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Wer kann über persönliche Erfahrungen zum Thema „Leben in einem Mehrgenerationenhaus“ be

gefragt von Lotusblume12Lotusblume12 am 18.05.2007 um 19:17 Uhr

Ich interessiere mich für neue Lebensformen!


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Reply


anonym
beantwortet von smatzen am 18. Mai 2007 22:15
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crazylady und kiramarie haben beide recht. Es kommt darauf an, was die einzelnen Familienmitglieder voneinander erwarten und vor allen Dingen darauf, dass bei der älteren Generation trotzdem die Akzeptanz da ist, dass die jüngere Generation inzwischen auch erwachsen ist. Das ist lange Zeit ein massives Problem bei uns gewesen und es war ein hartes Stück meiner Mutter dies klar zumachen, ohne sie zu verletzen, was natürlich nicht immer ganz zu vermeiden war. Inzwischen klappt es ganz gut und sie hält sich mit ungebetenen (weil das "Problem" längst auf eigene Weise gelöst wurde)Ratschlägen zurück.

Wir haben keine gemeinsame Wohnung, aber wohnen auf dem gleichen Grundstück nebeneinander. Da gibt es immer wieder die Möglichkeit zur "Kontrolle", weil früher war ja alles anders...eben, das wird oft zum Problem. Einen Versuch ist es wert, weil es natürlich auch für alle seine Vorteile hat (siehe oben).

Kommentar von smatzen am 18. Mai 2007 22:20

Korrektur wurde nicht mehr angenommen:

...es war ein hartes Stück Arbeit meiner Mutter dies klar zu machen...


anonym
beantwortet von crazylady am 18. Mai 2007 20:14
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Hallo, also ich denke du meinst eine Art Wohnanlage in der mehrere Generationen gezielt zusammen geführt werden . Wie zb. in Stuttgart Fasanenhof. In so einem lebe ich zwar nicht, aber da ich auf dem Land wohne - wohne ich auch sozusagen in einem Mehr-Generationenhaus. Konkret meine Mutter, meine Tochter und ich verteilt auf 2 Etagen. Und ich muss sagen ich habe die Vorzüge zu schätzen und lieben gelernt. Denn man kann zb. abends mal beruhigt weggehen oder auch mal tagsüber Erledigungen machen usw. Und meine Tochter geniesst die Vorteile in Form "Oma" ist geduldiger, spielt mehr mit und natürlich gibts auch hier und da wohl eine Nascherei extra. Meine Mutter profitiert in der Form, dass ich im Garten bei den groben Arbeiten helfe, Sie zum einkaufen oder Arzt fahre oder auch mal beim Schriftsachen helfe. Also ich kann sowas nur jedem Empfehlen. Das einzigste was von Anfang an geklärt sein MUSS-------- dass jeder seinen Freiraum behält bzw. sein Privaleben. Es darf nicht sein, dass einer unangemeldet bzw. ungefragt einfach in die Wohnung des andern platzt. Bei uns heisst das: wenn die türe zu und der Schlüssel aussen abgezogen ist dann wollen wir einfach Ruhe und für uns bleiben genauso bei meiner Mutter.


anonym
beantwortet von kiramarie am 18. Mai 2007 20:16
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Wir wohnen zwar mit meinen Eltern nicht in einem Haus,aber direkt nebeneinander.Als meine Oma noch lebte, wohnte auch sie hier. Grundsätzlich klappt es ganz gut, obwohl meine Eltern nicht immer einfache Menschen sind. Sie kriegen alles mit:wann wir Besuch haben,wann er wieder geht,wann ich einkaufen fahren u.wieder zurück komme, wie lange ich weg war usw. Gerade im Sommer,wenn wir viel im Garten sind, wird uns die Nähe manchmal etwas zuviel.Oft können wir kein Gespräch führen,ohne das meine Eltern dazwischen reden.Natürlich kriegen sie auch mit,wenn ich mit den Kindern schimpfe,wenn sie irgentwelchen Blödsinn machen u. hinterher muß ich mir dann gutgemeinte Ratschläge anhören.Es nervt manchmal schon sehr.Auch nachts kriegen sie mit,wenn bei uns im Haus Licht brennt, dann werd ich gleich gefragt "was war denn bei euch die Nacht los", dabei war dann vielleicht einfach nur jemand auf Klo.--Du solltest dir das gut überlegen,ob du das möchtest, denn in einem gemeinsamen Haus ist ja noch mehr Nähe vorhanden. Sicher hat es auch Vorteile, die Gróßeltern im Haus zu haben. Man hat die Kinder mal schnell dort "geparkt", vorausgesetzt Oma u.Opa tun dies gerne (das war bei uns auch nicht immer der Fall,meistens musste ich auf fremde Babysitter ausweichen)


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 18. Mai 2007 22:51
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Ein ganz liebes Dankeschön für die Antworten! Großfamilie habe ich als Kind auch kennengelernt, mit allen Vor- und Nachteilen. Heute denke ich eher an eine Art Lebensgemeinschaften mit "fremden Menschen" die es sich vorstellen können so wie crazylady es beschrieben hat. Wo jeder seine eigene Wohnung hat, ich weiß wohl dass es solche Projekte schon gibt, würde aber gerne mal mit Leuten ins Gespräch kommen, die sich bereits für solch eine Lebensform entschieden haben. Dass engernes Zusammenleben immer Kompromisse bedeutet ist mir klar und gar nicht so einfach die Phantasie zu haben, wie sehr es das jetzige Leben verändern würde. Ich bleibe mal dran, da ich mir dieses Thema als mein persönliches Projekt für dieses Jahr vorgenommen habe. Lieben Gruß Lotusblume




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