Frage von somirnixdirnix 25.09.2010

Wer versteht das heutige Evangelium (LUKAS 9,43-45) ?

  • Antwort von Hannipuepp 25.09.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lukas beschreibt in seinem Evangelium Jesus Christus als den wahren Menschen

    (Matthäus als König - deshalb den Löwen als Sinnzeichen als König der Tiere,

    Markus als Opfer(tier) - deshalb der Stier,

    Johannes als den wahren Gott - deshalb der Adler als SInnzeichen).

  • Antwort von evangelista 25.09.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Antwort darauf ist:

    Christus ist beides, Gottessohn und Menschensohn.

    Er hat mit seiner Menschwerdung das Göttliche mit dem Menschlichen verbunden.

    Aus diesem Grund nannte Er sich auch der Menschensohn, weil Er wegen unserer Sünden Mensch werden musste, um für unsere Sünden sterben zu können. Matthäus 20, 28.

    Diesen Weg von der Göttlichkeit zur Menschlichkeit wird in Philipper 2, 5-8 beschrieben und erklärt.

  • Antwort von Abundumzu 25.09.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo somirnixdirnix

    In den Evangelien kommt der Ausdruck, „der Menschensohn“ etwa 80mal vor.

    Er bezieht sich immer auf Jesus Christus, der ihn als Selbstbezeichnung verwendet (Matthäus 8:20; 9:6; 10:23).

    .

    Außerhalb der Evangelien kommt er in Apostelgeschichte 7:56, Hebräer 2:6 und Offenbarung 1:13 und 14:14 vor.

    .

    Durch diese Selbstbezeichnung zeigte Jesus deutlich, dass der Sohn Gottes jetzt wirklich ein Mensch war, dass er ‘Fleisch geworden’ war (Johannes 1:14), denn er war „aus einer Frau geboren“, der jüdischen Jungfrau Maria, die ihn empfangen und zur Welt gebracht hatte (Galater 4:4; Lukas 1:34-36).


    Er hatte also nicht lediglich einen menschlichen Leib angenommen wie das Engel vor ihm gemacht hatten, er hatte sich nicht lediglich verkörpert, sondern war durch seine menschliche Mutter tatsächlich ein „Menschensohn“ geworden.

    (Vergleiche bitte mit 1. Johannes 4:2, 3; 2. Johannes 7)


    Auch in den Hebräischen Schriften (AT) kommt dieser Ausdruck vor, am häufigsten im Buch Hesekiel , wo Gott den Propheten über 90mal als „Menschensohn“ anspricht (Hesekiel 2:1, 3, 6, 8).

    .

    Dieser Ausdruck sollte anscheinend hervorheben, dass der Prophet lediglich ein Erdenmensch war, und dadurch den Gegensatz zwischen ihm, als menschlichem Sprecher und dem Urheber seiner Botschaft, Gott, dem Höchsten, unterstreichen.

    In Daniel 8:17 wird auch der Prophet Daniel so genannt.

    .

    Nur soweit es Jesus Christus betrifft, ändert sich dadurch nichts daran dass er ein Sohn Gottes war.

    .

    Die Antwort auf die Frage hinter diesem Link rundet das Thema ab

    Sagt Jesus zu den Menschen durch die Bibel, dass sie zum Vater beten sollen und ...

  • Antwort von omikron 25.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weil Lukas gerne den Begriff "Menschensohn" für Jesus verwendet hat. - Dass er deswegen nicht Gottessohn ist, ist damit ja nicht gesagt.

  • Antwort von Azizamasrya 26.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jesus nannte sich immer "Menschensohn", obwohl er keinen menschlichen Vater hatte.

  • Antwort von salzundlicht 25.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Segen und der Frieden des Herrn JESUS sei allezeit mit uns.

    Man sollte die heilige Bibel, dass das Wort des lebendigen GOTTES ist, und geschrieben wurde von Menschen die vom HEILIGEN GEIST GOTTES geleitet worden sind, nie wie ein gewöhnliches Buch lesen.

    Bevor man beginnt in der heiligen Bibel zu lesen, sollte man beten und im Gebet um Erkenntnis der Worte des ewigen Lebens bitten und GOTT, dem Herrn für alles danken.

    Es sollte auch niemand die heiligen Schriften auslegen, der nicht vom HEILIGEN GEIST geleitet ist. Wer nicht gesalbt ist, der darf uns die Gesalbten nicht lehren- Nicht wahr @Abundumzu?

    Aber nun zur Antwort auf deine Frage @somirnixdirnix. +++ Luk. 9, 28-45

    Die Verklärung JESUS des Herrn

    28 Etwa acht Tage nach diesen Reden nahm JESUS Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. +++

    29 Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. 30 Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; 31 sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. 32 Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen JESUS in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. 33 Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. 34 Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. 35 Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. 36 Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

    +++ Die Heilung eines besessenen Jungen

    37 Als sie am folgenden Tag den Berg hinab stiegen, kam ihnen eine große Menschenmenge entgegen.

    +++ 38 Da schrie ein Mann aus der Menge: Meister, ich bitte dich, hilf meinem Sohn! Es ist mein einziger. 39 Er ist von einem Geist besessen; plötzlich schreit er auf, wird hin und her gezerrt und Schaum tritt ihm vor den Mund, und der Geist quält ihn fast unaufhörlich. 40 Ich habe schon deine Jünger gebeten ihn auszutreiben, aber sie konnten es nicht.

    +++ 41 Da sagte JESUS: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen? Bring deinen Sohn her! +++

    42 Als der Sohn herkam, warf der Dämon ihn zu Boden und zerrte ihn hin und her. JESUS aber drohte dem unreinen Geist, heilte den Jungen und gab ihn seinem Vater zurück.

    +++ 43 Und alle gerieten außer sich über die Macht und Größe GOTTES. Alle Leute staunten über das, was JESUS tat; er aber sagte zu seinen Jüngern:

    +++ Die zweite Ankündigung von Leiden und Auferstehung

    44 Merkt euch genau, was ich jetzt sage: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden. 45 Doch die Jünger verstanden den Sinn seiner Worte nicht; er blieb ihnen verborgen, sodass sie ihn nicht begriffen. Aber sie scheuten sich, JESUS zu fragen, was er damit sagen wollte.

    +++

    Menschensohn-dieses geheimnisvolle Wort ist der Titel, den Herr JESUS am häufigsten gebraucht, wenn Er von sich selbst redet. Im ganzen Neuen Testament ist das Wort "Menschensohn" nur im Munde JESUS zu finden, mit der einen Ausnahme der Vision des sterbenden Stephanus, dem die Schau des offenen Himmels geschenkt wird: "Siehe, ich sehe den Himmel geöffnet und den Menschensohn zur Rechten GOTTES stehen"(Apg 7, 56). Der heilige Stephanus sieht im Augenblick seines Sterbens, was JESUS beim Prozess vor dem hohen Rat angekündigt hatte:" Ihr werdet den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und Ihn kommen sehen auf den Wolken des Himmels" (Mk 14, 62). +++ Das Wort Menschensohn, mit dem JESUS sein Geheimnis verbarg und zugleich langsam zugänglich machte, war neu und überraschend. Es fügt sich genau der Verkündigungsweise JESU ein, der in Rätselworten und Gleichnissen spricht und so allmählich an das Verborgene heranzuführen versucht, das sich erst in der Nachfolge wirklich erschließen kann. Das Wort Menschensohn bedeutet im hebräischen wie im aramäischen Sprachgebrauch zunächst einfach so viel wie "Mensch". +++

    Den Titel "Menschensohn" gab es als Titel zur Zeit JESUS nicht. Wohl aber gab es einen ersten Ansatz dafür in der weltgeschichtlichen Vision des Daniel Buches mit vier Tieren und dem "Menschensohn" (7,13).

    Aus dem von Daniel von ferne geschauten Kollektiv wird Person, aber die Person überschreitet in ihrem "für viele" die Grenzen des Individuums und umfasst "viele", wird mit vielen ein Leib und "ein Geist" (vgl. 1 Kor 6,17). Das ist die "Nachfolge", zu der Er uns ruft: sich in Seine neue Menschlichkeit und damit in die GOTTES Gemeinschaft hineinziehen zu lassen. Noch mal Paulus dazu: Und wie der, der vom Himmel kommt, himmlisch ist, so sind es auch seine Nachfahren" (1 Kor 15,48).

    +++ Das Wort "Menschensohn" ist dem Herrn JESUS selbst reserviert geblieben, aber die neue Vision des Einsseins von GOTT und Mensch, die sich darin ausdrückt, durchzieht das ganze NT und prägt es. Um diese neue, von GOTT kommende Menschlichkeit geht es in der Nachfolge des Sohnes des lebendigen GOTTES, unseres Herrn JESUS Christus. +++

    GOTTES Segen und Liebe.

    1 Joh 2,27

    "27 Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen. Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat".

  • Antwort von user909 25.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    in der Bibel steht genau 83x Menschensohn , und 14 mal Gottes Sohn .

    Die Bibel ist vorne und hinten unstimmig.

  • Antwort von Gronkor 25.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Antwort von peter678 25.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das die Bibel von vorne bis hinten, umgedeutet und falsch übersetzt wurde, ist ja nichts neues. Warum es dazu kam, ist interessanter. Das alte und neue Testamennt entsprechen auch nicht dem. Da findest du im Netz so einiges. Auch über deinen oben Zittierten Satz.

  • Antwort von pharamun 26.09.2010

    gottes sohn (zu sein) bedeutet im jüdischen sinne, seine gebote zu befolgen. der menschensohn jedoch ist ein normaler mensch, ähnlich wie der reale messias (googeln)!

  • Antwort von Nowka 25.09.2010

    da götter nicht sterben können, wußten sie nicht, was der tod ist. da sandten sie ihren vornehmsten, um dieses geheimnis zu lösen.

    .

    dashalb sagte der christus-jesus:


    Lk 9,44

    44 Laßt diese Worte in eure Ohren dringen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen


    (um sich von denen töten zu lassen).


  • Antwort von Iran666 25.09.2010
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