Frage von SPeedy1978, 256

Wer soll Merkels Nachfolger werden?

Wen hättet Ihr gerne als Nachfolger von Angela Merkel?

Antwort
von Daria700, 6

Allso das wird schwer werden!Wer wäre geeignet könnte wieder den Menschen die Ängste und Sorgen nehmen?Und noch verhindern das die Armut auf Klein und Mittelverdiener kommen wird,am schlimmsten noch bei Singles?Meine die Finanzierung von wir schaffen das wird kommen oder?Krankenkassen sind schon dabei! 

Derzeit scheint es ja die AFD zu sein,aber gibt es keine Alternative?CSU ist doch nur für Bayern,allso die zu wählen würde die CDU bringen!Alles bleibt wie es ist!Und SPD Grüne Linke würden die wirklich das stoppen oder würde es noch schlimmer?

Antwort
von wfwbinder, 11

Steinbrück wäre ganz witzig, ist ber illusorisch. Sollte Frau Merkel nicht mehr kandidieren, wird es schwer sein einen Kandidaten zu finden, der eine Mehrheit bekommt.

Antwort
von striepe2, 20

Steinmeier, Gysi, Wagenknecht, Steinbrück, Kretschmann, Martin Schulz

Antwort
von StevenArmstrong, 22

Hallo,

jemanden von den LINKEN, GRÜNEN oder der SPD (außer Sigmar Gabriel). Am besten wäre Außenminister Frank-Walter Steinmaier (SPD). Er könnte die Verhandlungen mit Russland und Syrien führen, was er schon eine Weile versucht.

MfG

Steven Armstrong

Antwort
von Amarantyne, 170

Katja Kipping oder Gregor Gysi (man wird ja noch träumen dürfen...)

Kommentar von HamiltonJR ,

Sahra Wagenknecht wäre doch okay ;)

Kommentar von Delveng ,

Die Linke bekommt doch nicht annähernd so viel Stimmen wie die AfD.

Kommentar von Crack ,

Die Linke bekommt doch nicht annähernd so viel Stimmen wie die AfD.

Die AfD bekommt doch nicht annähernd so viele Stimmen das es für den Kanzler reichen würde.

Kommentar von Amarantyne ,

nee, die Wagenknecht ist doch bekloppt. Katja ist super und total vernünftig

Kommentar von voayager ,

Dein Beklopptheitsattest für Frau Wagenknecht kannst du sicherlich auf profunde Weise näher und gewiß auch umfangreich begründen.

Kommentar von Amarantyne ,

OK; "bekloppt" war das falsche Wort, sorry. War spät gestern abend.

Erstens ist sie mir zu kommunistisch, zu linksnationalistisch, zu lafontainistisch. Letzteres ist für mich der entscheidende Punkt: Genau wie er nimmt sie Dinge viel zu persönlich, kann mit Kritik nicht umgehen, und ist daher für höhere Ämter ungeeignet. Keinerlei diplomatisches Geschick, keine Geduld für die notwendige politische Kleinarbeit. Genau wie er haut sie viel zu oft populistische Stammtischparolen heraus.

Für mich ist Wagenknecht ein Relikt aus der Vergangenheit, Kipping steht für die Zukunft.

Zwei gute Artikel: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sahra-wagenknecht-die-falsche-frau-134...

http://www.taz.de/!5285112/

Kommentar von voayager ,

Ich habe nichts gegen Stammtischparolen, wenn es denn die richtigen sind. Es ist ein kleinbürgerlich-akademischer Hochmut in jedem Stammtisch  - so viele gibt es mittlerweile im Zeitalter des Kneipensterbens garnicht mehr - was Negatives herauszuwittern, mithin plakativ. Auch im Populismus stets was Abträgliches zu sehen, ist moralistisch-idealistisch durchtränkt. Das Volk gewissermaßen als Klein-Doofi mit Plüschohr. Das ist es partiell zwar, dann aber auch weitblickend - das Volk der große Lümmel, wie Heine zu sagen pflegte und der ist "mal so und mal so". Daher betrachte ich auch die negativ konnotierte Bezeichnung Populismus skeptisch, sehe darin auch so was wie eine obwaltende Metaphysik zudem, denn es ist verabsolutierend in der Wertung, per se zudem halt schlecht bzw. nicht tief genug gehend. Der "Gegenstandpunkt" hat mal in einer seiner Publikationen über den bürgerlich-akademischen Charakter angemerkt, dass deren gesellschaftliche Betrachtung stets verzwickt sein soll, komplex sei halt eben fast alles. Klar, so mißt man sich eine Bedeutung bei, bedient so seinen Narzißmus und zelebriert seine eigene psychische Verzwicktheit.

Kommentar von Amarantyne ,

"Klar, so mißt man sich eine Bedeutung bei, bedient so seinen Narzißmus und zelebriert seine eigene psychische Verzwicktheit."

- Was du ja mit diesem Kommentar beispielhaft vorgeführt hast ;)

Kommentar von voayager ,

Nein, es ging mir um ein Stück Aufklärung und Abrechnung in einem.

Kommentar von Amarantyne ,

Es gibt keine "richtigen" Stammtischparolen. Dass die Stammtische aussterben, weiß ich selber. Ich habe auch noch nie jemanden getroffen, der das Wort so wörtlich genommen hat.

Eine Stammtischparole ist die grob vereinfachende Darstellung eines Problems; oder ein grob vereinfachender Lösungsvorschlag für dasselbige. In der Realität ist sie entweder gar nicht umsetzbar, oder richtet bei ihrer Umsetzung mehr Schaden an als sie hilft. Populismus bedeutet exakt dasselbe.

"[...] obwaltende Metaphysik [...] verabsolutierend in der Wertung
[...] " - sorry, aber das ist narzisstische Herrschaftssprache par excellence!

Und ja, es tut mir ja auch furchtbar leid, aber ein großer Teil unserer Bevölkerung besteht aus "Klein-Doofis mit Plüschohr" - das ist das traurige Resultat der "Unbildungspolitik" der letzten 30 Jahre.

Antwort
von voayager, 80

Sahra Wagenknecht wäre ganz passend.

Kommentar von Amarantyne ,

... damit sie nach ein paar Monaten beleidigt zurücktreten kann? Außerdem hätten wir dann Lafontaine als "Schattenkanzler"... das kannst du nicht wirklich wollen!

Kommentar von voayager ,

Lafontaine ist nicht beleidigt von seinem Amt zurückgetreten, vielmehr war es so, dass er einsah, dass eine Zusammenarbeit mit Schröder völlig unmöglich war.

Kommentar von Amarantyne ,

"unmöglich"? Ohne Kompromissbereitschaft geht es halt nicht in der Politik. Wer die, und die nötige Geduld für langwierige Verhandlungen, nicht mitbringt ist eben ungeeignet für solche Ämter. Lafontaine war ein typischer "so-wie-ich-will-oder-gar-nicht" Politker - dafür habe ich keinen Respekt.

Kommentar von voayager ,

Prinzipienlose Menschen, also Opportunisten in Reinkultur die haben stets diese Litanei auf den Lippen, sie sind dann auch zu allen möglichen faulen Kompromissen bereit und mithin Verräter an der Sache. Wer so wachsweich auftritt, der hat gewiß keine großen Änderungen im Sinn, erträumt sie sich allenthalben. Das alles hat nix mit Geduld zu tun, sondern ist eine Angelegenheit einer Anschauung, einer Gesinnung. Lafontaine hat sie, dieser Schröder hingegen nicht.

Was sollen denn 2 grundunterschiedliche Haltungen zusammenführen? Nichts, einer muß dann aufs Bitterste nachgeben und das wäre Lafontaine gewesen. Dafür war sich Oskar einfach zu schade und das ist gut so. Er hat bewiesen, dass er eine Gesinnung hat, so was wie Charakter besitzt.

Wenn die Machtverhältnisse gegen einem gerichtet sind, nun dann bleibt man eben in der Opposition, statt sich anzuwanzen. Die Linke, die dabei ist, sich anzuwanzen ausgerechnet bei der sPD bekommt zusehens eine Quittung von den Wählenden verpasst. Hörte dieses Scharwenzeln gegenüber der sPD nicht auf, wird die Talfahrt der Linken sich fortsetzen und das ist dann auch gut so.

Kommentar von Amarantyne ,

Ich sehe die Welt nicht so schwarz-weiß wie du - es gibt weitaus mehr als Idealismus, Opportunismus und faule Kompromisse. Übrigens mag ich keine Idealisten, Realisten sind mir viel lieber - erst recht in der Politik. Idealismus ist immer nur einen Schritt vom Fundamentalismus entfernt - und da sind keine Debatten mehr möglich. Das führen rationaler Debatten muss in der Politik aber möglich sein, auch zwischen grundunterschiedlichen Positionen.

Übrigens war Gerhard Schröder einer der größten Opportunisten aller deutschen Politiker überhaupt. So jemanden muss man nur lange genug nerven und warten, bis die aktuellen Umfrageergebnisse ihn etwas nervös machen... "Charakter" hätte Lafontaine für mich bewiesen, wenn er hart geblieben und auf seine Chance gewartet hätte.

Kommentar von voayager ,

wie kannst du denn nur so einen fürchterlichen Unsinn loslassen. Was du betreibst, jetzt fällt es mir ein, ein typisches Versöhnlertum, so wie es die christliche Lehre auch betreibt. Mit einem Versöhnlertum kommt man nie weit, bäckt stets nur kleine bis kleinste Brötchen, eine Revolution kann schon mal so garnicht dabei heraus. Solche Leute fallen um wie Halma-Figuren, wenn ein scharfer Wind weht. Beispiel. die genehmigten Kriegskredite der SPD 1914.

dir fällt also nichts Besseres ein, als nur zu nerven, statt einen Kampfeswillen zu zeigen. Du bist also weine Taube und kein Habicht, dass isses eben auch.

Nochmals, ich bin heil froh, dass Oskar den Bettel hinwarf. Das rechne ich ihn hoch an. Es gibt nur wenige Politiker und Politikerinnen, die solch eine Größe haben.

Wer genau hatte mal auch diese Größe und darüber hinaus ragend? Das war die KPD, auch unbeugsame Menschen. Und schon komm ich zum nächsten Kritikpunkt. Was ich dir vorwerfe ist auch Beugsamkeit. Von dder bis zum Kniefall ist nur ein kleiner Schritt.

Kommentar von Amarantyne ,

Ok, dann lassen wir es dabei. Ich wehre mich nicht dagegen, lieber eine Taube als ein Habicht zu sein. Du weißt wofür die Taube steht, oder?

Von Versöhnung habe ich gar nichts geschrieben. Und mit Kommunismus habe ich wirklich nichts am Hut.

Kommentar von voayager ,

Eben, mit Kommunismus hast du nix am Hut, das ist mal völlig klar. Lafontaine ist zwar kein Kommunist, verstweht sich aber als ein Sozialist, also da gibt es schon eine gemeinsame Schnittmenge mit dem Kommunismus. Bist du eigentlich eindeutig und entschieden?

Antwort
von atzef, 62

Als Kanzlerin? Oder als CDU-Parteichefin?

Da Mutti wohl noch eine Legislaturperiode weitermacht, stellt sich die Frage erst in vier Jahren.

Ursula von der Leyen wäre Stand heute mein Tipp.

Kommentar von SPeedy1978 ,

Ich meinte als Kanzlerin. Hatte ich vergessen, noch einzufügen.

Kommentar von atzef ,

Wie gesagt, Mutti machts noch 4 jahre und dann tippe ich auf von der Leyen.

Antwort
von Sabotaz, 98

Also wünschen würde ich mir Martin Schulz...

(auch wenn es nichts wird)

Kommentar von Amarantyne ,

Das ist tatsächlich einer der intelligentesten und vernünftigsten Politiker, die wir haben (weshalb er ja auch "nur" in Brüssel rumwursteln darf...)

Antwort
von SocialistRUSSlA, 109

Gregor Gysi 

Antwort
von Knoerf, 88

Ein Politiker, der die Probleme des eigenen Volkes wirklich verstehen kann, weil er selber diese Probleme in der Vergangenheit hatte. :)

Antwort
von ETechnikerfx, 80

Jemand der die Menschen in diesem Land wieder zusammenführt.

Kommentar von Askomat ,

Zur Volksgemeinschaft ?

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