Frage von Kleinhose, 186

Wer muss Blitzer bezahlen?

Hi...

Ein Freund rief mich heute an, die hatten ein Leihwagen auf seinen Namen geliehen. Sein Kumpel ist gefahren und wurde geblitzt, außerhalb mit 58 zu schnell. Da der Wagen auf ihn lief kam die Post zu ihm.

So, was kann man da machen? Er will ihn am liebsten nicht anscheissen, aber auch nicht für ihn zahlen.

Es ist laut Behörde auch offensichtlich dass er (Mieter) nicht der Fahrer war. Weiß zwar nicht wie die das rausbekommen haben, aber scheint so zu sein. Er soll Angaben machen.

Falls er sich weigert, oder "sich nicht erinnert", kann er belangt werden? Z.B. für den Blitzer?

Danke

Antwort
von AntwortMarkus, 37

Ab und zu trifft es doch mal die Richtigen.

Kommentar von Kleinhose ,

Keine Ahnung wen du meinst, getroffen hat es noch keinen ;-) Aber freut mich rauslesen zu können, dass es Menschen gibt, die anscheinend noch niiiiieeee zu schnell gefahren sind 👍

Kommentar von glaubeesnicht ,

die anscheinend noch niiiiieeee zu schnell gefahren sind 👍

Etwas zu schnell fahren  oder 58 km/h zu schnell fahren, ist schon ein Riesenunterschied, oder?

Kommentar von AntwortMarkus ,

Noch nie so viel zu schnell, dass ich im Bereich des Fahrverbots  bin. Und das in 22 Jahren  und 280 000 km nicht.  Ach übrigens,  solche wie euch haben sich hier dieses Wochenende hier im Ort tot gefahren. .. zum Glück  waren es nur soeben selber ohne das ein anderer mitgerissen  wurde. Drei Auf einen Streich.  Einer ist verreckt Nach drei Tagen im koma,  die anderen beiden habe ich und meine Kameraden von der  Straße  gekratzt.  Die waren nicht mehr zu erkennen. Aber egal. Alles easy. http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/warendorf/Zwei-junge-Ma...

Antwort
von Interesierter, 108

Immer der Fahrer muss bezahlen. 

Mit 58 km/h zu viel, das ist schon eine Hausnummer, gibt 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte und 240 € Strafe zzgl. Gebühren. 

Letztlich wird die Sache vor Gericht gehen. Dort hat dein Freund kein Aussageverweigerungsrecht und muss Farbe bekennen. 

Den Stress kann er sich sparen und den Fahrer gleich heute angeben, denn der kommt um seine Strafe nicht herum. Dein Freund sollte sich auch überlegen, ob er einen solchen Raser wirklich decken will, denn hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis was passiert.

Kommentar von Kleinhose ,

Einen solchen Raser.. Komm man... Wenn es bei Baustellen auf 100 geht, dann auf 80, da bin ich bei jeder Baustelle meist noch 30-40 drüber. Bin ich auch ein Raser? :-) jeder fährt zu schnell :-) 

Kommentar von Interesierter ,

In der Baustelle, in der 80 erlaubt sind, mit 138, das ist einfach viel zu schnell. 

Wenn du tatsächlich regelmäßig so schnell unterwegs bist, wirst du den Lappen recht schnell wieder abgeben können. 

Und sei froh, wenn du ihn nur abgeben darfst und nicht noch Andere totfährst, denn Geschwindigkeitsbeschränkungen haben grundsätzlich einen Sinn, auch wenn sich dieser dir noch nicht erschlossen hat. 

Kommentar von AntwortMarkus ,

Wenn man in Baustellen 30 Sachen zu schnell unterwegs ist, und das auch noch normal findet, ist man psychologisch nicht zum Führen eines  Fahrzeugs geeignet.  Es fehlt die geistige Reife und der Verstand.  Aber könnt das ja mal so schreiben als Erklärung  bei der Polizei.  Made my  Day 

Kommentar von ToxicWaste ,

Ja, dann bist du ein Raser. Wird dringend Zeit, dass du geblitz wirst und dann aus dem verkehr gezogen wirst.

Kommentar von peterobm ,

wenn Sie dem Fahrer Vorsatz unterstellen, wird die Strafe verdoppelt; na Mahlzeit; 480 + Geb.

Kommentar von Havenari ,

Wie soll die Sache denn vor Gericht gehen, falls der Fahrer nicht ermittelt werden kann?

Kommentar von peterobm ,

wenn es nicht vor Gericht geht, so wird dem Halter ein Fahrtenbuch für eine bestimmte Zeit auferlegt. 

Gericht - kein Aussageverweigerungsrecht; da kein verwandschaftliches Verhältnis.

Antwort
von TheAllisons, 91

Wenn er beweisen kann wer gefahren ist, dann zahlt der, der gefahren ist, ansonsten der Mieter des Autos

Kommentar von Crack ,

Der Mieter zahlt sicher nicht sondern immer nur der Fahrer.

Kommentar von Kleinhose ,

Es wissen doch alle wer gefahren ist, außer die Behörde, es geht um die Strafe. Er will den Fahrer, also sein Kumpel, nicht anscheissen, aber auch nicht für ihn zahlen. Was kann also die Behörde tun wenn er "dicht" hält?

Antwort
von Wuestenamazone, 67

Der Fahrer zahlt

Kommentar von Kleinhose ,

Wenn er ermittelt wird. Wie kann er denn nicht ermittelt werden 😄 Den Mieter haben die aber er will sein Kumpel nicht anscheissen, das ja klar. Wie kommt der Mieter da raus????

Kommentar von Wuestenamazone ,

Den erkennt man auf dem Bild. Sollte das nicht der Fall sein habt ihr verdammtes Glück gehabt

Antwort
von glaubeesnicht, 111

Falls die Sache zum Gericht gehen sollte, wird er als Zeuge geladen und muß sagen, wer gefahren ist. Gegenüber dem Kumpel hat er kein Zeugnisverweigerungsrecht!

Kommentar von Kleinhose ,

Ok, soweit waren wir auch schon. Gericht wäre natürlich blöd... Gibt es noch dieses "die müssen den Fahrer ermitteln" in der und der Zeit? 😄

Kommentar von glaubeesnicht ,

Wenn dein Freund den Namen nicht angibt, geht die Anzeige zunächst mal gegen ihn als "Mieter" des Fahrzeugs. Da hat er dann die Möglichkeit, den Namen anzugeben, denn ein Zeugnisverweigerungsrecht hat er nicht. Mit der Zeit kann hier nicht gespielt werden.

Außerdem wird der Fahrer auf dem Foto zu erkennen sein!  Wenn man einen Wagen mietet, muß man außerdem angeben, wer berechtigt ist, mit dem Mietauto zu fahren. Somit ist die Auswahl der berechtigten Fahrer wohl sehr gering und somit leicht zu ermitteln.

Kommentar von Kleinhose ,

Ja ja, das ist nämlich das nächste Problem :-) Zweitfahrer gab es nicht. Ich hab aber gerade raushören lassen, dass der Fahrer seines Kumpels wegen Name und Anschrift hergibt. 

Kommentar von Dachtichsmir ,

Wieso hätte er kein Zeugnisverweigerungsrecht? Solange er als vermeintlicher Fahrer verfolgt wird, ist er "Betroffener" und kein Zeuge. Als Betroffener kann man nach Belieben schweigen, gestehen oder lügen.

Kommentar von glaubeesnicht ,

Falls die Sache zum Gericht gehen sollte,

Das war ein Teil meiner Antwort.

Antwort
von Teddy42, 53

Bei 58km/h zuschnell liegt ein Fahrverbot von 1Monat an. An Deiner Stelle würde ich mir Überlegen wer gefahren ist.

Kommentar von Kleinhose ,

Ja das wissen wir alle schon. Darum geht's ja nicht. Er will sein Kumpel nicht anscheissen, aber auch nicht hinhalten. Was kann die Behörde tun im Falle einer Nichtaussage??? Kann der Mieter belangt werden? 

Kommentar von Teddy42 ,

Bei einem Leiwagen läst sich der Fahrer des Fahrzeuges ganz klar identifizieren, es sei denn ein zweiter Nutzer ist im Vertrag aufgeführt.

Kommentar von Havenari ,

Oder es sei denn, es gibt ein Foto, das eindeutig einen anderen Fahrer zeigt als den Mieter.

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