Indy72 am 12.08.2008 um 12:38 Uhr
Bin gerade am Nachdenken, um das wunderbare Denkerwetter produktiv zu nutzen. Dabei beschäftigt mich immer wieder die Barrierefreiheit nicht nur im www oder in der Archiektur, sondern auch allgemein, im Produktdesign. Wäre dankbar für ungewöhnliche Besipiele, wo aus ursprünglich rein Senioren- oder Behindertenspezifischen Idee oder Produktanpassung ein reeller Mehrwert oder Vorteil für alle Nutzer entstanden ist. Einige Ganz banalen Beispiele habe ich bereits. Aber vielleicht bin ich zu Betriebsblind?

Ich genieße es, nicht mehr stolpernd über die Duschtasse ein- und aussteigen zu müssen und mir dabei den Hals zu brechen. Geradezu ein Luxus. Nun, außergewöhnlich ist solch eine Dusche ja nicht, deshalb wundere ich mich, warum das nicht zum Standard wird.
ein höhenverstellbares Klo.
Indy72 am 12. August 2008 12:56 ja...

Barrierefreiheit im Internet bedeutet vor allem keine Frames und fehlerfreie Webseiten. Damit wird es einfacher für Suchmaschinen, die echten Inhalte zu finden. Die Suchergebnisse werden besser. Die Browserhersteller sind nicht mehr allein in ihrem Krieg, sondern kommen auf eine gemeinsame Linie, die für Barrierefreiheit notwendig ist. Es ermöglicht Bot-Programme, die selber im Internet surfen und Informationen sammeln können. Das Internet öffnet sich der künstlichen Intelligenz.
Indy72 am 13. August 2008 16:03 Danke für die Rückmeldung, aber Frames sind im Sinne der Barrierefreicheit unschädlich. Aber da gibt es entsprechende Normen... Da ich selber aus der Branche bin, wollte ich lieber andere Beispiele benutzen.
offene in ein wohnzimmer integrierte küche; riesige glasfronten zum garten; sich automatisch öffnende türen in großen bürogebeuden und zügen; gläserne aufzüge in einkaufshäusern. das alles schafft nicht nur mehr raum, sondern gibt den überblick, macht die fortbewegung einfacher.
Indy72 am 12. August 2008 12:53 Auch interesant.
Gutes Beispiel!