kann man vom Stammbaum der Primaten denn überhaupt von einem Menschen sprechen?! Ist ja auch eine Definitionssache.
Zum Anderen Muß der Glaube nichts mit der Wahrheit zu tun haben, sondern ist vielmehr eine Sichtweise, um das Leben erträglicher zu machen, Rückschläge besser verkraften zu können und um jemanden zu haben, damit man sich nicht für die eigenen Handlungen Verantwortung übernehmen muß (Gottes Wille).
fragile196 am 31. Mai 2008 22:09 so kann man um einiges leichter durch die Welt gehen - mir hat mal ein Kind in der Schule erzählt, dass Gott ihre Hand führt und alles was sie tut ist von Gott so gewollt (war nicht gerade ein sehr pflegeleichtes Kind)
Die Bibel fragt nicht danach wer der erste Mensch war. Sie stellt fest. dass DER Mensch in der Wesensart Mann und Frau **Da ** waren.
Adam ist KEIN Name, sonderm bedeutet: der männliche Mensch und Eva bedeutet der weibliche Mensch - kommt vom Hebräischen, ADAMA = Erde. Deshalb das Bild in der Bibel, der Mensch stammt aus Erde, da der körperliche Mensch wissenschaftlich nachprüfbar, wieder nach seinem Tode zu Erde zerfällt. Wer das nicht glaubt, kann ja mal auf dem Friedhof nachbuddeln :-)

du hast vollkommen recht, denn ich hab mir als jugendliche diese frage auch gestellt. zuerst heisst es, der mensch wurde von gott erschaffen und später wird von der evolution gesprochen, wo wir plötzlich vom affen abstammen sollen. ein Unding für mich, denn ich habe bis heute nicht gesehen, dass aus einem affe ein mensch wurde, und reintheoretisch dürfte es dann auch heute keine affen mehr geben, weil sie alle irgendwann mal zu menschen geworden wären. Ich glaube an die bibel und somit daran, dass der mensch von gott erschaffen wurde und das war nun mal adam. Aus staub hat er ihn erschaffen und später aus einer rippe von ihm dann die eva. Das leuchtet mir schon deswegen ein, weil die rippe der einzigste knochen im menschlichen körper ist, der wieder nachwächst, und da gott unser erschaffer ist, wusste er das natürlich. aus diesem grunde hat der mann auch keine rippe weniger als die frau! Im großen und ganzen ist es eine reine glaubenssache, aber die vorstellung, dass meine vorfahren affen gewesen sein sollen, daran kann ich nun wirklich nicht glauben.

Aufgrund meiner grundsätzlichen Einstellung zur Religion und der "Schöpfungsgeschichte" ging das eigentlich relativ automatisch! Wenn wir z.B. wieder Nachwuchs bekommen haben, dann konnte ich es, wenn auch mit einfachen Worten und Beispielen, erklären, was da passiert! Wenn aber dann die Version der Kirche zur Sprache kam, dann kann das niemand, auch kein Pfarrer oder Priester, mit Fakten und Beispielen erklären!

ich hab meinen Kids in der Schule erklärt, dass das eine philosophische Frage ist - eine Frage auf die es keine Antwort gibt und geben kann, denn keiner kann das eine oder andere beweisen oder widerlegen.
Hannibal1970 am 31. Mai 2008 22:09 Aha, man kann nicht beweisen, das der Mensch vom Primaten (Affen) abstammt? Wohl in Biologie gefehlt, oder?!
fragile196 am 31. Mai 2008 22:10 hey, wenn ich das den Kinder in der Grundschule erzählt hätte wären mir einige Eltern aufs Dach gestiegen. Das war nur die einfachste Lösung um die Kinder nicht vollends von ihrem Glauben abzubringen
Hannibal1970 am 31. Mai 2008 22:18 Ich will ja nicht den Glauben an sich in frage stellen (auch wenn ich pers. anderer Meinung bin), aber auch die Kinder haben ein Recht die Wahrheit zu erfahren, auch wenn einige uneinsichtige Eltern sich dann quer stellen.
Glkaubst Du im Ernst, dass das bewiesen ist? Hast DU noch nie etwas von den Lücken in der Entwicklungslinie gehört? Nicht umsonst heißt es "Evolutionstheorie", und nicht umsonst ist dieses Theorie weltweit bis heute recht umstritten, besonders in den USA - und nicht nur bei Leuten, "die in Biologie nicht aufgepasst" haben!!

Ganz abgesehen davon, dass 1. "Adam und Eva" wohl eher gleichnishaft zu verstehen sind und 2. "die" (?!) Wissenschaft ihre eigenen Denkmodelle hat, welche für eine Achtjährige in ihrer Komplexität noch schwer nachzuvollziehen sind, halte ich es für sehr viel spannender und auch sinnvoller, mich mit einem Kind über derlei Fragen zu unterhalten, eigene Modelle und Standpunkte zu entwickeln! Vorgefertigte Meinungen gibt es schon genug... Und du wirst sehen: Von den Kindern selbst kann eine Menge kommen! Wenn sie fragen, heißt das nicht zwingend, dass wir immer eine Antwort parat haben müssen, sondern dass sie auch einfach mal das Gespräch, die Auseinandersetzung mit einem suchen. Probier das einfach mal aus! Ist zuerst ungewohnt, aber sehr schön, auch für uns "Großen"! ;-) Gibt übrigens auch einiges an Büchern zu dem Thema "Philosophieren mit Kindern".
Paintybear is back am 31. Mai 2008 22:37 Was nun gleichnishaft ist und was eher Denkmodelle sind war eher der Rahmen der Frage, wie du das nun parallel zu beiden Versionen erklären würdest. Sicherlich habe ich kein Problem damit zu sagen, dass ich das nicht erklären könne und mir die Sichtweise der Kinder erklären lassen. Damit ist aber nicht meine Frage der Differnzierung beider Sichtweisen geklärt. Aber Danke für deine Interpretation meiner Frage.
mia68 am 31. Mai 2008 23:03 ...hatte es in der Tat so verstanden, dass der Kern deiner Frage, dein Anliegen eher war: Wie und was erklär ich meiner Tochter...!? Und nicht so sehr die Klärung dieser besagten Diskrepanz. Aber gut. Manchmal sieht man vielleicht auch das, was man sehen will!? Lassen wir das mal so stehen, wer weiß, wofür´s noch gut ist...;-) Viele Grüße!
Adam war der erste Mensch. Bzw. Adam und Eva zusammen das erste Ehepaar (und Menschenpaar).
Zellteilung usw. ist ja okee, das beschreibt, wie etwas vor sich geht.
Die Primaten und Evolution passen mit dem Relli-Unterricht bzw. mit Adam und Eva nicht zusammen.
Kurz mal ein ähnliches Beispiel (du kannst es sinngemäß übertragen):
Meine Eltern (und Mitarbeiter im Kindergottesdienst) hatten mir erzählt: Jessu sei an Ostern von den Toten auferstanden.
Im Kindergarten wurde mir glaubhaft verklickert, dass Tote nicht auferstehen und lebendig werden können.
Tja ... (das ist im Prinzip wie Relli- und Bio(Evolution).)
Meine Eltern haben versucht, mir mit allen möglichen Argumenten nahezubringen, dass Jesus auferstanden sei. Das war aber zwecklos ;-). Schließlich sagten sie: Es gibt Leute, die glauben,dass Jesus auferstanden ist. Und es gibt Leute, die glauben nicht, dass Jesus auferstanden ist. Wir glauben daran. Meine Antwort: Dann glaube ich auch daran. (übrigens bis heute - falls jemand meint, Kinder könnte man solche Entscheidungen noch nicht überlassen.)
Bei Adam und Eva bzw. Evolution ist es genauso. Es gibt Leute, die glauben das erste, weil es in der Bibel steht, und weil sie Gott glauben - und es gibt Leute, die glauben an die Evolution. Deine Tochter muss sich quasi aussuchen, was sie selber glauben will.
Für die Schule lernen muss sie wahrscheinlich beides, je nachdem was in den Fächern grade gefragt ist.
Falls deine Tochter sich entscheidet, der Bibel zu glauben, kann sie in Bio vielleicht einfach die so genannten "Fakten" so schildern: Darwin sagt, dass .... Nach der von vielen Wissenschaftlern usw. vertretenen Ansicht, entwickelten sich ...
Meist muss man ja eh sagen, was die Lehrer hören wollen, nicht was man selber denkt ;-).
In Diskussionen lässt sich leichter die eigene Ansicht vertreten - je nachdem, ob der Lehrer oder die Klasse auch unterschiedliche Meinungen zulässt, oder ob es ein verstecktes oder offenes "IndieEckestellen" gibt.
Das sind aber schon weitere praktische Fragen, die ganz von der Situation abhängen.
Zu deiner konkreten Frage wie oben beschrieben: Adam und Eva (samt Schöpfung) und Evolutionstheorie passen tatsächlich nicht zusammen (evtl. die Gründe aufzeigen). Du musst dir aussuchen, was du selber glauben möchtest.

Der erste Mensch war Eva. Einige Teile vom Skelett eines Menschen die 195 000 Jahre alt sind hat man in Äthiopien (Afrika) gefunden. Die sind weiblich. Also der erste Mensch war Eva. Adams Reste sind 60 000 Jahre jünger und auch gefunden in Afrika.
Chadja am 1. Juni 2008 09:01 woher hast du diese zahlen? adam und eva haben vor ca. 6000 jahren erst gelebt, und der wissenschaft glaube ich schon lange nicht mehr, wenn sie ein skelett zeigen dass angeblich schon 150 000 jahre alt sein soll. das kann nicht sein. man kann es anhand der bibel ausrechnen.
Gudrun Hurth am 1. Juni 2008 17:38 woher nimmst du diese 6000 Jahre das ist doch ein Witz oder
Teddylein am 1. Juni 2008 19:10 Aus der Bibel. Und daraus geht auch ganz klar hervor, dass Eva als eine Gehilfin ind ein Gegenstück für Adam erschaffen wurde, da er einsam war. Also muss Adam zuerst dagewesen sein.
Gudrun Hurth am 2. Juni 2008 09:39 also Du wirst doch wohl das nicht wörtlich nehmen was da in der Bibel steht
Im materiellen gab es doch nicht einen Menschen der erster war wie soll denn das funktioneeren Der mensch wurde im geistigen erschaffen von anderen Wesen und der erste Mensch war Adam der werder weiblich noch männlich war sondern geistwesen
Dieses geistwesen ....
Du meinst im Ernst, dass es die Adam erst 60000 Jahre später gab als Eva? Das Matriarchat in allen Ehren - aber nur aus Eva allein wird keine Menschheit entstanden sein.

Okay, ich versuche mich kurz zu fassen. Das Problem bei der Beantwortung der Frage ist die Definition des Menschen. Das verzwickte bei der Evolution ist, dass sie als stetiger Entwicklungsstrom gedacht werden muss und nicht in den Dimensionen, wie "und es entstand der Mensch oder der Löwe". Die Bezeichnungen verschiedener Arten ist eine bequeme Art, sich in der Welt zurecht zu finden, aber rein logisch ist sie nicht hundertprozentig richtig. Es gab keinen Primaten, der plötzlich einen Menschen gebar, sondern nur einen Primaten, der menschlicher aussah, als seine Geschwister. Und vielleicht setzte er selbst (aber wahrscheinlicher: eines seiner Nachkommen...Enkel...Urenkel oder Ururururururuenkel) einen weiteren Primaten in die Welt, der noch menschenähnlicher wurde. Man darf hierbei nicht vergessen, dass diese Art der langsamen Veränderung auch noch heute bei uns Menschen stattfindet. Wir werden im Durchschnitt größer und auch geographische Unterschiede im Phänotyp vermischen sich jetzt nach und nach durch die Globalisierung. Das Verzwickte an der ganzen Sache ist nun, dass wir den kleinen, dunkelhäutigen Vorfahren, der vor 10000 Jahren lebte, auch als Mensch bezeichnen, wie den 1,91m, europäischen Wandpilz. Beide sind aber denkbar unterschiedlich. Daher wir man die Frage nach dem ersten Menschen nicht beantworten können, da die Linie, die den Menschen begrenzt (oder bei jeder anderen Art) stark verwischt ist.
Klar, man kann die Bibel nehmen und Adam als ersten Menschen nehmen (bzw. die entschärfte Kindergartenversion mit dem Apfel und der Schlange, die wesentlich verbreiteter ist, als der Primärtext), aber letztlich ist diese Geschichte genauso falsch wie die des ersten Menschens, der vom Primaten abstammte.
Aber weil Evolutionsforschung zu schwierig und Religion zu gefährlich ist, würde ich zu folgender Erklärung zurückgreifen:
Den ersten Menschen zu finden ist so unmöglich, wie den berühmten Topf voller Gold am Ende des Regebogens. Die Geschichte des Menschens ist kein Buch mit einem ersten Kapitel, ohne dass andere Bücher vor ihm stehen oder es Quereinsteiger gibt, die auf Seite 5 noch schnell was reinkritzeln. Sie ist eher ein Fluss ohne wirklichen Anfang.

also diese lange Ausführung von sunpoint wurde ins Deutsche übersetzt und so geschrieben , wie es der Übersetzer verstanden hat Was zum großen Teil eben falsch ist oder besser gesagt ungenau Adam und Eva waren zuerst Geist da erhielten Sie Ihren Namen dieser Namen der soviel bedeutet wie eben Mensch Der Geistige Adam brauchte Nahrung , geistige Nahrung und die Bäume waren auch erst geistige Nahrung Sie waren noch nicht feste Materie sondern feinstofflich die Menschen wurden zuerst Seele ,Geist ,materie gebildet Die Menschen wurden von anderen geistigen Wesen erschaffen. es was das geistige Produkt also von (das würde hier zu weit führen) man hat geistig sich ernährt indem man geistige nahrung von anderen aufgenommen hat Dieser geistige Mensch war dann in der Lage sich Menschen auszudenken pflanzen und und und zur Zeit Adams waren diese geistige Wesen und zuerst wurden neue geistige Wesen geschaffen bevor noch im verdichteten materiellen Raum Menschen entstanden sind . Die Tiere waren auch erst im geistigen wobei schon im geistigen ein Tier das andere verschlungen und in sich aufgenommen hat Das heißt als Adam sich auf der feststofflichen Materiellen Erde inkaniert hat war er schon sehr lange geistig am leben und desgleichen auch Eva Das bedeutet die Kinder von Adam und Eva wurden erst im geistigen geschaffen und so kamen im feststofflichen materiellen viele Menschen alles was beseelt ist wurde im geistigen geschaffen und dies kann man seinen Kindern sehr gut erklären indem man Ihnen zeigt wie man einen kuchen backt indem man MehL ,Eier und so weiter mischt und indem man ja erst mal wissen muß wie man dies mischt Es gibt keinen Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft Es gibt nur Menschen welche einen Unterschied sehen wollen Die Enstehung dieser geistigen Wesen Adam und eva wird nicht nur bei den Christen sondern überall auf der Welt auch in Japan so in alten Büchern gefunden also deckt sich die Geschichte mit denen anderer Menschen auf unserem Planeten dabei muß man eben beachten daß viele Übersetzungen das ursprüngliche Werk eben verfälscht haben
"nur bei den Christen sondern überall auf der Welt auch in Japan"???
Also dass ein Christ so eine absurde Theorie glauben soll, das ist mir völlig neu! Sonderlehren wie Deine helfen hier denke ich nicht weiter!
Gudrun Hurth am 1. Juni 2008 17:37 Sonderdenken wie Deins zeigt daß Du wie ich ein Mensch bist nur weil Du diese Bücher nicht lesen geschweige denn verstehen kannst heißt das nicht daß ich ein Sonderdenken habe
Ich habe geschrieben was die früheren Menschen überliefert haben und was später alle religionen so in Ihren alten Schriften stehen haben Daß hier in Deutschland einer diese Schriften so geschrieben hat wie er sie verstanden hat ist klar Viele Übersetzer konnten ja nur das Übersetzen was Sie selbst verstanden haben weil jedoch die geistige Reife fehlte sind eben viele Bibeln einfach nur Märchen Adam war übrigens kein Mann sondern der erste Mensch und hatte noch kein geschlecht
Teddylein am 1. Juni 2008 19:16 Adam hatte Verkehr mit seiner Frau, woraus Kinder hervorgingen. Er war sehr wohl ein Mann.
Geschlechtslos sind nur Engel und die können folglich auch keine Kinder haben.
Gudrun Hurth am 2. Juni 2008 09:32 In den alten texten steht Adam der Name damals war ähnlich und hatte die Bedeutung Mensch Dieser Mensch wurde im geistigen erschaffen und war geschlechtslos
Adam war der erste mensch
alles was existiert wurde erst im geistigen erschaffen bevor es durch verdichtung des feinstofflichen zur feststofflichen Materie wird Nur weil Bibelübersetzungen das schreiben was die menschen damals hier verstehen konnten und sollten heißt es nicht daß es die ursprüngliche Bibel wiedergibt Adam wurde später von der Kirche als mann dargestellt weil früher die männer glaubten die macht dadurch an sich reißen zu können Wer ein bißchen nachdenkt wird dahinterkommen aber ganz gleich was auch in den ursprünglichen Schriften auf der ganzen Welt genau so wie ich es schreibe steht Alles ist und bleibt doch ungewiss , weil keiner es wirklich beweisen kann Man sagt die Menschen früher hätten noch um Ihren ursprung gewußt ,jedoch muß man doch bei all diesen schriften die übersetzt wurden bedenken daß die übersetzungen von jemand bezahlt wurden und daß genau so wie heute politik gemacht wird Es wird versucht Macht über andere Menschen zu gewinnen
Teddylein am 1. Juni 2008 19:08 Das höre ich zum ersten Mal.
Was es nicht alles für Ansichten gibt... kopfschüttel
Gudrun Hurth am 2. Juni 2008 09:42 Wenn Du wie ich Schriften aus dem Sanskrit von den urinwohner Australiens von den ägyptern von den japanern kennst und alle diese Schriften vieles genau so schreiben würdest Du es dann weiterhin bevorzugen die Übersetzungen einer Bibel als Ansicht heranzunehmen?

Der erste Mensch auf der Welt war ein Astronaut von einem anderen Planeten. 1968, vor 40 Jahren, erschien Erich von Dänikens "Erinnerungen an die Zukunft". Seither wird die Hypothese, dass einst Besucher von fremden Planeten die Erde besucht haben, auf allen Kontinenten heftig diskutiert. Bis heute sind dazu eine Fülle von Indizien zusammengetragen und viele Buecher geschrieben worden. http://www.daniken.com/d/
Die Texte der Bibel sind keine naturwissenschaftlichen Texte und deshalb auch nicht so zu lesen. Den Schöpfungsgeschichten der Bibel geht es darum zu klären, woher wir kommen und wozu wir da sind. Und da enthalten diese Texte eine Menge Antworten. Es heißt dort, dass Gott aus der Erde den ersten Menschen formte. Das bedeutet, wir bestehen aus Materie. Aber danach heißt es, Gott hauchte dem Menschen den Lebensatem ein. Das bedeutet, das Leben verdanken wir Gott... Anderes Beispiel: Eva wird aus der "Rippe" (nah beimHerzen!!) des ersten Menschen geschaffen, nicht aus der Ferse oder aus dem Kopf. Das bedeutet: Die beiden Menschen sollen einander lieben (Herz) und nicht beherrschen (Kopf) oder darauf herumtrampeln (Ferse). In dieser Lesart geben die Texte der Schöpfungserzählung noch heute eine Menge her. Und Sie widersprechen auch nicht den Erkenntnissen der Naturwissenschaft, denn darüber will die Bibel nicht erzählen.

zwei menschenaffen habens getrieben, das ergebnis war ein affe der weniger wie die 2 anderen aussahen und andere eigenschaften hatte, der hats wiederrum mit einem anderen menschenaffen getrieben und so kams zum 2. etc. etc. blablabla
Und was kommt heraus wenn zwei Menschen es miteinander treiben? ???
Das ist die große Frage!!!! Na ein Mensch!
Aus einem Affen wird ein Affe! Aus einem Menschen ein Mensch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es war Adam!
(1. Korinther 15:45) So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“
das ist ja wohl nicht dein Ernst, oder?
...er wollte es doch so genau wissen !!!!
Bravo- Riesentext, aber über Religion und Politik sollte man nicht diskutieren, führt von Haus aus ins Aus.
..hast Recht, wir diskutieren auch nicht. Es war nur eine Antwort auf eine Frage die wie gewünscht "genau beschrieben" wurde.
...du liebe Zeit, war das nun nötig!?! :-/
Richtig, ich wollte es genau wissen. Aber ein Verweis auf die Quelle hätte es auch getan. In der Summe der Antworten sehe ich doch eher ein Tedenz zur Wissenschaft, wobei die Differnzierung beider Erklärungen sehr verschieden sind. Die Antwort von "Qetan" finde ich da schon sehr gut.
Hallo sunpoint,
vielen Dank für die doch sehr ausführlicher Antwort. Ich bin mir aber sicher, der Link dazu hätte ausgereicht. Bitte achte doch in Zukunft darauf, daß Deine Antworten formal nicht den Rahmen sprengen;-) Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support
Scheinbar reicht es nicht wenn hier lediglich ein Link gesetzt wird und ist auch keine Beantwortung einer Frage die eigentlich keinen Rat braucht. Da diese Frage ja "öfter" gestellt wird so ist es doch in aller Interesse wenn Sie einmal "ausführlich" beantwortet wird. Vielen Dank und liebe Grüße.
wie man´s macht... ;)DH