Meine Bekannte wurde letztens in einem Unfall verwickelt. Ihre Bauchgefühl sagt ihr, dass es ein provozierter Unfall gewesen sei, was Sie der Polizeit auch mitteilte. Aber wer würde dann den Schaden ihres Autos übernehmen? Bleibt sie evt. auf höheren Versicherungsprämien sitzen?
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Wenn es nachgewiesen ist, übernimmt der "Provokateur" die Zeche! Bis dahin wird das von der Versicherung wie ein ganz normaler Unfall behandelt.
Wenn der Verdacht auf einen provozierten Unfall vorliegt, unbedingt die Versicherung sofort benachrichtigen. Die hat beste Möglichkeiten hier eine Überprüfung einzuleiten und schaltet achu sehr schnell die Polizei oder den Staaatsanwalt ein.

dann hätte sie Anzeige erstatten müssen, diese Aussage gegenüber der Versicherung tätigen müssen und zusätzlich einen Anwalt für Verkehrsrechtsschutz einschalten sollen
hat sie das nicht gemacht und es bleibt nur bei der einfachen Verursacherfeststellung wird sie auf der höheren Prämie sitzenbleiben..im Haftpflichtfall kann sie allerdings, wenn es sich denn lohnt 6 Monate nach erfolgter Schadensregulierung den Betrag zurückzahlen und entgeht damit einer Höherstufung

Zuerst zahlt glaub ich die KFZ-Versicherung des 'Unfallprovozierenden' - die nimmt aber dann bei ihm Regress. Zumindest den Schaden des Unfallgegners. (Haftpflicht)
Läuft ja bei Alkoholunfällen glaub ich ähnlich, da Alkohol am Steuer ja auch ein Verstoß gegen die Versicherungsbedingungen ist.