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Wer kann "wiele" Mathematik beibringen?

gefragt von Mikolina am 16.07.2007 um 11:30 Uhr

Der arme Kerl hat seit gestern abend keine Ruhe mehr, wer kann ihm erklären, dass 40+10 :1/2= 60 ist. Alle Versuche sind bis jetzt gescheitert.


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Reply


Solf
beantwortet von Solf am 16. Juli 2007 11:32
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Auch ich bin felsenfest überzeugt, dass das Resultat 100 ist. Werde meine Mathekollegen nach den Ferien befragen..! Gruss Solf

Kommentar von Mikolina am 16. Juli 2007 11:39

Du müsstest das doch wissen...

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 16. Juli 2007 11:40

Nein ich weiss es wirklich nicht! Das mit den Strichen uns so, hörte ich zum Erstenmal..

Kommentar von 569588b4199b6de88d960af8b45bdfb2smallDiscoopa am 16. Juli 2007 11:41

Gib mal bei Google folgendes ein:

40+10/0,5 und staun

= 60

Kommentar von Mikolina am 16. Juli 2007 11:44

Super! Selbst Rolf weiss es jetzt, warum nicht wiele ;-)))

Kommentar von 569588b4199b6de88d960af8b45bdfb2smallDiscoopa am 16. Juli 2007 11:46

Hey,nicht frech werden :D

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 16:42

@Discoopa:
Der Hinweis mit Google ist gut ;-)
Gib mal 40+10/1/2 ein und staun
= 45

Gruß wiele

Kommentar von 569588b4199b6de88d960af8b45bdfb2smallDiscoopa am 17. Juli 2007 21:40

Oh shit,Du hast recht.

Kommentar von Mikolina am 18. Juli 2007 01:59

Die Frage war aber 40 + 10 : 1/2 und nicht 40+10/1/2 oder wiele ;-)))


anonym
beantwortet von Majacat am 16. Juli 2007 11:36
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Geteilt durch 1/2 ist das gleich wie mal 2! Schon mal was vom Kehrwert gehört "wiele"! :-))))

Kommentar von Mikolina am 16. Juli 2007 11:39

Das ist zu hoch für ihn ;-)))

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 16. Juli 2007 11:43

Nein, zu simpel.

Sein Problem besteht nicht darin, Bruchrechnung nicht zu verstehen, sondern nicht als solche anzuerkennen. Darin, darauf zu bestehen, dass : und / dieselbe Bedeutung haben. Haben sie prinzipiell auch, aber eine Zahl mit einem Querstrich wie 1/2 ist nun mal ein Bruch und muss als eigene Zahl behandelt werden.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 16. Juli 2007 11:41

eben sage ich doch 50 mal 2 sind doch ( nach Herrn Riese!) 100

Kommentar von Mikolina am 16. Juli 2007 11:46

Aber du musst erst 10:1/2 bzw. 0.5 rechnen. Punktrechnung vor Strichrechnung...

Kommentar von A573506ae949ecdb5a6a76f991d4b3efsmalljacky2 am 16. Juli 2007 11:51

Genau und darum ist 60 richtig

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 16:48

@Majacat:
Ja, ich habe schon mal was vom Kehrwert gehört! Ich schätze, ich kenne mich mit solchen Dingen besser aus als Du! :-))))
Das Problem ist nur, dass in dem Beispiel nicht durch 1/2 geteilt wird!
Da steht 40+10:1/2.
Schon mal was von grundlegenden Rechenregeln gehört? ;-)
Sieh Dir bitte meine Antwort zu dieser Frage an.
Vielleicht habe ich es ja deutlich genug erklärt.
Nichts für ungut...
Gruß wiele


anonym
beantwortet von wiele am 17. Juli 2007 16:01
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Weil mir bisher keiner geglaubt hat, erkläre ich es nochmal im Zusammenhang:
Eine Aufgabe wie a:b/c ist gleichbedeutend mit der Aufgabe a/b/c und auch gleichbedeutend mit a:b:c.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Schrägstrich eben nicht als Bruchstrich zu verstehen ist, sondern als "normaler" Divisionsoperator!
Vergleiche hierzu Wiki:
de wikipedia org/wiki/Geteiltzeichen
Dort heißt es:
"Als Geteiltzeichen werden im Textsatz ein Doppelpunkt (:), ein Doppelpunkt mit Mittenstrich (÷) oder ein Schrägstrich (/) verwendet."
Oder auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Division_%28Mathematik%29#Schreibweisen
Dort werden ":", "÷" und "/" als Zeichen für "geteilt" angegeben. Zusätzlich wird der Bruchstrich angeführt, der horizontal ist!
Wenn man nun den Slash als Bruchstrich verstanden haben will, sollte dies auch so kommuniziert werden. Ansonsten ist davon auszugehen, dass der Schreiber mit dem Zeichen das meint, was es bedeutet. Sonst könnte ich auch das €-Zeichen verwenden und später sagen, ich habe damit doch das $-Zeichen gemeint ;-)
Oder ist etwa jemand der Meinung, dass wenn man mit "/" wie üblich eine normale Division meint, man extra dazuschreiben müsste: "Achtung! Es ist so gemeint wie es da steht und nicht als Bruchstrich!" ???
Bei der Verwendung des Slashs als Bruchstrich würde das Problem auftauchen, dass nicht a priori klar ist, wie lang der Bruchstrich sein soll, was aber entscheidend ist, da ein Bruchstrich eine Klammerung ersetzt! Die Information der Klammerung ginge verloren.
In der Aufgabe 40+10:1/2 könnte, wenn man den Slash als Bruchstrich versteht, folgendes gemeint sein:
(40+10:1)/2 oder 40+(10:1)/2 oder 40+10:(1/2)
entsprechend unterschiedlich fielen die Ergebnisse aus (25, 45 oder 60). Daran wird deutlich wie wichtig es ist, mathematische Regeln einzuhalten.
Wenn etwas anderes gemeint ist, als die normale Bedeutung eines Zeichens (z.B. weil sich das gemeinte Zeichen nicht darstellen lässt), kann man sich (zumindest in diesem Fall) mit einer entsprechend gesetzten Klammerung helfen.


Leerzeichen ersetzen keine Klammerung. Sie können allenfalls die korrekte Gruppierung der mathematischen Terme verdeutlichen aber ggf. auch verschleiern!
Eine Verschleierung könnte z.B. so aussehen: 40+10 : 1/2
Dabei wird suggeriert, man müsse erst 40+10=50 rechnen, dann 1/2=0.5 und dann 50:0.5=100. Das ist aber falsch, da eben das Leerzeichen mathematisch keine Ordnungsfunktion hat.
Eine Verdeutlichung wäre: 40 + 10:1 / 2 (wobei eine Klammerung noch deutlicher wäre)
Egal welche Schreibweise verwendet wird: Es sind die mathematischen Regeln anzuwenden, um mit Sicherheit zu dem korrekten Ergebnis zu kommen!


Nun zu den mathematischen Regeln:
Unter kortenkamps (dot) net (Slash) papers (Slash) 2005 (Slash) GDM05-Klammergebirge (dot) pdf kann man nachlesen:
"(1) Klammern werden zuerst berechnet
(2) Punktrechnung geht vor Strichrechnung
(3) In allen anderen Fällen wird von links nach rechts gerechnet"
Oder in w w w (dot) ecole(dot)ch(Slash)Mathematik%20ist%20unlogisch(dot)pdf steht:
"Die höhere Rechenart wird zuerst ausgeführt. Bei Ausdrücken der gleichen Stufe (+ und - bzw. * und ÷) wird von links nach rechts gerechnet."
Für das Beispiel 40+10:1/2 bedeutet dies:
(1) Zuerst muss 10 durch 1 geteilt werden (ergibt 10)
(2) Das Ergebnis aus (1) muss durch 2 geteilt werden (ergibt 5)
(3) Zu 40 muss das Ergebnis aus (2) addiert werden (ergibt 45)
Fazit: 40+10:1/2 = 45
Und wenn jetzt noch jemand meint, das sei nicht richtig, dann möge er mir das gerne mitteilen und Argumente bringen und diese bitte auch belegen - ich habe meine Argumente schließlich auch belegt!
Beste Grüße
wiele

Kommentar von 344770e8fd3b4fcaac0694a44e67e148smallIgnatius am 17. Juli 2007 17:34

Sehr stimulierende Diskussion. Also vorweg: Die Leute die mit dem Ergebnis 100 kamen, vergessen wir mal, da sind wir uns wohl einig. Strittig ist im Moment wie 10:1/2 zu interpretieren ist.

1. Interpretation

der Doppelpunkt bedeutet Divison und der Schrägstrich bedeutet Divison im Sinne eines Bruchstriches. Bruchstrich ersetzt Klammerung also steht da 10 geteilt durch einhalb. (=20)

2. Interpretation

10:1/2 bedeutet 10 geteilt durch Eins und dann geteilt durch 2. Doppelpunkt und Schrägstrich bedeuten (gleichrangig) dividieren. Weil gleichrangig, muss nun stur von links nach rechts gerechnet werden. (=5)

Argument für die 1. Interpretation: Der Verfasser der Aufgabe verwendet zwei verschiedene Zeichen für Divison. Das würde er nicht tun, wenn diese beiden Divisionen gleich(rangig) behandelt werden sollten. Dass einmal ein Doppelpunkt und einmal ein Schrägstrich in der Aufgabenstellung verwendet wird, ist ein Indiz, dass mit dem Schrägstrich ein Bruchstrich gemeint ist. Auch der Umstand, dass sich hier bei gutefrage.net keine waagerechten Bruchstriche darstellen lassen spricht für diese Interpretation. (In dem Wikipedia-Link findet man übrigens auch die Bruchdarstellung „3/5“.)

Argument für die 2. Interpretation: Aus dem Umstand, dass hier Divison einmal als Doppelpunkt und einmal als Schrägstrich dargestellt wird, lässt sich nicht zwingend schließen, dass der Schrägstrich als Bruchstrich gemeint ist. Der Kontext ist egal, der Schrägstrich muss auch alleine für sich verständlich sein, also in diesem Fall als „normale“ Division interpretiert werden.

Vielleicht könnte man auch sagen: Die erste Herangehensweise ist die Mitdenkende. Die zweite ist rabulistisch. Ich persönlich würde wegen der unscharfen Fragestellung nach wie vor zwei Antworten auf die ursprüngliche Quizfrage anerkennen: 60 UND 45. Ich gebe zu das ist sehr liberal. :-)

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 17:55

Danke, für den Kommentar. Wir kommen der Sache näher ;-)
Vielleicht hier noch ein Link für den Slash und die Abgrenzung vom Bruchstrich:
http://www.decodeunicode.org/de/u+2215
Jetzt zu den Interpretationen:
Ich denke diese Aufgabe ist absichtlich so gestellt, dass man auf das falsche Ergebnis kommen soll (wie die Rätselfragen bei 9live).
Also: 3. Interpretation:
Es wird gerade die Verwirrung bezweckt!
Folgerung aus den verschiedenen Interpretationen:
Da man alles mögliche hineininterpretieren kann, sollte man sich an die klaren Regeln der Mathematik halten!
Ausnahme: Wenn explizit(!) erklärt wird, wie es - entgegen den strengen Regeln der Mathematik - zu verstehen sein soll.
Bei der Aufgabe war keine entsprechende Erklärung => ich halte mich an die korrekten Regeln! (Auch wenn 1000 andere Leute meinen, ich hätte es nicht verstanden;-) )
Gruß wiele

Kommentar von 344770e8fd3b4fcaac0694a44e67e148smallIgnatius am 17. Juli 2007 20:01

So ist das im Leben, wenn man sich ein bisschen mehr Gedanken macht als der Mainstream wird man schnell als unterbelichtet in die Ecke geschoben. Warum ist das bloß so? Wahrscheinlich wäre das eine Frage für gutefrage.net

Kommentar von Mikolina am 18. Juli 2007 02:21

Hallo wiele, dass sind bei uns Standard-Rechenaufgaben der Gesamtschulen. Ich werde morgen mal meine Neffen fragen, wie die es rechnen...

Kommentar von wiele am 18. Juli 2007 09:19

Hallo, Mikolina,
danke. Bin gespannt.
Gruß wiele

Kommentar von Mikolina am 19. Juli 2007 01:49

Hallo wiele, also: die sagten mir die Matheaufgabe heißt Punkt- vor Strichrechnung und die Rechnen genauso wie ich es dir gesagt habe. Es gibt nur ein Geteiltzeichen ./.

das / Zeichen steht in so Matheaufgaben für ein Bruch. Hab die rechnen lassen und die haben auch 60 raus. So hab ich es auch gelernt. Und was machen wir jetzt? Aufgeben;-)))

Kommentar von wiele am 19. Juli 2007 10:25

Naja, Mikolina,
was wir jetzt machen? Hm, ich kann Dir höchstens sagen, was ich jetzt mache:
Ich denke mir: Kein Wunder! Auch an Schulen gibt es Irrlehren ;-)
Der wichtige Punkt ist: Wie wird es begründet? Gibt es eine Vereinbarung, die an der Schule getroffen wurde, um z.B. in Texten nicht mit Formeleditoren arbeiten zu müssen? Sagen die Lehrer das etwa auch so? Bitte frag nach konkreten Begründungen, konfrontiere sie ggf mit meinen Argumenten und akzeptiere keine Aussage "Das ist halt so!" Es sollte in so einem Fall wenigstens eine mathematische Regel, Definition o.ä. genannt werden!

Übrigens habe ich einen Kollegen, dessen Frau Mathe-Lehrerin an einer Berufsschule ist. Die hat meine Variante bestätigt :-)

Ich werde mich auch nicht nur wegen der Aussage von Gesamtschülern in diesem Punkt umstimmen lassen, es sei denn, es kommen trifftige Argumente! Mit welcher Begründung kommen sie auf 60. Oder - da ja wohl "Punktrechnung vor Strichrechnung" klar zu sein scheint: Mit welcher Begründung wird ein Ausdruck wie a:b/c von rechts nach links ausgewertet?
Frag doch auch mal, was bei der Aufgabe 10 / 1/2 herauskommt - aber bitte mit dieser Schreibweise: zweimal "/" und der erste Schrägstrich von Leerzeichen umgeben.
Und was meinst Du, was dabei herauskommt?
Es gibt verschiedene Klippen, an denen man bei dieser Aufgabe vorbeischrammt:
(1) Punktrechung vor Strichrechnung
(2) Hat das Leerzeichen eine mathematische Bedeutung (hat es in diesem Zusammenhang nicht!)
(3) Sind zwei unterschiedliche Divisionoperatoren in so einem mathematischen Ausdruck erlaubt? (Ja!)
(4) Sind : und / zwei gleichbedeutende Operatoren, oder hat einer Vorrang vor dem anderen (sie sind gleichwertig!)
(5) Bei gleichwertigen Operatoren ist von links nach rechts vorzugehen

DU hast geschrieben
"Es gibt nur ein Geteiltzeichen ./. das / Zeichen steht in so Matheaufgaben für ein Bruch."
Hier sagst Du selbst, dass / ein Geteiltzeichen ist (abgesehen davon ist ":" auch ein Geteiltzeichen!). Welche Chance hätte man denn, den Schrägstrich als Divisionsoperator zu verstehen und nicht als Bruchstrich? Woran erkennt man denn, wie lang der Bruchstrich ist? Wenn er lang genug ist, steht nämlich in unserem Beispiel 10:1 auf und 2 unter dem Strich?
Was kommt denn bei 1/2 / 4 raus? Und bei 1 / 2/4 ? Welcher Bruchstrich wäre dann wie lang?
Merkst Du, dass es sehr schwammig wird? Genau das wird durch die klaren Regeln vermieden.
Es ist durchaus üblich, "drei viertel" als 3/4 zu schreiben. Nur schreibt man dann keinen Bruch, sondern eine Division! Und man versteht es richtig, weil in jedem Fall 0,75 heraus kommt. D.h. unausgesprochen führt man eine äquivalente Umformung des mathematischen Ausdrucks durch und redet dann "schlampig" von "drei viertel" und sagt nicht (wie es korrekt wäre) "3 geteilt durch 4". Und das ist auch ok, weil methematisch dasselbe heraus kommt! Spätestens wenn es auf die Unterscheidung zwischen Divisionsoperator und Bruch ankommt, muss man mathematisch korrekt unterscheiden, um Fehler wie hier zu vermeiden!
Hast Du Dir die Diskussion unter
http://www.matheboard.de/thread.php?threadid=114246
angesehen? Was hältst Du davon?
Gruß wiele
PS: Ich finde es übrigens klasse, dass Du so lange "dran" geblieben bist - Danke! :-)

Kommentar von wiele am 19. Juli 2007 10:32

Uups, falscher Link! Ich meinte den hier:
http://www.matheboard.de/thread.php?threadid=130724&threadview=0&hilight=&hilightuser=0&page=2
(Obwohl der andere auch interessant ist ;-) )
Gruß wiele

Kommentar von 344770e8fd3b4fcaac0694a44e67e148smallIgnatius am 18. Juli 2007 17:10

Ich befürchte, dass es sich nicht um eine Standard-Gesamtschul-Aufgabe handelt. Im Mathematikunterricht werden keine Schrägstriche verwendet sondern nur Doppelpunkte und waagerechte Bruchstriche. Mathematik ist eine ganz harte Wissenschaft. Probleme gibt es dann, wenn man die Symbole und Begriffe aus verschiedenen Bereichen (hier Schulunterricht und Software) durcheinander verwendet. Das eine ist ausgelegt für Kommunikation zwischen Menschen, das andere für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine bzw. zwischen Maschinen. Die Diskussion kann nirgendwo hinführen, wenn man diese unterschiedlichen Ansätze, Zeichensätze, Definitionen nicht sorgfältig trennt.

Niemand muss "wiele" Mathematik beibringen, weil "wiele" viel besser rechnen kann als die, die ihm hier das Rechnen beibringen wollen. :-)

Kommentar von wiele am 19. Juli 2007 10:48

Danke ;-)

Kommentar von Mikolina am 19. Juli 2007 15:12

Lass deine Bekannte (Berufsschullehrerin) doch auch mal die Frage in ihrem Kollegium stellen, die müssten dir das doch korrekt beantworten können...

Kommentar von wiele am 20. Juli 2007 02:27

Hallo, Mikolina!
Sorry, dafür ist sie mir zu "weit weg", ich werde sie nicht fragen! Ich kenne sie nicht mal. Sie ist die Frau eines Arbeitskollegen.
Ich könnte Dir aus meinem Kollegium noch ein paar Physiker und Elektroingenieure nennen, die das genauso sehen wie ich.
Ich will aber gar nicht prahlen, was für schlaue Leute ich kenne. Mir ist es ziemlich egal, ob jemand Schüler oder Professor ist, Hauptsache die Argumente sind logisch und/oder gut belegt.
Ich bringe hier einen Haufen Argumente und belege meine Aussagen mit verschiedenen Links, gehe auf Gegenargumente ein, erkläre was an denen nicht korrekt ist, schreibe wie es korrekt wäre...
Aber kaum jemand antwortet mir auf mein Nachfragen!
Das, was hier von allen Seiten erzählt wird und hoch gelobt wird, ist zumindest im mathematischen Sinne schlicht weg falsch!
Aber meinetwegen kann selbstverständlich jeder so falsch rechnen wie er mag.
Was ich total doof finde, ist, dass viele das reden, was gut ankommt, was gerade "in" ist. Oder das, was irgendwelche vermeintlichen Fachleute sagen. Das an sich wäre ja noch nicht mal schlimm - wenn die getroffenen Aussagen ja stimmen würden. Aber oft ist es einfach nur falsch - aber weil Professor XY es gesagt hat, plappern alle es nach, weil der Herr Professor es ja wissen muss! Oder irgend ein Lehrer! Oder irgendein Laie, den man aber sehr sympathisch findet. Und es macht die Sache so einfach, denn man muss dann nicht selber nachdenken, muss Argumente nicht nachvollziehen, weil ja schon von Anfang an feststeht, was richtig ist und was nicht!
Ich habe die Argumente der anderen ernst genommen, obwohl ich mir sehr(!) sicher war, dass ich mit meiner Lösung richtig liege. Immerhin hatten wir im Studium noch um einiges anspruchsvollere Mathematik. Auch bei meiner Arbeit habe ich ständig mit Mathematik zu tun, die durchaus kein Thema beim Abi mit LK Mathe wäre! Ich dürfte mir solche Fehler wie sie hier bei der simplen Aufgabe von den meisten gemacht wurden definitiv nicht leisten.
Trotzdem habe ich die Aussagen der anderen überprüft! Habe im Internet nach Belegen gesucht und hier angegeben.
Auch habe ich die Aufforderung von WildeFee befolgt, in einem Matheforum die Frage zu stellen. Ergebnis: Dort wird es genauso gesehen wie ich es hier beschrieben habe! (Den Link zum Thread im Matheforum habe ich hier auch angegeben.)
Mikolina, welche Art von Argumenten könntest Du akzeptieren? Was wäre nötig, um Dich von der Richtigkeit des von mir erläuterten Rechenweges zu überzeugen? Oder lässt Du nichts zu, es sei denn, es deckt sich mit Deiner bisherigen Meinung?
Ich will Dich nicht angreifen oder ärgern - im Gegenteil!
Vielleicht hier noch ein Link zu einer Mathe-Seite, bei der Du die originale Aufgabe, also 40+10:1/2 berechnen lassen kannst. Wohlgemerkt: Der Doppelpunkt darf von Dir eingegeben werden, Du musst ihn nicht durch den Schrägstrich ersetzen! Hier der Link:
http://www.mathepower.com/rational.php
Das Programm wandelt dann den Doppelpunkt in einen Schrägstrich um, weil das gleichbedeutend ist!!! Und es kommt 45 heraus!
Es kommt immer das selbe heraus, egal ob Du 40+10:1/2 oder 40+10/1/2 oder 40+10:1:2 eingibst. Auch kannst Du beliebig Leerzeichen einfügen - es ändert nichts! Es kommt immer 45 heraus.
Ich danke Dir für die Frage und das "ernst nehmen" ;-) Gruß wiele

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 17. Juli 2007 22:14

Was Du einfach nicht sehen willst: in Deinem von wikipedia angegebenen Link wird das Geteiltzeichen mit Leerzeichen davor und dahinter angegeben. Von wikipedia kopiert:

a / b = a geteilt durch b

Darin - im vorhanden oder fehlenden Leerzeichen (Bruch hat keines) - liegt das ganze Missverständnis, das Du hier breit trittst. Du gibst Links an, die Du nur zum Teil "liest", "wahrnimmst", also lass es doch einfach, wenn Du selbst die eigenen Links nicht richtig interpretieren kannst. Hör auf, allen auf den Geist zu gehen, wenn Du nicht mal zuhören willst.

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 23:55

Liebe WildeFee,
ich verstehe ehrlich nicht, warum Du so sauer reagierst. Habe ich Dir etwas getan? Habe ich Dich beleidigt?
Zu Deinem Einwand:
Offensichtlich bist Du der Meinung, ein Leerzeichen diene der Unterscheidung zwischen "normaler" Division und Bruch.
Kannst Du mir das bitte belegen?
Bei Wiki wird auch nicht darauf hingewiesen, dass das Leerzeichen irgendeine Relevanz für das Ergebnis einer solchen Aufgabe hat. Sie schreiben, was ein Bruch ist, schreiben aber nicht, dass ein Bruch in der Form a/b dargestellt wird aber von der Schreibweise a / b zu unterscheiden ist!
Meines Wissens gilt:
a + b = a+b
a - b = a-b
a * b = a*b
a : b = a:b
a ÷ b = a÷b
a / b = a/b
Mir scheint, Du bist da anderer Meinung. Bitte belege sie mir, ansonsten bleibe ich dabei, dass obige Gleichungen korrekt sind.
Die Unterscheidung zwischen "/" und echtem Bruchstrich tritt wohlgemerkt erst dann auf, wenn mindestens drei Operanden beteiligt sind bzw. dann, wenn die "Klammerfunktion" des echten Bruches wichtig wird.
Zitat aus Wiki:
"Brüche werden durch einen Bruchstrich dargestellt, der im Textsatz dem Schrägstrich ähnelt. Im Formelsatz werden Zähler und Nenner eines Bruches übereinander dargestellt, mit dem nun waagerechten Bruchstrich als Trennlinie."
http://de.wikipedia.org/wiki/Geteiltzeichen#Symbolef.C3.BCrdie_Division
dem Schrägstrich ähnelt heißt nicht, dass sie identisch sind! Wiki macht da durchaus eine Unterscheidung!
Könntest Du mir nach Anwendung Deiner Rechenmethode bitte sagen, was bei folgenden Aufgaben raus kommt:
10/1/2 = ?
10 / 1/2 = ?
10/1 / 2 = ?
Und bitte gib dann mal jede dieser Aufgaben (ohne Fragezeichen) bei Google als Suchbegriff ein. Falls da dann etwas falsches herauskommt, wären Dir die Betreiber von Google gewiss dankbar, wenn Du sie auf den Fehler hinweisen würdest!
Gruß wiele

Kommentar von wiele am 18. Juli 2007 10:30

Hier steht etwas zur korrekten Klammerung und zum Thema Leerzeichen:
http://www.matheboard.de/thread.php?threadid=114246
Das sollte Dir klar machen, dass Leerzeichen mathematisch verstanden eben nicht Terme trennen!
Gruß wiele


support
beantwortet von Gutefrage.net Support am 16. Juli 2007 13:31
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Liebe/r mikolina,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform und Fragen sollten gemäß unserer Richtlinien gestellt werden. Bitte dies in Zukunft beachten.

Vielen Dank für Dein Verständnis. Grüße Beate vom gutefrage.net-support

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 13:13

Liebe Beate,
bitte lasst die Frage (und dazugehörige Antworten) drin.
Ich finde es sehr nett von Mikolina, dass sie diese Frage gestellt hat (ernst gemeint).
Gruß wiele

Kommentar von Mikolina am 18. Juli 2007 02:18

Liebe Beate, dass war eine ernst gemeinte Frage, die uns seit 2 Tagen beschäftigt. Zu sehen, dass auch ehemalige Lehrer, Manager dieser einfachen Rechenaufgabe nicht gewachsen sind, ist schon Anlass genug. Zumal lernen wir alle daraus. LG Mikolina


anonym
beantwortet von Nemo48 am 16. Juli 2007 12:02
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40+10:1/2=60 (40+10):1/2=100 Wenn das ein Bruch bzw Doppelbruch ist, wo 40+10 im Zähler steht ist das Ergebnis auch 100. Wenn jedoch nur die 10 im Zähler stehen, dann ist wiederum 60 das richtige Ergebnis!!!!




Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 16. Juli 2007 12:45

Die Klammern sind ein Zusatz von Dir, welcher die Punkt-geht-vor-Strichrechnung außer Kraft setzt, die nicht zur ursprünglichen Aufgabe gehören.

Kommentar von wiele am 17. Juli 2007 18:01

Nein, wenn Du es schon als Bruch sehen willst, dann lass bitte die 10 nicht unter den Tisch fallen. Dann steht auf dem Bruchstrich 10:1 und unter dem Bruchstrich 2. Zu diesem Quotienten wäre die 40 zu addieren, was zu dem Ergebnis 45 führt!
Gruß wiele


anonym
beantwortet von HelmutFink am 23. Juli 2007 10:28
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man muss es so sehen 40+(10:1/2)=60 40+(20) =60 bei einer rechnung wird immer die teilung oder multiplizierung vor plus oder minus ausgefuehrt. und 10 geteilt durch o.5 ist 20


Wieselchen
beantwortet von Wieselchen am 17. Juli 2007 08:32
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Es gilt grundsätzlich die Regel:

Punktrechnung vor Strichrechnung

Das heißt, dass MAL- und GETEILT-Aufgaben in einer Rechnung zuerst zu lösen sind, mit dem Erbenis hieraus sind dann sind die PLUS- und MINUS-Rechnungen zu lösen

In diesem Fall müsste also gerechnet werden:

10 geteilt durch 0,5 = 20

Dann ist die Folgerechnung

40 plus das Ergebnis von oben (20) = 60

Spontan hatte ich aber auch 100 raus :-D


anonym
beantwortet von wiele am 18. Juli 2007 10:20
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Sieh Dir bitte folgende Diskussion zu dem Thema an:
http://www.matheboard.de/thread.php?threadid=130724&threadview=0&hilight...
Besonders möchte ich auf den letzten Beitrag von Leopold hinweisen (erster Beitrag auf der zweiten Seite).
Gruß wiele




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