Frage von 1000fragenund1, 71

Wer kennt sich mit englischen Bleistift- und Buntstiftstärken aus?

Ja vielleicht kennt ja jemand den Künstler Mark Crilley auf Youtube. Er benutzt einen black prism Color black PC935 (Buntstift)und einen Dixon Ticonderoga Bleistift No. 2. Müsste dann doch die Größe HB 2 sein? Die beiden Stifte müssen ja gut zusammen arbeiten, bei Schattierungen von tief schwarz z.B. soll nichts perliges durchschimmern. Ich bekomme aber nicht genau die gleichen Stifte hier im Laden. Könnte jemand mir sagen was die deutsche Alternative wäre? Einfach ein normaler 2 HB Bleistift und nen schwarzen Buntstift. Habe es schon getestet, bin aber der Meinung das bei den verschieden Farbdichtungen beim Schattieren diese nicht 100 pro zusammen arbeiten. Entweder ich mach so noch was falsch oder meine beiden Stifte arbeiten nicht richtig zusammen, sprich harmonieren nicht. Was bräuchte ich für Stifte? Bestellen oder am besten eine deutsche Variante die ich hier bekomme? Der Verkäufer selbst kannte sich damit leider nicht mit aus. Wäre super nett wenn da sich jemand auskennt und mir helfen könnte, würde diese Variante halt gerne testen. (PS. Ich meinte oben nicht 2HB sondern natürlich 2B, zeichne/schattiere ich ja schon länger mit)

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von purushajan, 44

HB 2 ist keine genorrmte bleistifthärte, wahrscheinlich ist damit B2 gemeint, ein etwas weicherer bleistift als der übliche HB. manche firmen geben ihren stiften für kinder aber noch eine extra nummer, so dass dann auf dem stift HB 2 stehen kann, das ist aber ein normaler HB, also das mittelding zwischen H wie hart und B wie black oder weich. für stark deckende buntstifte schaue nach stiften von koh-i-noor, prismacolor oder polychromos. es sollten möglichst weiche stifte mit viel wachs sein.

Kommentar von 1000fragenund1 ,

Vielen Dank. Ich habe mich im übrigen ja verschrieben. Ich MEINTE 2 B lach. Mit den zeichne ich ja auch schon die ganze Zeit. War halt am überlegen was auch mit No. 2 gemeint war. Ja und einen mehr deckenden Buntstift in schwarz hab ich nun "prismacolor"...So müsste es möglich sein dichter halt zu werden und mit den besseren Schwarz-weiß Effekt halt auch eine besser plastische Wirkung zu erzielen. Wie gesagt zeichne so schon länger mit 2 B.....und schwarz gefällt mir dann zum Schluss jetzt auch schon länger, doch mit den besser pigmentierten schwarzen Buntstift klappt es besser, harmoniert halt auch noch besser. Ja und so vielleicht mal den Ticonderoga No 2 wäre also höchstwahrscheinlich 2B, brauche ich dann eigentlich ja nicht mehr. Ich glaube ich muss mir davon dennoch mal einen holen, einfach mal testen. 

Kommentar von purushajan ,

kauf dir ruhig mal weichere bleistifte und vielleicht auch eine dicke grafitmine bis 9 B, um zu testen, ob dir diese dicke, weiche schwärze gefällt. und wenn du zarte helle linien zeichnen willst, kannst du auch harte bleistifte ausprobieren bis 3 H. aber das macht im allgemeinen weniger spaß, ist nur für feine helle töne ganz nützlich.

Kommentar von 1000fragenund1 ,

Danke dir. Ja so habe ich viele Bleistifthärten sogar hier, einige werde ich noch ausprobieren. Ich zeichne meistens sehr langsam, filigran schicht für schicht, meist alles mit 2 B und dann später mit schwarz.Das was du sagst sollte ich auch mal ausprobieren. Ist schon richtig, so mehr man ausprobiert umso besser. Bis jetzt mochte ich einfach harte Bleistifte nicht, aber vielleicht kommt das ja noch.

Kommentar von 1000fragenund1 ,

Ps. bis jetzt ist es auch so entstanden, dass ich gerne mit wenig Werkzeug arbeite. Also meistens halt 2B, schwarzer Stift und Knetgummi beim "zeichnen". Aber kann ja alles noch kommen. Manchmal benutzt ich bissel die Wischtechnik. Oder mal graues..Papier..weiße Stifte...

Kommentar von purushajan ,

mit wenig werkzeug anzufangen ist sehr vernünftig, da konzentrierst du dich auf dein eigenes können und nicht auf die werkzeuge. erst wenn du merkst, dass dich ein werkzeug oder ein zeichenpapier nicht mehr zufrieden stellt, ist die zeit gekommen, weitere werkzeuge zu testen.

viele anfänger machen es leider genau umgekehrt: sie spüren den wunsch zu zeichen oder zu malen und schaffen sich "als vorbereitung" riesige mengen an werkzeug an, dass dann ein leben lang in der schublade darauf wartet, benutzt zu werden. denn zum wirklichen zeichnen finden sie nie.

Kommentar von 1000fragenund1 ,

Ja manchmal kommt auch Kreide gut fürn Himmel oder Deckweiß... für Lichteffekte...Jeder so wie er will. Ich mache auch mal andere Dinge oder bringe was in den Zeichnungen ein, aber zeichnen mit recht wenig Mitteln hat sich halt überwiegend so eingependelt, was wie du schon sagst sich auch noch ändern kann. Wenn man das alles selbst herstellen müsste? Wenig bevorzuge ich...aber dennoch hehe Wasserfarben sind auch super, habe diese aber bis jetzt mehr zum Ausfüllen benutzt...und bissel Regeneffekte oder sowas geübt. Rubbelkrep und co. werde ich auch noch in Angriff nehmen lach...Feder hab ich auch schon mal benutzt und sowas, aber wie gesagt am meisten zeichne ich bis jetzt einfach stumpf. Aber Wasserfarben haben es mir auch schon bissel mehr angetan als früher. In der Schule wurde uns damals selbst im WPK Kurs nicht was über Wasserfarben gesagt, es gab auch keine Anregungen über Schattierungen...man sollte stumpf einfach irgendwas malen. Ich finde es traurig, weil Schattierungen z.B. eine Menge ausmachen, dadurch wurden meine Zeichnungen recht schnell um einiges lebendiger, zeichne jetzt auch viel mehr als früher. Das Fach Kunst wird nicht nur in den Schulen gekürzt, sondern total oberflächlich behandelt, als ob es keinen Wert hat..."Wert" haben dort immer andere Dinge auf Gegenleistung basierend. Aber bla, ich laber mir hier den Mund fusselig, danke für deine Antworten, dass mit den verschiedenen Bleistiften... habe ich mal mehr ausprobiert, "was für ein Unterschied"...ein 9B Bleistift fühlt sich unglaublich gut für manches an und auch härtere Bleistifte für dünne Linien kann man für dünne Details und co. echt gut einbringen. Danke nochmals. 

Kommentar von purushajan ,

viel spaß damit. und aquarellfarbe immer nur auf papier, das sich nicht wellt, entweder aufgespanntes aquarellpapier oder zeichenkarton, nie auf dünnes zeichenpapier, sonst bereust du es hinterher.

und danke für den stern.

Antwort
von dielesly, 35

also ich versuchs mal:

die Bleistifthärten sind von Hersteller zu Hersteller ein bisschen unterschiedlich. HIer ein Dokument von Faber Castell, das das ganz gut darstellt (auch die Liste der Härtegrade, hier herrscht bei dir vielleicht noch ein bisschen Durcheinander)

www.faber-castell.de/.../Produktschule%20Bleistifte%20Härtegrade.ashx

wenn du künstlerisch arbeiten möchtest wmpfehle ich hier ein bisschen zu experimentieren, das sieht bei dir bestimmt anders aus als bei jedem anderen Künstler, das solltest du deine eigenen Vorlieben finden. Wenn es darum geht den Dixon zu nehmen kriegst du ihn bei amazon.

Der Buntstift hat andere Pigmente als ein Bleistift. hier kommt es darauf an, welche pigmente du bevorzugst und natürlich dann wieder auf den Härtegrad.

Experimentiere doch mal mit Kohle oder Kreide und dann natürlich mit diversen Buntsitften. (auf die schnelle hab ich die prismas im set auch bei amazon gefonden, sonst musste mal gucken) und wenn du mal richtig schwelgen willst, dann such dir mal n echten künstlerbedarf a la Boesner (oder natürlich was kleineres in diener gegend), da kannst du auch ein bisschen ausprobieren und dich beraten lassen.

Viel Spaß

Kommentar von 1000fragenund1 ,

Danke. Ja also mit Kreide und Kohle und mehr...ich habe das alles schon ausprobiert. Es ist schon mein Ding geworden mit Bleistift und Buntstift, nur bei manchen Feinheiten müsste vielleicht ein noch bissel passender Stift her. Im Künstlerladen war ich hier auch schon. Ich werde aber dennoch nochmal nachharken. Ich teste viel aus, experimentieren ist nie verkehrt. Danke für deine Antwort, werde mal reinschauen.

Kommentar von 1000fragenund1 ,

PS. Ein besser Buntstift, wie z.B. der 
prism Color black PC935, ein Test ist es wert :) 

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