Frage von Alele1410, 74

Wer trägt hier die Schuld?

Ich bin an einer straßenverengung mit dem Fahrrad von einem Auto überholt worden, leider bin ich da er so dicht an mir vorbeigefahren ist und die Straße zum überholen eigentlich zu eng War panisch geworden und nach links geschlendert, sodass meine Pedale seine Auto zerkratzt hat und ich zu Boden fiel und mir einige Prellungen zugezogen habe.Die Polizei machte vorerst ihn als unfallverursacher aus, wobei er direkt meinte das er einen Anwalt holen werde.ich hatte nicht vlr ihn zu verklagen.Ich habe mehrere Zeugen die aussagen ich sei rechtmäßig gefahren und er sei ein Risiko eingegangen mit dem Überholmanöver.

Er schien aber dennoch zuversichtlich mit seinem Anwalt. Wer trägt die schuld ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von machhehniker, Community-Experte für Auto, 16

Da brauchst Du Dir keine Gedanken darüber machen, es gibt immer solche Leute die respektlos, egoistisch und unverantwortlich handeln und sich sehr uneinsichtig zeigen wenn mal Was passiert.

Wer mit einem Auto einen Fahrradfahrer überholen will darf dies nur machen wenn eine Gefährdung des Radfahrers dadurch ausgeschlossen werden kann. Offenbar ist er mit zu wenig Seitenabstand an einer ungeeigneten Stelle vorbei gefahren, dies hat ihm wahrscheinlich die Polizei gesagt, das wurde von Zeugen bestätigt und wenn dessen Anwalt kein Abzocker ist wird der ihm dies auch bestätigen.

Natürlich kann Dir das jetzt passieren auf Schadensersatz verklagt zu werden, aber die Erfolgsaussichten für den sehe ich sehr gering. Du solltest auch von dem die Reparaturkosten Deines Fahrrades verlangen und Dich wegen den Prellungen ärztlich versorgen lassen. Beim Arzt angeben dass die Verletzungen aus diesem Unfall resultieren. Da der sich uneinsichtig zeigt kannst Du auch einen Anwalt einschalten der Deine Forderung nach Schadensersatz geltend macht, die Kosten dafür müssen ebenfalls von dem (bzw seiner Versicherung) getragen werden (nur in dem äusserst unwahrscheinlichem Fall dass Dir die Schuld am Unfall auferlegt wird sieht es anders aus).

Antwort
von peterobm, 26

lass ihn doch nen Anwalt holen. Der Beantragt zunächst Akteneinsicht und wird zu dem Schluss kommen, dass sein Auftraggeber die Schuld hat. 

Du gehst ins KKH und lässt dir die Verletzungen attestieren; damit kannst ne Privatklage mit Schmerzensgeld einfordern.

Antwort
von Blumenacker, 28

Die Polizei hat ja ein Protokoll von der Situation. Und Du hast Zeugen.

Du hast  die Meinung der Polizei auf Deiner Seite, und die ist sehr viel wert. Dein Unfallgegner ist ein Blender, der Dir mit seiner Anwaltsdrohung nur Angst machen will. Das ist typisches Einschüchterungsgebahren am Unfallort.

Bleib´mal ganz ruhig. Laß´Dir die Prellungen von einem Arzt bestätigen. Weil dafür die gegnerische Haftpflichtversicherung Schmerzensgeld zahlen muß. Du bist diejenige, die hier das Recht hat, Forderungen zu stellen.

Wenn Dein Pedal sein Auto zerkratzt, dann ist das schon mal ein starkes Indiz dafür, daß es zum Überholen wirklich zu eng war.

Du kannst einer eventuellen Gerichtsverhandlung gelassen entgegensehen. Es würde mich allerdings nicht wundern, wenn es zu einer Verhandlung gar nicht kommt, weil dem sein Anwalt die Sache als aussichtslos einstuft.

Antwort
von AHepburn, 39

Der Überholende hat dafür Sorge zu tragen, dass der Überholte nicht gefährdet wird. Beim Überholen von Radfahrern sollte ein Mindestseitenabstand von 1,50 Meter eingehalten werden.

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