Frage von BitteumAuskunft, 30

Wer kann weiterhelfen bzgl Kündigung Mietverein zu Hamburg?

Mitglied hat Ende 2011 gekündigt. Normale Post. 2012 wurde trotzdem abgebucht ( womöglich die 2011'er Frist verpasst ) 2012 und 2013 jeweils umgezogen. Bank gewechselt.

Plötzlich eine Forderung bekommen von 2013 bis heute.

Mahnverfahren: Widersprochen da gekündigt.

Der Anwalt des Mietverein gibt an und fordert unter andem 3 x Gebühren für Einwohnermeldeanfragen. Mitglied fordert die Belege. Anwalt kann nur ein Beleg aus 02.2015 belegen. Dies soll der dritte gewesen sein. Der erste Beleg liegt nicht vor und beim zweiten gab es einen Übertragungsfehler. Klagewiderspruch mit Inhalt, dass ein Verein zwei Jahre nach der Kündigung plötzlich Forderungen stellt.

Endurteil: Mitglied muss trotzdem zahlen, da kein Beleg für die Kündigung vorliegt

Jemand Erfahrung damit oder weiß nun ein Rat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von martinzuhause, 18

es gibt keine beweise für eine kündigung. das ist dann recht eindeutig. kündigungen immer mit nachweis

Antwort
von SaVer79, 14

Es liegt also schon ein Urteil vor?

Kommentar von BitteumAuskunft ,

Ja. Endurteil. "Der Beklagte hat den Kläger 180 Euro zu zahlen."

"Im übrigen wird die Klage abgewiesen"  ( Warum dann zahlen ?)


Da die Rechtsbelehrung doppelt und dreifach ist, entsteht Unsicherheit ob man in Berufung gehen kann.

Da von einem ein Beleg wegen der Kündigung gefordert wird, aber der Mietverein selber 3 EMA Gebühren fordert, dennoch nur einen nachweisen kann. Daher ist das aktuelle " nach billigem Ermessen" wie es im Urteil steht nicht fair.

Kommentar von SaVer79 ,

Da dir der Beweis nicht gelungen ist, dass du wirksam gekündigt hast, erscheint es nicht sinnvoll, Rechtsmittel einzulegen! Es hat sich doch nichts an der Beweislage geändert

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