Wer kennt sich mit einer Gebäudeversicherung aus?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ein vorübergehendes Unbewohntsein ist mitversichert. Dabei sollte aber eine Zeit bis zu 6 Monaten nicht überschritten werden.

Bewohnt bedeutet, es halten sich zu bestimmten Tages-undNachzeiten Menschen in dem Gebäude auf. Das Haus ist also unter ständiger Beobachtung. Ist das Haus einmal für längere Zeit (in der Regel 2 Monate und mehr ohne dass Dritte nach dem Rechten sehen) unbewohnt, dann muss der Versicherungsnehmer das dem Versicherer anzeigen. Darunter fallen keine längere Urlaubsreisen

Auch wenn das Haus leer steht, kommt es für die Einstandspflicht des Versicherers auf die Ursache an. Wenn er also nicht regulieren will, weil der Versicherungsnehmer seiner Anzeigepflicht nicht nachgekommen ist, muss er nachweisen, dass ohne Leerstand der Schaden nicht eingetreten wäre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Buerger41
12.03.2016, 17:57

Vielen Dank für die Auszeichnung.

0

Ja, natürlich. Denn im Antrag wird ja auch danach gefragt und somit der Beitrag ermittelt. Viel Glück und erg. ggf. die Frage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn bei Vertragsschluss / Antragstellung angegeben wurde, dass das Gebäude ständig bewohnt sei, könnte sich eine Gefahrerhöhung dadurch ergeben, dass das Gebäude inzwischen nicht mehr ständig bewohnt ist. Der Versicherungsnehmer war verpflichtet, diese Gefahrerhöhung anzuzeigen. Danach hätte der Versicherer den Vertrag kündigen oder einen entsprechend höheren Beitrag erheben können. Liegt eine Gefahrerhöhung vor, kann dies - ja nach Art des Schadens und den weiteren Umständen - zu einer Leistungskürzung bis hin zur Leistungsverweigerung führen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

 Wenn das Haus nicht bewohnt ist, kann dann die Versicherung die Schadensregulierung ablehnen?

Hier sind die Versicherungsbedingungen entscheidend.

Manche Versicherungstarife schließen z.B. Leitungswasserschäden grundsätzlich aus wenn das Wohnhaus nicht bewohnt ist.

Manche Versicherungstarife haben eine Übergangsfrist von 6 Wochen, andere von 6 Monaten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

sinngemäß ist der Versicherer der Auffassung, dass z.B. ein Leitungswasserschaden früher entdeckt worden wäre und dadurch der Schadenumfang geringer ausgefallen wäre. Hinzu kommt, dass unbewohnte Gebäude z.B. auch Einbrecher anlocken könnten, die da Feuer legen. Daher liegt eine Gefahrerhöhung vor, die Du anzeigen mußt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vor allem kann die Versicherung die Regulierung KOMPLETT ablehnen, wenn du die Frage falsch beantwortest und das rauskommt!

Nur ein Nachbar der sich verplaudert reicht schon...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?