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Wer kann weiterhelfen, wenn ein Schüler von Lehrern gemobbt wird und kurz vor einem Schulverweis...

gefragt von Angel84Angel84 am 22.04.2009 um 7:51 Uhr

.... steht? Folgender Fall: Von vielen ehemaligen Schülern dieser Schule und auch derzeitigen Schülern ist bekannt, dass Schüler, die nicht in das Konzept der Lehrer passen (eigene Meinung haben, selber des Denkens fähig sind) an dieser Schule massiv gemobbt werden. Aktuell geht es um einen Jungen, dem permanent gravierende Dinge unterstellt werden (also selbst Vorfälle, während derer er nachweislich nicht in der Schule war!), der sich nun bei einem Disziplarverfahren alleine (!!!) vor sechs Lehrern verantworten musste und dem der Rausschmiss droht. Ein Anwalt ist nicht zugelassen laut Schulrecht. Ein 14jähriger Junge sitzt also da, wie ein Schwerverbrecher, wird von einer Herde Lehrern niedergewalzt, darf nicht mal aussprechen. Die Eltern waren dabei, obwohl nicht erwünscht und wurden genauso niedergewalzt, wären unfähig, wohl zu antiautortär und dass es daheim diese Probleme nicht gäbe, muss eine Lüge sein. Frage: Wohin kann man sich wenden? Wo ist echte Hilfe zu erwarten? Wie kann man vorgehen? Für gute Tipps wäre ich äußerst dankbar!


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valentin301
beantwortet von valentin301 am 5. Mai 2009 14:21
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Hilfreichste Antwort

Es kommt darauf an, ob es sich um eine Hauptschule oder eine weiterführende Schule handelt. Falls letzteres zutrifft, wäre nach dem Direktor der Ministerialbeauftragte zuständig, für jeden Regierungsbezirk in Bayern gibt es einen solchen. Da muss ja zumindest eine rechtlich einwandfreie und faire Abwicklung eines solchen Falles möglich sein.(Ich kann es gar nicht glauben, dass das wirklich so passiert!)

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 5. Mai 2009 18:09

Danke dir! Ist eine Realschule. War tatsächlich so.... Da fielen Aussagen, wie: wahrscheinlich schlägt er seine Eltern...., denn es könnte ja nicht sein, dass sein Verhalten zu Hause so anders wäre.... er hätte eine gespaltene Persönlichkeit und müsse dringend untersucht werden.... dass dies in seinem Umfeld keiner merkt, läge daran, dass er sprachlich so fit ist, dass er alle um sich herum täuscht.... Nur mal ein kleiner Abriss ,-). Inzwischen waren die Eltern tatsächlich zum Vorgespräch in einer Klinik, um weitere Untersuchungen und Tests machen zu lassen, um eben ein psychisches Problem des Jungen auszuschließen. Die erfahrene Psychologin meinte nach diesem Gespräch, wo beide Eltern dabei waren, dass sie im Grunde nicht verstehen könne, warum sie überhaupt hier sind... Die Eltern haben inzwischen so viel mitgemacht, dass ich nicht glaube, dass sie hier noch etwas unternehmen, sollte es auch nur annähernd in ruhigen Bahnen verlaufen.... Na, denn... Und es geht wohl immer so weiter, denn keiner hatte bisher den Mut, wirklich Paroli zu bieten.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 5. Mai 2009 18:32

Googeln: Ministerialbeauftragter bayern realschule, dann kommt das Verzeichnis!

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 5. Mai 2009 23:49

Herzlichen Dank!


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anonym
beantwortet von steffi12345 am 22. April 2009 07:58
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schreib mal an das regierungspräsidium einen saftigen brief(je nach bundesland,wenn das nix bringt was ich mir nicht vorstellen kann,kann man diesen jungen nur auf eine andere schule bringen


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 22. April 2009 07:54
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Wenn der Direktor nicht hilft, nützt vielleicht ein Brief an die übergeordnete Behörde was (also das Kultusministerium Deines Bundeslandes). Oder er wechselt die Schule.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:06

Danke. Direktor hilft nix, im Gegenteil. Aber deinem zweiten Tipp werde ich nachgehen!


anonym
beantwortet von LeFonque am 22. April 2009 07:54
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in österreich gibt es den Kurier Schüleranwalt von www.kurier.at. Wenn es in Deutschland eine ähnliche Einrichtung gibt kann man Dir dort vielleicht Auskunft geben?

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:05

Danke. Ist mir hier in D leider nix bekannt.

Kommentar von LeFonque am 22. April 2009 08:08

du kannst ja mal beim ö-kurier Anwalt fragen ob der was in Deutschland kennt...


Ally33
beantwortet von Ally33 am 22. April 2009 07:55
1x
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An den VErtrauenslehrer wenden oder direkt an den Direktor. als Eltern sollten sie sich nicht niederwälzen lassen sondern mal mit der Faust auf den Tishc hauen.


Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 07:59

Alles schon geschehen. Gerade der Direktor ist das Problem und sorgt auch dafür, dass Vertrauenslehrer und Elterbeirat auf seine Weise funktionieren, sprich, er schüchtert im Notfall auch ein...

Kommentar von D70bc17a8a987f0cf42917930bf7f7f1smallrapido am 22. April 2009 07:59

So einfach geht das nicht!!

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:08

Sollte man meinen.... Geht aber nun seit Jahren so.


Karabasch
beantwortet von Karabasch am 22. April 2009 07:55
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Laut Schulrecht ist ein Anwalt nicht erlaubt? Das habe ich noch nie gehört , ich bin damals zu einem Anwalt weil ein Aushilflehrer meinem Sohn eine geklatscht aber so das man noch nach einer halbe Stunde die Fünf Finger gesehen hat. Diese Ohrfeige war nicht gegechtfertigt ,ich hatte die ganze Schulklasse hinter mir...Bis auf den anderen Schüler selbstverständlich. Ich würde trotzdem zu einem Anwalt das übersteigt schon eine Grenze die an die Menschenwürde geht.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:01

Die Mutter hatte sich einen Anwalt genommen, um bei dem Diszi Unterstützung zu haben. Dieser wurde dann von der Schule informiert, dass es ein neues Gesetz gibt, das ihm verbietet dabei zu sein.

Kommentar von 9aa99328adc2a821fecdd151fb3c8b2bsmallKarabasch am 22. April 2009 08:08

Wenn es kein Anwalt sein darf sollen sie einen Streitschlichter mitnehmen der dem Anwalt mittteilung machen kann..

Kommentar von Ruedi am 22. April 2009 08:17

Und das hat sich der Anwalt gefallen lassen? Interessanter Anwalt... -.-

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:21

Du meinst, er hätte es durchsetzen können? Das Schreiben ging ihm direkt vor Ferienbeginn zu und direkt nach den Ferien war der Termin.


AngelYvonne
beantwortet von AngelYvonne am 22. April 2009 07:56
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Wenn es an der Schule eine Elternversammlung geben sollte, würde ich vorschlagen es mit anderen Eltern durchzusprechen ob es anderen Schülern auch so geht und es vieleicht auch nicht äußern. Dann sollte man versuchen geschlossen das Gespräch mit dem Direktor der SChule zu finden.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:03

Alles schon passiert.... Aber Eltern der Kinder, die still und ruhig sind, impfen einfach diese dahingehend, den Mund zu halten und so die Schulzeit schon durchzustehen. Also keine wirkliche Unterstützung... Das geht schon seit Jahren so.

Kommentar von Cfbce5586d712e90f2252d08bdd98318smallAngelYvonne am 22. April 2009 08:11

Es sind traurige und wohl auch recht grausame Arten, welche heutzutage an Schulen vorkommen und man muss sich wirklich fragen wo wir in unserer heutigen Zeit hingekommen sind. Vieleicht habe andere Eltern auch Angst aber es nützt nichts die Schüler zum Schweigen zu bringen. Nur gemeinsam kann etwas dagegen unternommen und erreicht werden und das müsste man versuchen den anderen Elternteilen beizubringen. Die Kinder werden doch seelisch total belastet. Wenn alles nicht hilft, dass Kind so schnell wie möglich an einer anderen Schule unterbringen.


Husband
beantwortet von Husband am 22. April 2009 07:57
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Na, ob das ein objektiver Bericht des Vorgefallenen war? Da zweifle ich doch stark dran...

Immerhin gibt es aber als übergeordnete Behörde das Kultusministerium, und die 'Ständige Konferenz der Kultusministerien'

Andererseits sollte man aber als Eltern überlegen, das Kind doch eher auf einer anderen Schule lernen zu lassen. Dort ist das Kind jetzt eh 'verbrannt'.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:10

Ist objektiv. Verfolge die Geschichte nun seit Monaten. Ja, klar ist es besser die Schule zu wechseln, aber hilft das den anderen? Kann ja nicht noch Jahre so weitergehen...


rapido
beantwortet von rapido am 22. April 2009 07:58
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Es handelt sich hier ganz offensichtlich um eine Klassenkonferenz, in der ein Schüler seine Verfehlung offenlegen muss und Vertrauenslehrer, Eltern, Mitschüler und die Lehrer, die den Schüler unterrichten, darüber beraten müssen. Das sind feste Regeln, die im Falle einer Verfehlung eingehalten werden müssen. Der hier beschriebene Fall scheint sehr einseitig betrachtet zu sein. Eine Lehrer-/Klassenkonferenz wird immer mit Augenmaß so etwas behandeln. Ein "Rausschmiss" ist das allerletzte Mittel, da muss entweder vorher schon einiges vorgefallen sein oder eine sehr schwerwiegende Verfehlung vorliegen.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:15

Keine Mitschüler, kein Vertrauenslehrer, nicht die Lehrer, die er selbst hat (nur teilweise!) und die Eltern waren weder erwartet, noch erwünscht (musste extra noch ein Tisch und Stühle geholt werden und damit wurden sie in die hintere Ecke verbannt...). Natürlich ist Einiges vorgefallen.... Davon aber entspricht nur ein winziger Prozentsatz der Wahrheit, die belegbar ist, die Mitschüler bestätigt haben, vom Rektor aber nicht anerkannt wird. Während dieses Verfahrens wurden alles Verfehlungen dieses Schülers von der ersten Klasse an verlesen und zu nichts davon durfte er sich äußern.


Tinkabell68
beantwortet von Tinkabell68 am 22. April 2009 07:58
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Örtliches Schulamt einschalten,wenn das nix bringt es gibt immer höhere Ämter.Ein Anwalt bringt garnix nur Kosten


anonym
beantwortet von Adore am 22. April 2009 08:00
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Der Schüler war mit seinen Eltern nicht bei einem Disziplinarverfahren anwesend, sonder auf einer Klassenkonferenz zur Anhörung.
Die Tatsache, dass er und seine Eltern dort nicht vernünftig gehört wurden, spricht nicht unbedingt für diese Schule.
Wobei ich mir die Frage stelle, warum 6 Lehrer gleichzeitig den Schüler und die Eltern "niederwalzen".
Ist dies die Geschichte der Eltern/des Schülers?
Die Eltern sollten sich anwaltlichen Rat holen und zusätzlich Schulelternrat und Vertrauenslehrer einschalten.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:18

Geschichte der Eltern. Alles schon geschehen und nichts erreicht (siehe meine anderen Kommentare)

Kommentar von Adore am 22. April 2009 08:21

Ich würde eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der nächsthöheren Instanz (Schulaufsichtsbehörde) in Erwägung ziehen.
Wenn die Eltern sich einen Anwalt leisten können, könnte das ein weiterer Schritt sein. Dieser kann prüfen, ob Vorschriften bei der Anhörung nicht eingehalten wurden. Anschließend ist eine Klage möglich.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:27

Herzlichen Dank! Die Eltern sind echt verzweifelt, haben das Gefühl im falschen Film zu sein, verstehen die Welt nicht mehr... Ich kenn den Jungen selbst und für mich sind diese Anschuldigungen in keinster Weise nachvollziehbar.


anonym
beantwortet von lisa2 am 22. April 2009 08:05
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Da kann man nur die Lehrer strafrechtliche und zivilrechtlich versuchen zu belangen. Derartiges ist strafbar. Ebenso sollte man Dienstaufsichtsbeschwerde mit detaillierten Darstellungen und schriftlichen Zeugenaussagen beim Dienstherren einreichen.

Und gleichzeitig natürlich eine bessere Schule suchen. Z.B. alternativ eine kirchliche Schule oder wenn die Eltern genug Geld haben, eine private Schule.

Schmerzensgeld sollte man aber in jedem Fall fordern. Dass schon einmal die Eltern auf der richtigen Seite stehen ist wichtig. Die dürfen sich keinesfalls vor der Lehrerhorde ducken.

Bevor Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt wird, Strafanzeige erstatt wird und die Täter auf Schmerzensgeld verklagt werden, sollte man keine diesbezüglichen Drohungen aussprechen, sondern sofort zur Tat schreiten, da ansonsten den Tätern die Möglichkeit besserer Vorbereitung gegeben wird.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:30

Ich danke dir!


anonym
beantwortet von kafrmefr am 22. April 2009 08:06
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Ich würde mich an das Kultusministerium melden. Allerdings ist es für mich schwer vorstellbar, dass Schulelternrat und die gesamte Lehrerschaft von einem Direktor gesteuert werden. Ein Schulverweis ist zudem auch nicht so schnell möglich, wenn noch Schulpflicht besteht erst recht nicht. Vielleicht könntest Du Dich auch an den Schularzt wenden....Viel Glück


Husband
beantwortet von Husband am 22. April 2009 08:38
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Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 08:48

Danke dir. Geht allerdings um Bayern ;-). Hab da mal geschaut.... Du wirst es nicht glauben, aber derartige Fragen tauchen da gar nicht auf...


anonym
beantwortet von moonilein am 22. April 2009 07:55
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Da sollte wohl der Schüler mal über sein Verhalten nachdenken


Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 22. April 2009 07:58

Wenn dies der alleinige Hintergrund wäre, dann hätte ich mir diese Frage hier ersparen können....


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