Ich suche Gedichte, die über den Tod geschrieben sind. Wer kennt eine gute Seite oder weiß sogar eins?

schau mal hier: http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?p=1682168

Die Wirklichkeit im träumenden Traum geträumt (von Lositheed)
Komm halt mich, komm lass es sein wie es ist
Hier verweilen wir alle nur für bestimmte Zeit
Doch wir mit uns, in allem, für uns, ist die Zeit nicht begrenzt
Du wirst gestärkt heraus kommen, Du wirst sehen, verstehen und glücklich sein!
Das Feld der Einsamkeit wird ausschließlich meine Bestimmung sein.
Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
von Franz von Assis
Das, was dem Leben Sinn verleiht,
gibt auch dem Tod Sinn.
von Antoine de Saint-Exupéry
Komm nun, höchstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,
Tod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern
unseres vergänglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,
dass wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missgönnt ist.
Freiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.
Sterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst.
Wunderbare Verwandlung.
Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden.
Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat.
Doch atmest du auf und legst das Rechte
still und getrost in stärkere Hand und gibst dich zufrieden.
Nur einen Augenblick berührtest du selig die Freiheit,
dann übergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende.
von Dietrich Bonhoeffer
Glücklich sind wir zwei gegangen immer gleichen Schritts.
Was du vom Schicksal hast empfangen, ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen seinen letzten Gang.
unbekannt
"Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben"
... sind aber keine Gedichte

Hier ein Link den ich leider auch gebraucht habe. www.kondolenz.info/formulierungen05.htm

Jehann
Ick wull, wi weern noch kleen, Jehann,
Dor weer de Welt so groot
Wi seeten op den Steen, Jehann,
Weest noch, bi Naver's Soot ?
An Heben seil de stille Maan,
Wi segen wo he leep
Un snacken, wo de Heben hoch
Un wo de Soot wull deep.
Weest noch wo still dat weer Jehann,
Dor röhr keen Blatt an'n Boom
So is dat nu nich mehr, Jehann
As höchstens noch in'n Droom
Och nee, wenn dor de Schäper süng
Alleen in't wiede Feld
Ni wohr, Jehann, dat weer een Ton
De eenzig op de Welt.
Mitünner in de Schummertied
Dor ward mi so to Moth
Denn löppt mi't langs de Rügg so hitt,
As dormols bi den Soot
Denn dreih ick mi so hastig üm
As weer ick nich alleen
Doch allens, wat ick finn, Jehann, -
Dat is, ick stah un ween.
von Klaus Groth
IM ZIMMER NEBENAN
Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr.
Was ich für euch war, bin ich immer noch.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, und trinkt auf mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens - Und hört Musik.
Der Faden ist nicht durchschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.
Gefunden auf www.trauerratgeber.info
Schau doch mal hier: www.phantasieraum.de Kathi

Schau mal unter www.wijoke.de/Trauersprueche/trauersprueche.html

sehr gute auftragsgedichte fuer spezielle Anlaesse http://wortschatulle.wordpress.com