Es sollen ja Verkehrszeichen abgeschafft werden. Zum Beispiel auch das Gefahrenzeichen "Rollsplitt". Nach der Ausbesserung von Strassenschäden ist häufig noch Rollsplitt auf der Fahrbahn. Wenn nun nicht mehr explizit auf diese Gefahrensituation hingewiesen werden kann, da das Verkehrszeichen ja zukünftig nicht mehr existiert, und wenn es für den Kraftfahrer nicht erkennbar ist, dass es sich um eine Gefahrenstelle handelt und sich ein Unfall ereignet. Wer ist dann für diesen Unfall zur Verantwortung zu ziehen?

Der Lenker des KFZ, der nicht angemassen in der Lage war, das KFZ zu führen.

die versicherung =P
Die Versicherung trägt bestimmt NICHT die Verantwortung für eine nicht gesicherte Gefahrenstelle

derjenige, der die gefahr nicht erkannt hat
also der bauunternehmer, der die gefahr nicht erkannt hat und die gefahrenstelle für verkehrsteilnehmer nicht erkennbar abgesichert hat?

Der den Unfall verursacht. Logisch oder ? Denn es heißt immer mit angepaster Geschwindigkeit fahren usw.
Wer ist denn Deiner Meinung nach der Unfallverursacher?

Derjenige, der für die Pflege der Straße zuständig ist, also die Gemeinde oder der Bund haftet nur bei groben Verschulden oder Vorsatz. Es gibt da jede Menge Gerichtsurteile. Es ist aber sehr schwer, da eine Haftung des Straßenerhalters durchzusetzen.

Ich finde, dass man mit der Beschilderung im Straßenverkehr, in Deutschland, genug "bevormundet" wird. Viele Verkehrsteilnehmer ignorieren sie, andere halten sich strickt daran, wobei sie sich auf die Beschilderung verlassen -und eigenverantwortung ablehen.
Was die Beschilderung: "Achtung Rollsplitt", angeht, heißt für Viele automatisch langsam fahren. Es kann sich aber auch um Schilder handeln, die einfach noch nicht entfernt wurden, obwohl die Straße schon lange frei ist. Ist aber umgekehrt kein Warnschild vorhanden, dann sollte jeder Verkehrsteilehmer erkennen können, dass die Straße nicht normal befahrbar ist, dementsprechend die Geschwindigkeit anzupassen.
Wenn er dazu, ohne Beschilderung nicht in der Lage ist, dann ist er einfach unfähig.
LG: Christian
Was ist denn dann mit den Verkehrsteilnehmern, die über wenig Fahrpraxis verfügen, wie zum Beispiel Fahranfängern? Auf welcher Erfahrung sollte denn dann deren Eigenverantwortung beruhen?
IlonaSch am 13. August 2009 09:10 Tja, ich würde sagen, die Augen auf die Straße richten, -und nicht nur auf die Verkehrsschilder achten. Da spielt es keine Rolle, ob ein "alter Hase"- oder ein Fahranfänger fährt.
Wie verhält sich denn ein Fahranfänger im Winter, wenn mal Schnee auf der Straße ist, -und dann mal wieder nicht, sollen da auch ständig Schilder aufgestellt-, und weggenommen werden???
LG: Christian
Wie verhälst Du Dich, wenn Du mit Deinem Motorrad im Kurvenbereich bei z. B. Tempo 40 aufgrund von Rollsplitt ins Schleudern gerätst?
Bin Bikerin. Passiert mir nicht. Fahre seit 25 Jahren unfallfrei. Defensiv mit Weitblick. Mit 40 würde ich nicht in eine Kurve fahren...
Eine langgezogene vielleicht.
Stimme ich zu. Als guter MR-Fahrer "riecht" man sowas wie Rollsplit oder Teerausbesserung (bei Nässe). Weil es das Leben kosten kann.
Das Zeichen abzuschaffen ist sicher problematisch. Aber verlassen kann man sich ja sowieso nicht auf die Schilder. Da wo sie sind ist oft keine Gefahr mehr, da wo sie sein sollten sind keine Schilder. Für den MR-Fahrer sind vor allem diese Ausbesserungen mit Teer sehr gefährlich. Ich habe sehr viel MR gefahren und nie einen Unfall gehabt, aber öfters ADAC Sicherheitstraining gemacht und einen guten "Riecher"
LG