wer von euch hat wirklich "angst" vor terror?

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12 Antworten

Ich muss gestehen, dass es mir genau so geht, wie Dir.

Auf dem Land, wo ich lebe, sieht man "Flüchtlinge" eher, wenn man in die nächste Stadt fährt. Aber alles in überschaubarem Rahmen... zumindest in meiner Gegend. Ohne die Medien würde ich von dieser "Völkerwanderung" also so gut wie nichts mitbekommen.

Das ist wohl auch der Grund, dass sich meine Angst vor Terroranschlägen in Grenzen hält. Solange man nicht täglich mit betroffenen Menschen zu tun hat, ist man anscheinend imstande, alles aus dem Alltag wegzuschieben.

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Kommentar von wurstbrot88
23.09.2016, 07:46

leider lebe ich in der stadt, obwohl hannover nun nicht wirklich ne großstadt ist... aber auch am stadtrand lässt sihc das gut ignorieren/wegschieben. die flüchtlinge interessieren mich nicht die bohne, auch wenn meine eltern eine art lager vor ihrem haus haben... alle sagten, die kriminalität wird steigen...kam nicht wirklich so... ich empfinde die meisten auch als äusserst dankbar, höflich und integrationswillig... wer würde auch nicht flüchten unter den umständen in den entsprechenden regionen... auch wirtschaftsflüchtlinge verstehe ich sehr gut aufgrund unseres übermässigen wohlstandes... ich würde es auch nicht einsehen wollen, nur ein drittel von dem nachhause zu bringen, als jemand der nur 2tkm weiter nordwestlich auf dem globus lebt und das selbe an arbeit verrichtet.

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Dass die Terroranschläge zugenommen haben, ist eine Tatsache, die man leider nicht wegreden kann. Die Angst davor ist mit Sicherheit in jeden von uns, aber eher unterschwellig, da sich jeder vermutlich damit beruhigt, dass das in seinem Wohnort mit Sicherheit nicht passieren wird.

Doch so lange immer noch Flüchtlinge in unser Land kommen und somit auch potenzielle Islamisten, wird diese Angst auch weiterhin bleiben, unabhängig davon ob diese Angst gerechtfertigt ist oder nicht.

Natürlich haben die Medien ihren Anteil daran, Ängste zu schüren, da wir ja ausschließlich über die Medien davon erfahren.

Wenn Du Statistiken angibst, wird man sicher sagen können, dass man eher durch andere Vorfälle stirbt, als durch Terroranschläge. Problem ist halt, dass man zu den Terroranschlägen keine Statistiken abgeben kann, da keiner überschauen kann, wie sich die politische Situation weiter entwickelt.

Und das ist, so denke ich der Hauptgrund für diese unterschwellige Angst.

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angst habe ich quasi gar keine. warum auch?
terror gab es schon immer, genau so wie kriege oder drohende kriege. gab wohl keine zeit wo die terrorgefahr gleich null war.

vor flüchtlichgen hab ich schon tausendmal keine angst. ich arbeite ehrenamtlich 1-2 mal die woche mit einer gruppe um ihen deutsch beizubringen. das sind genau so menschen wie du und ich und sie sind sehr höflich und zuvorkommen und kein bisschen radikal eingestellt.

was die medien da publizieren ist für mich der größte schrott. aber es gibt glaube ich eine ganze menge menschen, welche tatsächlich angst haben und das nur weil ihen das eingeredet wird

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Ich denke "Angst" hat jeder. Die Frage ist inwieweit man sich sein Leben von dieser Angst einschränken lässt. Es sind z.B viel weniger Besucher auf dem Oktoberfest als letzes Jahr und ich denke, dass das nicht nur an dem Wetter liegt....

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Warum sollte man Angst vor Terror haben? Es wäre sicher im Interesse einiger das jeder Angst hat und der Überwachungsstaat ausgebaut werden kann aber die meisten dürften wohl keine Angst haben. 

Ich meine, durch Ärztepfusch sterben jeden Tag 40? Menschen, im Straßenverkehr noch mehr also bitte. Idioten gibt es immer und überall aber die Chance das es einen trifft ist gleich 0. Insofern ..

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Ich habe keine Angst. In meinem Umfeld merke ich auch nichts davon. Diese ewige dauerschleife der Medien über terror und Flüchtlinge bauscht alles nur künstlich auf.
Jede Kleinigkeit wird berichtet und groß aufbereitet.
Der Straßenverkehr ist gefährlicher. In den USA sterben täglich ca 100 Menschen durch Waffenbenutzung. Trotzdem finden es die Leute dort sicher.

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Angst hat sicher jeder davor, denn der Terror ist allgegenwärtig. Nur man sollte sich da nicht hineinsteigern. Einfach ein wenig vorsichtiger sein. Und nicht jedem "blind" vertrauen.

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Gibts nicht irgendwo statistiken die aufzeigen müssten, dass man noch immer viel eher am steuer eines pkw ums leben kommen wird oder an seinem essen erstickt, als bei einem anschlag auch nur verletzt zu werden? 

Statistisch gesehen sterben die allermeisten Menschen in ihrem Bett :-D

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Du liegst da komplett richtig. Leider lastet ein extrem hoher Druck auf den Pressen. Angenommen eine Zeitung würde nichts über den Terroranschlag schreiben, würde sie nicht nur schlecht dastehen (weil Sie nichts über deutsche Opfer schreiben würden), sondern sie würden keinen Umsatz machen. Angst ist die größte Einnahmequelle der Presse. Und mir kann niemand erzählen, dass die Presse nicht Profitorientiert arbeitet. Also bleibt nur noch einen kühlen Kopf zu bewahren und aufhören die AFD zu wählen.

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Wovor auch? Sind ja schließlich auch in der letzten Zeit so viele Anschläge passiert das man sich da sorgen drum machen muss. Alles was hier einige als Terroranschläge bezeichnen, waren vor 3/4 Jahren noch ganz normale Amokläufe.. Und die passieren andauernd irgendwo..

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Hallo, wurstbrot.

Mein Motto ist: Sorge dich nicht - lebe!, denn solch Wäs wäre, wenn- Gedanken bringen gar nix.

Ich bin nur ein wenig wachsamer geworden, wenn mir früh um 5 beim Weg zur Arbeit auf einer, um die Zeit normalerweise ganz leeren, Fussgängerbrücke dunkle Figuren auf unbeleuchteten Rädern begegnen: das geschieht erst, seit wir im Ort 3 grosse Flüchtlingsunterkünfte haben.

Und ich frage mich, was die Jungs zu so früher Stunde so treiben, wenn sie aus der Stadt gen dörfliches Umland streben: wo sie nicht untergebracht sind!

Die Anzahl der Anschläge ist allerdings schon gestiegen: Ansbach in BY oder das Ding in Baden- Württemberg, wobei es ja auch den Amoklauf im Münchner OEZ nicht zu vergessen gilt.

Statistiken wird es schon geben, hält `man' sie aber sorgsam geheim, um das Volk nicht drauf zu bringen, etwas gegen zunehmende Kriminalität unternehmen zu wollen.

Hier mal ein Beispiel:

Bei der Öffnung der innereuropäischen Grenzen (Schengen- Abkommen) stieg in deutsch- polnischen Grenzorten die K. ungemein an während die Polizei tatsächlich per Erlass der Landesregierung einen Maulkorb bekam.

Sie durfte nichts an die Medien geben, das den Leuten das tatsächlich Erlebte bestätigte sprich die angeblich positiven Aspekte relativieren konnte.

Diebstahldelikte wie Ladendiebstahl, Autoklau und Handtaschenraub stiegen speziell in meinem Ex- Heimatort enorm an und die Täter flohen immer in eine Richtung..., lG.

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Kommentar von jerkfun
23.09.2016, 12:19

Sehr anschaulich.Ich erinner mich auch noch wo Wagen nach Tschechien "rübergehoben" wurden.

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Wir sollten eher Angst vor uns selber haben...weil wir uns selbst ausrotten
..der ganze Kapitalismus müll, alles für uns hat einen Geld wert..

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