Frage von Geldsammler,

Wer trägt die Kosten für die Zwangsvollstreckung?

Wenn es leider zu einer Zwangvollstreckung eines Gerichtsurteiles kommt, weil der Schuldner nicht zahlen will, wer muss dann die Kosten tragen? Mein Anwalt hat nämlich bei meiner Rechtsschutzversicherung angefragt, ob die die weiteren Kosten übernehmen. Aber wieso muss ich denn, als der Geschädigte, die Kosten tragen?

Antwort von Arriba,
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diese kosten mußt du erst mal übernehmen. du hast den auftrag erteilt. sollte der schuldner in der lage sein, kannst du später diese kosten von ihm verlangen. die erfahrung lehrt leider, daß dies meistens nicht der fall ist und der gläubiger sie als minus verbuchen muß.

Antwort von vollyhn,
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Der Auftraggeber für die Zwangsvollstreckung muss die Kosten zunächst tragen. Er hat zwar einen Anspruch gegen den Schuldner auf Ersatz dieser Kosten, das Risiko, dass der Schuldnr nicht bezahlt (bezahlen kann), trägt aber der den Auftrag erteilende Gläubiger. Ansonsten würden ja Rechtsanwalt und Gerichtsvollzieher das Risiko des Erfolges der Zwangsvollstreckung tragen. Das kann auch nicht sein.

Die Rechtsschutzversicherungen tragen regelmäßig die Kosten nur für drei Vollstreckungsversuche. Danach müßtest Du selbst in Vorleistung treten.

Antwort von andreas48,
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weil Forderungen nicht zu den versichterten gefahren einer RS-Versicherung gehören, denn dann würden die Beiträge ins Unermeßliche steigen

dzu musst auf jeden Fall beim Eintreiben von Forderungen in Vorleistung treten und stellst diese Maßnahmen dem Schldner in rechnung..im ungünstigsten Falle hast du einen Titel für 30 Jahre..der aber auch nicht im Selbstlauf sich vollstreckt..

Antwort von Armindo,
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immer der der die Zwangsvollstreckung veranlasst hat.Ja leider hast Du die A......karte gezogen.Es gibt halt sehr viel Leute die denken sie können umsonst wohnen, wünsche Dir alles Gute.

Antwort von Virginia47,
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Du musst auf jeden Fall in Vorleistung gehen. Wenn das Verfahren erfolgreich aussieht, übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Vorauszahlung. Wenn das Verfahren nicht erfolgversprechend ist, übernimmt sie nichts. Im Falle eines Sieges, davon gehe ich mal aus, verlangt die Rechtsschutzversicherung dan die Kosten von dem Verklagten.

Antwort von Janni1979,
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Frag da doch mal deinen Anwalt wenn du schon einen hast.

Eigentlich müßte der Schuldner für alles aufkommen. Vlt hoft dein Anwalt das deine Rechtsschutzversicherung in vorleistung geht und sich das Geld vom Schuldner dann wieder zu holen.

Antwort von dragon100,
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Weil Du die Vollstreckung wolltest.

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