Frage von GeistExperte, 73

Wer kennt sich aus mit dem Gesetz vom Finanzamt - ich benötige Hilfe und einen guten korrekten Rat ob ich das machen soll für den Steuerfreibetrag?

Hallo an alle User die was sich auskennen mit dem Finanzamt Gesetz und deren Verpflichtungen . Also ich habe in diesen Monat geheiratet meinen Partner , heute war ich beim Finanzamt wegen der Steuerklasse Umstellung von 4/4 auf 3/5 warum ich allein Verdiener bin und mein Mann hat null (0) Einkommen , der Freibetrag von meinen 3 Kinder wurde auf mich übertragen weil bei 5 so was nicht existiert und warum ich allein Verdiener bin. Mein Mann ist zu mir in die Mietwohnung eingezogen am 17. Oktober 2016 und hat sich am gleichen Tag Umgemeldet beim Einwohnermeldeamt , nun hat mir das FA mitgeteilt das die Meldebehörde dem FA mitgeteilt hat die Ummeldung vom 01.November 2016 lebend zusammen in einer Partnerschaft , nun schlägt mir das FA vor das ich Gesetzlich Verpflichtet gewesen bin die Ummeldung noch im Oktober dem FA mitzuteilen obwohl das die Meldebehörde übernommen hat , weil es geht um die Steuerfreibetrag und Lohnsteuer . Nun hat mir das FA mitgeteilt das ich VERPFLICHTET bin für das Jahr 2016 eine Steuererklärung zu machen für den Monat November und Dezember für eine eventuelle Nachzahlung . Ich hatte die Steuerklasse 2 und habe nie eine Steuererklärung gemacht . Jetzt hat mir jemand mitgeteilt das ich meine Behinderte Minderjährige Kinder (17 ) mit dem GdB 70% und Merkzeichen G, B dem Finanzamt mitteilen muss wegen dem Freibetrag und gesonderten Behinderten Freibetrag , mein Mann hat auch einen GdB von 50% ohne Merkzeichen . Was soll ich nun machen am Montag , wie soll ich mich verhalten in dieser Situation wenn sie mich Ansprechen warum ich das NICHT angegeben habe Freiwillig wegen dem Steuerfreibetrag Entlastung . Muss ich für meinen Lohn/Gehalt mit dem Jahres brutto Einkommen von 22.507,62 € auch noch Steuern zahlen ?? bekomme zusätzlich Kindergeld und Wohngeld und Kinderzuschlag . Habe eine Monatliche Hohe Monatsmiete zu Bezahlen. Ich bitte ehrlich um reale und wahre Angaben den ich habe echt keine Ahnung wie man mit dem Finanzamt umgehen soll . Habe ich mich jetzt Strafbar gemacht warum ich die Ummeldung meines Mannes nicht dem FA im Oktober mitgeteilt habe. Ich verstehe diesen Irrsinn ehrlich nicht .

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von petrapetra64, 15

Das ganze ist etwas verwirrend geschrieben. 

Ich denke, dem Finanzamt geht es darum, dass dir die Steuerklasse 2 mit dem Einzug deines Freundes nicht mehr zugestanden hat und du es hättest melden müssen, aber wenn er erst Mitte Oktober zugezogen ist und ihr im November auch geheiratet habt, dann ist das wohl nicht so wirklich tragisch, denke ich. Allerdings stand dir die 2 im Oktober bereits nicht mehr zu. Das Meldeamt teilt dem Finanzamt dies sicher nicht mit. 

Da solltest du dich einfach entschuldigen, dass das im Rahmen des Umzuges und der Hochzeit mit allen Erledigungen und Ummeldungen einfach nicht zeitnah geklappt hat. 

Da ihr ja im Jahr 2016 geheiratet habt und du auch die Steuerklasse 3 willst, ist eh ein Einkommenssteuerjahresausgleich verpflichtend als gemeinsame Veranlagung und da gibt es dann auch eher eine Rückerstattung, wenn er nicht arbeitet als eine Nachzahlung wegen des überzahlten Oktober mit der Steuerklasse 2, weil ihr ja das ganze Jahr gemeinsam veranlagt werdet. 

Sag denen am Montag, du wirst dich an einen Steuerberater oder Lohnsteuerverein wenden und der kümmert sich um alles, ich denke, dann werden sie zufrieden sein. Das solltest du auch tun, damit die Jahreserklärung korrekt gemacht wird. 

Kommentar von GeistExperte ,

Hallo petrapetra64 ich habe deine Antwort mit sehr großer aufmerksam gelesen . Gut entschuldigt habe ich mich bei der Behörde . Eins verstehe ich aber nicht - in Ordnung Steuererklärung muss man machen soweit man schriftlich aufgefordert wird vom FA ,aber warum sollen wir gemeinsame Veranlagung machen ?? den mein Partner hatte bis zum 17.Oktober sein eigenen Haushalt und hat ALG II bekommen und da kann das FA sowieso nichts nehmen und er hatte die Lohnsteuerkarte I und ich die II. Am 18.Oktober 2016 ist er in mein Haushalt eingezogen musste aber Gesetzlich auf die ALG II Verzichten wegen der Heirat - den unsere Heirat sollte am 27. Oktober stattfinden wurde aber wegen Unklarheiten vom Standesamt auf den 10.November 2016 verschoben was auch stattgefunden hat. Da ich seit dem 10.November 2016 die Lohnsteuerkarte III habe und mein Mann die V , und da mein Mann zur Zeit Schwerbehindert ist mit 50% GdB und ohne Einkommen (0) ist es unmöglich das er selber für das Jahr 2016 eine Steuererklärung machen muss - den von welchem Geld soll eine Nachzahlung eingetrieben werden , den vom Hartz IV ist mir das noch nicht bekannt. Da ich die III habe und den Steuerfreibetrag von 3 Kinder habe , und da man als Erwachsener selber einen Steuerfreibetrag hat ( außer den Kindern ) und da ab dem 21.11.2016 meine 2 Töchter mit GdB 70% G,B,auf mich übertragen werden vom FA für den Pauschal- Behinderten Steuerfreibetrag , gehe ich davon aus das ich keine Nachzahlung leisten muss , den wie soll das Funktionieren mit einem Einkommen ( zzl. Wohngeld , Kinderzuschlag , Kindergeld ).Der Kinderzuschlag wurde Reduziert ab November auf 2 Kinder weil eine etwas Ausbildungsgeld bekommt / 231,00 €. Seit dem Jahr 1994 bis 2010 (Scheidung )habe ich immer die III gehabt und wurde NIE aufgefordert vom FA das ich eine Steuererklärung abgeben soll und warum soll sich das jetzt ändern ab dem November 2016 !! Ich habe nicht mal gewusst das die jenige Eltern was Behinderte Kinder haben das sie beim FA angeben können für einen höheren Steuerfreibetrag , den das FA macht das möglich absichtlich das sie Steuern kassieren können von schwach Verdiener. Mein Cousin hat mir gestern gesagt ich soll nächstes Jahr keine Steuererklärung machen für das 2016 bis ich nicht schriftlich dazu aufgefordert werde, den so ist es auch bei meinem Cousin verlaufen den er hat die V und seine Frau die III und das FA musste feststellen das nichts zu holen war und eine Steuererklärung NICHT notwendig gewesen wäre , und er ist auch mit GdB 70%.Sollte ich tatsächlich im Jahr 2017 aufgefordert werden dann werde ich mir einen Steuerberater suchen und die Erklärung machen . mfg      

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 24

Denke nicht lange nach, sondern macht für 2016 eine Steuererklärung.

Mit der Hochzeit gilt der Splittingtarif natürlich das ganze Jahr und wenn Dein Ehemann in diesem Jahr gar keine Einkünfte hatte, dann werdet Ihr auf jeden Fall etwas zurück bekommen.

Erst wenn ihr beide verdient und die Steuerklassenkombination 3/5 bleibt, könnte es mal zu Nachzahlungen kommen.

Sobald Dein Mann anfängt zu arbeiten, frage hier nochmal wegen der besten Steuerklassenkombination.

Antwort
von Steuerbaer, 40

Bei Lohnsteuerklassenkombination 3/5 besteht immer die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung. Ob ihr am Ende etwas nachzahlen müsst, kann hier keiner sagen, da spielen viele Faktoren eine Rolle.

Lasst euch am besten bei einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beraten. Das bietet sich an, um eure Fragen kompetent klären zu lassen. In den Folgejahren könnt ihr ja dann anhand der Werte aus dem Vorjahr die Steuererklärung selber machen.

Kommentar von Petz1900 ,

Nicht ganz richtig. Da der Mann keinen Arbeitslohn hat hat er auch keine Steuerklasse. Deswegen besteht jedenfall keine Abgabeverpflichtung.

Kommentar von petrapetra64 ,

Jeder hat eine steuerklasse, egal ob er arbeitet oder nicht. Und wenn sie sich die 3 geholt hat, dann hat er die 5 und man muss eine Erklärung abgeben.

Kommentar von Petz1900 ,

nein, natürlich nicht.

Antwort
von Blindi56, 33

Ist ein bisschen konfus, aber man sollte grundsätzlich eine Einkommensteuererklärung machen. Du hast doch Lohnsteuer bereits gezahlt, das wird vom Arbeitgeber gleich abgezogen, oder wie verdienst Du Geld? Du würdest kaum Wohngeld bekommen, wenn da was nicht ordnungsgemäß liefe.

Bei behinderten Kindern (und einem behinderten Ehemann) muss man auch weniger Steuern zahlen, der Kinderfreibetrag wird höher. Aber das muss das Finanzamt ja wissen.

Durch die Änderung der Steuerklasse und die Heirat würdest Du ganz viele Steuern zurückbekommen, dafür musst Du nächstes Jahr unbedingt eine Steuererklärung für 2016 machen.

Wenn du sowas noch nie gemacht hast, solltest Du in Deiner Situation zu einem Steuerberater gehen!

Wenn Dein Mann sich innerhalb 4 Wochen nach dem Umzug (der Hochzeit)  umgemeldet hat, und Du danach beim Finanzamt die Steuerklasse geändert hast, habt Ihr alles richtig gemacht. Du hast da evtl. was falsch verstanden?


Antwort
von Petz1900, 13

Du solltest auf jeden Fall eine Steuererklkärung abgeben.

Bei den ganzen Behinderungen ist zu vermuten, dass du höchstwahrscheinlich eine Steuererstattung bekommst, wenn bei dir Lohnsteuer einbehalten wird.

Antwort
von Biberchen, 23

hier in Deutschland ist das Steuerrecht das komplizierteste Recht. Ich empfehle dir einen Steuerberater, der kostet nicht die Welt.

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