Frage von DorotheaWinkler, 264

Wer von euch ist Hobby-Autor, wer schreibt gern - oder wer möchte dies einmal versuchen? Wie alt seid ihr und warum schreibt ihr?

Hallo Ihr Lieben! :-) Mir ist aufgefallen, dass insbesondere viele Mädchen und Frauen, aber auch einige Jungs/ Männer Geschichten, Gedichte, Fanfiction, Romane schreiben bzw. sich daran versuchen - oder dies gern einmal tun würden und gerade "Anlauf" dazu nehmen, Inspiration und Information sammeln.

Jeden Tag gibt es hier neue Fragen insbesondere von jüngeren Leuten zum Thema Schreiben. Ich finde es toll, dass inmitten der exzessiven Beschäftigung vieler junger Leute mit modernen Medien, mit Konsum und "Fertigpackungen" jeder Art doch so viele Leute heute das Schreiben für sich entdecken. Und ich frage mich, wer die Leute sind, die hier schreiben, ob als Hobby oder mit der Absicht, tatsächlich auch einmal etwas zu veröffentlichen.

Wenn ihr gern schreibt, wenn ihr Spaß am Erfinden von Geschichten habt oder euch hierin einmal ausprobieren möchtet, dann macht doch mit bei dieser Umfrage! Mich interessiert, in welchem Alter ihr seid. Gern könnt ihr auch beschreiben, ob ihr viel oder wenig, lange oder kurze Texte / Geschichten / Fanfiction / Gedichte / Romane schreibt, wann und warum ihr schreibt und was euch das Schreiben bedeutet, was es euch bringt, was ihr daran mögt. Lieben Dank fürs Mitmachen! :-)

Antwort
von Flammifera, 85
Ich bin jünger als 25 und schreibe

Hey :)

Ich bin weiblich, 18 Jahre alt und schreibe sehr gerne. Damit habe ich angefangen, als ich etwa 13 jahre alt war.

Ausgegangen ist das alles von meiner Leidenschaft für gute Bücher, ich habe schon im Grundschulalter sehr regelmäßig und viel gelesen. Irgendwann bin ich durch Zufall auf Fanfiktion gestoßen und habe dort zuerst auch nur gelesen, aber bald selbst angefangen zu schreiben.

Seitdem schreibe ich, manchmal mehr, manchmal weniger. Mittlerweile habe ich mich ein wenig von Fanfiktion losgesagt und versuche mich an ganz eigenen Geschichten, aber ich experimentiere dabei noch viel herum.

Ich mag es zu schreiben, weil ich dabei eine Pause vom Alltag bekomme und mich in meinen Geschichten vollkommen ausleben kann, so wie ich es möchte.

LG

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Vielen Dank für Deine Antwort, Flammifera! Du schreibst, dass für Dich  - wie ja auch für viele andere Schreiber - das Schreiben auch eine Pause vom Alltag ist und eine gewisse "Freiheit" bedeutet, die man hier finden kann... kannst Du Dir also vorstellen, dass das Schreiben auch weiterhin Dein Hobby bleibt - auch, wenn Dein Leben sich zukünftig durch Ausbildung, Arbeit, Beziehung, womöglich auch Familie verändert?

Toll, dass Du bereits so früh erste Erfahrungen mit dem Schreiben gesammelt hast! Was meinst Du: Hat sich Deine Beschäftigung mit Lesen - und dann auch mit Schreiben - auf Deine Schulleistungen im weitesten Sinn, auf Deinen Umgang mit Texten, Deine Sprach- und Ausdrucksfähigkeit irgendwie ausgewirkt? Bist Du dadurch besser in diesen Bereichen geworden - oder schreibst Du auch, WEIL Du eben gut in solchen  Dingen bist, Dich schon früh gut ausdrücken konntest, mit Rechtschreibung etc. keine Probleme hast?

Antwort
von 1Mika1, 56
Ich bin jünger als 18 und schreibe

Ich schreibe vor allem, weil ich Spaß daran habe eine eigene Welt zu erschaffen und mir die Charaktere die ich entwickle immer sehr am Herzen liegen. Ich liebe es sie zu formen und zu verändern und gerade die Geschichten die ich rund um sie aufbauen kann machen das schreiben für mich zu einer besonderen Tätigkeit.
Außerdem kann ich durch das Schreiben meine Meinungen und Gedanken mitteilen, die ich manchmal nicht aussprechen kann. Es freut mich wenn ich Leser begeistern kann und es gibt mir einen Schub und motiviert mich sehr wenn ich positives Feedback bekomme. Auch Kritiken freuen mich immer, da ich so an mir arbeiten kann um immer besser zu werden.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Vielen Dank für Deine gute Beschreibung zu Wert, Sinn und Nutzen des Schreibens!

Mit Kritik umzugehen ist tatsächlich nicht immer leicht. Schön, dass Du, so jung Du auch bist, bereits jetzt schon in der Lage bist, Kriitik vor allem als Chance zu werten.

Ja, Du hast Recht: Man kann nicht nur gute und unterhaltsame Geschichten erzählen, wenn man schreibt, sondern man hat innerhalb der Handlung und über die Aktion und Reaktion der Charaktere auch immense Möglichkeiten, seine eigene Haltung und Meinung mit einzubringen und anderen Leuten seine Weltanschauungen zu vermitteln.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben! :-)

Antwort
von TheChosenOne66, 44
Ich bin jünger als 25 und schreibe

Hey,

also erstens vorab: Vielen Dank, dass du diese Frage gestellt hast und ein sehr ernstes Thema ansprichst. Mich interessiert es in zweiter Linie, wie andere Menschen mit ihrem Hobby oder Beruf als Autor umgehen, und man kann außerdem viel von anderen lernen.

Nun zu mir:
Ich bin 21 jahre alt, des männlichen Geschlechts, und ich schreibe meinen ersten Roman seit 2009, und es kommt bestimmt schon die Frage warum es nicht veröffentlicht wurde..
Es gibt bei mir leider zwei große Hürden, die durch die eine Seite des Lebens nicht so leicht zu überwinden sind: Prokrastination und Schreibblockaden.
Ich konnte mir durch Schule, später Ausbildung und jetzt Arbeit einfach nicht genug Zeit nehmen, mich an meiner allerliebsten Beschäftigung ranzusetzen und loszuschreiben...aber ich hoffe natürlich, dass ich mich endlich überwinde und jede freie Minute ausnutze, mich meinem Buch zu widmen.
Und die Schreibblockaden treten leider zu oft auf, wenn ich in einer wichtigen Handlung bin; Ich kann sie einfach nicht flüssig genug beschreiben für den Leser und muss vieles streichen oder duzende Male verbessern und/oder umschreiben, oder das schlimmste tritt auf: Ich kann es GAR NICHT mit Worten beschreiben (Dieses Problem kennen bestimmt viele).

Warum ich überhaupt schreibe, war ein mehr oder weniger psychologischer Grund: Ich bin sehr schüchtern und in mich gekehrt, sozusagen introvertiert; ich habe wenige gute Freunde und kann nicht so gut mit Menschen reden (Manchmal klappt's...aber eher selten).
Durch das Schreiben des Buches wollte ich mein inneres Ich quasi "austoben" lassen, ich konnte alles (be-)schreiben, was außerhalb nur durch ein Käfig zu betrachten ist.

Mein erster Roman baut zwar vielmehr von Fantasyelementen (und die Geschichte entstand dadurch, dass ich ein sehr großer Tagträumer bin, ]und eben eines Tages habe ich von ein paar wichtigen Charakteren und den groben Handlungsfaden geträumt), aber es werden auch ernste Themen angesprochen wie Rassismus, Sexualität, Klassentrennung
(im Sinne von Reich und Arm), Genozid, Ehre, Respekt, Liebe, etc. und die einzelnen Charaktere müssen sich ein paar eventuell psychologischen Problemen wie Hass, Gleichgültigkeit, Introversion, richtigen Entscheidungen, Persönlichkeitsstörungen etc. stellen.

Und das ist auch ein weiterer Grund bei mir, das Buch mal in absehbarer Zeit zu veröffentlichen.
Ein Aspekt ist die Unterhaltung, der andere wichtigere [!] Aspekt ist für mich eben die Message über die genannten Themen, die ich rüberbringen möchte.

Viele Grüße

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Wow, das klingt ja ziemlich komplex! Vielen Dank für diese sehr persönliche und interessante Antwort!

und die Geschichte entstand dadurch, dass ich ein sehr großer Tagträumer bin

An diesem Satz von Dir bin ich hängen geblieben! Einige der größten Geschichten dieser Welt wurden von solchen Leuten geschaffen! Vielleicht muss man tatsächlich mindestens einen Fuß am Rande der realen Alltagswelt aufstellen, um dem Imaginären wesentlich näher zu sein als andere Leute es sind.

Dies sind die Autoren, die den Rest der Welt mit nachlesbaren, erzähl- und und erlebbaren Träumen und Geschichten versorgen. Jedes Königreich hat seine Gaukler und Narren, seine Geschichtenerzähler und Barden. Auch moderne Gesellschaften brauchen solche Leute.

Die Menschen haben seit Ewigkeiten Bedarf an diesen großen Geschichten, in denen sich innere und äußere Welten so spiegeln, dass man daraus lernen, Mut und Hoffnung schöpfen kann. Ich denke, solange Menschen um ein Feuer zusammen kamen, wurden solche Geschichten erzählt.

Eine "Message" zu haben wird mit der Zeit zur Aufgabe - und wenn man jemand ist, der mit Worten umgehen kann, sollte man sich dieser stellen - wer sonst sollte diese Art Geschichten schreiben, damit sie der Welt geschenkt werden können! :-) Mti einem gut strukturierten und sorgfältig geplanten Plot und sinnvoll ausgewählten Helfern, die Dir beim Schreiben ein Spiegel sein können, kommst Du da sicher durch. Viel Erfolg! :-)

Antwort
von NakayaHirumi, 73
Ich bin jünger als 25 und schreibe

Hallo,

Ich werde bald 22 und schreibe schon ungefähr seit ich 13 bin, wobei um diese Zeit wenig sinnvolles dabei entstanden ist. Mittlerweile nehme ich das ganze als Hobby ernst und siehe da, mein erstes ernstes großes Projekt steht vor seiner Fertigstellung. :) 

Wenn es nicht so aufwendig wäre würde ich jeden Tag hunderte von Geschichten schreiben. XD Ich liebe das Schreiben, weil man Herr über seine eigene Welt ist und sich richtig austoben kann. Durch die Welt zu gehen und sich von Details, Wörtern oder Menschen inspirieren zu lassen, ist mit das Schönste daran. Ich hatte damals schon den Hang dazu, aus allem irgendeine Geschichte zu machen. 

Es wird von vielen leider nicht wirklich anerkannt, wenn man keine veröffentlichter Autor ist, was ich persönlich schade finde, da Schreiben doch ein sehr zeitintensives Hobby ist. Aber man kann eben wenige Ergebnisse vorlegen.

Ich versuche das immer zu unterstützen, wenn jemand schreibt oder sich daran versuchen möchte und finde besonders spannend welche Leute das sind, da man es oft nicht erwartet. An der Uni ist die Dichte der Autoren schon weitaus höher als an der Schule, trotzdem fehlt mir ein wenig der Austausch, wenn man von Internetforen einmal absieht. 

Mein Fazit ist, dass Schreiben ein wunderbares Hobby ist, mit dem man nach Bedarf auch mal Realitätsflucht betreiben kann. :) Mir hat das Schreiben schon viele neue Erkenntnisse gebracht und meinen Horizont sehr erweitert, so zum Beispiel wenn ich Recherche betreibe und dabei viel Neues lerne. 

Ich wünsche allen Autoren frohes Schaffen und lasst euch nicht zu viel reinreden. ;)

P.S: Besucht mal meinen Blog wenn ihr Lust habt. Ist zwar noch aktuell aber ich habe da schon ein paar Sachen geschrieben. 

schreib-blog-ade.blogspot.com

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hallo NakayaHirumi, lieben Dank für Deine wunderbare und sehr interessante Antwort! Du hast schon so viele der Fragen beantwortet, die ich habe! :-) Ich gebe Dir völlig Recht damit, dass Hobbyschreiber nicht genug Anerkennung finden - abgesehen von dem begrenzten Kreis einiger Fans, wenn sie diese haben. Aber auch die (nichtschreibenden) Fans nehmen ja oft nicht mehr als die Perspektive eines - wenn auch begeisterten - "Konsumenten" ein - sie sind hungrig, wollen gefüttert werden und verlassen auch hier und da den Schreiber und wenden sich anderen zu, wenn diese regelmäßiger und mehr füttern.. ;-)

Du schreibst ganz richtig, man solle sich nicht zuviel reinreden lassen und Du bestärkst andere Schreiber, weil diese Unterstützung wichtig ist. Das klingt nach persönlichen Erfahrungen mit Unverständnis, Druck, Kritik, Erwartungen von Lesern.  Was würdest Du Lesern und Mitlesern von Hobbyschreibern einmal sagen wollen, wenn Du etwas Grundsätzliches mitteilen oder erklären wolltest, das Scheiben und Schreibende betrifft?

Kommentar von NakayaHirumi ,

Ich bin froh, dass dir meine Antwort gefallen hat. Es haben wirklich viele Leute hier schon geantwortet dass ist erstaunlich ;) da hast du eine interessante Diskussion losgetreten. 

Ich glaube nur als Leser ist es sicherlich schwer die Perspektive einzunehmen bzw den Aufwand dahinter zu verstehen. Generell würde ich sagen, dass sie einfach die Werke respektieren sollen und vielleicht versuchen sollen sich vorzustellen wie es ist zu schreiben. Und vor allem wenn sie Interesse und Zeit haben, dass sie sich als Testleser zu Verfügung stellen und vor allem vernünftig kritisieren, also nicht nur sagen dass sie es gut finden. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Testleser es meist nicht durchhalten XD aber Naja dann muss ich halt schauen. Und die Leute müssen leider auch aushalten, dass Autoren gerne mal über ihre stories zu reden ;)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ja, vernünftige Kritik, die nicht immer nur pauschal ist, das wäre toll. Man könnte dem Leser hier sehr konkrete Fragen stellen, z,B.:

"Bei diesem Kapitel würde ich gern von euch erfahren, ob ihr insbesondere den Charakter der Sally M. hier glaubwürdig findet, ob er anspricht und überzeugt, ob ihr euch in sie hinein versetzen und nachvollziehen könnt, warum sie hier soundso handelt und entscheidet."

Oder :

"Ich hätte hier gern Feedfback zur Landschaft. Steht sie euch klar vor Augen, könnt ihr sie euch plastisch vorstellen? Ist sie zu wenig beschrieben oder reicht die Beschreibung aus, damit ihr euch die gesamte Szene in dieser Umgebung vorstellt, wenn ihr den Text lest?"

Dann kommt zumindest von manchen Lesern wesentlich konkretere Kritik, mit der man dann auch viel mehr anfangen kann.

Den Lesern sehr konkrete Fragen aufgeben - das wirkt manchmal Wunder. Auch Kriitk zu vergeben liegt nicht jedem und nicht jeder Leser weiß, worauf er überhaupt achten oder wie er etwas ausdrücken könnte. Es gibt tatsächlich auch Mitleser, die mögen wahnsinnig gern mitlesen und geben aber Pauschalurteile ab, weil die anderen ebenfalls "urteilen" und sie hier nicht nachstehen möchten. Aber sie wissen im Grunde gar nicht, was zu sagen hilfreich oder nützlich für den Schreibenden wäre und WIE man sowas mitteilen und beschreiben könnte. Auch daher kommt die qualitativ so sehr unterschiediche "Kritik" zustande, die man oft erhält:Manche sind einfach keine guten Kritiker. es liegt ihnen nicht. Wenn sie dann sagen: Ich habs gern gelesen, es war gut." Dann ist das auch eine Aussage! ;-)

Kommentar von TheJuli ,

Ich möchte auch anfangen mit schreiben.

Ich finde dein Beitrag zu "

Mythen über das Schreiben

"

 sehr interessant. 

Antwort
von CaryllRunes, 51
Ich bin jünger als 25 und schreibe

Hallo! :)

Ach, was für eine wundervolle Umfrage ~
Ich bin neunzehn und schreibe, wie wohl der Großteil der Hobby-Autoren, seit meiner frühen Jugend. Das fing bei mir mit etwa zwölf Jahren an, auf diesen Zeitraum ist zumindest mein erstes "Buch" (eines dieser kleinen Schreibhefte für den Schulgebrauch) datiert. ;)

Mit fünfzehn begann ich dann mein erstes, größeres Werk - vorerst ohne wahre Intention. Ich liebe es einfach Welten in meinen Gedanken zu erschaffen, welche mir viele Möglichkeiten zum herumspielen mit Gesellschaftsformen, Charakteren und dergleichen geben, dass ich zwangsläufig in der Fantasy-Ecke gelandet bin.
Für mich ist es unheimlich interessant zu sehen wie Dinge zusammenhängen. Wie sich Geschichte und die Mentalität der Menschen (oder Wesen) bedingen beispielsweise, oder welche Konzepte man zum Umgang mit Magie heranzieht, damit sie den Regeln der Physik nicht vollends zuwider läuft (nicht vollends sei betont). Die Verflechtung von beidem jedoch ist hoch interessant, vor allem, wenn sich noch ein wenig Philosophie in die Geschichte mischt. ;)

Solche Welten sollten in jedem Fall eine in sich schlüssige Logik besitzen, die ich unheimlich passioniert ausfeilen und aufstellen kann. Es beflügelt die Phantasie und speist sie zugleich aus sich selbst heraus, dass ich leider mehr dasitzen und träume als wirklich zum Schreiben zu kommen. Ich stecke viel Liebe in diese Welten, dass ich sie gerne bewahren möchte - folglich schreibe ich. :)

Mittlerweile liegt auch mein erster Band in seinen letzten Zügen. Mein kleines Projekt hat sich in die Planung einer fünfteiligen Reihe gesteigert, von denen der erste wohl bis zum Wintersemester Vollendung finden wird. Allerdings nur für mich - ich bin ein exzentrischer Schreiber, dass sich wohl kaum jemand jemals dafür begeistern können wird. Doch ist es unheimlich befriedigend etwas selbst Geschaffenes in den Händen zu halten. Es ist fast einem kleinen Baby gleich, in das man all seine Liebe und Fürsorge stecken kann. ~

Grüße,
Caryll.

P.S: Ich bin nicht nur leicht übermüdet beim verfassen dieses Textes gewesen, zudem aus einem bloßen Impuls heraus. Rechtschreibfehler und dergleichen wie mangelnde Struktur dürfen also gerne ignoriert werden. :)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hallo, CaryllRunes! :-D Ja, dies ist einmal eine schöne Umfrage - ganz ohne Stänkereien und Oberflächlichkeiten - und wo die User sich einmal ganz in Ruhe vorstellen und zu ihrem Schreibthema äußern können! Dass die Antworten hier so interessant und vielfältig ausfallen, ist euch allen zu verdanken! Lieben Dank also auch Dir für Deine umfangreiche Antwort!

Deine Beschreibung Deiner Detailverliebtheit und Deiner Vorgehensweise beim Entwerfen komplexer Dinge und Zusammenhänge erinnert mich an einen Regisseur, der diese ganze filigrane Arbeit, jedes Detail in seinem Kopf entstehen lässt und Wert auf absolut akkurate, stimmige Umsetzung und Ausgestaltung legt. Da bist Du schon weit im künstlerischen Bereich unterwegs.

Es gibt tatsächlich den kreativen Typ, der vor lauter künstlerischem und imaginativen Talent manchmal nur schlecht überhaupt in die Praxis findet. Das veruracht dann "Ladehemmungen", die von einem Überfluss an vorstellbaren Möglichkeiten kommen! :-D Weil bei Imagination und Ideenreichtum auf so hohem Level schlichtweg die innere Haltung und Perspektive entsteht: "Es ist NIE gut genug, da geht IMMER noch mehr, bevor man letztlich sagen könnte: "Die Kleidung, das Gesicht, die Szene, der Background, der Aufbau, die Struktur, die Kultur, das Logik-Raster für magische Praxis IST FERTIG!" Wahrscheinlich kennst Du das.

Kommentar von CaryllRunes ,

Bedauerlicherweise, muss ich dazu anmerken. Denn, ja - dem ist leider wirklich so. ;)

Viele Leute betrachten Schreiben als ein Handwerk, welches nach festen Regeln angewandt wird und fürwahr muss ich zugeben, dass die Theorie dahinter schlüssig wie interessant scheint. Damit beziehe ich mich zum Beispiel auf Stephen Kings Vorträge oder diverse dieser "Schreibratgeber", die meinen Browser irgendwie zu schwemmen scheinen, auch wenn ich bislang keinen gelesen habe und es mir offen gesagt fern liegt. Wer will schon etwas Formelhaftes lesen? ;) Zumindest meine Einstellung dazu.
Gemein ist ihnen jedoch die ewige Floskel des "zu viel" - zu viel Information, die langweilt und die Handlung hemmt. Dabei ist genau das beispielsweise eines der Dinge, die ich tatsächlich so sehr liebe ~

Ich überschwemme meine Texte gerne mit Seitenlangen Beschreibungen, Vergleichen, Anspielungen, Metaphern und inneren Monologen, weil mir kein Wort allein ausreichend erscheint um zu fassen, was mir geistig vorschwebt. Ich ertrinken förmlich darin, wenngleich dann auch jeder Absatz davon geschliffen werden muss, bis alle davon in ihm zusammenfließen und harmonieren. Schreiben ist für mich zumindest auch eine Preisung der Worte selbst - warum also nicht alle von ihnen nutzen, um meinen so geliebten Figuren in ihrer Welt gerecht zu werden? :)

Wenn mein Protagonist aus dem Fenster sieht, tut er das immerhin nicht alleine. Es ist nicht alles, was diesen einen betrachteten Moment ausfüllt, sondern er spürt ebenso die Kälte, die vielleicht wohltuend, eisig, winterlich oder trocken ist. Die ihm möglicherweise entgegen strömt wie Wind, wenn es eigentlich windstill ist, oder ihn innerlich schaudern lässt. Und er bemerkt, dass der Schnee die Dächer der Stadt im Winter heller erscheinen lässt als den Himmel, weil sich das Mondlicht auf ihm und dem Schiefer spiegelt, während die Sonne im Sommer nur knapp unter dem Horizont steht. Sicher fühlt er auch etwas dabei - Melancholie oder Einsamkeit oder was weis ich gerade, irgendetwas wird es wohl sein. ;)

Ein wenig (sehr) kitschig, leider. Zu meiner Verteidigung sei jedoch gesagt, dass ich das so auch nie formulieren würde (mein Schreibstil hat eher etwas von Dostojewski meets Orwell, nur nicht ganz so poetisch geschwungen), aber schätze mal, dass mein Punkt dadurch etwas deutlicher wird.

Sollte bei einigen Autoren also der Satz informationstragend sein, so ist es bei mir leider immer der Absatz, was meine Geschichten so weit streckt, bis sie keiner mehr lesen will oder versteht. Immerhin muss, wenn man schon mal so weit geplant hat, auch jedes feine Detail des Weltenkonzepts mit rein, um letztlich das Gesamtwerk auch ja schlüssig erscheinen zu lassen. Nicht, dass man mir Unlogik vorwirft ... seitens der zwei Testleser, die irgendwann keine Lust mehr auf seitenlange Erörterungen von Charaktermotivationen und Exposition hatten. Es dauert mich irgendwie, dass ich mir die Arbeit allein mache, um sie letztlich mit meinem Tod vergessen und verworfen zu sehen. Eine Misere ~ :D

Viele Grüße jedoch und Erfolg wie Inspiration euch allen,
Caryll.

Antwort
von ForYouAndMe, 42
Ich bin jünger als 15 und schreibe

Ich schreibe, seit ich 8 Jahre alt bin und bin jetzt 15. Ich schreibe handschriftlich Romane, die ca. 500-800 Seiten haben. Meistens sind es Fantasy (Wie mein aktuelles Buch) oder Liebesromane.

Für mich ist das Schreiben das Schönste, dass es gibt. Wenn mir langweilig ist, kann ich daran arbeiten oder überlegen, wie ich eine bestimmte Szene schreiben möchte. Durch das Schreiben habe ich außerdem gelernt, mich in andere Personen hineinzuversetzen oder mich gut auszudrücken.

Es ist wie eine Welt, die man sich schafft, in die man entfliehen kann, wenn es einem nicht so gut geht oder wenn einem sein normales Leben zu langweilig ist. Man kann entscheiden, wer die Personen sind, was sie sagen, wie sie reagieren, wo sie sind... Es ist einfach wunderbar, dieses Gefühl zu haben. Vor allem ist es in der Schule sehr praktisch :D

Ich habe tatsächlich vor, bald mein Buch zu veröffentlichen. Das Problem ist, dass ich nicht genau weiß, wie das abläuft und dass mir mein Buch heilig ist und ich Angst habe, dass es mich zu sehr trifft, wenn es kritisiert wird. 

Noch nicht viele haben was lesen dürfen, aber die, die es haben, fanden es sehr gut geschrieben und auch realistisch. Es ist mein Traum, einmal mein Buch veröffentlichen zu können und es wäre das größte, wenn es sogar Erfolg hätte, da ich sehr viel Arbeit und Leidenschaft hineingesteckt habe.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Du schreibst auch hier sehr schön, ForYouAndMe! :-) Du hast das, was das Schreiben für Dich bedeutet, ganz wunderbar erklärt und ich bin sicher, dass Du hier ganz vielen anderen Schreibern mitten aus dem Herzen sprichst.

Was meinst Du mit "handschriftlich"... Du schreibst Deine umfangreicheren Geschichten mit der Hand und auf Papier?

Kommentar von ForYouAndMe ,

Danke! Ja genau, ich schreibe meistens während der Schule :D Ich tippe meine Geschichten nachträglich am PC ab.

Antwort
von Aelaria, 89
Ich bin jünger als 18 und schreibe

Ich schreibe seit 2 Jahren und veröffentliche Fanfictions im Internet. Ich hab erst nur für mich geschrieben aber dann bekam ich Lust meine Ideen mit anderen zu teilen und das war die beste Entscheidung die ich je getroffen habe. Sobald ich eine passende Idee habe werde ich auch ein Buch anfangen^^
Ich habe mit 14 angefangen und bin nun 16 Jahre alt. Ich schreibe fast jeden Tag. Manchmal auch wirklich bis in der Nacht (wenn Ferien sind) sonst bis vor dem Abendessen. Manchmal gibt es Schreibblockaden dann kann es sein ich schreibe mal nichts ein paar Tage lang.

Natürlich habe ich aber auch immer Zeit für Familie, Freunde und Schule. Aber schreiben ist für mich ein Hobby geworden ich schreibe mittlerweile mehr als ich lese...
Aber wie gesagt es ist einfach meine Leidenschaft :)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Lieben Dank für Deine Antwort! Schade, dass Du nicht abgestimmt hast, die jungen Leute fehlen noch im Kreis oben! ;-) Fanfictions scheinen für viele junge Leute der Einstieg ins Schreiben zu sein. Ich finde es super, wenn jemand in Deinem Alter schon so regelmäßig schreibt, gib das nur nicht wieder auf, mach weiter!

Was es Dir inzwischen bedeutet, ist deutlich aus Deiner Antwort lesbar. Du bist also eine "Nachtschreiberin" - oder zumindest kommt das öfters vor. Ich schreibe auch überwiegend nachts! :-)

Wenn Du einen Roman schreibst: Würde dies Deine erste Geschichte sein, die gar nichts mit irgendwelchen "Idolen" zu tun hat, sondern deren Charaktere völlig frei erfunden sind?

Kommentar von Aelaria ,

Das werde ich morgen noch machen wenn ich am Computer bin, sollte ich es nicht vergessen. Ich finde es gibt viel zu wenige in meinem Alter die schreiben. Es ist ein tolles Hobby aber meine Freundinnen sagen alle Ihnen fehlen die Ideen, die Motivation und die Lust und das Können. Jeder hat eben seine Stärken ^^ Es wäre eine Geschichte mit selbst erfundenen Personen auf jeden Fall:)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Dann los! :-) Ich denke, Fanfiction ist eine ganz wunderbare Übungsmöglichkeit, bei der man ja auch nur ganz wenig bereits fertig vorliegen hat. Ich denke, es ist eher die große MOTIVATION und Lust, etwas über die Leute zu schreiben, deren fan man ist und zu denen man tausend Ideen und Bilder im Kopf hätte. Viele unterschätzen, was die Leute da schreiben, sie denken, das ist Quatsch und sowas zu schreiben braucht nicht viel. Das ist aber falsch.

Ab einem gewissen Punkt (wenn man sich gut eingeschrieben und vielfach ausprobiert und Routine und einige Erfahrung entwickelt hat) ist es aber wohl gut und auch lohnenswerter, sich von der Fanfiction weg und auf ganz eigene Gebiete zu begeben und die thematische Freiheit dort voll auszunutzen. Schön, wenn Du diesen Übergang schaffst und bald womöglich etwas ganz eigenes kreierst!

Ja, Schreiben hat manchmal etwas "Komisches" an sich: Es schafft "Freunde", "Bewunderer", aber gleichzeitig isoliert es einen auch ein wenig, es kann zeitweise etwas einsam machen, da man mit dem, was man tut, nicht unbedingt von vielen ganz verstanden wird. Schreiben ist schon auch ein wenig "schräg"... Aber: man macht weiter, weil man schreiben "muss"! Und man kann sich ja auch mit anderen zusammenschließen, die ebenfalls schreiben. ;-)

Kommentar von Aelaria ,

Stimmt es steckt sehr viel mehr hinter dem Hobby des Schreibens als nur Lust und Können und Motivation. Immerhin ist es nicht so einfach wie andere denken, sich eine Geschichte, deren Charaktere und den Plot zu überlegen. Eher im Gegenteil.

Durch FanFictions habe ich endlich einen Weg gefunden "Gleichgesinnte" zu finden. Leute, die dasselbe Hobby haben wie ich und ebenfalls große Freude am schreiben zeigen. 
Alles was mir  zu einem Buch noch fehlt ist die Idee, die mir zusagt. Aber ich bin noch jung, also mache ich mir keinen Stress, denn irgendwann wird die Idee kommen!

Ich habe sowohl Bewunderer, als auch Neider und Freunde kennen gelernt. Eine sehr gute Freundin lernte ich durch FanFictions kennen und bis heute verbindet uns eine sehr gute Freundschaft. Meine Freundinnen aus der Klasse beneiden mich um meine Deutsch-Noten und manche sind neidisch darauf. Klar, fragen viele wie man so ein Hobby haben kann. Gerade weil ich sehr viel Zeit damit verbringe. Dabei hat jeder doch ein anderes Hobby. Wie blass und langweilig wäre diese Welt, wenn alle gleich wären. Von dem her bin ich sehr froh, dass ich nicht wie hundert andere dasselbe Hobby habe, sondern auch etwas mache, bei dem ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann...Denn davon habe ich sehr viel, laut anderen Personen XD

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Aber ich bin noch jung, also mache ich mir keinen Stress, denn irgendwann wird die Idee kommen!

Eine gute und sinnvolle Einstellung! in einem Jahr wirst Du besser schreiben, eine bessere Analytikerin von Charakteren, eine geschicktere Geschichtenkreateurin sein als heute - genauso wie Du vor einem Jahr sicher noch nicht da warst, wo Du heute bist, da Du Dich ständig entwickelst. Wenn man seine großen Dinge etwas später schreibt, profitieren diese nur von dem "Mehr" an Ausdrucksfähigkeit, Stilsicherheit und Überblick. Bis dahin ist nichts, was man schreibt, umsonst, denn exakt diese kleineren Übungen, die man sich da sucht, ob an vorhandenen Charakteren oder neuen, machen am Ende Deine Schreibfähigkeit aus, Die du in 5 Jahren haben wirst.

Viel Erfolg (und den messe ich nicht am "Applaus da draussen", sondern vor allem auch daran, ob Du glücklich mit den Ergebnissen bist, ob es Dich weiter gebracht hat, ob Du daran lernen und Dich entwickeln konntest) wünsche ich Dir, auch jetzt schon und bei allem, was Du schreibst, egal, was, wie und wo. :-)

Antwort
von PlueschTiger, 11
Ich bin jünger als 40 und schreibe

Hallo DorotheaWinkler,

ich schreibe eher so was wie Fanfictions, aber nichts was man hier zeigen dürfte. Zudem ist es auch rechtlich etwas kritisch. Die Gründe fürs schreiben weiß ich nicht mal, leider fällt es mir auch immer schwerer und allzu gut bin ich auch nicht. Bei mir werden werke oft mehrere Tausend Wörter lang mitunter sogar Hundert Tausend. Kurze dinge sind eigentlich keine da, nur entwürfe oder Auszüge, sind so kurz.

Die Ironie an der Sache ist, das ich bei den Geschichten auf etwas wert lege was ich selbst nur schwer kann. Gefühle, liebe, Familie und nicht immer diese in über 90% der Bücher vorkommen den Mechanismen. Aller Spannung und den Kram. Ich behandle auch Tabu Themen (18+) und schreibe auch Fortsetzungen von Geschichten anderer. Bei einer habe ich inzwischen mehr geschrieben als der original Autor, der selbst sagte das es schon mehr meine Geschichte ist als seine.

Wie einige andere habe ich auch die Werke online kostenlos veröffentlicht, doch es ist schwer Rückmeldungen zu bekommen. Selbst bewerten tun nur im besten Fall 5%-10% und das ist auch eher selten.

Weiß nicht was ich daran mag, aber man kann seine eigene Welt erschaffen. Mann kann wenn man will die Perfekte friedliche und für alle gute Welt schaffen. das was in der Realität fast unmöglich ist. Klischees, Vorurteile, hass und das kann man ganz außen vor lassen wenn man es schafft es in den Text zu bringen. manchmal wenn man in der Richtigen Situation ist kann man sich sogar selbst in den Text verewigen, denn dann schreibt man aus dem Gefühl, aus der Seele oder wie ich es nennen kann. Man schreibt nicht überlegt, sondern schreibt aus der Erfahrung, den Erlebnissen der Vergangenheit. Man schreibt über Freude und Trauer, Liebe und vieles mehr. Eigene Wünsche fließen in die Geschichten ein und das wonach man sich sehnen tut.

Kurz wenn es passt ist so ein Blatt Papier mit Schwarzen buschstaben ein Tor zur Seele des Schreibers.

Gruß Plüsch Tiger

Antwort
von Andrastor, 95
Ich bin jünger als 40 und schreibe

28 und freiberuflicher Autor. Mein erstes Buch ist momentan auf Amazon als Ebook erhältlich und kommende Woche werde ich vorraussichtlich mein zweites Buch auf dieselbe Weise veröffentlichen.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Die erste Antwort! :-) Lieben Dank, Andrastor! Das klingt gut, ich wünsche Dir viel Erfolg mit beiden Büchern. Wie lange hast Du an beiden geschrieben?

Kommentar von Andrastor ,

Danke, kann ich brauchen XD

an jedem c.a. ein Jahr, aber mit teilweise mehrmonatigen Schaffenspausen dazwischen.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Wie umfangreich sind Deine Romane ca.?

Kommentar von Andrastor ,

der erste war nicht sehr lang, das waren 360.597 Zeichen, 124 Seiten als Manuskript und als es damals gedruckt worden war, hatte es 247 Seiten.

Mein 2. Buch hat 806.149 Zeichen, als Manuskript sind das 212 Seiten, aber ich muss es noch formatieren.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ich bewundere die Leute, die es schaffen, eine gute Geschichte auf knapp 200 Seiten zu erzählen. Das ist sicher auch eine Frage des grundsätzlichen Schreibstils... meiner badet in Details! Ö__Ö Mein Roman steht aktuell auf 370 Seiten und wird vor 900 nicht stop machen... d.h., ohne End-Formatierung bisher. Letztlich wird es nur etwas weniger werden, aber es gibt noch viel zu tun. Ich kann nicht zügig erzählen! ;-))

Welches Genre, welche Themen sind Deine?

Kommentar von Andrastor ,

Ich bin Fantasy-Autor.

In meinem ersten Buch geht es um einen jungen Zauberer, der eine schreckliche Vision erlebt.

Und im zweiten (das in einer gänzlich anderen Welt spielt) um ein Goblinmädchen, welches sich gegen die Welt behaupten muss.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ah, Fantasy! Ein Goblinmädchen... Dann bist Du.. ebenfalls ein "Mädchen", ein großes, schreibendes? ;-) Ich erlebe oft, dass Frauen auch männliche Hauptcharaktere problemlos bedienen, aber kaum einmal lese ich, dass Männer über weibliche Protagonisten schreiben.

Kommentar von Andrastor ,

Dann bin ich wohl die seltene Ausnahme ;)

Ich bin ein großes Bübchen, dass über ein Mädchen geschrieben hat ;)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Alles klar! :-D

Antwort
von arashinouta, 50
Ich bin jünger als 15 und schreibe

Also, ich bin 13 und schreibe, weil ich denke, dass Musik, Kunst und Literatur die drei Ebenen sind, auf denen man seine Gefühle gut ausdrücken kann. Ich zeichne auch gerne, aber Musik selber zu komponieren fällt mir schwer, weil ich "nur" Klavier spiele.  Mir kommen oft in der Stadt oder irgendwo draußen Ideen für Kurzgeschichten, die meistens zum Nachdenken über bestimmte Themen anregen (sollen). Ich veröffentliche die meisten von diesen Geschichten nicht, weil... ja, warum eigentlich? :D Naja, eigentlich schreibe ich einfach für mich selbst.

Ich möchte nur nicht zum Beispiel ein Buch mit Kurzgeschichten veröffentlichen, weil ich persönlich so ein Mensch bin, der sich richtig in fremden Welten verlieren kann (A Song of Ice and Fire <3) und mir das Ziel gesetzt habe, wenn überhaupt ein Epos zu veröffentlichen, in das man sich so richtig reinfallen lassen kann als Leser. Aber zu einer richtig großen komplett eigenen Geschichte fehlt es mir an Ideen (bin sehr wählerisch, hätte gerne etwas, was in der Vergangenheit spielt).

Ansonsten... ich spiele recht gerne Videospiele (mit Stories) und dazu schreibe ich echt gerne Fanfictions. Zum Beispiel bei Pokemon (ja, ich weiß, das wird von vielen verlacht) gibt es ja eigentlich schon eine Story, aber wenn ich spiele, verfeinert sich diese in meinem Kopf und es entstehen neue Storyteile, die ich dann auf's Papier bringen will.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Du bist eines unserer "Kücken" unter den Schreibern hier! ;-) Super, dass Du so begeistert schreibst! Ich wette, Du wirst noch ein "Epos" schreiben, wenn Du etwas älter bist. Es braucht eine Menge Durchhaltevermögen, Ideenreichtum, Überblick und Disziplin, so etwas zu schreiben.

Bis dahin lass Dich bloß nicht entmutigen wegen der Reaktionen anderer Leute auf Deine Schreibthemen! Es ist doch völlig wurscht, was jemand mit 13 oder 14 schreibt, man sollte schreiben, wozu man Lust hat und was interessiert. Die Interessen wandeln sich später ganz von selbst. Und dann sind eben neue und andere Themen dran.

Bis dahin ist ALLES, was Du schreibst, eine wunderbare Übung, die wichtig ist, um später noch besser zu werden und noch wesentlich mehr Erfahrung zu haben - und dies ist dann absolut brauchbar für das erste große Thema, an das Du Dich vielleicht eines Tages wagen wirst. So sind selbst die Dinge, die "klein" bleiben und nie fertig werden -oder auch Pokemon-Zeugs und Fanfiction - garantiert kein Blödsinn und niemals "umsonst", denn all dies übt und trainiert auf vielfache Weise: Deine Fantasie, Dein Gefühl für Strukturen, Deine Beobachtungsgabe, Deinen Stil und Dein Sprachgefühl und viele andere Dinge.

Also: Schreib weiter und gib den Dingen selbst ihren Wert, lass Dir niemals Deine Lieblingsthemen "entzaubern", indem andere Leute diese für unwichtig, albern oder blöd erklären. Man kann solchen Leuten auch hier und da mal sagen: "Ich interessiere mich für Deine Meinung, wenn Du genauso gut und viel schreibst wie ich - oder besser und mehr. ;-) Dann ist zumeist erstmal Ruhe im Karton.

Übrigens: Ich finde es absolut ok, nicht alles immer zuende bringen zu wollen. Man kann auch mittendrin anfangen und einfach nur kleine "Momentaufnahmen", Gedankengänge, kleine Szenen, kleine Dialoge oder Augen-Blicke beschreiben und sie dann so stehen lassen. Auch Maler machen solche "Skizzierungen" und "Studien", probieren nur mal eine Reihe flüchtiger Detailzeichnungen aus, eine Handstellung, ein Profil, einen Lichteinfall, ein Detail einer Szene. Man kann sowas malen, aber: Man kann auch so skizzenhaft schreiben, Das übt absolut und ist auch bei Schreibblockaden sehr gut zum Auflockern und Wieder-Reinkommen.

Dankschön für Deine Antwort, arashinouta!


Antwort
von JanfoxDE, 6
Ich bin jünger als 18 und schreibe

Hallo, ich bin 15. Dieses Jahr noch 16.

Ich schreibe gerne Fantasy Geschichten. 

,,Wann und warum ihr schreibt und was euch das Schreiben bedeutet, was es euch bringt, was ihr daran mögt."

Ich schreibe immer, wenn ich gerade die Zeit dazu finde oder mich etwas dazu antreibt. Bin ich einmal im schreiben drinne, schreibe ich Stunden lang vor mich hin. Das schreiben bringt dazu, dass ich mich mal auf andere Sachen konzentrieren kann, als nur irgendwas im Internet zu lesen oder anzuschauen (Reddit, Youtube, ein paar News Seiten, ...)

Mir gefällt es, das man auch wenn die Geschichten in einer anderen Welt spielen, man trotzdem dem Leser eine moralische Frage geben kann und ihn somit etwas lehren kann. Beispielsweise: Würdest du in dieser Situation das gleiche/ähnliches tun? (Das kann man eigentlich auch bei anderen Geschichten machen, allerdings verbinden einige Leute Geschichten, die in einer anderen Welt gehen, besser, weil sie sich wünschten/hofften sie wären in einer anderen Welt für ein paar Stunden, Tagen,... Jahre oder sogar für Immer.)

Inspiration habe ich gefunden von Geschichten wie ,,No Game No Life".

Momentan müsste ich dann noch die deutsche Grammatik lernen, weil die Schule einen ziemlichen schlechten Job gemacht hat. Es liegt aber auch teilweise nicht daran. Ich war 4 Jahre auf einer Sonderschule und 4 Jahre auf einer Hauptschule. Momentan bin ich auf einer Realschule. In dieser Zeit hätte ich wohl die meisten grammatische Regeln kennen lernen müssen, aber das einzige woran ich mich erinnern kann, was ich in der Schule durch genommen habe ist, ob man Wörtern mit s, ss oder ß schreibt. Ich weiß (nicht) oder habe keine Ahnung wann man Wörter mit ,,-" verbindet, dann noch bestimmte Wörter doch groß schreibt, obwohl sie keine Nomen sind. Und manche Komma Regeln. 

Allgemein haben die Personen es nicht geschafft, Fachwörter für die verschieden Wörtern in meinen Kopf zu behalten. Ich weiß nicht was Satzglieder, Appositionen, Infinitive, Partizip, Konjunktionen, eingeleitete Sätze oder ähnliches sind und kann deshalb selbst nach dem googeln nicht 100% das Komma einsetzen. Schon allein das lesen von den Regeln langweiligt mich. 

Ich sollte eventuell irgendwann eine Woche nehmen und die Rechtschreib-/Grammatikregeln mal lernen. 

Liegt aber auch vielleicht daran das mich Grammatikregeln und Rechtschreibregeln mich langweilen und deshalb nicht in mein Kopf wollen. Naja. Verbinden könnte sich dann noch die Tatsache, dass ich ziemlich schnell schreibe.

Deshalb veröffentliche ich auch keine Geschichten, da falls da schon nicht irgendwelche Leute abgebrochen haben wegen so vielen Rechtschreib-/Grammatikfehlern, diese sich dann in den Kommentaren belustigen und ich am ende keine Kritik habe. 

Naja. Jetzt habe ich eigentlich schon wieder etwas länger vor mich geschrieben. 

Antwort
von nieraab, 55

Ich habe mit 13 in den Sommerferien angefangen, am Ende der Sommerferien habe ich sie sogar veröffentlicht.
Ich schreibe Fanfictions, halte mich allerdings nicht an die Charaktervorgaben.
Früher habe ich, durch Disney Filme, Fanfictions mit den so genannten 'Ships' geschrieben. Allerdings hat das bis den letzten Monat angehalten, dann habe ich damit aufgehört.
Der Grund war, dass ich in die Underground/-Welt der Anime kam.
Jetzt veröffentliche ich verschiedene Charaktere x Oc, sowohl Charakter x Reader Geschichten, als auch Schreibtipps auf Instagram.

Ich habe damals mit purer Laune angefangen, als es mir noch gut ging.
In Moment bin ich an einer wieder kehrender Depression erkrankt, das Schreiben hilft mir, sollte ich mal doch mich bewegen und irgendwas zu Stande bringen.
Außerdem verbessert es meine Noten in Wirtschaft und in Deutsch.

Ich hatte auch mal die Idee, einer meiner Fanfictions in eine andere, mit eigenen Charakteren, Geschichte umzuschreiben, was aber jetzt mit der Depression schwieriger wird.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hallo nieraab, ganz lieben Dank für Deinen Beitrag zu meiner Umfrage! Du sprichst hier etwas ganz Wichtiges an:

Tatsächlich finden nicht wenige Menschen aufgrund psychischer Probleme erst so richtig zum Schreiben. Oder sie nutzen das Schreiben in solchen Lebensphasen als hilfreichen Halt, als Ausdrucksmittel für schwierigere Stimmungen, als Beschäftigung und Focus auf Besseres und Schöneres als das, was sie gerade im echten Leben durchleben. Nicht zuletzt auch, weil das so schwierig zu händelnde "Anderssein" und das scheinbare "Nicht-so-gut-Funktionieren" da draussen in der Welt sozusagen nach Ausgleich schreit. Wenn man entdeckt, dass man die Möglichkeit hat, sofort und aus dem Ärmel heraus ganz eigene Welten zu kreieren, sie zu gestalten und zu beherrschen, dann entspannt dies das üble Gefühl, in anderen Dingen so seine Schwierigkeiten zu haben.

Gleichzeitig ist aber eine gewisse innere Stabilität zumindest beim Schreiben längerer und fortlaufender Dinge nicht unwichtig. Um schreiben zu können, muss es einem nicht unbedingt super gut gehen, aber wenn der Zustand heute so und morgen anders ist, weil z.B. Depressionen mal mehr und mal weniger drückend empfunden werden, dann ist das Schreiben gar nicht einfach. Weil man immer wieder aus den Stimmungen, die man "eben noch" hatte, hinausgekippt und in andere hineingeworfen wird.

Ich finde es wunderbar, dass Du Dein Schreiben hast! Denn dies ist auch in Zeiten, in denen die Dinge nicht so einfach sind und man sich womöglich lieber zurück ziehen möchte, immer ein Begleiter, der "mitgeht". Wo immer man gerade in seinem Innern unterwegs ist: Das Schreiben kann mitkommen und da sein, wenn man es braucht. Ich wünsche Dir, dass diese Zeit für Dich erträglich ist und dass sich die Dinge für Dich verändern, so dass es Dir bald besser geht. Und hör währenddessen nicht auf zu schreiben! Alles Liebe für Dich!

Kommentar von PlueschTiger ,

Gleichzeitig ist aber eine gewisse innere Stabilität zumindest beim Schreiben längerer und ......., die man "eben noch" hatte, hinausgekippt und in andere hineingeworfen wird.

Wohl war, aber kann auch dafür Sorgen das die Texte nicht Langweilig wirken. Vor allem wenn man diese Passagen, welche auch die Stimmung rüber bringen soll in dem zustand schreibt, können sie weit authentischer wirken als wenn man sich in so ein Gefühl hineinversetzen muss. Die Gefühle schreiben sich dann fast von selbst.

Kommentar von nieraab ,

ich denke mal, das schaffe ich :) Vielen Dank!

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Da bin ich sicher! :-D

Antwort
von JTKitzel, 16
Ich bin jünger als 40 und schreibe

Ich (m/36) bin schon seit einigen Jahren neben meiner eigentlichen Arbeit (Teamleiter Bank) als Autor unterwegs.

Angefangen hat das Ganze mit ein paar kleineren Texten für ein Rollenspiel-Magazin, ging dann über zur Mitarbeit bei Rollenspiel-Büchern (Shadowrun, LodlanD) und mündete letztlich in mehreren Veröffentlichungen: Zwei Romane und mehrere Kurzgeschichten in Anthologien oder Kurzgeschichtensammlungen (such bei Amazon z.B. mal nach "Frostzeit" von mir).

Auch wenn ich es "nur" als Hobby betreibe, ist es trotzdem ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Durch das Schreiben kann ich mich verwirklichen und anderen Menschen fremde Welten näher bringen - daher schreibe ich auch so gerne Sci-Fi.

Wenn du noch Fragen hast, frag gern. :-)

Antwort
von Yankors, 39
Ich bin 40 oder älter und schreibe

Ich bin aelter als 40 und schreibe viel und gerne.Lyrik,Prosa und Kurzgeschichten,oft sozialkritisch oder im Zusammenhang mit dem im 3. Reich verursachten Leiden besonders an Sinte und Roma, zu denen ich mich zaehle..Bin auch schon verlegt und im Moment gerade dabei einen Roman zu schreiben ueber den wohl groessten Sohn unseres Volkes, dem deutschen Sinto Walter Balthasar Reinhardt.Eine Story die auf Tatsachen beruht und zum groessten Teil in Indien spielt, wo dieser deutsche Zigeuner auf der Suche nach seinen Wurzel, als gestrandeter Seemann, zunaecht in Birma ankam und dann seinen Weg nach Indien machte. Hier kam er in die Provinz Sardhana, wurde zum Prinzen von Sardhana ernannt, heiratete die spaetere Begum Sumru und starb als steinreicher Mann in Agra, wo er auch in einem fuer ihn errichtetem Mausoleum beigesetzt wurde. Das Mausoleum exisistiert noch heute und wird von vielen Touristen bestaunt.

Yanko B.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ganz lieben Dank für Deine Antwort, Yankors!

Schreiben, um etwas aufzuzeigen, für Mitgefühl, Gerechtigkeit, Wahrheit und um Dinge wieder an die Oberfläche zu holen, die sonst verschüttet bleiben - das ist ein wunderbares Mittel, um vernachlässigte Themen wieder ins Gespräch zu bringen - oder überhaupt erstmals.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Wertschätzung für Deine Arbeiten und Dein persönliches Engagement.

Antwort
von mychrissie, 52
Ich bin 40 oder älter und schreibe

Ich bin 77 und schreibe seit meinem 11 Lebensjahr, als zwei meiner Gedichte im Feuilleton der "WELT" veröffentlicht wurden.

An den "Jungdichtern " bei GF finde ich gut, dass sie überhaupt kreativ tätig sind und Interesse an der Gestaltung mit Sprache haben.

Leider muss ich aber oft bemängeln, dass sie sich bei ihren Gedichten eher von den unsäglichen Trivialitäten der Deuschpoptexte oder gar der Schlagerindustrie inspirieren lassen als von Rilke, Benn oder Eichendorff.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Vielen Dank, mychrissie, für Deinen Beitrag!

Der Sensor für "Triviales" entwickelt sich mit 14, 15 oder 16 Jahren noch weiter, dazu muss ein junger Mensch erst einmal andere und weitere Perspektiven einnehmen können.

Du hast Recht damit, dass man hier nicht selten erst den weiten Umweg über den sehr kommerziellen Stil und Level macht, zu oft auch schlichtweg aus Mangel an anderen, weiteren und sinnvolleren "Begegnungen". Das hat mit Wahrnehmung und Wertung zu tun - und diese ist bei sehr jungen Leuten nun einmal oft noch sehr abhängig vom Umfeld und was dieses für "gut" und "akzeptiert" hält - womöglich heute und durch den starken Einfluss der USA und der allgegenwärtigen Medien noch viel mehr als je zuvor.

Du bist in diesen ganzen Jahren also bei Lyrik geblieben?

Kommentar von mychrissie ,

Nein, ich hab auch ein ganzes Buch mit Märchen geschrieben.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Kunstmärchen... auch ein tolles Thema! Vielen Dank für Deine Antworten!

Kommentar von mychrissie ,

Um wirklich tiefergehende Lyrik zu schreiben, muss man wohl unglücklich sein. "Leider" bin ich zur Zeit so glücklich, dass der Impetus, Lyrik zu schreiben, etwas lahmt.

Kommentar von mychrissie ,

Klar haben viele junge Leute heute nur mehr Begnungen mit Texten, die so tief in den Brunnen der Nichtigkeit fallen, dass man noch nicht mal mehr ihren Aufschlag hört. Es hat ja auch nicht jeder eine Mutter wie ich sie hatte, die mit ihrem 10-jährigen Sprößling Edmond Rostand oder Verhaeren gelesen hat.

Aber müssen diese Trivialitäten denn unbedingt einer wohl eher entsetzten Öffentlichkeit preisgegeben werden? Das GF-Portal, Abteilung "Lyrik" ist doch kein Vomitivum.

Antwort
von YunahHimiko, 18
Ich bin jünger als 25 und schreibe

Ich, weiblich, 21 Jahre alt/jung, habe mich eigentlich schon in der Grundschulzeit sehr fürs Schreiben (insbesondere kreatives Schreiben) interessiert. In der 5. Klasse habe ich an einem kleinen "Schreiberwettbewerb" teilgenommen und dabei zwar leider nur den 3. Platz erreicht, aber gehe meiner Leidenschaft immer noch nach.

Zur Zeit schreibe ich am 11. Kapitel eines Buches, das ich mit einem Bekannten zu veröffentlichen plane beziehungsweise erst einmal durchchecken lassen will.

Ich hoffe bis zur nächsten Buchmesse in Leipzig mit dem Buch fertig zu sein und durch die Messe einen kleinen Push zu bekommen.

Euch auf eurem weiteren Wegen, viele kreative Geistesblitze und flinke Finger meine lieben Mitautoren :)

Antwort
von MarkusKapunkt, 82
Ich bin jünger als 40 und schreibe

Ich habe letztes Jahr meine Leidenschaft fürs schreiben entdeckt (in einem sehr verregneten Sommerurlaub). Zuerst war es nur zum Zeitvertreib, aber es hat eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Zustandegekommen ist nun ein Roman mit 900 Seiten, und wenn alles gut läuft, liegt er dieses Jahr noch in den Buchläden. :-) 

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Du hast 900 Seiten in einem Jahr oder weniger fertig bekommen?
Wow, das ist Arbeit!

Hast Du täglich bzw. regelmäßig geschrieben oder nur dann, wenn Du Lust hattest?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die meiste Zeit davon war Recherchearbeit. Geschrieben habe ich sehr viel in meiner Freizeit, manchmal sogar ganze Nächte durch. Das Buch ist ein totaler Selbsläufer gewesen. Wenn ich mal nicht geschrieben habe, hat eine Stimme in mir keine Ruhe mehr gegeben, bis das nächste Kapitel fertig war. :-)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Das klingt nicht nach Schreibhemmungen! :-D Du hast also für Dein erstes Buch (und dann noch eines mit diesem Umfang!) einen Verlag gefunden, der es veröffentlicht? Das ist toll! Da gab es doch sicher einige Versuche?

Wirst Du weiterschreiben - und wenn ja, was bedeutet das Schreiben für Dich?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich stehe gerade mit einigen kleineren Verlagen in Kontakt, die meine Geschichte gern veröffentlichen würden. Wenn mein Buch sich verkauft, schreibe ich natürlich weiter. Es könnte sogar eine ganze Reihe daraus werden, denn das Ende ist offen.

Das Schreiben bedeutet für mich vor allem eine Erweiterung meines Horizontes, da ich dabei sehr viel gelernt habe. Es ist eine Mölichkeit, sich und vor allem seine Kreativität auszuleben und etwas schöpferisch hervorzubringen. Darauf bin ich ziemlich solz... Oder ist "stolz" das falsche Wort? Es ist nicht der hochnäsige Stolz, es ist eher ein Stolz der Zufriedenheit mit sich selbst. Aber ich denke, dass dieses Gefühl jeder kennt, der schreibt oder mal geschrieben hat.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Mehrere Verlage, das klingt gut! Es gehört zwar nicht zur Umfrage, aber: Sind das Kostenzuschussverlage - oder druckt man Dein Buch, ohne dass Du etwas dazu zahlen musst? Bei einem 900-Seiten-Schmöker wäre das sicher enorm kostspielig?

Es ist nicht der hochnäsige Stolz, es ist eher ein Stolz der
Zufriedenheit mit sich selbst. Aber ich denke, dass dieses Gefühl jeder kennt, der schreibt oder mal geschrieben hat.

Ah... das kenne ich so gut! :-D Ein zufriedener Stolz, exakt das ist es! Das ist gut ausgedrückt. Dankeschön für Deine interessanten Antworten!

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles zu Deiner Zufriedenheit klappt und: Schreib weiter!

Eine neugierige Frage hätte ich noch: Welches Thema hat Dein Buch? (Wenn man dies überhaupt so kurz beschreiben kann?)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Nein natürlich keine Zuschussverlage. Warum diese Heuchler sich überhaupt Verlage nennen dürfen, verstehe ich nicht.

Ich habe die Papierfresserchen gerade an der Angel, sowie zwei regionale Verlage, von denen einer gerade erst (von einem guten Freund) gegründet wurde. Alle drei haben Interesse, und ich warte außerdem auch noch auf Antwort von einigen größeren Verlagen wie Carlsen und Oetinger.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Das kling so gut, ich wünsche Dir das absolut Beste und viel Erfolg, auch mit weiteren Werken!

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich danke dir!

Mein Buch handelt von einer zehnten Klasse, die es durch einen mysteriösen Lichtblitz in die Kreidezeit verschlägt. Dort müssen sie um ihr Überleben kämpfen, und dabei sind die Dinosaurier, denen sie dort begegnen, nicht einmal die Hauptgefahr: Sie müssen Krankheiten, Hunger und Naturkatastrophen überstehen und haben zusätzlich mit pubertäterem Gefühlschaos, Mobbing, Streitereien und Liebeskummer zu kämpfen.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ö__Ö !! DAS ist.... Ja, also das gibt dem Wörtchen "Recherche" eine völlig andere Dimension, ich verstehe. Jurassic Park "in groß" - und  ganz ohne Zäune! Das würde ich auch lesen! Sobald Du durch bist mit allem und der Titel feststeht, nenne ihn hier bitte einfach ganz hemmungslos.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Der Titel steht schon fest. Mein Roman heißt "Die Weißen Steine" und du kannst bereits kostenlos reinlesen. Das Buch ist zur Hälfte bei Wattpad online.

https://www.wattpad.com/myworks/72521217-die-weien-steine

Es ist allerdings kein Jurassic-Park-Verschnitt, denn die Dinos sind bei mit keine bösartigen Monster und Menschendfresser. Zwar sind einige Arten durchaus gefährlich, aber nicht, weil sie die Menschen fressen wollen, sondern meist aus Gründen des territorialverhaltens und aus Sorge um ihren Nachwuchs. Ich wollte die Dinosaurier völlig anders charakterisieren und sie so darstellen, wie sie wahrscheinlich wirklich waren. Die wahren "Bösewichte" sind deshalb ausschließlich Menschen, die in dieser Welt nicht zurechtkommen und ihren Platz in der Gruppe nicht finden.

Antwort
von Fuchssprung, 69

Meine Geschichten habe ich immer nur für mich selbst geschrieben. Sie liegen auf meiner Festplatte herum und niemand außer mir kennt sie. Früher habe ich immer gedacht, dass ich sie irgendwann veröffentlichen werde. Heute bin ich mir sicher, dass sie nie jemand lesen wird. Es sind meine Geschichten, meine Fantasien und sie sind einfach zu persönlich, zu wertvoll für mich, als dass ich sie je hergeben könnte :-)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Danke für diese Antwort. Es geht viel Kraft, Zeit und Überlegung drauf beim Schreiben, insbesondere wenn man Geschichten auch fertig bekommt. Dass Du dies alles für Dich selbst getan hast, ist eine sehr persönliche Leistung und ich bin erstaunt über Deine Antwort... Wie alt bist Du? Vielleicht wirst Du sie (viel) später doch einmal jemandem zeigen, wäre das vorstellbar?

Kommentar von Fuchssprung ,

Ich bin viel zu alt für dein Tortendiagramm ;-) Nein, ich glaube nicht dass ich sie jemals jemandem zeigen werde. Denn eigentlich geht es immer um mich selbst, um meine Gefühle, meine Begierden, meine Abgründe. Man lernt eine ganze Menge über sich selbst beim Schreiben. Bisher sind es vier Romane geworden. Alle spielen in längst vergangenen Zeiten. London zur Zeit von Elisabeth I , Tenochtitlan kurz nach seiner Eroberung usw. Träumereien, wilde Spekulationen und alles verknüpft mit der Geschichte der Menschheit und mit historischen Fakten. Wenn ich mich manchmal frage, ob ich nicht doch das eine oder andere Buch veröffentlichen sollte, lese ich es noch einmal. Danach bin ich mir jedes Mal sicher, dass es weiterhin gut verwahrt auf meiner Festplatte bleiben soll ;-)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ich bin viel zu alt für dein Tortendiagramm ;-)

Ich hatte extra soooo dezent den grünen Bereich für "Leute, älter als 40" reserviert! ;-DD Das wären dann also ich und Du und sicher auch noch viele andere...

Deine Themen klingen aber hochinteressant, bei dem Mix mit Privatem. Nun, man darf nur nicht spontan wegsterben, wenn man sowas auf der Festplatte hat. ;-)  Dankeschön für Deine Antworten!

Antwort
von Kittylein16, 34
Ich bin 40 oder älter und schreibe

Ich verarbeite so meine Mißbrauchgeschichte. So kann ich besser damit umgehen.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Lieben Dank für Deine offene Antwort. Ich freue mich, dass hier doch so absolut unterschiedliche Motivationen und Hintergründe fürs Schreiben zusammen getragen werden!

Wenn man schreiben kann, hat man ein sehr starkes und hilfreiches Werkzeug in der Hand, eines, das man nicht in Therapien erhält, das man nirgends kaufen oder sich schenken lassen kann und das einem auch die Umarmungen von Freunden nicht mitgeben können. Schreiben gibt man sich selbst, es ist immer da, geht niemals "alle" und es geht immer und überall - und es wirkt von innen heraus und dann auf direktem weg dorthin zurück.

Wie schön, dass Du dies nutzen kannst! Und nicht selten wird, was zunächst nur ganz privat gedacht war, doch später noch zu einem Buch, das auch anderen Menschen immens helfen kann - gerade weil es so persönlich ist.

Kommentar von Kittylein16 ,

danke

Antwort
von lamarle, 59
Ich bin 40 oder älter und schreibe

Einen Roman veröffentlicht (2009), seitdem kleinere Texte (nur für mich)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ein Roman, das ist toll! Kannst Du Dir vorstellen, noch einen weiteren zu schreiben, den Du veröffentlichst?

Kommentar von lamarle ,

Vielleicht, weiß noch nicht... Eine Idee habe ich, aber nicht zu Ende gedacht, nichts recherchiert, nur eine unfertige Idee.

Antwort
von laura136, 52
Ich bin jünger als 15 und schreibe

Hallo!

Ich bin 14 und hab mit 13 angefangen Fanfictions zu schreiben. Es macht mir einfach Spaß mir eigene Geschichten zu Serien, Animes oder Filmen auszudenken und sie dann zu veröffentlichen. Vier hab ich schon veröffentlicht. Eine ist fertig, eine pausiert und zwei bin ich momentan am schreiben. 

Ja ich weiß, schon ein bisschen blöd das ich zwei oder eher gesagt drei (weil ja eine Pausiert und noch nicht fertig ist) Geschichten gleichzeitig schreibe, aber wenn mir wieder mal eine neue Idee für eine Geschichte kommt dann will ich sie einfach schon mal schreiben, weil keine Ahnung ist halt irgendwie so. Ich mache mir dann einfach eine Word Datei und schreibe sie dann auf. Irgendwann wenn ich dann nicht so viel Stress oder so hab veröffentliche ich sie. Eigentlich kommen sie auch gut an.

Es freut mich auch zu sehen das viele Leute meine FF's zu ihren Favoriten machen und mir nette Review hinterlassen. Natürlich sagen einige was man noch verbessern könne aber ich nehme es nicht persönlich, denn das hilft mir meine Fehler die ich mache zu verbessern. 

Ich schreibe ca. drei kapitel in der Woche die ich dann auch online stelle. Ich hab auch eigentlich mehrere Schreibblockaden, besonders wenn ich im Stress bin, was eigentlich ziemlich oft der Fall ist.Eigentlich ist es auch mehr ein Hobby und ich möchte auch gar nicht mehr als das machen:)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Vielen Dank fürs Mitmachen, laura136! Du scheinst viel Erfahrung mit dem "sensiblen Ding Schreiben" zu haben und Dich mit Blockaden jeder Art auszukennen!

Man ist ja beim Schreiben bereits allem möglichen Druck ausgesetzt und dies wirkt sich dann auch darauf aus, ob man hier immer wieder neu den Anfang findet, kreativ werden kann, einfach losschreiben kann - oder ob man so gern schreiben will und aber tausend Dinge im Nacken und vor dem Kopf sitzen hat, die einen ausbremsen.

Ich finde es besser, dann mehrere Stränge gleichzeitig laufen zu lassen und zu sehen, welcher in dem Moment den leichteren Einstieg ermöglicht, als den Anspruch zu haben, immer alles erst zuende zu bringen - und deshalb dann eher gar nicht zu schreiben, als wenigstens "irgendwas" weiter zu schreiben oder neu anzufangen. Ich finde es gar nicht "blöd", dass Du mehrere Schreibprojekte gleichzeitig hast, sondern denke, so bleibst Du eben auch dann "dran", wenn es gerade mit der einen oder anderen Geschichte nicht so einfach ist oder der Alltag zu viel Druck ausübt.


Natürlich sagen einige was man noch verbessern könne aber ich nehme es nicht persönlich, denn das hilft mir meine Fehler die ich mache zu verbessern.

Für Deine Kreativität ist es super wichtig, dass Du gut mit Kritik umgehen kannst und weißt, wie Du von dieser profitieren kannst, ohne dass sie Dich aber verärgert, ausbremst und blockiert.

Schreibe auf jeden Fall weiter und lass Dich niemals entmutigen oder verunsichern! Vergiß nicht: Man kann und muss es nicht  jedem Einzelnen Recht machen - und ganz im Ernst: Darum schreiben wir ja auch nicht! ;-)

Drei Kapitel in der Woche sind eine große Leistung, wenn man bedenkt, was Schüler noch so alles um die Ohren und im Kopf haben. Sei stolz auf Dich! :-)


Kommentar von laura136 ,

Naja, es ist schon irgendwie blöde wenn man schlechte Kritik ab bekommt. Ich mein jetzt sowas wie 'deine Geschichte ist dumm' oder halt sowas in der Art. Aber eigentlich hab ich bis jetzt noch nicht so etwas bekommen. Und die Kritik die ich bekomme ist ja auch eigentlich keine richtige Kritik, eher sowas wie Verbesserungsvorschläge. 

Eigentlich ist es ja auch egal ob die Geschichten gut oder schlecht ankommen, aber andererseits wenn man irgendwie nicht die Meinungen von anderen bekommt, dann macht es ja auch keinen Spaß diese Geschichte weiter zu schreiben und man ist halt nicht so motiviert. 

Ich bekomme auch viele Reviews das ich meine Geschichten weiter schreiben soll und so weiter. Von meinen zwei Geschichten an denen ich momentan dran bin stehen viele solcher Reviews und das ist dann auch etwas stressig rechtzeitig neue Kapitel zu schreiben, während man auch noch für die Schule lernen muss und der ganze andere Kram. Aber ich geb immer mein bestes:) 

Kommentar von DorotheaWinkler ,

aber andererseits wenn man irgendwie nicht die Meinungen von anderen bekommt, dann macht es ja auch keinen Spaß diese Geschichte weiter zu schreiben und man ist halt nicht so motiviert.

Richtig, man bittet um regelmäßiges Feedback, weil man daraus seine Motivation zum Weiterschreiben zieht - und wenn man dann aber auch oberflächliche Kommentare oder negative Kritik erntet, ärgert man sich, dass man gefragt hat.

Es bringt einen dann auch ein wenig von der eigenen Arbeit weg, wenn man sich hier sehr abhängig von der Meinung und den Ansichten anderer Leute macht, das ist die Gefahr. Ich denke sogar, dass hierunter die jüngeren Schreiber ganz besonders leiden müssen, denn sie haben ihre Leser und Kritiker zumeist in der selben (jungen) Altersklasse. Und diese urteilt oft noch sehr unsachlich, grob und aus dem Bauch heraus - genauso wie sie auch schnell Dinge hochjubeln, die aber gar keine Qualität haben. Weil sie hier noch gar nicht so richtig urteilsfähig sind, das kommt erst mit mehr Reife und Erfahrung.

Umso weniger solltest Du Dir also ausgerechnet solche Urteile zu Herzen nehmen! Zumeist sind dies eher Äußerungen über persönlichen Geschmack und über persönliche Erwartungen, als dass es tatsächlich hilfreiche Kritik wäre.

Antwort
von TheJuli, 28
Ich bin jünger als 18 und möchte gern einmal etwas schreiben

Ich bin 17 und habe mich in letzter Zeit intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Momentan kaum Zeit weil noch die letzten Arbeiten vor den Ferien anfallen. Danach habe ich aber auf jeden Fall Zeit und werde mich versuchen :).

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Du willst schreiben, das finde ich gut! Kleiner Tip: Führe ein kleines Heft mit Dir und schreibe alles auf, was Dir so in den Kopf schießt: Situationen (erlebte, imaginäre, beobachtete), aber auch Worte, Sätze, Stimmungen etc.

Solche Sammlungen sind oft viel später noch eine wahre Fundgrube für die richtige Inspiration, wenn man nach einem Thema, einem guten Anfang oder Details sucht.

Dankeschön fürs Mitmachen in dieser Frage! :-)

Kommentar von TheJuli ,

Danke für die Tipps :)

Antwort
von AnnJabusch, 43
Ich bin 40 oder älter und schreibe

Ich bin erheblich älter als 40, schreibe und lebe davon. Es ist also nicht nur mein Hobby, sondern mein Beruf.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hattest Du darauf von Anfang beruflich gezielt hin gearbeitet - oder hat sich das mit den Jahren aus einem "Nebenstrang" ergeben, z.B. durch ein Hobby oder durch einen Beruf, der dem Schreiben nahe lag?

Und darf ich neugierig fragen, was Du schreibst? :-)

Kommentar von AnnJabusch ,

Wie alle Autoren, die ich kenne, hatte ich einen andere Berufe zum Broterwerb. Nebenbei habe ich aber auch schon einige Zeit lektoriert. Als dann die Firma, in der ich beschäftigt war, pleite ging und ich arbeitslos wurde, hatte ich gerade einen interessanten Roman zu lektorieren. Als ich damit fertig war, hatte ich keine Lust mehr, in den alten Beruf zurückzugehen, sondern habe mich mit Textdienstleitungen selbstständig gemacht, d.h. Texte für verschiedene Zwecke schreiben, lektorieren usw.

Irgendwann bin ich bei Krimis gelandet, obwohl ich die ich früher nie mochte und langweilig fand. Aber ich dachte mir, dass man doch sicher auch spannende Krimis schreiben kann, die aus dem Leben gegriffen sind.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Ja, ich denke auch, die allermeisten Autoren fangen nebenher an zu schreiben und sehen dann über die Jahre, wie sich das entwickelt. Es gehört viel dazu, bis man womöglich eine Situation erreicht hat, in der das Schreiben wirklich trägt - und auch dann braucht man etwas, was entstehende Lücken spontan füllen kann. Schauspieler haben eine vergleichbare Situation, da ist vieles nicht mal eben zu planen, man muss immer neu sehen, wie sich die Dinge ergeben und wie es weiter geht.

Krimis! :-) Ich selbst hatte immer gedacht, das sei absolut nix für mich... bis ich dann mal einen gelesen habe, weil eine Flughafenbuchhandlung nichts anderes hergab, was ich mir gerade auf die Schnelle greifen konnte. Heute verstehe ich, warum meine Schwester seit Jahrzehnten beinahe nichts anders liest als Krimis! Vielen Dank!

Antwort
von NoelleNoack, 29
Ich bin jünger als 15 und schreibe

Hallo♥
Ich schreibe seit ich klein bin Geschichten und jetzt auch schon seit einigen Monaten Fanfictions (Naruto etc.), da mich das schon immer sehr interessiert hat. Schau doch mal auf meinem Fanfictionprofil vorbei:

http://www.fanfiktion.de/u/xxNoellexx

Liebe Grüße, Noelle♥

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Hallo Noelle! :-DD Du bist eine ballettanzende, klavierspielende (und hoffentlich irgendwann demnächst mal katana-schwingende!) Schreibmaus, die schon eine ganz schöne Sprache hat, wenn sie Geschichten schreibt!

Du schreibst sehr frisch, lebendig und klar auf den Punkt (your spirit is showing! ;-)) - und vor allem: So schön gleichmäßig fließend, dass es eine Freude ist, das zu lesen! Dein Erzählstil ist sehr zügig, da passiert ordentlich was und Du schreibst sehr locker, aber konzentriert, dicht "an der Szene", würde man beim Schauspiel sagen.

Das ist etwas, das Du unbedingt weiter "trainieren" solltest, ebenso wie Ballett und Klavier. Du scheinst mit mehreren Talenten gesegnet (und "timing" braucht man für Tanz, Musik und Schreiben - und übrigens auch für asiatische Kampfkünste!) mach was Gutes draus... und hab Spaß! :-)

Antwort
von Aelaria, 42
Ich bin jünger als 18 und schreibe

Musste es doch noch machen, bevor ich es vergesse. Ich hasse es nämlich etwas zu vergessen :D 

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Vielen Dank, dass Du an der Abstimmung teilnimmst, Aelaria! Darf ich fragen, wie alt Du bist und wie lange Du schon schreibst?

Kommentar von Aelaria ,

Habe ich dir doch geschrieben aber weiter oben

Kommentar von Aelaria ,

Vor einigen Minuten habe ich bereits geantwortet allerdings hatte ich das abstimmen vergessen und es daher noch nachgeholt;)

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Oh, sorry! Vielen Dank! :-D

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