Mal wieder sehr interessantes Thema - wie Hartz IV aufgeschlüsselt sein soll. Der absolute Hohn. Was meint ihr dazu?

Liebe/r Wellenreiter,
einen wirklichen Ratschlag kann man wohl auf Deine Frage nicht geben, oder?
Bitte achte in Zukunft darauf, solche Fragen in unserem Forum zu stellen (http://www.gutefrage.net/forum).
Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,
Tim vom gutefrage.net-Support
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Nicht H4 is zu viel....das arbeitentende Volk bekommt zu wenig...
Also ich finde es bei den steigenden lebenhalltungskosten schon unrealistisch mit nur ca 150 euro im monat auszukommen. Es haben ja selbst arbeitende menschen große probleme. klar einschränken muss man sich. man kann ja froh sein überhaubt geld zu bekommen. und wer arbeiten kann, sollte sich auch um arbeit bemühen. aber es gibt ja menschen die nicht arbeiten können oder keine arbeit finden. Und was ist mit den kindern, die nichts dafür können und schon darunter leiden müssen. also ich finde es ist schon fü alle schwehr genug. der staat muss aufhören sich die steuergelder selbst unter den nagel zu ziehen- so siehts aus!
Nachtflug am 10. September 2008 22:30 Da war doch eben die Frage, wie man die ganze Schul-Erstausstattung bezahlen soll.
EfaStein am 10. September 2008 22:36 Bücher kriegt man gestellt, Schultasche wird gebraucht gekauft und Hefte kosten nun wirklich nicht die Welt. Außerdem möchte ich mal darauf hinweisen, dass es einen sog. Anspargedanken gibt. Für einmaligen Bedarf soll man regelmäßig einen Teil seines Regelsatzes sparen.
ich finde alle kinder hätten anspruch auf lehrmittelfreiheit- damit alle gleiche chancen haben. man denkt eh darüber nach, die schulbucher wieder gebraucht zu verleien und nicht jedes jahr neue zu gebrauchen.
bücher krigt man nicht gestellt. man bekommt einen gutschein, mit dem man sie neu kaufen muss- nicht gebraucht! und das geld reicht oft nicht für alle bücher aus. man braucht oft auch fast jedes jahr neue bücher.

Absolut überzogen. Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, auf die der Regelsatz basiert, wird gerade übearbeitet. Höchstwahrscheinlich werden die Regelsätze um einige Euro erhöht.
Schlecht recherchiert und Panikmache. Bildzeitungs-Niveau.
Bitte? Die Studie auf das SternTV-Thema basiert existiert wirklich.
EfaStein am 10. September 2008 22:34 Ja, das weiß ich auch. Aber diese Studie wird nie zur Realität werden. Dies wird in der Öffentlichkeit aber so dargestellt.
Also, überzögen ist es nicht wirklich. Und was bringen einige Euro, wenn die Inflation diese gleich wieder auffrisst. In der Öffentlichkeit wird es auch immer wieder so dargestellt, als würde es immer weniger Arbeitslose geben, was aber - wenn man hinter die Kulissen blicken kann - eben so nicht stimmt. Statistiken werden hier nämlich fortwährend schön geredet, um das Volk zu besänftigen. Viele H4ler sind aber nur entweder in unbezahlte ABMs untergebracht, als 1,50-Jobber tätig oder nur auf Minilohnbasis beschäftigt, somit nach wie vor nicht wirklich von der Arbeitslosigkeit befreit. Und das ist leider die wahre, harte Realität!
EfaStein am 10. September 2008 23:48 Einige Euro können auch locker mal 40 oder 50 Euro sein. Nur mal so zur Info. Und die ganzen Billigjobs sind ja nicht nur dafür da, dass die Leute unabhängig von Hartz 4 leben können, sondern auch für die berufliche Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen. Das braucht halt seine Zeit...
Aber nicht bei einer Erhöhung von H4 - die letzte Erhöhung waren 4 Euro pro Monat, wobei es jetzt schon viel zu knapp bemessen ist, um wirklich richtig leben zu können. Das Gesülze mit der beruflichen Wiedereingliederung bekommt man dauernd zu hören, aber ändern tut sich durch 1,50 Jobs relativ wenig bis gar nichts. So sieht es tatsächlich aus. Sinnvoller wäre es mal, die Leute mehr zu fördern mit gescheiten Fortbildungsmaßnahmen in Bereichen, wo noch Leute gesucht werden. Und die Aussage "das braucht halt seine Zeit" ist keine wirklich brauchbare Lösung - denn Zeit ist bekanntlich wieder Geld, fehlendes Geld...egal bei wem...
Ich habs nicht gesehen..... Aber ich bin wirklich sauer... ich arbeite voll, und verdiene 600€!!!! Kein 1 € Job. Ich kann davon nicht mal arbeiten, an Leben nicht zu denken..... Und ich habe eine Ausbildung.... L.G.
EfaStein am 10. September 2008 22:30 Du kannst davon nicht arbeiten? Was soll das heissen?
Ich brauch ein Auto und viel Benzien.... für die Arbeit.... und was bleibt zum Leben? Ich kann mir das nicht mehr leisten.... oder ich muß meine Wohnung kündigen... geht nicht, wie ich auch rechne, kein Geld für Essen, Kleidung, Wohnung.... L.G.
EfaStein am 10. September 2008 22:45 Du weißt aber, dass du unter Umständen auch Hartz IV beantragen kannst, wenn dein Gehalt nicht reicht, oder?
wim50 am 10. September 2008 22:35 Und du meinst, in Richtung 0 ist der richtige Weg?
EfaStein am 10. September 2008 22:41 Ich? Nein, natürlich nicht. Ich will damit nur klarmachen, dass die SGB II-Leistungen definitiv nicht weniger werden, sondern mehr. Und es beschäftigen sich wirklich eine ganze Menge Leute damit, den notwendigen Lebensbedarf festzustellen. Irgendwas wird da also wohl dran sein, dass man mit dem Geld auskommen kann. (Natürlich nicht mit dem Mini-Betrag dieses verrückten Professors...)
Ich weiß, das ich ergänzend Harz bekomme, bekomm ich auch.... aber 400€ reine Arbeitskosten sind mein Bier..... Keine Steuererleichterung, zumutbar..... Ich bin Krank.... das schaff ich nicht. L.G.
EfaStein am 10. September 2008 23:01 Wenn du krank bist und nicht mehr arbeiten kannst, geh zu deinem Sachbearbeiter und sag ihm das. Evtl. kommt für dich dann eine andere Sozialleistung in Frage.
Armindo am 10. September 2008 22:49 Du hast vollkommen Recht, denn wer Hartz IV bekommt hat mehr zum leben als Du und ich, habe ja auch 42 Jahre gearbeitet und mir bleiben wenn ich Miete etc, bezahlt habe 200.-- Euro zum leben und dann beschweren sie sich noch.
Dies zeigt eigentlich nur wofür du gearbeitet hast - für Nichts!!! Damals bis heute hat niemand ahnen können, wie sich die Inflation entwickelt. Es wurde auch immer schön geredet, dass seit dem Euro nicht wirklich die Sachen teurer geworden sind. Wenn man sich aber mal alles genau betrachtet, kann man feststellen, dass innerhalb von ca. 6 Jahren seit der Einführung alles Wichtige preislich um fast 50 % oder gar mehr gestiegen ist. Was vor 6 Jahren ca. 30 Pfennig gekostet hat, kostet heute z. B. ca. 30 Cent. Und an diesem immensen Inflationsanstieg haben auch unsere ganzen sauberen Obermänner (Politiker) Schuld - weil niemand dem Einhalt gebietet, solange es im eigenen Geldbeutel richtig klimpert.
Dieser Professor könnte genausogut in einem der Konzerne arbeiten,die regelmäßig hunderte Angestellte entlassen. Schaut man sich mal auf der Homepage der TU Chemnitz an,welche Publikationen der Mann schon veröffentlicht hat, so liest sich dies wie ein "How to" zur Ausbeutung des kleinen Arbeitnehmers. Ich musste ja leicht grinsen,als der Dekan der Uni im Interview meinte, die Reaktionen hätten den Professor "leicht angeschlagen"...vielleicht ist er ja auch nur ein paar Hartz4-Empfängern in die Hände gefallen und die haben ihn "leicht angeschlagen"....verdient hätte er's auf jeden Fall.
DH