Frage von Frag12345, 143

Wer sagt das, dass gute das ist was der Schöpfer von uns erwartet?

Eine recht heikle Frage und wieder einer meiner berühmten philosophischen Gedankengänge: Immer wenn ich was gutes tue, einen Obdachlosen Geld gebe, einem Mut mache,.. Weiss ich ich tue gutes und soetwas möchte Gott von mir sehen. Wer aber sagt das der Schöpfer jemand ist, der etwas gutes von uns erwartet. Vielleicht ist ja ein böses ( in unseren Augen) Wesen der Schöpfer, der es nachdem Tod nur denen gutgehen lässt die schlimme Dinge getan haben.

Mal angenommen unsere Eltern hätten uns erzählt du musst viel klauen, schlagen, lügen und morden dann kommst du in den Himmel. Wir hätten es wohl abgekauft, dann wäre das Böse das Gute - und umgekehrt! Man hätte uns ja alles erzählen können es hätte uns geprägt, ein Leben lang. Mal angenommen ich entwerfe zehn fiktive Religionen ordne sie allen Ländern zu und den Kindern wird diese konsequent indoktriniert, sie würden daran glauben, viele auch später wenn sie erwachsen sind. Habt ihr schonmal so gedacht? Es gibt Priester, die unglaublich überzeugt sind von ihrer Religion, nichts haben sie erlebt. Das erzählte hat sie mehr überzeugt, mehe begeistert. Es hätte auch was anderes sein können.

Mal angenommen Hitler hätte den Kampf gewonnen: 400 Jahre später: mein Sohn im 20. Jahrhundert lebte unser Prophet, Gott hatte ihn geschickt, wir nennen ihn den Sohn von Gott. Er hat Deutschland befreit, Eurpa geeint, einmal sollen in einer Rede sogar alle...... Über 42 mal wurde versucht ihn zu ermorden, doch er starb nicht ...

Man kann seinen Kindern doch alles erzählen, hätte irgendjemand nicht später aufgeklärt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, ich glaube man würde es immer noch glauben.

Wie steht ihr dazu?

PS: Ich glaube an das Gute und an Gott und vorallendingen an meine Religion. Ich hatte als 7-Jähriger zwei Erscheinungen.

Antwort
von Shanghai317, 72

Das Gute ist das was du dir selber wünschst in der Situation. Wenn du dir wünscht bestohlen, belogen, gemordet (mal abgesehen von Suizid) zu werden, dann ist es deine Sache. Gott will, dass das was wir uns wünschen passiert und normalerweise ist es das Gute in unseren Augen.

Natürlich, wenn ich mir jetzt wünschen würde jemanden zu bestehlen, wäre es nicht gut. Denn der Mensch den ich bestehlen würde, der würde es nicht wollen oder sich wünschen. Wenn es dieser doch täte, wäre wir beide glücklich, dann wäre der Diebstahl gut gewesen. (Ich will hier nicht den Tod, Mord und Suizid erwähnen. Es gibt Sonderfälle, denn natürlich, wenn mich wer bitten würde ihn umzubringen, würde ich es auch nicht tun und es wäre auch nicht richtig. Keiner hat das Recht einem anderen Lebewesen das Leben zu nehmen, egal ob Tier oder Mensch.)

Antwort
von Accountowner08, 22

Na du kannst grundsätzlich sagen, dass das, was als "gut" definiert wird eher ein gesellschaftlicher Konsens ist als das, was eine Religion predigt. Und das ändert sich im Laufe der Zeit, ist auch je nach Land verschieden... Wenn eine Religion in der Gesellschaft sehr mächtig ist, kann es sein, dass das, was sie predigt auch der gesellschaftliche Konsens wird.

z.B. ist unser heutiger Konsens darüber, was gut ist, eher die allgemeine Erklärung der Menschenrechte als die Bibel.

z.B. finden wir, dass alle Menschen grundsätzlich gleich sind. In der Bibel ist es kein Problem, Sklaven zu halten, Frauen anders zu behandeln als Männer, angehörige einer Religion anders als angehörige einer anderen Religion.

Heute ist es Konsens, dass jeder seine Sexualität frei ausüben darf, so lange er damit niemandem schadet (d.h. so lange der Partner einverstanden und alt genug ist). Die Bibel sieht das ganz anders. In der Bibel ist der Aspekt der Einwilligung der Partners weniger wichtig, andererseits werden viele Sexualpraktiken als kriminell, ja sogar todeswürdig hingestellt, auch wenn sie niemandem schaden und im gegenseitigen Einverständnis ausgeübt werden.

Heute ist es Konsens, dass jeder Glauben und sagen darf, was er will, so lange er damit niemandem schadet. In der Bibel war es Konsens, dass Häresie (Unglaube, Gotteslästerung, tw. auch Polytheismus) mit Todesstrafe belegt wird.

Heute ist es Konsens, dass es keine Hexen und keine Zauberei gibt, und dass niemand für Hexerei bestraft werden darf. In der Bibel steht, dass Hexen zu Tode verurteilt werden müssen.


Antwort
von gamine, 51

Schau mal, es ist ja so, dass das, was du für gut ansiehst, dir als gut dargestellt wurde und du das glaubst und dein Leben danach ausrichtest. Wärest du in einer anderen Kultur geboren, würdest du viele Sachen, die du jetzt für gut hältst, für schlecht ansehen.

Es gibt nichts absolut gutes. Es kann auch passieren, dass du gutes tust, wie du meinst und es wirkt sich schlecht aus. 

Da du vom Schöpfer sprichst: in der Bibel wird das ganze Dilemma des Menschen sogar darauf zurückgeführt, dass er zwischen gut und böse unterscheidet.

Dass die Geschichtsschreibung und Nachrichten genau das tun: nämlich gut und böse danach ausrichten, wer grade an der Macht ist, dürfte heutzutage ja wohl allen klar sein. Da weiss man ja nun wirklich nicht mehr, was man glauben kann.

Antwort
von arevo, 20

Die Frage nach Gut und Böse beschäftigt die Menschen seit sie mit anderen Menschen kommunizieren können.Sie ist eine Kernfage in der Ethik und Philosphie sowie Theologie.

Ich versuche mal auf die die ersten zwei Absätze einzugehen.

Vom logischen Standpunkt aus kannst Du nicht wissen, ob Du etwas Gutes getan hast und Gott dies von Dir erwartet hätte.Dies wäre erstmals ratinal abzuhandeln und zu entscheiden. Die Handlung, die Dir vermeintlich etwas wie ein " gutes Gefühl" vermittelt, ist nur dem sich einstellendem Affekt nach der Handlung zuzuschreiben, eben etwas Gutes getan zu haben.

Offen bleibt immer noch, ob der Handlung ein guter und schlechter Wert zuzuschreiben ist.Ob es eine gute Tat ist einem Obdachlosen Geld zu geben, ist im wahrsten Sinn des Wortes fragwürdig.

Wenn er damit Schnaps undBier kauft und sich betrinkt, was ist das dann ?.

Hast Du damit etwas Gutes getan ?.

Kommentar von arevo ,

#arevo KORREKTUR

...Philosophie...

....rational...

Antwort
von Andrastor, 46

Es gibt weder Gott noch gibt es das "Gute".

Gut und Böse sind Begriffe mit denen individuell die Ansicht zu Geschehnissen, Zuständen und Personen einer Wertigkeit eingeteilt werden.

Sprich was für dich "gut" ist, ist das nur für dich in deiner eigenen Interpretation. Aus der Sicht anderer Personen, oder generell aus anderen Blickwinkeln kann eine gute Tat auch schnell als "böse" bezeichnet werden und dies kann sogar glaubhaft untermauert werden.

Du zählst klauen, schlagen, lügen und morden als "böse" auf, siehst aber offenbar nicht, dass jede dieser Taten in der entsprechenden Situation auch eine "gute" Tat sein kann.

Zu guter letzt, deine Religion selber ist eine gelebte Lüge und deine "Erscheinungen" können sicher einfacher als durch "göttliche Intervention" erklärt werden, wenn du das zulässt.

Kommentar von Frag12345 ,

Meine Erscheinung ist keine Lüge, würde dir das passiert sein. Du würdest das heute hier nicht schreiben. Woher weisst du das es keinen Gott gibt, wie viel von deiner Umwelt erfasst du? Du bist vor einiger Zeit an einem kleinen Ort auf die Welt gekommen. Du hast 0,0000000001 % Kenntnisse, die notwendig sind um ein Urteil zu fällen. Du bist nichts, du weisst nichts wie jeder andere. Vielleicht hat Gott, die Welt so gemacht das wir sie uns erklären können durch Naturgesetze, vielleicht wird ein Spiel mit uns gespielt.

Eigentlich niemand kann ernsthaft begründen oder urteilen, ob es einen Gott gibt oder nicht. 

Nur bei mir ist es noch akzeptabel, wegen meiner Erscheinung, die ich gesehen habe. 

Kommentar von Andrastor ,

Das bedeutet du erkennst anderen die Fähigkeit ab darüber urteilen zu können ob es einen Gott gibt oder nicht, sprichst dir eben diese Fähigkeit aber zu weil du meinst etwas erlebt zu haben was sich nur durch die Existenz Gottes begründen lässt?

Dann erzähle doch mal deine "Erscheinung", mal sehen ob ich bessere und wahrscheinlichere Erklärungen dafür finde.

Es ist richtig putzig wie du hier zu argumentieren und zu erklären versuchst und dann von ganz alleine mehr Fragen aufwirfst als du erklärst.

Kommentar von Frag12345 ,

Ich konntw mittags in die heiße und blendende Sonne schauen und meinen Propheten sehen für ca. 20 Sekunden. Niemand anderes hätte es geschafft. Unter der Annahme das stimmt, wie erklärst du dir das?

Ich spreche den Leuten ab zu urteilen zu sagen das es ihn nicht gibt, aber nicht die Fähigkeit zu sagen das es ihn gibt.

Du kannst nichts erleben was dir bestätigt, dass es etwas nicht gibt. Umgekehrt aber schon, du kannst etwas erleben was dir bestätigt, dass es was gibt.

Kommentar von sarahj ,

Also mal ganz unparteiisch, und ohne Wertung gibt es 3 Möglichkeiten:

1) Du hast wirklich eine Erscheinung gehabt

2) Du bildest sie Dir ein (i.e. bist ein bisschen gaga oder auf Droge)

3) Du möchtest Dich wichtig machen (i.e. Du lügst)

Wie kann ich von außen entscheiden, was zutrifft?

Indem ich meine eigenen Erfahrungen einbringe; die Anderer, denen ich traue; Statistiken, denen ich traue; vielleicht medizinisches oder psychologisches Wissen einbeziehe usw.

Und jetzt werde beginne ich zu werten, und abzuwägen.

Damit will ich Dir nicht zu Nahe treten, man muss abwägen und nicht gleich alles glauben. Wie oft wäre ich im Leben beschissen worden, wenn ich es nicht täte.

Ich wäge: vielleicht hast Du vor Jahren mal Drogen genommen, und einen Flashback. Vielleicht bist Du als Kind mal auf den Kopf gefallen. Oder zu heiß gebadet. Oder Du hast ein Problem, und musst Dich in den Mittelpunkt stellen. Oder Du machst gerade mit Kumpels eine Wette, wieviele Idioten Du reinlegen kannst.

Alles schon mal passiert. Alles z.T. selbst erlebt.

Also ich würde jedenfalls auf 2-3 anstatt auf 1 tippen. Damit bin ich in der Vergangenheit bestens gefahren. Denn Leute die irgendwas gesehen haben wollen, gab und gibt es zuhauf. (man denke nur mal an UFOs, Geister, usw.). 

Und in allen Fällen bisher lag ich richtig.

Kommentar von sarahj ,

ehrlich gesagt: selbst wenn ich selbst eine Erscheinung hätte, würde ich zuerst mal bei einem Nervendoktor vorbeischauen, bevor ich an Geister glauben könnte.

Kommentar von Frag12345 ,

Wieso sollte ich mich bei anonymen Leuten wichtig machen wollen? Erwarte ich dadurch Anerkennung von unbekannten Leuten?

Ich war noch nie unter Drogen, ich bin und war immer absolut zurechnungsfähig, dass du das nicht verstehen kannst ist nicht verwunderlich. Das kann nur dee verstehen, der das erlebt hat. Ich habe diese zwei Erscheinungen als Kind als etwas normales empfunden, erst später habe ich realisiert, dass das was ich erlebt habe nicht alltäglich ist und ich bin sehr Stolz, es erlebt zu haben. 

Kommentar von sarahj ,

und Du erinnerst sicher, daß das damals nicht nach dem Bad war, oder Du zuvor zuviel Hustensaft geschluckt hast?

Kommentar von Frag12345 ,

Ja, vielleicht hast du recht vor drei Monaten habe ich auch zu viel Hustensaft getrunken und ich sah fliegende Hunde. Einmal habe ich zu heiß gebadet und draußen fing es an Gold zu regnen.

PS: Hätte ich erwähnen müssen.

Kommentar von Andrastor ,

Schau dir dieses Video hier an und befolge die Anweisungen.

https://www.youtube.com/watch?v=bo7E6jHHbSY

zu deiner Aussage:

Du kannst nichts erleben was dir bestätigt, dass es etwas nicht gibt. Umgekehrt aber schon, du kannst etwas erleben was dir bestätigt, dass es was gibt.

Das stimmt nicht.

Man kann, vor allem in Bezug auf Göttervostellungen, mehr als genug erleben was beweist dass es diese nicht gibt. Genauso verhält es sich mit vielen anderen Aussagen zweifelhafter Richtigkeit.

Nehmen wir als einfaches Beispiel die Aussage der Weihnachtsmann brächte die Geschenke der Kinder. Nichts was du erleben kannst, kann diese an den Haaren herbeigezogene Aussage bestätigen. Allerdings können viele Ereignisse eintreten, welche dir das Gegenteil bestätigen können.

Was aber passieren kann, ist dass du Erlebnisse falsch interpretierst. Wenn deine Eltern beispielsweise die Kekse die du für den Weihnachtsmann platziert hättest, selber essen würden, kannst du das als Bestätigung seiner Existenz interpretieren, was es aber nicht ist.

Gleiches gilt für Gott.

Kommentar von Frag12345 ,

Das Video von dir ist nichts im Vergleich zudem was ich erlebt habe. Kannst auch kurz in die leuchtende Sonne sehen und dann nach unten, da wird auch irgendwas kommen. Dein Auge hat diese leuchtenden Reize, die erst nach wenigen Momenten verschwindet. Das Video kenne ich schon lange.

Okay, Gegenfrage wie widerlegst du die Existenz Gottes? 

Es ist soviel möglich, vielleicht bist du der einzige Mensch auf der Welt, der nicht an Gott glaubt und alle anderen sind irreal oder spielen dir was vor. Wir sind auf die Welt gekommen aus dem nichts und widerlegen die Existenz eines Schöpfer.

Der Urknall kommt aufeinmal was aber war davor? Und was vor dem was davor war? 

Wir sind einfach unwissende Menschen, die nicht tief genug denken können.

Du kommst aus dem nichts und verschwindest aus dem nichts und kannst dir alles erklären.

Kommentar von Andrastor ,

Schön das du das Video kennst, dann wirst du verstehen dass unser Gehirn gerne visuelle Reize in Bildern interpretiert, selbst wenn diese Interpretationen nicht der Wahrheit entsprechen.

Wenn man direkt in die Sonne schaut ist das im Normalfall nicht nur schmerzhaft und schädlich für die Augen, sondern sie können kein klaren Bild ans Gehirn senden.

Aus den unklaren Informationen die das Gehirn von den Augen erhält, interpretiert es ein Bild mit dem es etwas anfangen, das es richtig verarbeiten kann. Unser Gehirn kann mit vagen Informationen nicht viel anfangen.

In deinem Fall sind diese optischen Reize (meines Wissens nach "Augenschatten" genannt) als Bild deines Propheten gedeutet worden.

Okay, Gegenfrage wie widerlegst du die Existenz Gottes? 

Durch Widersprüche, Unklarheiten, Paradoxen, Logikfehler und ethische Unvertretbarkeit in der Beschreibung Gottes aus den Glaubensgrundlagen.

Durch aufmerksame Beobachtung unserer Welt und wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Wir sind auf die Welt gekommen aus dem nichts und widerlegen die Existenz eines Schöpfer.

Inzwischen wissen wir woher wir gekommen sind und dieses Woher ist alles andere als Nichts.

Gegenfrage: Du glaubst ein himmlischer Zauberer, der zu schüchtern ist sich uns allen offen zu zeigen und dennoch verlangt dass er angebetet wird soll uns aus einer Laune heraus geschaffen haben um dann alle Verantwortung uns gegenüber abzugeben? Klingt viel logischer (Sarkasmus)

Der Urknall kommt aufeinmal was aber war davor? Und was vor dem was davor war? 

Einfache Antwort: Keine Ahnung. Ich weiß es nicht und auch die Forscher arbeiten noch daran diese Fragen zu ergründen. Unwissenheit zuzugeben ist keine Schande, es ist der Grund nach Antworten zu suchen.

Nur wer sich Antworten erfindet, verschließt sich davor die Wahrheit zu finden.

Gegenfrage: Was war vor Gott? Woher kam er? Akzeptierst du die Erklärung Gott hätte es schon immer gegeben, aber nicht die Erklärung die Existenz selbst hätte es schon immer gegeben? Reichlich kindisch wenn du mich fragst.

Wir sind einfach unwissende Menschen, die nicht tief genug denken können.

Degradiere uns nicht ohne unser volles Potential nicht zu durchschauen! Außerdem sagst du gerade so viel aus wie:

"Wir werden die Wahrheit nie begreifen, weil wir zu dumm sind, deshalb glauben wir an Gott."

Du kommst aus dem nichts und verschwindest aus dem nichts und kannst dir alles erklären.

Ich weiß woher ich komme. Ich weiß was meinen Verstand, meine Psyche und mein Wesen ausmacht, ich weiß wer ich bin.

Was nach dem Tod sein wird weiß ich nicht. Ich habe Theorien diesbezüglich, aber niemals würde ich mir anmaßen diese als Tatsachen zu verkaufen, da ich sie nicht beweisen kann.

Genausowenig wie die Gläubigen ihre Jenseitsvorstellungen beweisen können. Dennoch verkaufen sie diese als Wahrheit und als Versprechen.

Kommentar von Frag12345 ,

Die Erscheinung war der hammer, realer als die Realität. Das war nichts alltägliches und nach dreißig Sekunden erlosch es. Glaub mir würdest du das heute erleben du würdest konvertieren und Leuten erzählen das du mal an die Existenz eines Schöpfers gezweifelt hast und es dir heute unverzeihlich ist. 

Wer sagt den das der Schöpfer jemand ist wie er im Koran oder in der Bibel steht?

Ich habe nie behauptet, dass die Religionen ein Beweis sind für einen Gott. Wann habe ich gesagt das Gott verlangt, dass wir ihn anbeten? 

Ich degradiere jeden einzelnen Menschen zu einem Menschen. Selbst wenn du einen IQ jenseits der 2000 hättest oder 30 mal so intelligent wärest wie Albert Einstein. Wir können nicht so vieldimensional denken wie es erforderlich ist um einen Schöpfer zu erklären oder zu widerlegen. Usain Bolt wird nie im Sprint die Andromeda Galaxie erreichen, dass ist eine ganz andere Dimension.

Mit alles erklären meine ich nicht das du weisst wer du bist, sondern das du 0,000000000000000..1 % in der Lage bist um über die Existenz wines Schöpfers zu urteilen. Das gilt auch für mich.

Du willst nicht als Tatsache verkaufen was nach dem Tod passiert? Dasselbe gilt hoffentlich auch für die Existenz eines Schöpfers.

Kommentar von Andrastor ,

Mit alles erklären meine ich nicht das du weisst wer du bist, sondern
das du 0,000000000000000..1 % in der Lage bist um über die Existenz
wines Schöpfers zu urteilen. Das gilt auch für mich.

Dennoch behauptst du dass einen Schöpfer gibt, aufgrund einer Erscheinung die du nicht beweisen kannst und für die es eine Vielzahl logischerer Erklärungen gibt, welche du aber nicht ankzeptieren kannst oder willst.

Ich degradiere jeden einzelnen Menschen zu einem Menschen.

Was zeigt dass du von den Menschen nicht viel verstehst. Was sehr schade ist, da du einer von ihnen bist.

Dasselbe gilt hoffentlich auch für die Existenz eines Schöpfers.

Nein, dasselbe gilt nicht für die Existenz eines Schöpfers. Dieser ist nämlich eine Erfindung, die sich sogar recht genau zurückdatieren lässt.

Die ersten Schöpfungsgeschichten entstanden in antiken Religionen wie dem antiken Ägypten, vor etwa 5000 Jahren. Die Idee eines einzigen Gottes als Schöpfer der gesamten Existenz findet ihren Ursprung im Judentum, welches etwa 3000 Jahre alt ist.

Vor dem antiken Pantheon gibt es keinerlei Hinweise auf Glaubensvorstellungen die Götter oder Schöpfer inkludieren. Die ersten Glaubensrichtungen waren spiritualistischer Natur und verehrten Naturerscheinungen. Sie lassen sich ungefähr 120.000 Jahre zurückverfolgen.

Davor gab es den Menschen aber schon knapp 80.000 Jahre, wenn man vom Australopitecus als ersten Menschen ausgeht.

Sprich von den knapp 200.000 Jahren in der es die Menschheit gibt, wird erst seit 5.000 Jahren an Götter geglaubt.

Das heißt erst seit 2,5% der Zeit in der es Menschen gibt, glauben sie an Schöpfer.

Lass diese Zahlen mal ein wenig auf dich wirken und erklär mir dann nochmal warum es einen Schöpfer geben soll.

Ich habe nie behauptet, dass die Religionen ein Beweis sind für einen Gott

Und dennoch glaubst du einen "Propheten" also einen Verkünder göttlichen Wortes gesehen zu haben und hast von dem ganzen Prinzip Gott erst durch Religionen erfahren. Wärst du im amazonischen Regenwald aufgewachsen, würdest du nicht einmal diesen Begriff kennen.

Usain Bolt wird nie im Sprint die Andromeda Galaxie erreichen, dass ist eine ganz andere Dimension.

Vergleichst du gerade ernsthaft unsere physischen Möglichkeiten mit unseren geistigen?

Die Erscheinung war der hammer, realer als die Realität.

Und natürlich sind alle Erklärungen ausser deiner völlig ausgeschlossen und es ist dir natürlich gestern passiert, sodass du mit Gewissheit sagen kannst, dass das Erlbenis nicht durch deine Erinnerung verfälscht ist.

Antwort
von kwon56, 15

Es gibt Menschen, die etwas erfahren. Irgendwann schreiben sie es Gott zu. Daraus entwickelt sich eine Besinnung auf Gott - eine Religion. Im weiteren Verlauf entscheidet sich, ob dieser Gott gut ist oder nicht.

Antwort
von DeathMagicDoom, 51

Man hat, unabhängig von dem was Eltern eintrichtern, noch ein Gewissen und das zeigt schon ganz fein an, ob etwas gut oder böse ist.

Außerdem hat Gott die Liebe geschaffen (die es in der Tier- und Pflanzenwelt nicht gibt), und ein böser Gott könnte nicht hervorrufen, daß Menschen selbstlos andere Menschen lieben

Kommentar von Frag12345 ,

Dann hat Gott, aber auch den Hass erschaffen, den gibt es auch.

Kommentar von Shanghai317 ,

Hat er sicherlich auch, er muss ja wissen wer rechtmäßig an ihm glauben und gut ist.

Kommentar von Frag12345 ,

Woher weisst du das alles so genau?

Kommentar von Shanghai317 ,

Ich weiß es, weil es mir logisch vorkommt. Ich glaube an Gott. Ich glaube auch, dass der Glaube an Gott nicht nur der Glaube ist, sondern auch das Verstehen von Gott und das analysieren seiner Akte/Geschehnisse.

Kommentar von Frag12345 ,

Ich glaube auch an Gott, sogar sehr stark, aber ich hinterfrage das einfachmal um zu schauen wie andere das sehen.

Kommentar von kwon56 ,

Das ist gut.

Antwort
von JensPeter, 27

Hallo Frag12345,

Deine Frage hängt auch damit zusammen was "gut" ist. 

Da steht wiederum damit in Zusammenhang wer das festlegt und mit welchem Ziel und - letzt endlich - mit welcher Berechtigung.

Menschen erzählen uns viel. Ja, sehr viel. 

Persönlich glaube ich an den Schöpfer aller Dinge. Ihm bin ich dankbar für das Leben, das mir meine Eltern weiter geben durften.

Was ist SEIN Ziel?

Wie es die Bibel an vielen Stellen sagt könnte man das auch wie folgt zusammenfassen:

SEIN Ziel ist es das Menschen auf diesem großartigen blauen Planet in Frieden miteinander leben, in vollkommener Gesundheit mit qualitativ hochwertiger Nahrung, ausreichend Lebensraum und das dieser in weiten Teilen zu einem weltumspannenden Garten der Freude umgestaltet wird (= Wortbedeutung von 'Eden' bzw. 'Paradies').

Damit das Wirklichkeit werden kann sind seine Wertmaßstäbe anzuwenden die zum Nutzen der Menschheit erlassen worden sind.

Damit diese Greift muss ihm auch das Recht zugestanden werden solche Regeln zu erlassen, was sich auch in der Anbetung dann zeigt.

Damit die Menschheit das lernt. hat der Schöpfer aller Dinge einen dicken Brief geschrieben, die Bibel. Und er hat zusätzlich seinen Sohn Jesus Christus, den größten Lehrer den es je gab, gesandt.

Hier nun etwas von dem Guten, das ER von uns erwartet, wobei alle Grundsätze gleichermaßen gelten:

Lukas 6:31 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun, so tut auch ihnen.

Micha 6:8 Und was fordert Jehova von dir zurück, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu wandeln mit deinem Gott?

Prediger 2:24 Für einen Menschen gibt es nichts Besseres, [als] daß er essen und trinken und seine Seele Gutes sehen lassen sollte wegen seiner harten Arbeit. Auch das habe ich gesehen, ja ich, daß dies von der Hand des [wahren] Gottes her ist. 

Epheser 4:28 Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern er arbeite vielmehr hart, indem er mit seinen Händen gute Arbeit leiste, damit er etwas habe, um einem Bedürftigen davon abzugeben.

Matthäus 19:18 ‚Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“

Römer 13:8 Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

1. Korinther 13:4 Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, 5 benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. 6 Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles. 8 Die Liebe versagt nie.. . .

 Johannes 17:3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.  

Hebräer 13:15 Durch ihn laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben. 16 Überdies, vergeßt nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig.

Das alles ist Gut - und das ist es, was sich von uns wünscht! Daher meine Antwort auf Deine Frage:

Der Schöpfer aller Dinge ist es, der von uns das Gute erwartet. Und da er der Schöpfer ist, hat der dazu auch das Recht.

Beste Grüße

JensPeter

Antwort
von Lumina86, 42

Würdest du von deinen Erscheinung berichten? Oder wäre das zuviel Text?

Kommentar von Frag12345 ,

Ich habe zweimal meinen Propheten in der Sonne gesehen. Guru Nanak dev

Antwort
von 1988Ritter, 12

Selbst wenn Menschen noch nie etwas von Gott, Jesus und der Bibel gehört haben, so haben diese Menschen zumindest einen moralischen und auch ethischen Anspruch. Dies hat sich in den vielen Jahrhunderten der Menschheitsgeshcichte bewiesen. Sicherlich mag es auch Kulturen gegeben haben, die andere Vorstellungen hatten, doch letztendlich ist alles zumindest auf einen annähernd gleichen Nenner ausgelaufen.

Antwort
von fricktor, 2

Was "erwartet" denn unser Schöpfer von uns ?

Dass wir Ihm glauben (Hebr.11,1-6) !

Sein Sohn starb für uns (Röm.6,23).

Glauben wir das (Gal.2,16) ?

-

Antwort
von viktorus, 8

Unser ewige Vater erwartet von uns "Glaube" (1.Petr.1,7) an "Sein Wort" (Joh.17,17).

Alles andere kannst du "vergessen" (Phil.3,14).

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