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Wer kennt sich mit Baufinanzierungen bzw. Anschlußfinanzierungen aus?

gefragt von muttertheresamuttertheresa am 12.11.2008 um 12:11 Uhr

Hat jemand Erfahrungen mit einer Anschlußfinanzierung? Suche natürlich etwas mit einem niedigen Festzinssatz. Die Darlehnenssumme beträgt 70000 Euro. I st es denn besser eine Zinsfestschreibung über einen kurzen oder langen Zeitraum abzuschließen? Direktbank oder Hausbank, was ist besser?

Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilt oder mir eine Empfehlung geben kann.

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Baufinanzierung x 94 Anschlußfinanzierung x 15 Zinssätze x 5

firstguardian
beantwortet von firstguardian am 12. November 2008 12:20
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Die Darlehnessumme ist verhältnismäßig gering. Ein Bankwechsel beinhaltet die Kosten der Abtretung vorhandener Grundpfandrechte und evtl. weitere Bearbeitungsgebühren wie neue Gutachterkosten etc., welche einen geringen Zinsvorssprung leicht auffressen können. In jedem Falle empfiehlt sich bei einem neuen Zinsabschluß eine möglichst langfristige Festlegung von 10 oder 15 Jhren. Das Zinsneveau dürfte sich in den nächsten Jahre kontinuierlich steigern. Es schadet aber nicht, die eigene Bank mit den Zinssätzen anderer Banken bei der Aushandlung eines neuen Festzinses zu konfrontieren.


anonym
beantwortet von Mietnormade am 12. November 2008 12:16
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Bei den momentan vorherschenden Zinsen würde ich Dir eine Festschreibung bis zur vollständigen Tilgung raten. Viel weniger als momentan geht ja kaum. Und wie lange Du für 70K brauchst kannst Du am besten selber bestimmen.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 13. November 2008 01:38

Ich würde auch die Festschreibung bis zum Darlehnsnullstand vorschlagen.

Vielleicht ist die Anschlußfinanzierung noch nicht in Kürze erforderlich; dann bietet sich ein Forward-Darlehn an.

Bei Deinem letzten Satz habe ich meine Zweifel, dass unsere Mutter Theresa die Restlaufzeit bzw. die Annuitätenhöhe so einfach bestimmen kann.

Aber vielleicht sollte sie die Tilgungshöhe für die Kreditrestlaufzeit so bestimmen (lassen), dass die ursprünglich berechnete Gesamtkreditlaufzeit (also zum Zeitpunkt der ersten Kreditaufnahme) nicht verlängert, sondern evtl. abgekürzt wird.


anonym
beantwortet von werner76 am 7. September 2009 15:18
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Schon mehr Informationen bzgl. Baufinanzierung bekommen? Ansonsten schau einfach mal in die Seite http://www.bkm.de/baufinanzierung/ rein. Ein Bekannter von mir hatte dort eine ausführliche Beratung bekommen. Einfach mal reinschauen.


buehrle
beantwortet von buehrle am 13. Februar 2009 21:35
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Auf www.anschlussfinanzierung-service.de gibt es einen kostenlosen Kurs zum dem Thema Anschlussfinanzierung. Ich halte es für absolut wichtig, dass man VOR dem Abschluss einer Anschlussfinanzierung sich umfassend selbst informiert. Wenn ein Berater merkt, dass man sich bei dem Thema etwas auskennt, dann wird er keinen Quatsch anbieten.


anonym
beantwortet von annabraun am 13. November 2008 11:05
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Natürlich sollte bei einer Anschlussfinanzierung nicht mit Fonds o.ä. spekuliert werden. Die Zinsen unterscheiden sich derzeit nur geringfügig und sind insgesamt niedrig. Deshalb rate ich auch zu einer Finanzierung über das bisherige Kreditinstitut. Die Restsumme ist überschaubar und sollte bis zur vollständigen Tilgung festgeschrieben werden, das kann jederzeit berechnet werden. Die Zinsen werden steigen, also entweder Forward, um die jetzigen Konditionen zu sichern oder gleich, ich kenne die Modalitäten des Vertrages ja nicht. In die Überlegungen sollte auch die Möglichkeit von Sondertilgungen einbezogen werden. Das alles wird jeder seriöse Finanzberater der Bank berechnen und entsprechend Ratschläge geben. Es muss nur alles angesprochen werden.


baufibemu
beantwortet von baufibemu am 13. November 2008 09:12
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Die Zinsbindung hängt von Ihrer persönlichen Risikoeinschätzung ab und von dem, was Sie vorhaben. Stehen z.B. größere Sondertilgungen an, reicht eine kürzere Zinsbindung. Wenn nicht, würde ich bei der derzeitigen Zinslage zu längeren Laufzeiten raten. Möchten Sie einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort, ist die Hausbank die bessere Wahl. Reicht Ihnen ein telefonischer Kontakt zur Bank, oder per Mail, dann wenden Sie sich an eine Direktbank. Um herauszufinden, welche Bank das günstigste Angebot macht, schalten Sie am Besten einen sog. Baufinanzierungsbroker dazwischen. Diese erkennen auf einen Blick, welche Bank das günstigste Angebot für Sie hat, ohne Mehrkosten. Im Gegenteil, es wird meistens sogar günstiger, als wenn Sie sich direkt an die gleiche Bank wenden würden.

Beste Grüße


anonym
beantwortet von Hamburger am 13. November 2008 07:45
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Hier gibt es nur eins - wenn alles optimal laufen soll. Reden! Nicht nur über die anstehende Prolongation, sondern auch über das Dahinter. Die Immobilie und damit auch die Immobilienfinanzierung ist Teil der Privaten Altersvorsorge. Alles was hier möglicherweise richtig oder falsch gemacht werden kann, kann es nur vor dem Hintergrund der sonstigen Planungen. Und sonstigen Verhaltens am Anlagemarkt.Und schon bestehender Verträge. Also den Berater des Vertrauens konsultieren!Eine reine Ausrichtung am Zins ist wahrscheinlich suboptimal. Und 10 Jahre Zinsbindung ist auch nur vielleicht die ideale Wahl.


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 13. November 2008 01:48
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Gute Mutter Theresa, spekuliere nicht nach dem Lottosystem von DJane!

Wähle eine Zinsfestschreibung für die gesamte restliche Kreditlaufzeit, wie sie ursprünglich geplant war. Dies setzt voraus, dass Du Dir die entsprechende Annuitätenrate monatlich leisten kannst.

Falls in 10 Jahren der dann gültige Zinssatz für die dann gültige Kreditrestlaufzeit günstiger sein sollte als der jetzt abgeschlossene Zinssatz, kannst Du den laufenden Kredit kündigen. Aber suche dann dazu kundige Beratung.


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 13. November 2008 01:47
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Gute Mutter Theresa, spekuliere nicht nach dem Lottosystem von DJane!

Wähle eine Zinsfestschreibung für die gesamte restliche Kreditlaufzeit, wie sie ursprünglich geplant war. Dies setzt voraus, dass Du Dir die entsprechende Annuitätenrate monatlich leisten kannst.

Falls in 10 Jahren der dann gültige Zinssatz für die dann gültige Kreditrestlaufzeit günstiger sein sollte als der jetzt abgeschlossene Zinssatz, kannst Du den laufenden Kredit kündigen. Aber suche dann dazu kundige Beratung.


anonym
beantwortet von DJane am 12. November 2008 12:50
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10 Jahre Zinsfestschreibung ist ok. Wenn Du länger willst, dann kriegst Du höhere Zinsen. Im Moment ist anzunehmen, daß die Zinsen bald fallen, wegen der Rezessionsangst. Langfristig werden Sie woarscheinlich steigen. Nur bitte lass Dir keinen Bausparer oder Kapitallebensversicherung zum Tilgen aufdrücken. Da hat nur die Bank was von. Außerdem ist Kopplungsgeschäft verboten. Die idealste Form ist: 10 Jahre Zinsen fest. 0 Prozent Tilgung! Stattdessen Tilgung in Investment, zB MonexMaxx, mit guten Fonds drin, zB. Templeton oder Pioneer oder Fidelity. So bist Du mit der Tilgung schneller fertig und das mit weniger Geld! Mehr Detaills, dann j.rahm@gmx.de

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 13. November 2008 01:43

Jetzt willst Du der guten Mutter Theresa auch noch zum Spekulieren raten, indem Du die Kreditrückzahlung von irgendwelchen, unsicheren "guten Fonds"-Wertsteigerungen abhängig machen willst. Von solcher Spekulation kann ich nur dringend abraten.


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