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Wer kennt das auch, Nase voll von Mama sein?

gefragt von hundkatzefisch am 22.07.2009 um 9:08 Uhr

Ich bin seit 4,5 Jahren Mutter und habe eine postpartale Depression hinter mir, die, als ich es erkannt hatte, bei einer Therapeutin auskuriert habe. Dachte ich zumindest. Denn jetzt habe ich das Gefühl, dass ich mein derzeitiges Leben überhaupt nicht mag. Mein Sohn geht mir tierisch auf die Nerven, manchmal so, dass ich mir wünschte, es gäbe ihn nicht. (Dabei ist er nach Meinung aller anderen total lieb). Alles hat sich so extrem verändert, seit er da ist, das ich denke ich bin diesem neuen Leben einfach nicht gewachsen. Ich werde immer fetter und will es aber nicht. Ich habe das Gefühl, mit 41 hat man für so eine Veränderung einfach keine Kraft mehr. Ich meckere viel und bin total unzufrieden. Was ist das blos. Alles ist so anders. Kein Geld mehr, keine Freizeit mehr, alles nur noch Kind, Kind, Kind.


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sanne172
beantwortet von sanne172 am 22. Juli 2009 09:10
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Such dir doch noch einmal Hilfe. Deinem Kind zuliebe - und dir zuliebe.
Dein Sohn hat nur diese eine Mutter und diese eine Kindheit. Bitte verdirb sie ihm nicht.
Lass dir helfen. Alles Gute.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:47

Danke! Ich versuchs wirklich. Und gedanklich ist mir das alles sehr bewußt...


teardrop1109
beantwortet von teardrop1109 am 22. Juli 2009 09:10
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Die Depression ist zurück. Daher kreisen deine Gedanken wohl im Moment nur noch um das Negative. Mach wieder eine Therapie, damit du wieder Freude am Leben bekommst.


anonym
beantwortet von MissAna am 22. Juli 2009 09:12
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War bei meiner Mama genauso, nur ohne Depression. Geb ihn doch für eine Zeit mal eben zu seiner Oma oder so oder seinem Vater, ruh dich dann etwas auf und versuch mal wieder zu dir selbst zu finden. Den Kopf freizubekommen. Allerdings hast du die entschieden ein Kind zu bekommen und es wäre nicht richtig dein "Bereuen" an ihm auszulassen, denn er kann ja nichts dafür ?! Mach das mit dir selber aus und lass es ihn nicht spüren, denn Kinder sind sehr feinfühlig für sowas. Glaub mir, das hinterlässt Narben bei dem Kind, da sprech ich aus eigener Erfahrung.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:49

Man kann seine Gefühle vor einem Kind nicht verstecken. Dazu ist die Antenne noch zu stark. Ich reiß mich wirklich sehr am Riemen und meistens klappts. Aber das geht dann zu meinen Lasten und irgendwann ists zuviel.


anonym
beantwortet von tergenna am 22. Juli 2009 09:12
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dann nimm dein Leben selbst in die Hand. Suche dir einen Job (dein Kind geht doch in den Kindergarten!). Gehe mit deinem Mann abends aus (von dem Lohn, den du bekommst gönnst du dir den Babysitter). Mache Abends mal was mit Freunden (der Papa kann auch gut alleine aufs Kind aufpassen). Nur geh "vor die Tür". Das hilft schon gewaltig. Dann siehst du nicht immer nur KIND, sondern auch mal was anderes. Da freust du dich dann, wenn du dein Kind siehst.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:57

Bin auf Jobsuche (evtl. für Oktober was auf 400 Euro-Basis gefunden, Daumen drücken), gehe auch schon mal abends weg. Aber wenn ich dann heimkomme, denke ich nur an die schlafgestörte Nacht (er kommt regelmäßig noch 1-2mal), zur Zeit hat er auch diese Bockphase mit: "Laß mich in Ruhe, mir egal, ich will nicht, gib mir ..." und hauen und treten und motzen. Ruhige Stimme und freundliche Ansprache wird genauso ignoriert wie schimpfen und Anweisung. Es ist nicht so einfach mit den Gefühlen bei mir. Denn dann möchte ich nur wieder weg.


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 22. Juli 2009 09:12
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So was passiert, wenn man so spät Mutter wird, da hatte man sich in einem Leben eingerichtet und dann kommt ein Kind ins Haus. Eigentlich sollte es ja das tollste auf der Welt sein, ein Kind zu haben, aber bei Dir hat man das Gefühl, Du wolltest es gar nicht. Such Dir bitte dringend Hilfe, vielleicht eine Mutter-Kind-Kur, dass Du mal auftanken kannst. Und der Vater, hilft er Dir nicht?

Kommentar von mizzebilla am 22. Juli 2009 09:21

sowas passiert auch jüngeren Müttern und dann wird gesagt, das läge daran, dass sie ihr Leben noch nicht hätten ausprobieren können. Ehrlich: der Teil deiner Antwort ist NICHT HILFREICH. und ausserdem stimmt es einfach nicht.

Kommentar von 791c3cd3903cd0c5a5c01a754405d5e9smallArwen45 am 22. Juli 2009 09:23

Musst Dich ja nicht angesprochen fühlen, aber statistisch passiert es sehr wohl eher älteren Müttern.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:12

Manchmal dauert es auch ein bisschen, bis man den richtigen Mann gefunden hat. Ich habe mir sehr gut überlegt mit wem ich eine Familie gründe. Er ist auch wirklich voll der gute Papa und Ehemann. Aber mein Problem kann er nicht beheben und oft bin ich dann auch wohl ungerecht zu ihm. Und dann ist da auch noch das ungute Gefühl, weil man ja 15 kg zuviel hat und kaum noch Lust...

Kommentar von Nordfriesin am 23. Juli 2009 21:48

Auf welche Statsitik beruht sich Deine Aussage??? Würde mich ernsthaft interessieren! Ich kenne auch viele Junge Mütter die völlig Überfordert sind!


anonym
beantwortet von Nada76 am 22. Juli 2009 23:54
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nada76: Hallo hundkatzefisch Dein Nickname sagt schon viel über Deine scheinbar zwiegespaltene Persönlichkeit aus. Ich glaube Du weißst wirklich nicht wer und was Du derzeit eigentlich bist. Ich bin Arzthelferin und habe eher das Gefühl, dass Du nicht an einem postnatalen Syndrom leidest sondern, dass Du im ganzen eine gestörte Persönlichkeit hast. Möglicherweise eine Borderline-Störung mit einer manisch-depressiven Komponente, denn das was Du hier formulierst ist schon geradezu verwerflich. Wie kann sich eine liebende Mutter nur so äußern. Wenn Du Probleme hast dann arbeite daran und suche Dir Hilfe. Vor allen Dingen suche nicht die Gründe für Dein Befinden um Dich herum oder bei Deinem Kind. Den Schlüssel dazu etwas an Deinem Befinden zu ändern findest Du nur bei Dir selbst. Den Tipp von Lutoli Dein Kind abzugeben finde ich übrigens garnicht falsch. Bei dem was Du beschreibst, wirst Du an Deinem Kind durch Deinen Zustand erheblichen Schaden hinterlassen. Das wirst Du nicht sofort spüren, aber später wirst Du die Quittung dafür erhalten, da spreche ich aus eigener Erfahrung, denn ich hatte selber kein gesundes Elternhaus und da mein Vater völlig uneinsichtig ist und denkt er habe alles richtig gemacht, haben sich unsere Wege trennen müssen, denn solche Sachen lassen sich nur sehr schwer aufarbeiten. Laß Dir dringend helfen und wenn Du Dein Kind lieben solltest, dann schütze Dein Kind zur Zeit vor Dir und Deinem Zustand. Kinder sind hilflose Geschöpfe die man bedingungslos lieben muß und das was Du zurück bekommst ist ein Spiegel Deiner selbst. Was bedeutet wenn Dein Kind schwierig ist muß der Fehler bei Dir liegen.


MikeMolto
beantwortet von MikeMolto am 22. Juli 2009 09:09
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Du solltest mal einen Psychotherapeuten aufsuchen. Tust dir und deinem Sohn sonst nichts Gutes.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:59

Danke!


anonym
beantwortet von anjanni am 22. Juli 2009 09:11
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Ja - das gibt es. Du solltest deshalb zunächst mal kein schlechtes Gewissen haben.

Wende Dich auf jeden Fall vertrauensvoll an Deinen Hausarzt oder Deinen Frauenarzt und bitte um eine weitere Therapie. Vielleicht war die postnatale Depression doch noch nicht so richtig auskuriert - oder Du hast einfach einen Rückfall.

Und dann kannst Du auch versuchen, Gesprächskreise - z.B. mit anderen Müttern - zu finden. Versuche auf jeden Fall, was zu organisieren, daß Du auch wieder Freizeit hast!

Geht Dein Kind noch nicht in den Kindergarten? - Diese kinderfreie Zeit könntest Du nutzen, um z.B. regelmäßig ins Fitness-Studio zu gehen, einen Volkshochschulkurs zu machen - irgendwas für Dich zu tun. Mache den Haushalt nicht in dieser Zeit sondern lieber später mit Deinem Kind zusammen. Tu was für Dich - es kommt auch Deinem Kind zugute!


anonym
beantwortet von Nenek am 22. Juli 2009 09:12
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Wenn Du noch ein bisschen Kraft hast (Willenskraft scheint zumindest da zu sein), sprich mit Deinem Hausarzt über die Möglichkeit, eine Mutter-Kur oder Mutter-Kind-Kur zu beantragen.

Kommentar von penthesileia am 22. Juli 2009 09:30

In den entsprechenden Einrichtungen dürfte man solche Probleme kennen und darauf eingehen können, daher halte ich diesen Rat für sehr viel versprechend.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:45

Danke!


augustkoenigin
beantwortet von augustkoenigin am 22. Juli 2009 09:13
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  1. Suche dir einen Psychologen 2. Erarbeite Dir Perspektiven für die Zukunft. Was willst du aus deinem Leben machen? Warum bist du unzufrieden? Was, denkst Du, versäumst Du durch das Muttersein? Was bekommst Du geschenkt durch Deinen Sohn? 3. Warum wolltest Du ein Kind? 4. Lass eine Familienaufstellung machen. Entweder bei dem Psychologen, wenn er es anbieten oder du suchst Dir jemanden über das Internet, Bekanntschaften. 5. Such Dir eine Arbeit. Dann hast du noch ein Leben außerhalb der Mutterrolle.
Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:58

Danke, ich versuche das mal.


Lutoli
beantwortet von Lutoli am 22. Juli 2009 14:33
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Tu Deinem Sohn den gefallen und gib ihn zur Adoption frei. Kinder in die Welt setzen und ihnen dann die Schuld für alles geben, was in Deinem Leben falsch läuft. Pfui! Krieg deinen allerwertesten wenigstens hoch, um Dein Kind beim Jugendamt zur Adoption frei zu geben. Danach kannst Du Dich selbst bemitleiden und Dich gehen lassen.

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 15:27

Wieso gibts du eigentlich eine antwort. Wenn nur du weißt wie das Leben läuft, dann freu dich alleine. Komm runter, und kümmere dich nicht um anderer Leute Probleme, wenn du keine Ahnung hast, wovon jemand redet. Denn so hört es sich an. Sei froh, dass du so taff bist und alles im Griff hast. Ich gönne es jedem, der das von sich behaupten kann.

Kommentar von Simple_avatar2smallLutoli am 22. Juli 2009 21:35

Bin ja froh, dass Du noch Kraft für solche Antworten hast. Übrigens, hier steht nirgens ich muss "Du arme Frau, Du tust mir so leid" schreiben. Ich hab nun mal kein Verständnis für eine Frau, die die Schuld für ihr verkorkstes Leben, und ihre Fresssucht bei ihrem 4,5 Jahre alten Sohn sucht. Das Kind kann einem nur leid tun. Und wenn Du die Wahrheit nicht vertragen kannst, dann schreib doch Deine Fragen nicht hier rein.

Kommentar von Simple_avatar3smallKolumna am 24. Juli 2009 07:46

Hallo Lutoli, wie alt bist Du überhaupt, dass Du Dir anmaßt so zu antworten? Dieses Problem trifft früher oder später jede Frau und Mutter und sie haben durchaus kein verkorkstes Leben. Ich möchte nicht wissen, wie oft Deine Mutter damit Probleme hatte. Im allg. machen das Mütter hinter verschlossenen Türen mit sich ab und andere haben dazu nicht die Kraft. Deine Antwort zeugt weder von Wahrheit noch von Reife.

Kommentar von Simple_avatar2smallLutoli am 24. Juli 2009 10:43

Ich bin alt genug um darüber urteilen zu können und meine Mutter hätte 11 Kinder haben können, sie hätte niemals gesagt, dass sie sich gewünscht hätte, eines der Kinder wäre nie zur Welt gekommen. Wenn Du solchen Frauen auch noch Recht gibst, die wünschen ihre Kinder (von 4,5 Jahren) wären nie geboren, kann es bei Dir ja nicht anders gewesen sein. Das heißt noch lange nicht , dass ich dafür verständnis haben muss. Ich kann hier meine Meinung äussern so oft und wie ich will und werde einen Teufel tun und solchen Frauen sagen , dass sie mir leid tun. Leid tun mir nur die Kinder von solchen Weibern. Wer sowas sagt, ist keine echte Mutter.

Kommentar von 4d14392e2ddb0e2beefa5d8316333be2smallJessy74 am 29. November 2009 11:11

Gute Einstellung!


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 23. Juli 2009 21:55
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Sann172 hat es genauso geschrieben wie ich es schreiben würde! Dein süßer JUnge hat nur diese eine Kindheit!!!! Ees wäre schlimm wenn er später sagt : "Meine Mama war ein Wrack und hat mri meine Kindheit genommen!!!"

Ehrlich ich weiß wie es ist am Boden zu sein aber ich habe es nie dazu kommen lassen das mein Kind es richtig mitbekommen hat!! Du scheinst auch mit der Erziehung komplett überfordert zu sein! Du brauchst nicht nur eine Therapie sondern auch eine Erziehungsberatung damit Du lernst Deinem Kind klare Grenzen zu setzen ohne dabei hysterisch zuwerden oder durchzudrehen(Gehe ich jetzt einfach mal von aus dass dies bei euch auch vorkommt wenn ich zwischen den zeilen lese) !!!! Ehrlich Lass Dir helfen....Dein Sohn hat es verdient!!!

Versinke nicht in Selbstmitleid....kämpfe..... für eine glückliche Kindheit deines Sohnes!!! Du schaffst es!!!


sparcoracer
beantwortet von sparcoracer am 22. Juli 2009 09:10
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kindermädchen

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 11:15

haha!


Knabberstange
beantwortet von Knabberstange am 22. Juli 2009 09:11
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Ohja das kenne ich nur zu gut..

bei mir ist es genau wie bei dir.

Meine Tochter ist auch 4,5.

Allerdings gibt es bei mir einen unterschied.Ich habe mir och nnie gesagt ich wünschte sie wäre nicht da.

Kann das aber verstehen.

Ich war vor einem Jahr in einer Mutter-Kind-Kur und ich sag dir das hat mir soo geholfen :-)

Kommentar von 6738c698a34a0a2a3864a3354eae4562smallaugustkoenigin am 22. Juli 2009 09:15

Als meine Tochter in dem Alter war, habe ich das genossen. Die Kinder sind vorher nicht so "pflegeleicht" und nachher nicht mehr so vertrauensvoll und unkompliziert. Es ist einfach die schönste Zeit.............

Kommentar von Simple_avatar2smallLutoli am 24. Juli 2009 13:02

Genau, ganz meine Meinung. Gerade in dem Alter kann man ihm soviele Sachen beibringen und zeigen. Das Kind ist dann neugierig, will alles lernen, stellt die tollsten Fragen. Man kann mit dem Kind basteln, malen, singen oder ihm vorlesen. Aber manchen Müttern ist dann doch der Fernseher oder der PC wichtiger.


Popeija
beantwortet von Popeija am 22. Juli 2009 09:12
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Erst wenn du DIR hilfst kannst du anderen helfen- dein Kind ist wirklich in Gefahr wenn du die emotionale Bindung zu ihm verlierst- bitte lass dir helfen zu eurem Wohl!


Michellin
beantwortet von Michellin am 22. Juli 2009 09:13
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ich kann Dich verstehen,Du brauchst für Dich ein Ziel. Keine Arbeit?,stimmt´s.Das macht krank.Und nur Kindererziehunng? Versuch doch erst eimal eine Kur zu bekommen.


anonym
beantwortet von romi66 am 22. Juli 2009 09:13
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Ich bin 43 und habe zwei Kinder, 4 und 6 und eine 18 jährige. Bei der großen war das alles gar kein Problem, bei den Kleinen geht mir das auch oft so, besonders, weil ich auch noch alleinerziehend bin. In unserem Alter ist es schon schwerer, finde ich. Aber ich habe mir Hilfe geholt, eine "Familienbegleitung" und ich gehe wieder voll arbeiten, Kinder sind im Ganztagskindergarten. Und das ist besser für mich, als zu Hause zu sitzen. Gelegentliche Freizeit ermöglicht mir meine große Tochter, das braucht man auch mal. Deshalb versuche einen Abend in der Woche eine Betreuung zu finden um was für Dich zu tun, Wellness, VHS_ Kurs oder ähnliches! Denk dran, nur eine zufriedene Mutter kann eine gute Mutter sein und das ist nicht nur für dich wichtig sondern auch für dein Kind. Er kann ja nichts dafür!!! Ach ja, in Mutter- Kind - Kur fahre ich jetzt auch und ich denke, das ist das beste was ich tun kann- für mich und meine Kinder!


nati123
beantwortet von nati123 am 22. Juli 2009 09:13
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hallo hundkatzefisch, ich glaube, dass fast jede mutter im laufe ihrer mutterkarriere so eine phase durchmacht. man muss auf sooo viel verzichten um wie du sagst, immer nur kind, kind, kind. denn man (frau) will es ja nicht irgendwie groß werden lassen, sondern vernünftig erziehen, so dass es später ein anständiger und zurechtkommender, glücklicher mensch wird. und das ist das schwierigste was es gibt auf der welt. die phase geht aber auch wieder vorbei. falls es nicht so ist und du dich nur noch schlecht und überfordert fühlst, kannst du dir evtl. beim jugendamt hilfe holen, wenn du dein problem schilderst.du solltst mal mit denen sprechen.


kottenlindi
beantwortet von kottenlindi am 22. Juli 2009 09:13
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This is life. So isses eben, wenn man sich vermehrt...mir gehts mit drei Kindern auch gelegentlich so, (obwohl ich noch nie auch nur eine Sekunde gewünscht hätte es gäbe eins der Kinder nicht!) besonders wenn man allein verantwortlich ist und vorher ein sehr freies Leben hatte. Aber (besonders rückblickend) es lohnt sich zu kämpfen und das Beste draus zu machen. Sei stark. Wenn er "aus dem Haus" ist, wirst du die Zeit womöglich vermissen....

Kommentar von hundkatzefisch am 22. Juli 2009 12:01

Das sag ich mir ja auch immer, aber warum fühle ich es dann nicht?


anonym
beantwortet von cemistry am 22. Juli 2009 09:14
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ich hab zwar kein kind,aber freundinnen die kinder haben.alle haben irgendwann das gleiche durchlebt oder immer wieder. vielleicht machst du einfach zu viele abstriche, mutter sein ist das eine, aber frau sein darf man nicht vergessen, bzw. seine eigenen interessen und wünsche nicht brach liegen lassen.vielleicht gibt es einfach in deinem leben zu wenig momente wo du dich dir selbst zuwenden kannst. weisst du was ich meine;-)


anonym
beantwortet von mizzebilla am 22. Juli 2009 09:17
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Für mich klingt das auch so, als würdest du wieder in eine depessive Phase rutschen oder sogar schon drin stecken. (Kenne das auch) Nimm das unbedingt ernst!!! Mach was, das es dir als Person, Frau, Freundin, Angestellte, Blumentopfbesitzerin - oder was du sonst noch in deinem Leben ausser Mutter bis - besser geht, dann geht es dir unter Garantie auch mit deinen Kindern besser! Und du kannst den Umgang mit Ihnen wieder genießen! Errinnere dich an das was dir geholfen hat aus der postnatalen Depression herauszukommen, vielleicht solltest du auch noch ein "Auffrischungsgespäch mit deiner damaligen Therapeutin machen.


Jessy74
beantwortet von Jessy74 am 22. Juli 2009 22:08
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Ich kann Deine Einstellung leider nicht nachvollziehen, schon garnicht den Satz "ich wünschte es gebe ihn nicht"! Du warst alt genug als Du dieses Kind auf die Welt gebracht hast und warst Dir dessen bewußt (hoffe ich) was die Verantwortung für ein Kind bedeutet! Du bist kein armes Würstchen das völlig überfordert ist (der Vater des Kindes ist Aktiv an der Erziehung beteiligt) Du bist leider etwas zu egoistisch! In Deiner ganzen Fragestellung geht es um Dich! Das Du fett geworden bist (wofür es Dir hauptsächlich zu gehen scheint) ist Dein Problem und alles andere gehört zum Mutter sein dazu! Aber, es gibt auch so glückliche Momente, Erfolgserlebnisse, der Stolz, die überaus starke Liebe die man für so einen kleines Wesen empfindet, um nur einige zu nennen!Es ist sehr schade das Du es nicht nachempfinden kannst und immer noch Deinem alten Leben hinterher trauerst aber vielmehr ist es schade für das Kind,das er eine Mutter hat, die das alles nicht mit ihm teilen kann, ohne Dich beleidigen zu wollen!Vielleicht solltest Du langsam akzeptieren das Du jetzt Mutter bist und Liebe auch manchmal Verzicht bedeutet!Ich hoffe in erster Linie für Deinen Sohn das sich alles zum Guten wendet! Alles liebe...


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 23. Juli 2009 10:55
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Hallo, dieses Phenomän ist von Zeit zu Zeit das Los aller Mütter. Du hast richtig erkannt, dass es auch bedingt durch Dein Alter verstärkt so ist. Die Entwicklung in unserer Gesellschaft hin zu "alten" Müttern ist sehr ungesund - für die betreffende Mutter und für das Kind. Mütter, die zwischen 20-30 ihre Kinder bekommen, haben die Kraft der Jugend auf ihrer Seite. Auch sie fühlen sich zeitweise so, wie Du zurzeit, nur können sie es besser wegstecken. Ich erzähle Dir keine allgemeinen Weisheiten, sondern meine Beobachtungen aus meiner langen Dienstzeit als Erz. und als Mutter. Ich habe mit Anfang 20 meine Tochter bekommen und ab meinem 28 Lj. noch drei Stieftöchter, die älter waren als meine Tochter. Plötzlich 4 Mädels im Altersabstand von 2 Jahren - das ist eine enorme Belastung und zeitweise ging es mir auch so. Allerdings ist man damit leichter umgegangen und die Phasen waren kurzzeitig. Was Du unbedingt benötigst, ist Hilfe von Außen, die Dir auch mal die Gelegenheit gibt abzuschalten - mal das tun, was man früher gern getan hat - Freunde treffen, mal ausgehen oder einfach nur mal für 2 Std. in eine Therme fahren und richtig entspannen. Ich bin heute 50 und schaue auf eine schöne Zeit mit meinen Kindern zurück. Ich habe 2 Enkeltöchter, die ich sehr liebe und manchmal bin ich traurig, weil ich sie zu selten sehe, aber ich muss Dir auch gestehen, dass ich froh bin, nicht mehr die volle Verantwortung tragen zu müssen. Darf ich Dich fragen, wo Du wohnst? Eventuell fällt mir dann eine Möglichkeit ein, wie Du zu Entlastung kommen könntest. LG


sun800
beantwortet von sun800 am 22. Juli 2009 09:13
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Lass dir unbedingt helfen, sei es auch nur von einer freundin die dir dein kind mal für einen tag abnimmt, damit du etwas für dich tun kannst.


anonym
beantwortet von mizzebilla am 22. Juli 2009 09:17
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Für mich klingt das auch so, als würdest du wieder in eine depessive Phase rutschen oder sogar schon drin stecken. (Kenne das auch) Nimm das unbedingt ernst!!! Mach was, das es dir als Person, Frau, Freundin, Angestellte, Blumentopfbesitzerin - oder was du sonst noch in deinem Leben ausser Mutter bis - besser geht, dann geht es dir unter Garantie auch mit deinen Kindern besser! Und du kannst den Umgang mit Ihnen wieder genießen! Errinnere dich an das was dir geholfen hat aus der postnatalen Depression herauszukommen, vielleicht solltest du auch noch ein "Auffrischungsgespäch mit deiner damaligen Therapeutin machen.


anonym
beantwortet von Atze2812 am 23. Juli 2009 08:13
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Gerade als alleinerziehender Elternteil kann das sachon mal vorkommen!Versuch mal was für dich selber zu tun,vielleicht gibt es die Möglichkeit das dein Sohn mal für einige Tage oder 1-2 Wochen "Urlaub"machen kann!Und wenn du nicht soviel Geld hast dann hol dir ein Wochenendticket fahr irgendwo hin und versuch in ner Jugendherberge unterzukommen!Hauptsache du kriegst mal Abstand!Aber auf jeden Fall mußt du dir Hilfe holen,eventuell auch eine Haushaltshilfe wenn dir das alles zuviel ist!

Kommentar von Simple_avatar2smallLutoli am 23. Juli 2009 11:40

Früher haben die Frauen teilweise 3-5 Kinder gehabt und keine Waschmaschine oder Trockner oder was man heute alles für Hilfsmittel hat. Da wurden noch Stoffwindeln benutzt die auf der Hand gewaschen werden mussten. nebenbei wurde noch gekocht und geputzt. Das alles kann man heute von einer erwachsenen Frau auch verlangen, wenn sie sich für ein Kind entschieden hat. Man brauch doch für ein einziges Kind heutzutage keine Haushaltshilfe. Nur weil man zu Faul ist seine Haushaltstätigkeiten selbst, täglich zu erledigen. Das ist für kranke Menschen oder Menschen mit Behinderungen gedacht und nicht für Faule.


Sonja66
beantwortet von Sonja66 am 23. Juli 2009 12:10
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Ich persönlich fände es außerordentlich wichtig, daß Du lernst, Dich mit Deinen Problemen bewußt auseinander zu setzen. Schaue sie genau an. Versuche sie nicht zu verdrängen. Nimm sie an, so wie sie sind, nur dann kannst Du sie auch verändern. Du brauchst auf alle Fälle etwas, was Dich innerlich erfüllt. Es könnte sein, daß Du derzeit dies mit Essen ausgleichst. Dies befriedigt natürlich nicht auf längere Zeit. Gewiss spürst Du, wenn Du dies zulässt, eine innere Leere, die Dir unerträglich erscheint. Jedoch genau diese unerwünschte innere Leere kann Dir auch sagen, was Dich tief erfüllen würde. Also lasse sie zu. Spüre in sie hinein, und sie wird ihren Schrecken verlieren.

Auf der anderen Seite würde ich es sehr wichtig finden, daß Du Dich auf das Muttersein richtig einlässt. Damit sind auch Verzichte verbunden, Du kannst aber selbst überprüfen, ob es wirklich so große Verzichte sind. Vielleicht ist ja Dein Leben jetzt nur anders und deshalb aber noch lange nicht schlechter als zuvor. Auch ist in Deinem Alter Zeit für eine Abrechnung Deiner Vergangenheit. Dann könntest Du Dich leichter auf Dein Hier und Jetzt einlassen und Dir überlegen, was du alles haben und machen möchtest, daß es Dir als Mutter und Hausfrau richtig gut geht. Aber Flucht wird Dich wohl nicht glücklich machen. Wohl eher das Gegenteil bringen. Versuche Verständnis für das Verhalten Deines Kindes zu bekommen. Überlege Dir, was Du gerne mit ihm tun möchtest. Teile Dir Deinen Tag auf. Z.B. vormittags den Haushalt, Zeit für Dich zum Nachdenken, wann kaufe ich was ein, wann ist eine gute Zeit um tolle Unternehmungen mit dem Kind zu machen und mal rauszukommen und abzuschalten. Immer eines richtig machen. Und wenn Du Dich mit Deinem Kind auseinandergesetzt hast, dann kann es auch gerne mal alleine spielen. Dazu solltest Du dann natürlich stehen, sonst fangen Kinder an zu quengeln. So kann man sich immmer auf eines konzentrieren. Kinder sind sehr dankbar, widmet man ihnen wenigsten eine Stunde am Tag, auch mal aufgeteilt, wirklich ganz ihnen, ohne daß man dabei an anderes denkt.

Was ist wirklich wichtig in Deinem Leben? Sortiere aus!

Es ist wirklich nicht nötig ständig "nur" ans Kind zu denken. Nimm Dir Zeit und Ruhe, gehe in Dich, und finde ganz zweck- und urteilslos Dinge, die Du gerne machen würdest. Wobei könntest Du auftanken? Was würde Dich richtig anmachen zu tun?

Versuche Dein Leben so anzunehmen, wie es gerade ist, es ist ja eh schon so. Höre auf zu flüchten. Nur dann gelingt es Dir, Dein Leben so zu ändern, wie Du es haben willst.

Und glaube mir, dann wird auch alles in Sachen Geld und Liebe wieder besser - von ganz alleine.

Geld ist Energie. Deine Energie ist am Ende. Dann muß es Dein Geld wohl auch sein. Wobei kannst Du Energie tanken? Wirst sehen, dann kommt es ganz von alleine wieder und ohne jegliche Anstrengung.

Laß mal alles los. Laß Dich mal gemächlich in den Sessel fallen und sei mutig und ehrlich zu Dir selbst. Dann kannst Du Dir Deine Wünsche wieder erfüllen.

Es ist die edelste Aufgabe einer Frau, Mutter zu sein. Ich wünsche Dir, daß Du dies wenigstens ansatzweise spüren kannst, dann weißt Du, was Liebe ist, und was das Leben ist und von Dir will.


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