Wer kümmert sich um euer Pferd wenn ihr 2 Wochen im Urlaub seit?

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10 Antworten

Das sind Punkte, die man immer vor dem Kauf genau überlegen muss. Genau wegen solcher Situationen, und auch für den Fall, dass ich mal krank werde, habe ich von vorneherein eine Reitbeteiligung damals mit eingeplant, die die in Frage kommenden Pferde auch mit ausprobieren durfte. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass keine RB für die Ewigkeit ist und nicht wirklich Verlass darauf ist, dass man sich wegen Urlaub etc. richtig abspricht. Das Problem wird also mit der Zeit immer mal wieder auftreten. Wichtig ist, dass man im Stall Einigungen mit den anderen Einstallern trifft, dass man sich gegenseitig hilft. Selbst wenn niemand anders das Pferd mit bewegen will oder kann, so wird er aber gern täglich danach sehen, ob alles in Ordnung ist. Das reicht ja, wenn das Pferde jeden ganzen Tag auf der Wiese steht, auch aus für die Zeit eines Urlaubes. Das bedeutet dann natürlich, dass man selbst diese Pflicht genauso übernimmt. In manchen Ställen wird zudem Beritt angeboten oder Longieren gegen Bezahlung, das kann man ja dann auch mal machen. Aber ich ziehe es immer vor, Leute um Hilfe zu bitten, mit denen ich z.B. regelmäßig ausreite und die das Pferd auch etwas kennen.

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Kommentar von Dahika
03.01.2016, 13:10

es kann mit RB schwierig werden. Viele sind leider im Krisenfall nicht die Zuverlässigsten. Eine Freundin von mir hatte mit ihrer RB abgesprochen, dass diese an Heilig Abend misten und füttern würde. Alles war geregelt. Dann bekam meine Freundin um 17 Uhr, wo sie gerade ins Abendkleid schlüpfen wollte, den Anruf, dass die RB nicht könne und überhaupt auch aufhören würde.
ABendkleid ausgezogen, dem Mann letzte Instruktionen für den Gänsebraten gegeben, ab in den Stall, notdürftig gemistet und gefüttert. Um 19 Uhr war dann meine Freundin durchfroren und reif für die Dusche wieder zu Hause. Die Vorspeisen waren bereits verzehrt.

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Mein Pony steht um offenstall, das heißt er bewegt sich schon selber recht gut. Zusätzlich wären aber meine Kusinen da und er würde auch noch in der Führanlage mitlaufen😉

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Aaaaalso, hätre ich ein eigenes Pferd, würde ich meine Reiterfreundin fragen, ob sie sich ab und an mal kümmern kann und mit der netten Hofbesitzerin sprechen, dass sie mein Pferd füttert. Auf die Weide kommen die eh.

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Mein Pferd fasst hoffentlich niemand an, wenn ich weg bin.

Ich fahr zwar keine zwei Wochen weg, weil ich, wenn ich Urlaub habe, mich freue, endlich mal viel Zeit für die Pferde zu haben, neue Touren zu reiten etc. Aber wenn ich weg fahren würde, würde ich nicht wollen, dass mein Pferd von jemandem in der Zwischenzeit angefasst würde. Bis vier Tage Abwesenheit gibt's auch kein Mineralfutter, die kleine Pause macht gar nichts. Wäre ich länger abwesend, würde ich eine Person meines Vertrauens bitten, jeden dritten Tag das Mineralfutter zu geben, das ich aber vorher entsprechend abwiegen würde, dass da nichts falsch gemacht werden kann.

Wer sein Pferd in der Box hält, hat eh IMMER ein zu wenig bewegtes Pferd, egal, wieviel geritten oder longiert es wird, denn es wird nachts mindestens von 22.00 bis 6.00 oder gar länger stehen müssen, was für sein Verdauungssystem und seinen Bewegungsapparat eine Katastrophe ist. Nachdem ich am eigenen Pferd den gravierenden Unterschied gesehen habe, wie der Stoffwechsel unterschiedlich läuft, wie es den Arthrosen geht, die mein Pferd leider hatte (wie sie nahezu jedes 10-jährige Pferd hat, das die heutige Ausbildungmaschinerie durchgemacht hat und schonmal eine Zeit in einer Box leben musste oder mit Beschlag oder Ausbindern laufen musste), würde ich nie mehr wieder ein Pferd in eine Box stellen. Und da sie sich in guter Haltung von selber viel bewegen, wüsste ich nicht, warum ich einen fremden Menschen mein Pferd "verbilden" lassen sollte.

Meine eigene Trainerin käme vielleicht infrage. Aber die ist in einer völlig anderen Gegend zuhause als ich, die kann ich nicht die 120 km her fahren lassen, wenn ich gar nicht da bin. Und ich habe sie, weil sie korrekt sagt, es hilft nichts, wenn sie mit dem Pferd arbeiten kann, sie muss mich anleiten, es zu können und eben deshalb ist ihre Arbeit nur sinnvoll, wenn sie dabei ist.

Darüberhinaus werden auch Pferde muskulär und psychisch sauer, wenn sie nicht mal eine Arbeitspause bekommen. Warum nicht dafür einen Urlaub hernehmen?

Wenn Arbeiten im Stall zu verrichten sind, weil man keine Vollpensionshaltung hat, sondern z.B. Mist- oder Futterdienst machen muss, muss man halt seinen Urlaub so legen, dass da grade andere dran sind.

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Wenn man in keinem Vollpensionsstall steht und keine Hilfe hat, kann man nicht in Urlaub fahren, so einfach ist das.
Ich stehe in einer großen Offenstall-Reitanlage, wo es aber keine großen Herden gibt, sondern wo sich jeweils zwei bis vier Pferde einen Offenstall mit Paddock und Weide teilen und wo man aber selbst misten muss und auch für die Abendfütterung, Wasser, etc... selbst verantwortlich ist.
Man kann allerdings bei uns das Misten dazu buchen, das unternimmt dann der Helfer des SB. Oder man beauftragt eine Schülerin damit, die sich nebenbei was verdienen will. Wir haben 80 Pferde und es gibt immer wieder mal RB oder auch jugendliche Besitzerinnen, die das gegen Geld anbieten.

Mit dem abendlichen Füttern kann man sich mit anderen Besitzern absprechen, nach dem Motto: eine Hand wäscht die andere. Versorgst du mein Pferd, versorge ich dein Pferd. Und viele Einsteller haben auch Reitbeteiligungen, die dann einspringen.

Und da es sich um eine Offenstallhaltung handelt, muss das Pferd nicht unbedingt bewegt werden.

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im Sommerurlaub Urlaub (ca. 2 Wochen) Versorgt die Stallbesitzerin mein Pferd, wenn ich (wie Bald) länger in den Urlaub gehe (10 Wochen!) nehme ich mein Pferd mit und stelle es Solange in einen Anderen stall ;P

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ich fahre selten und nur 2-4 Tage weg.

in der zeit sind Die RB's dran, immer 2 zusammen pro Tag - eine allein, da geht meist was schief,

Medizin und Spezialfutterzusätze werden extra vorbereitet abgewogen und sicher etikettiert. Immer dran denken: es kann die ganze zeit Schweinewetter sein und trotzdem muß, alles klappen.

2 Not-Tel-Nummern hat jeder: TA und Offenstall/weide-Nachbar, die natürlich bescheid wissen.

meine alte Stute( ich hatte sie gerade 1 Jahr bei mir in der Herde) hat sich  übrigens meinen Urlaub dermaßen zu Herzen genommen, daß sie einen fürchterlichen Durchfall bekam, obwohl sie ja den Futterdienst kannte und es kein anderes Futter gab als sonst, keine anderen Zeiten - aber : MAMA war nicht da und das gab Herzeleid bis in den Bauch. ich hab 4 Wochen gebraucht, sie wieder gesund zu pflegen....
auch sowas kann mal passieren !!!!

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Mein Pferd steht den ganzen Sommer über mit anderen Pferden auf der Alm,je nach dem ob ich da bin oder nicht..

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Bei meinem Jungpferd kann ich mich hundertprozentig auf meine Stallbetreiberin verlassen.  Alles was an Pflege zu tun ist, übernimmt sie, wenn ich nicht kann, und bei Notfällen, Tierarzt und Hufschmied springt sie auch ein, wenn ich nicht da bin. Außerdem werde ich zuverlässig über alles informiert. 

Bei meinem Großen habe ich 2 Optionen, entweder meine Mutter kümmert sich um ihn oder eine befreundete Einstellerin schaut nach ihm und bewegt ihn hin und wieder. Im Gegenzug kümmere ich mich auch immer um ihre Pferdchen, wenn sie nicht kann. 

Verlässliche Leute braucht man auf jeden Fall, wenn trotz eigenem Pferd beruhigt auf Urlaub fahren will.

Und wenn die Leute einmal ausfallen sollten, dann muss man eben auch einmal in den sauren Apfel beißen. So wie eben letztens, als ich krank war, meine Mutter ebenso und meine Miteinstellerin im Urlaub, tja, dann muss man eben auch mit Fieber zum Pferd fahren. 

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Wenns nicht mörglich wäre, anderen Stall fragen. Bei uns werden Reiterfreunde gefragt, ob sie das Pferd in der Zeit mitversorgen. Gegenseitig natürlich, wenn sie in Urlaub fahren, sind wir dran.


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