Wer trägt Die Schuld , Auffahrunfall?

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Ist die Frau vor der Haltelinie zum stehen gekommen? Wenn ja, hat sie sich richtig verhalten, indem sie gebremst hat.

Falls nein, wäre zu prüfen, warum du nicht bei gelb gebremst hast?

Ebenso wäre zu prüfen, ob 5m Abstand bei 20km/h ausreichend waren? Sollten es der Regel nach nicht 10m sein?

So, wie sich mir die Sache darstellt, bist du zu dicht aufgefahren, warst unaufmerksam und hast zudem das veränderte Bremsverhalten deines Autos aufgrund des Notrades nicht berücksichtigt. Ob es sich da lohnt zu versuchen, der Frau eine Teilschuld anlasten zu wollen? Ich denke eher nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch wenns ärgerlich ist: Sicherheitsabstand heißt so, weil man so viel Abstand halten muss, dass man sicher stehenbleiben kann, ohne Schaden anzurichten.

Das wird wohl an Dir hängen bleiben, wobei vollkommen wurscht ist, ob es eine Frau oder ein Mann war, ob sie es sich anders überlegt hat oder nicht.... Besonders mit einem Notrad am Fahrzeug - wird man Dir vorwerfen - hättest Du verantwortungsvoller fahren müssen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer trägt Die Schuld , Auffahrunfall?

Du trägst die Schuld.

Ca.1 Meter bevor Sie die Ampel durchfährt,springt diese von Grün auf Gelb.Die Frau gibt nochmal kurz Gas,macht für mich als hintermann also erkennbar die gerade erst entstandene Gelbphase zu durchahren .Sie überlegt es sich aber im Letzten Moment anders und legt ne Vollbremsung hin.

Klar 1 Meter vor der Ampel gibt sie kurz Gas, dann bremst sie ab ? Bei 20 km/h legt sie 5,5 Meter in einer Sekunde zurück. Also ist sie schon 4,5 Meter nach einer Sekunde über die Ampel nach deiner Angabe UND dies ohne nochmals Gas zu geben.

Deine Angaben bezgl. des Abstandes von der Frau zur Ampel kann nicht stimmen, außer Du bist ihr erst weit nach der Ampel aufgefahren.

Sicherheitsabstand betrug ca.5 m die Fahrbahn war jedoch extrem nass und ich hatte ein Notrad dran.

Bei Nässe und mit einem Notrad bestückt solltest Du schon mehr als den üblichen Sicherheitsabstand einhalten, zudem was hattest Du eigentlich vorgehabt ? Fernab ob der Vordermann bremst oder über die gelbe Ampel fährt, hättest Du doch sowieso anhalten und bremsen müssen, die Ampel war für dich ja in diesem Fall auf alle Fälle ersichtlich schon Gelb.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Crack
08.12.2015, 19:28

Wie kannst Du denn die Frage so zerpflücken? So bekommst Du sicher keinen Stern... ;-)))

Es ist aber wohl besser wenn ich das Ganze so kommentiere:

Kann diese Frage wirklich ernst gemeint sein? Ist das schon Realitätsverlust?

1

tja, ich würde sagen 100% deine schuld. alleine schon das wechseln von grün auf gelb der ampel hätte dich zum bremsen und nicht zum durchfahren verleiten müssen. zumal du ja mindestens 6m von der ampel entfernt warst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Ach ja nachdem die Polizei auch nach 1,5 Std nmicht aufgetacht ist haben wir es dabei belassen."

damit kann die unfallbeteiligte dann aber auch einen höheren schaden behaupten. sie hat ja einen zeugen. wer hatte denn die polizei gerufen?

ansonsten ist immer ein abstand einzuhalten das man bei gefahr noch anhalten kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist deine alleinige Schuld. Du warst mit nicht angepasster Geschwindigkeit und zu geringem Sicherheitsabstand unterwegs und hast den Wechsel auf gelb ignoriert. Ich würde den Ball flach halten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klarer Fall. Da bist Du schuld. Mit einem Notrad sollte man mit einen Veränderten Bremsweg rechnen. Vor Gericht zu Behaupten, das Du die Geschwindigkeit erhöhen wolltest, um noch bei Orange die Ampel zu Überqueren, spricht schon Bände.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du wärst der geborene Politiker, erst Mist bauen und dann die ganze Sachlage so lange verdrehen wollen bis alle Anderen als die Schuldigen dastehen.

Du solltest Dir auch mal Gedanken darüber machen wie Du Entfernungen einschätzt. Die Tante soll 1 Meter vor der Ampel gewesen sein als die auf Gelb umschaltete. Die hat dann noch Gas gegeben, also nach einer gewissen Reaktionszeit von ihr auf Gelb reagiert. Sie überlegt es sich aber doch anders und legt im letzten Moment ne Vollbremsung hin. Nachdem sie also bereits über 4 Meter über die Ampel ist fängt die an nachzudenken und legt eine Vollbremsung ein durch die sie, abgesehen von Überlegungs- und Reaktionszeit, mindestens mitten auf der Kreuzung zum Stehen gekommen wäre (die Strasse war ja bestimmt nicht nur bei Dir extrem nass, ihr Bremsweg war dann sicherlich nicht ganz so kurz wie auf griffigen, trockenen Asphalt). Die war also sicherlich noch ne Dezimalstelle mehr von der Ampel entfernt, ich würde sogar behaupten weitaus weiter.

Auch wenn die meisten Autofahrer dieses Verhalten zeigen, Du bist kein Herdentier!!! Du musst nicht machen was Der/Die vor Dir macht! Wenn Der/Die vor Dir bei Gelb durchfährt musst Du dies nicht nachmachen! Du hast ja gesehen dass die Ampel auf Gelb umgesprungen ist, auch wenn ich verstehen kann nervös noch die Gelbphase erwischen zu wollen wärst Du von der Vorschrift her bereits zum Anhalten verpflichtet wogegen Du offensichtlich verstossen hast.

Noch dazu war dein Fahrzeug Notbereift, also in einem fahrtauglichen Zustand der noch höhere Vorsicht erfordert.

Gehst Du nun vor Gericht könnte der Tussi angelastet werden bereits zuvor unangemessen langsam gefahren zu sein (20Km/h werden wohl lange nicht die angemessene Geschwindigkeit gewesen sein) wodurch sie Dich zu unaufmerksamen Fahren verleitete. Da dies komplett zusammenpasst könnte dieser Unfall sogar absichtlich provoziert worden sein. Allerdings sehe ich kaum Erfolgchancen, ne kleine Teilschuld wirst Du der möglicherweise aufbrummen können, ob die aber den Aufwand lohnt?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Ach ja nachdem die Polizei auch nach 1,5 Std nmicht aufgetacht ist haben wir es dabei belassen."

Wozu denn das? Es gab doch keine Personenschäden.

Sei froh, daß sie nicht gekommen sind, sonst hättest Du zusätzlich noch ein Bußgeld bekommen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich sage nur halber Tacho.... Du bist schuld, zu wenig Abstand. Wenn du Glück hast, wird die Frau nicht darauf beruhen 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

MMn bist du allein Schuld. Viel zu wenig Sicherheitsabstand, du MUSST immer halten können, egal wie der Vordermann reagiert. Hätte ja auch ein auf die Straße rennendes Kind statt der Ampel sein können.

Genaueres kann dir nur der RA sagen. Mit viel Glück wird die Schuld aufgeteilt.

Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kleckerfrau
08.12.2015, 15:26

Hätte ja auch ein auf die Straße rennendes Kind statt der Ampel sein können.

Hört doch endlich mal auf immer Kinder ins Spiel zu bringen.

1

Wieso kann die sich auch nicht entscheiden?! Was ist das denn fuer eine Tante!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kim294
08.12.2015, 15:31

Es ist eine "Tante", die sich an die Verkehrsregeln hält.

3
Kommentar von Pfaffenhofener
08.12.2015, 15:35

Sie hat sich entschieden, gemäß StVO anzuhalten. Die Entscheidung war richtig.

1

Ich würde an deiner Stelle einen  Anwalt hinzuziehen. Normalerweise hat ja immer Schuld wer drauffährt, aber in deinem Fall ist es etwas schwieriger, da die Tante ja scheinbar nicht wusste was sie will.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von franneck1989
08.12.2015, 15:30

aber in deinem Fall ist es etwas schwieriger, da die Tante ja scheinbar nicht wusste was sie will.

Hier ist überhaupt nichts schwieriger. Der Fragesteller hat gleich mehrere Fehler gemacht:

  • beim Wechsel auf Gelb hat er nicht abgebremst, sondern ist stur weitergefahren
  • er hat den Sicherheitsabstand nicht eingehalten

Damit trifft ihn die alleinige Schuld. Wenn ddie Frau korrekt an der Haltelinie zum stehen gekommen ist wird sie keine Schuld treffen

4