jaguar4 am 20.06.2007 um 22:42 Uhr
Mein Sohn har von den normalen orangen Schwimmflügel so fiese Druckstellen bekommen. Die schwimmflügel scheuerten dermaßen, dass die Stellen so schmerzhaft geschwollen waren, dass wir zum Arzt mußten. Er war ne dreiviertel Stunde im Wasser, und die Flügel waren weder zu stark noch zu schwach aufgepustet. Wer kennt andere gute Schwimmflügel???
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Mir ist bei allen Schwimmflügeln aufgefallen, daß diese Verbindungsnähte auf der Haut aufliegen. Hat mich schon vor 38 Jahren gestört, die Hersteller anscheinend weniger!
Ich bringe Kleinkindern das schwimmen bei und bin von diesen Schwimmflügeln überhaupt nicht begeistert. Was ich nur empfehlen kann sind diese Blau - Weißen Gürtel. An den kann man je nach Alter und Gewichtsklasse Styroporteile auffädelne (gleiches Material wie die Swimmnoodle). Das ist perfekt, denn der Gürtel lässt sich wie ein normaler Gürtel stufenlos verstellen und die Kinder haben die Arme frei um sich ordentlich zu bewegen. Dadurch fallen auch die ersten Schwimmbewegungen nicht so schwer. Wie alt ist dein Sohn? Vielleicht ist er zu schwer für die Schwimmflügel? Der Gürtel kostet glaube ich, um die 15euro. Eine lohnende Investition, da er auch sehr langlebig ist.
jaguar4 am 20. Juni 2007 22:53 er ist drei, hat aber auch die runden flügel mit dem styroporkernen, die sind meiner meinung nach die besten, aber bei seinem temprament verliert er die dinger leider, zu gefährlich. allerdings wurde uns von schwimmgürteln oder ähnliches in zwei schwimmkursen eher abgeraten.
hatten die Lehrer/ Betreuer einen Grund angegeben (ich möchte sie nicht schlecht machen, mich interessiert es nur - kann ja nie auslernen.
boriswulff am 20. Juni 2007 23:46 Der Schwimmgürtel wird doch vom Deutschen Sportbund empfohlen oder ist das nur weil der Hersteller ein paar Millionen locker gemacht hat.
Ich denke nicht das der Hersteller nachgeholfen hat. Denn der Gurt bietet den Kindern zum schwimmenlernen eine sehr gute Bewegungsmöglichkeit, da Arme und Beine ohne Einschränkung bewegt werden können. Zudem ist es möglich, durch die einzelne Abnahme der Blöcke, das Kind immer weiter im Wasser absinken zu lassen, so dass es langsam lernt durch Anspannung und gleichmäßiger Bewegung über Wasser zu bleiben (ein Teil des Gewichtes wird dabei vom Gurt getragen). Der einzige Nachteil der mir in den Sinn kommt ist, dass Kinder die noch sehr jung sind EVENTUELL mit dem Oberkörper überkippen könnten (ähnlich wie bei einem Schwimmreifen in die man die Kinder reinsetzt) und dann mit dem Gesicht im Wasser sind. Diese Gefahr dürfte bei einem dreijährigen aber nicht mehr gegeben sein. Apropo Schwimreifen. Ganz toll sind die Eltern die ihre Kinder in Schwimmreifen setzten mit Flügeln und dann am Beckenrand sitzen bleiben. Es kann ja nichts passieren. Es braucht nur eine kleine Welle (Sprung vom Beckenrand) und der Reif ist umgekippt und das Kind hängt nocht drin, da helfen auch die Flügel nicht.... Das beste ist jedoch immer noch so früh wie möglich den Kindern das Schwimmen beibringen (lassen)! Wobei erfahrungsgemäß Mädchen schon viel früher die nötigen Koordinationsfähigkeiten haben als Jungs (sorry Männer)
jaguar4 am 22. Juni 2007 15:19 mit drei lernt er noch nciht schwimmen, sondern tobt im wasser rum (rutschen, schwimmen usw, daher wurde uns eher vom gurt abgeragten, weil, wie du schon sagtest, die gefahr bestehen könnte, dass er nach vorne überkippt. selbstverständlich lassen wir ihn nie unbeobachtet oder alleine. von daher können wir ihm immer helfen. alleredings weiß ich nicht, ob der spaßfaktor dadurch nicht zu sehr eingeschränkt wird. ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu.

Versuche es doch mal mit den mehrfarbigen Schwimmringen, die man zusammenstecken kann. Sollte er die auch verlieren oder damit nicht zurechtkommen gibt es noch die Alternative eines Brustgurtes aus Styroporzylindern, die den Oberkörper immer über Wasser halten. Wird bei uns auch von den Schwimmlehrern bevorzugt. Für Mädchen gibt es das in Badeanzügen eingearbeitet (Archimede) für Jungen als Brustgurt. Habe selbst damit beste Erfahrungen gerade bei sehr wilden Kindern gemacht. Sportgeschäfte können Auskunft geben, aber auch Schwimmlehrer in eurem Bad.
jaguar4 am 22. Juni 2007 15:20 gute idee, danke
bin zwar keine 38, aber recht hast du