Frage von candilsev, 84

Wer kann zu diesem Zitat Stellung nehmen?

Die Macht den Sowjets,den Boden den Bauern,Frieden den Völkern,Brot den Hungernden!
So hatten es die Bolschewisten 1917 versprochen.
Nimm dazu Stellung,ob sie ihre Versprechungen 1922 umgesetzt haben!

Bin für jede ehrliche Antwort echt dankbar 😊

Antwort
von Lennister, 43

Definitiv nicht. Die Macht hatten nicht die Sowjet(Arbeiterräte), sondern die Funktionäre der KPdSU. "Brot den Hungernden" haben sie auch nicht gebracht; im Gegenteil, gerade in den Jahren nach der Oktoberrevolution herrschte in Russland bittere Armut.

Friede für die Völker haben sie ebenfalls nicht gebracht, insbesondere nicht später, in den 30ern, mit dem Hitler-Stalin-Pakt. Insgesamt hatten die Bolschewiki ihre Versprechen also nicht erfüllt. 

Kommentar von JBEZorg ,

Die Macht hatten nicht die Sowjet(Arbeiterräte), sondern die Funktionäre der KPdSU

1917? soso... lach

"Brot den Hungernden" haben sie auch nicht gebracht; im Gegenteil, gerade in den Jahren nach der Oktoberrevolution herrschte in Russland bittere Armut.

Nun stelle dir vor während der Revolution ist die Lage immer so. Was hat es bitte mit den Versprechungen zu tun? Zuerst musste der Bürgerkrieg gewonnen werden. Danach haben die Bolschewiki auch erfolgreich den Hunger beseitigt und ab den 30er Jahren gab es rekordverdächtigen Bevölkerungwachstum.

Friede für die Völker haben sie ebenfalls nicht gebracht

Wie bitte? Auch wenn Genosse Lenin in Brest-Litowsk einiges verschenkt hat, den Frieden haben die Bolschewiki ganz sicher den Völkern gebracht. Aber richtig. Die Tatsache, dass du es leugnest und dann noch mit solchen Lügerein über den Pakt zeigt wie weit die Propagandaseuche im Westen fortgeschritten ist.

Bolschewiki mussten sich a.verteidigen gegen leuten ausländische Invasoren und innere Feinde(oder sollten sie Pazifisten spielen und aufgeben?) und b.deine Anspielung die SU hätte irgendwas mit dem 2.WK zu tun ausser dass sie sich verteidigen musste ist ekelhaft.

Antwort
von Starfighter1979, 50

Haben sie nicht. Vor allem unter Stalin mussten die Bauern doch das meiste von ihren Erträgen an den Staat abgeben. Millionen sind deshalb verhungert

Kommentar von JBEZorg ,

1.Was hat Stalin mit 1922 zu tun?

2."Erträge an den Staat abgeben" solll heissen an den Staat verkaufen, du starfighter.

3.Millionen verhungert? Deswegen? Nicht etwa weil alle netten Nachbarn(eure Vorfahren inklusive) in Russland eingefallen sind und dem Land einen brutalen Bürgerkrieg mit illustrer Beteiligung von Polen bis USA beschert haben? Und danach gab es natürlich Wirtschaftssanktionen gegen die "bösen" Kommunisten.

Und die Tatsache, dass ihr alle schön auf einer Schiene mit Landwirtschaft und Hunger fahrt zeigt deutlich, dass ihr nur das was euch eure Propaganda eintrichtert wiedergibt und nichtmal richtig auf die Frage eingeht.

Kommentar von 22Rafael22 ,

Die meißten der Erträge wurden zwangsweise eingefordert und zum großen Teil für Devisen ins Ausland Exportiert :)

Kommentar von JBEZorg ,

Zwangsweise aufgekauft zu Festpreisen. Hör' auf die Tatsachen zu verdrehen. Ja, einige Bauern haben sich dagegen gewehrt, manche auch gewaltsam. Aber das war eben der Kampf der Systeme. Im Sozialismus ist nunmal der Staat der Käufer deiner Arbeit und Ware. Und ja, das Getreide wurde exportiert um die Industrialisierung voran zu trieben und dem Land und ALLEN Bürgern letzendlich Wohlstand zu bescheren. Hat auch funktioniert letzendlich. Da kamen noch die Deutschen mit dem Krieg dazwischen. Und hätte es die Industrialisierung unter Stalin nicht gegebn, hätte man auch den Krieg icht gewinnen können. Das sind einfache Tatsachen. Hätte sich der sozialistische Staat nicht wehrhaft gemacht, wäre er untergegegangen und ich bin dankbar dafür, dass es nicht passiert ist. Ich hätte nämlich keine Lust darüber nachzudenken wie mein Land nach einer ethnischen Säuberung durch die Nazis aussehen würde.

Kommentar von Starfighter1979 ,

Oooh hoho.... ein Wahlkämpfer der Linkspartei ist hier unterwegs. Dann mal die linke Faust zum Gruße. Wie es in Deutschland aussehen würde, wenn deine Genossen regieren würden will ich mir lieber nicht vorstellen

Antwort
von JBEZorg, 31

1.Das heisst Bolschewiki. "Bolschewisten" haben nur Nazis gesagt.

2.Wer legt so eine absurde Deadline fest? Warum 1922? Da war der Bürgerkrieg gerade so zu Ende und während des Bürgerkriegs hatten Bolschewiki ganz andere Sorgen. 

Antwort
von 22Rafael22, 41

Das ich nicht lache, die Bauern wurden enteignet, hunderttausende starben bei den Landwirtschaftsreformen und Konflikte mit Zaristen gab es soweit ich mich errinere auch.

Kommentar von JBEZorg ,

Du solltest auch nicht lachen, sondern dein Hirn erstmal von der Propaganda befreien, die dir einfache, plumpe, falsche Antworten suggeriert.

1.Bauern wurden nicht enteignet.

2."Landwirtschaftsreformen" hiess auch Bürgerkrieg, Aufstände, Hunger durch Handelsembargo des Westens, also ging bei weitem nicht alles auf das Konto der Bolschewiki.

Kommentar von 22Rafael22 ,

Aha und der Holodomor passierte auch nur aus Zufall? Natürlich wurden Bauern enteignet das haben sogar die Leute im Titoistischen Jugoslawien gelernt, zwar mit einer anderen Betrachtungsweise aber selbst dort wurde so etwas gelehrt.

Kommentar von JBEZorg ,

Holodomor hat es nie gegeben, mein Lieber. Holodomor ist eine Propagandabezeichnung(bezeichnenderweise in Ukarinisch). Das ist wieder eine westliche perfide Strategie der Denunziation und divide et empera. Man hat den Ukrainern dieses Propagandamärchen zusammengescgustert. Angeblich hat man ja fast gezielt die armen Ukrainer allein leiden lassen.

Es gab Hungersnöte in der Sowjetunion. Warum da die Kasachen oder die Russen davon weniger betroffen gewesen sein sollen ist unklar. Vor allem weil es so viele Russen in der Ukraine gibt. Und damals gab es viel mehr.

Die Gründe für die Hungersnöte waren allerdings durchaus nicht nur bei der Landwirtschaftspolitk zu suchen. Und auch da muss man bedenken, dass so manch ideologisch motivierter bewaffneter Bauernaufstand nicht zum Verständnis der Zentralmacht und schon garnicht zur Lösung der Probleme der Landwirtschaft beigetragen hat. 'Tschldige mal aber wenn ein "empörter" Grossbauer seine Erträge vernichtet um sie nicht der Sowjetmacht zu verkaufen, dann wird es ihm persönlich nicht schlecht gehen. Er hat genug gehortet und haut evtl. einfach ab mit dem Geld. Aber für die Leute bedeutet es eben Hunger. Und die Sowjetmacht hat damit recht wenig zu tun, dass Feinde im Land und ausserhalb sich nicht erade ritterlich geben. 

Und gerade aus Deutschland sollten Deine Worte nicht kommen. Deutsche haben nämlich wegen der selben Leute zur gleichen Zeit hungern müssen. Das ist Deutschland im Jahre 1920:

Überall herrscht
Mangel. Wegen der immensen Kohlelieferungen
an die Alliierten fehlt es an
Brennmaterial, die Grundnahrungsmittel
sind rationiert, viele
Menschen hungern. Die Knappheit treibt
die Preise hoch. In Demonstrationen und
Krawallen machen sich die Notleidenden
Luft, z.B. in Krefeld. Dort stürmt die Menge
im Juni nach einer Kundgebung eine
örtliche Markthalle, mehrere Geschäfte
und ein Kaufhaus. Aber auch in Hamburg
und Heidelberg, in Berlin, Osnabrück,
Bremen oder Würzburg explodiert der
Unmut in „Hungerunruhen“

Die "Sanktionen" der Siegermächte des 1.WK haben zwar aus verschiedenen Gründen aber gleichermassen Deutschland und Russland bzw. SU zugesetzt. Irgendwie, erstaunlicherweise spricht man in Deutschland nicht über "Holodomor" in Deutschland  courtesy of Westaliirte. Aber das Echauffieren über den "bösen Stalin" kennt keine Grenzen neuerdings.

Der Löwenanteil an den Hungersnotgründen in der SU hatte die gezielte Isolierung des strark wirtschaftlich durch 2 Kriege geschwächten Landes.

Und den unmoralischen Schwachsinn über "Holodomor" sollte ein denkender Mensch nicht in den Mund nehmen. Das ist nämlich eine Versuch all die Anderen Leidenenden nach dem Nationalitätenprizip aus dem Gedächtnis zu streichen. Oder ist ein hungertote Russe weniger wert als ein hungertote Ukrainer? Der Hunger traf alle gleichermassen. Und der Versuch ukrainischer Nationalisten daraus ein Verbrechen gegen die Ukrainer zu machen ist das typische Werk von Nationalisten.

Und nein, Bauern wurden nicht enteignet sofern sie nicht die Waffe in die Hand nahem und auf Rotarmisten geschossen haben. Bis zum Schluss waren in der Sowjetunion Bauern der Kolchosen offizielle Kollektiveigentümer von dem Land. Die sozialistische Reform hat eine gerechte Verteilung des Landes unter Bauern versprochen. Logischerweise kamen die Grossgrundbesitzer damit nicht zurecht. Aber wer sein Land in die Kolchose übertragen at wurde auch nicht verfolgt. Natürlich bedeutete der Wandel zum sozialistischen Eigentumsprinzip, dass die, die viel hatten(und es ist immer eine Minderheit) sich mit weniger begnügen mussten. Ja, es hat so manchen guten, fleissigen Bauer getroffen, der hart gearbeitet hat und plötzlich sien Land in die Kolchoise geben musste. Aber es hat auch viele Nichtsnützer getroffen, die ihre Erbbesitztümer verloren haben, die brachlagen, während daneben die Bauern kein Land zum Bebauen gekriegt haben. Wandel ist immer zweischneidig.

Kommentar von Starfighter1979 ,

Boa der ultrarote Wahlkämpfer holt kurz vor den Wahlen zum Rundumschlag aus. Vergiss es Genosse ihr kommt sowieso in keinen Landtag geschweige denn in die Regierung!

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