Frage von sioie58, 130

Wer muss meine Anwaltskosten bezahlen bei einem Anerkenntnis der Gegenseite?

Antwort
von DerTroll, 114

grundsätzlich trägt jeder seine Anwaltskosten selbst, sofern es kein Urteil gibt.

Kommentar von sleepy55 ,

Bei einem Anerkenntnis der Gegenseite kann man beantragen, dass dieser die Kosten auferlegt werden und das wird in der Regel immer so gehandhabt.

Kommentar von DerTroll ,

Das aber erst im Nachgang. Der Anwalt will das Geld jedenfalls erst einmal von seinen Mandanten haben.

Kommentar von sioie58 ,

es geht um Erwerbsminderung und die DRV hat nun ein Anerkenntnis gemacht und mir volle Erwerbsminderung auf Dauer bewilligt. Aber meine Anwaltskosten wollen sie nicht bezahlen

  

Kommentar von DerTroll ,

War es denn überhaupt nötig, dafür einen Anwalt einzuschalten?

Kommentar von sioie58 ,

ja schon , habe auf Rente auf Dauer geklagt , es wurden etliche Gutachte eingeholt und alle waren in meinem sinne. Ich würde ja die Hälfte selber tragen aber alles ich weiss nicht

Kommentar von DerTroll ,

Die Sache ist nur die, man kann seine Ansprüche auch selber geltend machen und auch selber die Situation schildern. Wenn man damit den Entscheider überzeugt, hat man ja viele Kosten vermieden. Ich weiß nicht, wie es in deinem Fall ist. Aber es gibt Leute, die schalten für alles Grundsätzlich einen Anwalt ein, ob es nun nötig ist oder nicht. Und das wird die Gegenseite nicht automatisch zahlen. Deinem Anwalt ist es egal. Er vertritt dich natürlich und kassiert von dir das Geld. Ob du es schaffst, es wiederzuholen, interessiert ihn in dem Moment mal gar nicht. Aber mach deine Forderung auf Kostenannahme einfach mal geltend. Ich denke, du hast gute Chancen, daß du damit durchkommst.

Antwort
von sleepy55, 101

Erstmal du. Dann kannst du es von der Gegenseite zurückfordern.

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