paradies am 28.06.2007 um 19:23 Uhr
Dieses System muß nachträglich in einen Bus (etc.) eingebaut werden, damit Rollstuhlfahrer sicher befördert werden können. Einfach ausgedrückt: eine Sicherungshalterung. Nun unsere Frage: Krankenkasse und Landratsamt sagen, daß sie die Einbaukosten (etwa 500 Euro) nicht übernehmen. Die Krankenkasse sagt deshalb nein, weil der Rollstuhl nur leihweise an den Behinderten überlassen wurde. Der Behinderte soll deshalb nicht mehr zur Arbeitsstelle (Werkstatt der Lebenshilfe) gefahren werden. Wer hat auch dieses Problem und kann mit einer Erfahrung helfen?
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Ich würde mich an die Selbsthilfeorganisationen wenden. Die haben damit sicherlich ihre Erfahrungen gemacht.
Ein sehr guter Helfer in solchen Situationen ist die VdK. Geschäftsstellen in der Nähe findet man im Telefonbuch, oder im Internet unter http://www.vdk.de

Ich hatte letztes Jahr auch das Problem, Kasse hat nicht bezahlt. Habe mit der Diakoniestation ein Abkommen getroffen die Verantwortung zu übernehmen und einen Zettel unterschrieben.
paradies am 28. Juni 2007 23:14 Danke für die Antwort. Aber ist es nicht gefährlich für dich, die Verantwortung übernommen zu haben?
engelhaar am 29. Juni 2007 14:30 Ja in gewisserweise schon, nur hatte ich keine andere Wahl, der Bus der Diakoniestation hätte meine Mutter sonst nicht transportiert. Habe aber einen sehr guten Pflegerollstuhl gehabt, den man sehr gut am Gurtsystem des Busses befestigen konnte. Meine Mutter war somit gut abgesichert. Probleme hatte nur die Diakoniestation mit der Insassenversicherung, darum habe ich unterschrieben.
paradies am 29. Juni 2007 20:20 Verstehe!! Bei mir ist meine Tante betroffen. Das Geld wäre generell für den Einbau vorhanden, nur ging es uns darum zu wissen, ob jemand schon etwas von einer Grundsatzentscheidung gehört hat. Danke dir und bis dann.