Frage von SimoneXiX, 44

Wer trägt die Kosten für einen Psychologen?

Hallo!
Wer trägt die Kosten, die Krankenkasse oder der Patient? Wie läuft das ab? Von der Entscheidung zum Psychologen zu gehen bis zur Therapie? Finanziell, Überweisung usw.?!

Antwort
von Realisti, 33

Wenn der Arzt/Hausarzt eine Behandlung bei einem Psychologen für angebracht hält, dann ist das eine Kassenleistung.

Dann meldet man sich bei einem Psychologen und läßt sich auf die Warteliste setzen. (Der Hausarzt gibt einem eine Empfehlungsliste oder nennt Adressen.)

Der vergibt erst einen Termin. Dabei schätzt er ein, wie dringend die Behandlung ist. Danach bekommt man seinen richtigen Wartelistenplatz. Zu gegebener Zeit wird man dann angerufen und bekommt seine Behandlung.

Wie die ist entscheidet der Psychologe. Einige sehen ihre Patienten wöchentlich andere öfters.


Kommentar von Dahika ,

Man braucht keinen Hausarzt oder sonstigen Mediziner, der eine Therapie für angebracht hält. Dazu fehlt es dem Hausarzt auch an fachlichem Wissen. Ein Psychotherapeut beurteilt auch nicht, ob eine Blinddarmentzündung operiert werden muss.

Kommentar von Realisti ,

Der Hausarzt soll ja nicht die Therapie empfehlen, sondern der entscheidet nur, dass eine nötig ist. Viele Therapeuten bitten so oder so vorab um einen Hausarztbesuch und um einige Vorab-Standarduntersuchungen.

Bei dieser Reihenfolge bekommt der Hausarzt auch einen Bericht. So passieren auch keine Medikamenten-Probleme, wenn beide was verschreiben etc.

Kommentar von Dahika ,

nein, das entscheidet der Arzt nicht. Das hieße nämlich, dass er dem Psychotherapeuten übergeordnet wäre. Und das ist er nicht. Natürlich schicken Psychotherapeuten oft ihre Klienten zum Arzt, aber nicht damit der irgendetwas entscheidet - was nicht in sein Fachgebiet fällt - sondern damit organische Ursachen der seel. Störung ausgeschlossen werden.
Herzbeschwerden z.B. können auf einer Herzneurose beruhen, aber natürlich auch einen organischen HIntergrund haben. Und der muss dann durch den Arzt untersucht und ausgeschlossen werden.  Oder Rückenprobleme sind sehr oft seelischen Ursprungs - man ist belastet - aber natürlich muss ausgeschlossen werden, dass nicht doch eine Bandscheibengeschichte  dafür verantwortlich ist, die medizinisch behandelt werden muss.

Antwort
von ChicaArgentina, 22

Kommt drauf an, wie du krankenversichert bist. Bei einer Privatversicherung musst du es selbst zahlen. Bist du gesetzlich krankenversichert, trägt es die Krankenkasse.

Antwort
von cappuccino1809, 28

Gerade bei Psychologen, vorher unbedingt mit der Kasse sprechen, ob dieser Psychologe von der Kasse anerkannt wird.

Gerade hier gibt es nämlich viele, die eben nicht von der Krankenkasse anerkannt werden.

Antwort
von spacefox27, 27

Wenn du krankenversichert bist, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Antwort
von Sunnycat, 35

Ich kenne es so, dass man zuerst zum Hausarzt geht, der dann zum Psychologen überweist und die Krankenkasse die Kosten dafür übernimmt....

Kommentar von Dahika ,

Das ist nicht nötig. Man braucht keinen Arzt, der überweist.

Antwort
von Geisterstunde, 24

Wenn es medizinisch nötig ist zahlt die Krankenkasse. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt: der entscheidet, ob erforderlich und überweist einen dann.

Antwort
von berdDbrot, 10

Ich denke das zahlt die Krankenkasse. Bei mir lief es über das Jugendamt.

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