greimel am 10.04.2007 um 21:14 Uhr
Geld ist nicht dauerhaft „Haltbar“. Geldscheine gehen kaputt oder Münzen werden abgenutzt. Geld muss also ständig neu hergestellt werden. Wer trägt jetzt eigentlich die Kosten von der Produktion neuen Geldes?

Die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank (EZB) ersetzt das Münzgeld und Noten und trägt auch die Kosten
Zu DM-Zeiten habe ich mal eine Dokumentation im Fernsehen gesehen, dass ein Geldschein nach durchschnittlich anderthalb Jahren aus dem Verkehr gezogen und durch einen neuen ersetzt wird. Damals soll die Herstellung eines Geldscheines ca. 18 Pfennige gekostet haben. Ich gehe davon aus, dass das Ganze von Steuergeldern finanziert wird, weil das Geld-Druck-Monopol bei der Bundebank liegt und es eben keine "normale gewinnbringende" Bank ist, wie alle anderen Banken.

Die Produktion von neuem Geld ist kostenlos.
Die Arbeitsleistung und dafür benötigten Ressourcen werden mit Papiergeld bezahlt.
Da Papiergeld a) seit 1971 keinen verbindlichen Gutschein mehr darstellt und b) aus dem Nichts entsteht, werden die Produkionskosten tatsächlich mit dem Geld aus der Produktion bezahlt.
Laut Geldtheorie muss es immer etwas mehr Papiergeld geben als Waren/Güter/Dienstleistungen gegenüberstehen, damit die Wirtschaft am Laufen gehalten wird.
Man könnte auch sagen, wären wir Hasen würden wir den Möhren hinterherlaufen, welche wir in unserem eigenen Garten anbauen. =:)
Aber diese Kosten müssen ja auch irgendwie wieder reingeholt werden. Wer trägt am Ende die Kosten?
Die Banken macht ihr Geld unter Anderem mit dem Zinsgeschäft. Die Kosten trägt die EZB, unabhängig von den Einnahmen. Inwieweit Kosten indirekt weitergegeben werden, darüber kann man glaube ich nur spekulieren
die können doch das Geld selbst drucken - ein bischen mehr und es ist bezahlt! ;-)
lol, der war echt gut! :)
Und was ist mit Inflation? Drucken, bezahlen, anderes Geld zerschreddern und dann hat sich das.