Frage von mg6358, 40

Wer schlichtet Streit zwischen Gartennachbarn, wenn der Vorstand nicht mehr weiter weiss?

Ich bin Schriftführerin im KGV und habe im Auftrag des Vorstands zwei Gartenfreunde, die sich absolut nicht (mehr) "grün sind" schon zweimal zu Gesprächen (im Rahmen unserer Vorstandsitzung) gebeten.

Beide Parteien haben Ihre Gärten toll in Schuss, da kann man überhaupt nichts sagen. Aber sie kommen überhaupt nicht miteinander aus. Piesacken sich ständig und petzen dann bei uns, dem Vorstand. Die eine Partei (Alter so um die 50) feiert und schläft gerne im Garten. Die andere Partei (so um die 65) schläft auch im Garten und fühlt sich gestört... Nun kann man sich streiten was "laut" ist... Die Parteien haben am Anfang zusammen gefeiert. Seit dem die Nachbarin nicht mehr eingeladen wird, ist sie so "überempfindlich".

Beim letzten Gespräch haben wir angedeutet BEIDEN Pächtern zu kündigen, wenn nicht endlich Ruhe gegeben wird. In Einzelgesprächen beteuern beide Parteien, das sie ja überhaupt nichts machen und eigentlich nur Frieden und Ruhe haben wollen.

Bei der Vorstandssitzung am WE habe ich den Auftrag bekommen die Sache an einen Schiedsmann/Ombudsmann des Stadtverbandes weiter zu geben.

Auf der Seite des Stadtverbandes habe ich keinen Ansprechpartner gefunden.

Ich danke euch für einen hilfreichen Tipp.

Antwort
von nettermensch, 34

was ist das denn für ein kinderkram. denen würde ich eine Standpauke geben, ´das sie nicht mehr wissen was unten oder oben oder oben und untern ist. wenn nicht helfen sollte, dann kündigt denen ihre pacht uund fertig.

Antwort
von Teeliesel, 30

aus eigener Erfahrung mit einem KGV wurde das Feiern bis 22 Uhr nur noch genehmigt und ein Übernachten untersagt. So wurden damalige Streitereien (u.a. die Lautstärke bis in die "Puppen") geschlichtet. Mit der neuen Gartenvereinsregel waren alle Mitglieder einverstanden und zufrieden. Vielleicht wäre eine neue Regel in eurem Gartenverein auch angebracht um den Frieden wieder herzustellen. Ansonsten müsste man den Gartenmitgliedern tatsächlich kündigen, wenn keine Friede eintritt.

Kommentar von malour ,

Übernachtung wurde untersagt? Schlecht für Familien oder die welche weitere Wege haben.Also bei uns nutzen viele ihren Urlaub um im Garten zu bleiben.

Kommentar von Teeliesel ,

gut, das kommt wahrscheinlich darauf an, wo man seinen Garten hat. Hier in der Stadt kommen keine Leute von außerhalb (Region, dörfliche Gegend) um sich einen Garten zu halten. Da sind alle wieder schnell zu Hause und die Gartenhäuser sind auch nicht so gebaut, dass man mit mehreren Personen dort übernachten kann. Meistens ist es nur ein Raum mit der notwendigen Ausstattung, die man tagsüber benötigt. Viele Gärten haben auch kein fließend Wasser.

Kommentar von mg6358 ,

Ich denke auch: Übernachtungen grundsätzlich zu verbieten trifft viele "unschuldige". Bei uns schlafen den Sommer über viele Senioren gerade am Wochenende im Garten.

So ein Verbot müsste ja wahrscheinlich auch von der Mitgliederversammlung beschlossen werden? Da gäbe es mit Sicherheit keine Mehrheit, die zustimmt.

Kommentar von Teeliesel ,

wenn die Räumlichkeiten in den G-Häuschen stimmen, ist es natürlich für die Senioren praktischer am WE im Garten zu bleiben. Vielleicht muss doch ein Schiedsmann die Unstimmigkeiten regeln, falls keine Einsicht bei den G-Nachbarn eintritt.

Antwort
von Michaeloe, 27

Du kannst auch bei der Polizei oder im Gericht nachfragen wer als Schiedsmann /frau tätig ist.

Antwort
von malour, 35

Warum stellt ihr keine Abmahnung aus?

So wie sich das liesst ist da jemand gekränkt. Nun das ist zwar Sache der beiden Parteien , wenn sie sich wie im KIga benehmen , doch wenn es den Spartenfrieden und somit andere Laubenpieper stört muss eine Grenze gesetzt werden.

Da es scheinbar beide nicht einsehen, muss eine gefühlte Konzequenz her.

In der 1.Abmahnung darauf hinweisen das nach letzerer(3.) die Kündigung erfolgt. Was steht denn in eurerer Satzung? Vielleicht solltet ihr das mit aufnehmen, denn Unfrieden bzw. solche verbissenen Streithähne sind kein Einzelfall.Als Vorstand habt ihr aber Handlungsfreiheit sofern festgelegt.

Kommentar von mg6358 ,

Der "laute" Pächter wurde schon abgemahnt und da war dann auch eine gewisse Zeit "Burgfrieden". Dann hat der Gärtner seinen Zwischenzaun erhöht und eine Markise quer gespannt, die er wie eine Gardine auf und zu zieht, weil er sich beobachtet fühlt.

Der Vorstand hat aufgefordert den Zaun wieder auf 60cm Höhe zu bringen und die Markise zu entfernen, was auch geschah.

Nun hat "Jemand" mit Sauerkirschen die Laube der Nachbarin beschmissen... Sie "kann sich denken wer's war...".

Was soll man machen, wem glauben? Wir sind nächtens nicht dabei... also steht Aussage gegen Aussage.

Echt es macht keinen Spaß mehr! Wenn's nach mir ginge würde ich beiden sofort fristlos kündigen, aber der Vorstand ist sich intern nicht einig... Aus dem Grund soll wohl Jemand her der neutral ist...

Kommentar von malour ,

Dann sollen sich die im Vorstand auch darum kümmern, welche  gegen die Kündigung sind.

Kann ich verstehen, das es keinen Spaß macht.Ich hatte auch keine Lust mehr meine Freizeit zu opfern, weil der Vorstand sich immer öfters nicht einig war.

Antwort
von DoxckieD, 17

Könnte man ihnen evtl. vorschlagen, neue Parzellen an entgegengesetzten Seiten des KGV zu belegen bzw. mit anderen Gärtnern zu tauschen, so dass sie weit voneinander weg sind?

Kommentar von malour ,

Wenn etwas leersteht ist das ok. Nur wenn du das einmal anfängst, wo bitte soll das enden? Und zudem ist ja jedem Gärtner sein Garten lieb und er hat sein individuelles eingebracht.

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