An wen muss man sich wenden? Auf welche Qualifikationen muss man achten? GIbt es einen Art Zertifizierung?

Dazu ist eine Laserbehandlung nötig,die nur in einer Sopezialklinik gemacht werden kann.Geb bei google doch einfach Tattooentfernung-Laser ein,da findest du bestimt was.

Das gelingt nur in den seltensten Fällen, lass es bleiben und trag es mit Würde. Ist in jedem Fall schöner als Narben.
Baiana am 18. Juni 2008 10:03 Das ist wohl abhängig von der Art und der Stelle des Tatoos... Stell Dir den würdigen Richter vor, der mit abnehmender Haarpracht seine Jugendsünde offenbart - und auf seinem Hinterkopf ein überzeugtes "Punk never dyes" präsentiert...
Auf jeden Fall sollte es ein Arzt machen. Es gibt Laser-Kliiken oder Hautärzte die Erfahrungen mit Lasern haben. Bei der deutschen dermatologischen Lasergesellschaft (www.ddl.de) kannst du Adressen von vertrauenswürdigen Medizinern herausfinden.

Am besten du Fragst deinen Hautarzt nach geeigneten Adressen!
98spike am 18. Juni 2008 09:51 Dh

An den Hautarzt, aber das ist keine angenehme Sache. Ich weiß ja nicht warum Du es weg machen willst, aber wenn es nicht mehr schön aussieht, Du aber trotzdem eins haben willst, lass doch lieber eins drüber stechen..
Ein Hautarzt ist sicher eine gute Empfehlung. Lass Dich aber bitte nicht von gütegeschaltet, q-switched, Nanosekunden, frequenzverdoppelt, neueste Technologie usw. blenden. Denke immer daran, dass der Hautarzt, oder auch die überall aus dem Boden sprießenden nicht-ärztlichen Laser-Anbieter nur einen Laser haben. Ob Nd-Yag, Rubinrot oder Alexandrit, bedenke, dass der Anbieter in eine Maschine oder ein Franchise für 30.000 bis 150.000 Euro investiert ist und das Geld wieder verdienen muss.
Genau genommen ist pro Farbpigment nur eine Wellenlänge optimal. Außer Schwarz - hier wird jede Wellenlänge absorbiert. Aber auch schwarze Tattoos ändern manchmal bei der Tattooentfernung mit Laser (oder auch schon bei Tageslicht) ihre Farbe in Richtung Grün oder Blau. Das liegt daran, dass auch eine schwarze Tattoofarbe eine Mischung von Pigmenten sein kann und dass das echte schwarz schon abgebaut wurde. Die Anzahl der verfügbaren Wellenlängen bei Lasern kann man an einer Hand abzählen - sie kann nicht annähernd mit der Farbpalette eines Tätowierers mithalten. Um einer Vernarbung durch das Lasern aus dem Weg zu gehen, würde ich zu einem erfahrenen Hautarzt gehen - denn der relative Laie kann durchaus zuviel Energie einbringen, weil die Farbe schliesslich doch schlecht weggeht.
Eine ehrliche Beratung muss die Anzahl der Behandlungen besprechen. Und zwar nicht beschönigend. Hier darf die Zahl 20 ruhig vorkommen. Fairerweise muss auch erwähnt werden, dass Spaltprodukte häufig verwendeter Azzofarben in krebserregeende Amine zerlegt werden. Das Risiko lässt sich noch nicht abschätzen, aber daran wird gearbeitet.
Eine gute Alternative ist die Tattooentfernung ohne Laser. Siehe www.tattoo-entfernung-ohne-laser.de Alle behandelnden Ärzte sollten sich mit dem Heilvermögen der Haut und einer effektiven Narbenbehandlung auskennen. So können sie ein schönes Resultat der Tattooentfernung erreichen.
Du solltest einen Hautarzt aufsuchen. "Goldstandard" stellt die Behandlung mit einem gütegeschalteten Lasersystem (q-switched) dar. Das heisst die Impulse des Lasers liegen im ns (Nanosekundenbereich) weiterhin entscheidend ist die Farbe des Tattos da hiervon die zu wählende Wellenlänge abhängt. Abzuraten ist von allen Methoden die mit einer starken Gewebserwärmung einhergehen da hier auch die gefahr der Narbenbildung im ms (Millisekundenbereich) ansteigt. Eine Tattooentfernung ist nie in einer Stzung möglich bei Profitattoos muss man 10-20 Sitzungen bei gewählten Energiedichten von ca 8-10J/qcm rechnen. Selbstgemachte Tattoos sind in 5-10 Sitzungen entfernbar. Da die Behandlungen in 4-6wöchigen Intervallen erfolgen und Geld verschlingen sollte man sich den Beginn einer Tattooentfernung aus zeitlichen und finanziellen Gründen zuvor genau überlegen.