Kati80 am 08.08.2008 um 9:26 Uhr
Habe schon bei krimicouch usw. gekuckt, aber nix gefunden. Suche ein Buch, von dem man sich fast gruselt - es aber nicht weglegen kann. Subtiler Horror, aber bitte nix zu Übersinnliches. . Auch nicht 0815 a´la Kommissar XXX sucht den Ursprung des Verbrechens in der bösen Kindheit des Täters... Ihr wisst hoffentlich, was ich meine. Den Schwarm fand ich gut, oder "der Historiker" - und Conan Doyle sowieso! Vielen Dank im voraus :)

»Was Henning Mankells Wallander-Kriminalromane so wohltuend auszeichnet, das sind die leisen Zwischentöne, die facettenreiche Bilder der jeweiligen Figuren entwickeln. Und es ist die gesellschaftskritische Grundhaltung, mit der Mankell seine Protagonisten agieren lässt.« ›Neue Westfälische‹
Diese Bücher lege ich nur weg, wenn mir meine Augen zufallen und es sehr spät in der Nacht ist....
carlo manzoni... der hund trug keine socken und viele mehr...

Ich lese die Gruselserie John Sinclair sehr gerne.
Meine Frau liebt die Romane von Andreas Franz.
moon73 am 8. August 2008 09:30 Ja die Romane von Andreas Franz lese ich auch sehr gerne.
Abendschein am 8. August 2008 09:30 Franz schreibt gute Bücher... aber sie sind irgendwie so 'normal' also ich finde seine Werke nicht besonderlich gut, wenn auch real.
also ich hab letzdens Stummer Schrei von Edith schreiber-wicke gelesen und hab den ganzen Tag nichts gegessen, so vertieft war ich. aber das passiert mir öfter, deswegen weiß ich nicht sooo genau, ob das wirklich am buch lag.... es spielt in Venedig und wird aus verschiedenen sichten erzähl, das macht das ganze noch verwinkelter und undurchschaubarer, man ist dann am ende echt froh, wenn sich alles auflöst... also ich empfehle es

Ich glaube die Bücher von Nicci French könnten dir gefallen. Ich war mal so vertieft in eins ihrer Bücher, dass ich glatt meine U-Bahn Station auf dem Weg zur Arbeit verpasst habe und es erst zwei Stationen später gemerkt habe.

Die Thriller von Jeffrey Deaver sind großartig, ebenso die von Jean-Christophe Grangé.
Richtig heftig und fast schon an der Stufe zu krank sind von Mo Hayder "Der Vogelmann" und "Die Behandlung".
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Wenn Du es lieber im Psychothriller Stil hast, dann kann ich Dir Petra Hammesfahr empfehlen!
Kati80 am 8. August 2008 10:07 Von Hammesfahr hatte ich einige, und das ist es was ich meine: meist Kindesmissbrauch, Vergangenheits- / Kindheitstrauma, usw. Den Rest schau ich mir mal an... Muss mir eine Liste machen, und damit geh ich in die Buchhandlung! Danke und schönes WE!
Baiana am 8. August 2008 10:10 Stell Dir Mo Hayder thematisch ähnlich, mit deutlich mehr Grausamkeit und Boshaftigkeit vor als Hammesfahr und das ganze dann nochmal mit 10 potenziert. Zu den beiden Büchern von ihr fällt mir als Beschreibung wirklich nur "krank" ein - aber unglaublich gut. Normalerweise gebe ich gelesene Bücher recht leicht und ohne groß nachzudenken weiter - aber bei den beiden habe ich ziemlich genau überlegt, wem ich das antun kann, bzw. wer nicht vollkommen überfordert ist damit. grusel

Frank Schätzing - Tod und Teufel
Frank Schätzing - Mordshunger
Sir A.C. Doyle - Der Hund von Baskerville; sowie diverse andere Sherlock Holmes Romane
Glennkill (Der Schafskrimi, weiß den Autor jetzt leider nicht)
Robert Harris - Imperium (und auch Pompeji ist gut)
Kati80 am 8. August 2008 09:53 Holmes habe ich alle durch, Glennkill auch! (letzteres fand ich witzig, aber nicht Gänsehaut) DH und Danke für den Rest.

"Die dunkle Seite des Mondes" von Martin Suter, eigentlich kein Krimi, aber ein Buch das man nicht weglegt.
Mankells "Wallander-Krimis" habe ich auch sehr gut gefunden. Ebenso manches von Nesser. Von Simenon fand ich unter anderem "Der Mann, der den Zügen nachsah" extrem fesselnd, weil ungewöhnlich und in so einem letargischen Ton geschrieben, dass man schon fast meinen konnte, die Taten des Durchgeknallten wären logisch.
Kati80 am 8. August 2008 09:37 super, so viele Tipps! Danke. Habe von Simenon nur den ersten Maigret gelesen: "Pietr, der Lette". Den fand ich nur so lala...
Kairofan am 8. August 2008 09:40 Naja, die Maigrets leben eher davon, dass man über die Serie den Kommissar kennen und seine Marotten lieben lernt - wirklich spannend sind die nicht.
Kati80 am 8. August 2008 09:43 das ist eine Erkenntnis, durch die Du mir viel Lesen erspart hast. mag es halt gerne spannend. hatte auch mal ne Frage gestellt, welcher Maigret der Beste sei - da warst Du wohl gerade am Lesen ;-)
Kairofan am 8. August 2008 09:49 Kann schon sein. Für die tägliche S-Bahn Fahrt sind die ganz gut geeignet. ;-)

Schau mal nach dem Auor Jack Ketchum.
Abendschein am 8. August 2008 10:33 richard laymon auch gut ;)
hmm, klingt gut! ein Bekannter von mir hat sogar mal blau gemacht, um einen "Wallander" fertig zu lesen. aber sind die wirklich Gänsehaut-tauglich?
achja: mit welchem Mankell-Buch sollte ich anfangen??
Mit "Mörder ohne Gesicht" anfangen - das ist eben das erste aus der Reihe und hat einen gewissen Suchtfaktor ;-)
soeben gekauft! nochmal Danke!
Sehr treffend! DH
Die sind wirklich superklasse. DH