Frage von GFOLJ, 135

Wer kann noch an Gott glauben, wer hat ihn gesehen oder erfunden, ich möchte gerne, kann aber nicht mehr glauben, nach allem was in meiner Familie passiert ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andrastor, 27

oder erfunden

Erfunden wurde Gott vor etwa 3.000 Jahren von bronzezeitlichen Schaf-und Ziegenhirten welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Und zwar war dieser spezifische Gott JHW, Jachwe oder Jehova ursprünglich mehrere Götter verschiedener Märchen und Mythen aus Ägypten und den umliegenden Völkern.

Nach einer Idee des Pharaos Echnaton wurden diese mehreren Götter dann in einem Wesen zusammengefasst und als allmächtig beschrieben, was zu dem Gott führte den wir heute als Jachwe kennen.

Diejenigen die dies alles zusammenfassten und schriftlich festhielten nannten sich fortan Juden und es war die erste monotheistische Religion der Welt.

Etwa 1.000 Jahre später wurden diese Märchen und Mythen von Analphabeten durch den Horus-Mythos und eine romantisierte Version des Lebens von Julius Cäsar ergänzt und neu interpretiert und von griechischen Schreibern zusammengefasst, das Ergebnis nennt sich heute Bibel.

Fazit:

Es gibt keinen Gott. Gott ist nichts weiter als eine Erfindung, Mythen und Märchen, nichts weiter.

Antwort
von RevatiKKS, 36

Leider wissen die meisten Menschen viel zu wenig über Gott, unsere Beziehung zu Ihm und warum wir in dieser Welt sind. Darum ist es schwierig an Ihn zu glauben, wenn man das Gefühl hat, dass Er sich um nichts kümmert aber dennoch Forderungen an uns stellt.

In den vedischen Schriften finden wir nicht nur unzählige Beschreibungen Gottes, sondern es wird auch sehr ausführlich und logisch nachvollziehbar erklärt, in welcher Beziehung wir zu ihm stehen, wie wir diese Beziehung wiedererwecken un dadurch diese Welt hinter uns lassen können.

Diese materielle Welt ist ein Ort, den Gott für uns geschaffen hat, damit wir hier unsere Wünsche ausleben können. Wünsche die etwas egozentrisch, etwas egoistisch waren, von denen wir meinten, dass deren Erfüllung uns glücklicher machen würde. Wir wollten einmal das Gefühl kennenlernen, die Nr. 1 zu sein, uns allmächtig fühlen etc.

Das können wir hier , allerdings hat die Sache einen kleinen "Haken" - was auch immer wir tun, wir werden unweigerlich mit den Folgen konfrontiert, mögen diese nun positiv oder negativ sein. Egoistische Handlungen haben immer negative Folgen, ob uns das nun bewusst sein mag oder nicht. Und das ist es, was wir hier lernen können. 

Somit kann diese Welt niemals "perfekt" sein, denn wir sind es nicht. Sie ist kein Vergnügungspark, sondern eher eine "Erziehungsanstalt". Hier lernen wir aus (schmerzhafter) Erfahrung.

Dazu reicht ein Leben nicht aus, darum ist alles in der materiellen Welt vergänglich, darum  müssen wir immer wieder neue Körper annehmen. Mal als Mensch, mal als Tier, vielleicht sogar einmal als Pflanze . Das hängt ganz von unserem Bewusstsein, unseren Wünschen und unserem Karma ab.

Im Laufe vieler Leben sammelt sich einiges an Karma an, das dann zu wirken beginnt, wenn die passenden äußeren Umstände vorhanden sind.

Was uns in diesem Leben passiert hat seine Ursachen meistens in einem früheren Leben. Daran können wir uns in der Regel nicht erinnern.

Gott hat diese Gesetzmäßigkeiten geschaffen, damit wir aus den Reaktionen auf unsere Handlungen lernen können, wie wir uns richtig verhalten sollten. Nach dem Motto: "Wer nicht hören will, muss (leider) fühlen." So verlieren wir Schritt für Schritt das Vertrauen in die Erfüllung unserer egoistischen Wünsche und wenden und Gott wieder zu, der jederzeit bereit ist, uns hier wieder herauszuholen - wenn wir denn bereit sind, das zuzulassen.

Dieses lernen läuft über unseren unterbewussten Geist ab, der uns mit all unseren Erfahrungen von Körper zu Körper "begleitet".

Wir sind meistens ziemlich "kurzsichtig", sehen nur das, was im Moment geschieht, können den Zusammenhang nicht wahrnehmen.

Ich weiß nicht, was dir und deinen Familienmitgliedern alles passiert ist, aber es hatte sicher einen Sinn. Du kannst dir unsere Leben hier wie einen Traum vorstellen, der in vielen Fällen leider zum Albtraum wird. Aber irgendwann wird der Traum vorüber sein, wird jeder aufwachen. Und die egoistischen Wünsche, die uns hierher gebracht haben, die werden wir abgelegt haben, denn wir wissen dann, was daraus resultiert, wenn man sie sich erfüllt.

Gott wartet darauf, dass wir bereit sind "aufzuwachen". Und bis dahin versorgt er uns mit allem, was wir zum Leben benötigen, sorgt durch seen Gesetzmäßigkeiten dafür, dass wir genau die Erfahrungen machen die notwendig sind um unser "aufwachen" zu fördern.

Mehr kann und will Er nicht tun, denn Er hat uns unseren freien Willen gegeben. Ohne diesen freien Willen wären wir nichts als "seelenlose Roboter", die auf Knopfdruck funktionieren. Dann könnten wir nicht glücklich sein. 

Man kann nur wirklich an etwas glauben, wenn einem genügend Informationen zur Verfügung stehen und sich diese auch mit "gesundem Menchenverstand" nachvollziehen lassen

Wenn dir deine Religion zu wenige Informationen über Gott bietet, dann lies die Bücher von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada. Dort wirst du alles genauestens erklärt finden. Viele seiner Bücher kannst du supergünstig über das Internet kaufen.

Antwort
von JTKirk2000, 8

Wer kann noch an Gott glauben, wer hat ihn gesehen

Ich glaube an Gott, allerdings habe ich auch selbst einiges (und auch Bekannte von mir nicht minder) erlebt, was mich in diesem Glauben bestärkt hat. Gesehen habe ich Gott in meinem gegenwärtigen Leben noch nicht, aber dafür habe ich (wie im ersten Satz angedeutet) vieles erlebt, was mich in meinem Glauben an Gott bestärkt hat. 

wer hat ihn [...] erfunden,

Wer ihn erfunden hat, ist eine sehr interessante Frage. Interessant ist dahingehend sogar, inwiefern man von einer Erfindung ausgehen kann. Erfunden werden kann ja eigentlich nur etwas, was zumindest der Menschheit zuvor noch nicht gegenwärtig war (unabhängig davon, ob bekannt oder nicht). Wenn jedoch etwas eigentlich schon immer oder irgendwann zuvor gegenwärtig war oder wurde, aber erst später bemerkt wurde, so ist dies keine Erfindung, sondern eine Entdeckung und von einer ebensolchen würde ich bei Gott ausgehen, was ja irgendwie auch klar ist, da ich Gott als den Schöpfer der Schöpfung (des Universums) ansehe.

Soweit es den Gott des Judentums, Christentums und des Islam betrifft, taucht dieser zuerst in den Büchern Moses auf. Inwiefern Mose jedoch als Erfinder oder Entdecker Gottes angesehen werden kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.

ich möchte gerne, kann aber nicht mehr glauben, nach allem was in meiner Familie passiert ist?

Ich weiß nicht, was in Deiner Familie geschehen ist, aber ich weiß, dass wenn man ernsthaft an Gott zu glauben versucht, man mit entsprechender Geduld auch zum Glauben an Gott (wieder) finden kann. Es hängt eigentlich nur davon ab, ob man ehrlicher Absicht entsprechend (wieder) glauben möchte, entsprechend daran arbeitet, diesen Glauben (wieder) aufzubauen und vor allem, dass man sich Geduld (unter Umständen sogar sehr viel davon) mitbringt. Allerdings ist daran nicht unbedingt etwas schlimmes, wenn man entweder nicht die Absicht oder nicht die Geduld aufbringt, um einen (starken) Glauben an Gott zu entwickeln. Viel wichtiger als der Glaube allein (das wird auch in der Bibel entsprechend dargestellt), sind die Nächstenliebe, Vergebungsbereitschaft und Hilfsbereitschaft, ohne in irgendeiner Weise eine Gegenleistung zu erwarten.

Antwort
von Philipp59, 18

Hallo GFOLJ,

wenn man etwas Schlimmes gesehen oder selbst erlebt hat, ist es normal, dass man sich dann fragt, warum Gott das zugelassen hat. Oder man zweifelt daran, dass es ihn überhaupt gibt.

So schmerzvoll manches, was einem widerfährt ist, es sollte nicht dazu führen, dass man seinen Glauben für immer aufgibt! Damit das nicht geschieht, wäre es wichtig, Antworten auf die Frage zubekommen, warum Gott Leid und Böses zulässt.

Beweist die Existenz von Leid und Elend tatsächlich, dass es keinen Schöpfer gibt? Überlege einmal: Beweist ein Haus, das einmal voller Pracht und Schönheit war, inzwischen aber verlassen und völlig heruntergekommen ist, dass es keinen Erbauer hat? Müsste man nicht vielmehr die Frage stellen, was in der Zwischenzeit geschehen ist und warum sich der Erbauer des Hauses sich anscheinend nicht mehr angemessen um sein Eigentum kümmert und es in Ordnung hält? Was ist also mit unserer Welt geschehen, dass sie in einen solchen schlimmen Zustand geraten ist? Und welche Rolle spielt dabei Gott?

Nun, wenn man an die Anfänge der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, stellt man fest, dass Gott den Menschen einen denkbar guten Start ins Leben gegeben hat. Sie hatten alles, was sie brauchten in überreichem Maß. Leider nahmen sie Gott gegenüber keine dankbare Haltung ein und wandten sich von ihm ab. Stattdessen folgten sie lieber den leeren Versprechungen des Hauptgegners Gottes, Satans des Teufels.

Gott beschloss in seinem Weitblick, nicht sofort dagegen vorzugehen, sondern die Menschen in ihren eigenwilligen Bestrebungen erst einmal gewähren zu lassen. Das zog allerdings schlimme Folgen für die gesamte Menschheit nach sich. Die Menschen verloren ihre Makellosigkeit an Körper und Geist nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre sämtlichen Nachkommen, also auch für uns. Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Mord geschah. Nach und nach öffneten sich immer mehr Tür und Tor für jede Art von Schlechtigkeit. Da die Menschen nicht bereit waren, sich an die liebevollen Anweisungen und Grundsätze Gottes, die ja eigentlich nur ihrem Schutz dienten, zu halten, drifteten sie immer mehr in ein Leben der Gottlosigkeit und Bosheit ab. Diese Entwicklung zog sich über die vielen Jahrhunderte bis heute hin. Dennoch besteht kein Grund zum Pessimismus! Warum kann man das sagen?

Nun, Gott hatte von Anfang an entschieden, Böses und Leid nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In dieser Zeit hatten die Menschen die Chance zu erkennen, dass ihre Unabhängigkeit von Gott nicht zu einem besseren Leben führt, sondern eher im Gegenteil. Inzwischen ist, wie die Bibel deutlich zeigt, die Zeit, in der Gott die Menschen schalten und walten lässt, fast abgelaufen. Bald wird Gott in das Weltgeschehen eingreifen und dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung hergestellt werden. Zu diesem Zweck hat er seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, als Regenten über die Erde eingesetzt, der seine Herrschaft bald antreten wird. Dann werden sich viele sehr schöne Vorhersagen , die die Bibel macht, erfüllen. Dazu zählt auch folgendes Versprechen Gottes an die Benachteiligten dieser Erde: "Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten.  Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen" (Psalm 72:12-14).

In dieser Zeit wird niemand mehr Grund zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit haben, denn dann wird auch das wahr werden, was in folgenden ergreifenden Worten zum Ausdruck kommt: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16). Die Menschen werden dann weder krank noch hungrig sein. Es wird einfach an nichts mangeln!

Nun mal ehrlich: Hältst Du das für zu schön, um wahr zu sein? Berücksichtige dabei jedoch bitte, dass sich die Voraussagen der Bibel immer als zuverlässig und wahr erwiesen haben! Außerdem hat Gott schon millionenfach bewiesen, dass er diejenigen, die treu zu ihm stehen, nicht im Stich lässt. Sein innigster Wunsch ist es, dass ihn so viele Menschen wie möglich kennenlernen und eine Freundschaft zu ihm aufbauen. "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen", heißt es in der Bibel (Jakobus 4:8). Diese Einladung kann jedermann annehmen und sie führt ihn heute schon zu einem glücklicherem Dasein und in der Zukunft zu einem Leben in vollkommenem Glück und Frieden. Denkst Du nicht, dass es sich lohnt, auf ein solches Leben hinzuarbeiten?

LG Philipp

Antwort
von carocarl, 61

Glaub mir, es gibt immer Zeiten, wo man zweifelt, aber nicht vergessen: Gott steht immer hinter dir und deiner Familie! Denn so einfach werden Probleme nicht gelöst, sonst gäbe es ja auch keinen Krieg oder Armut und Hunger. Das ist die Realität. Gott ist dazu da, dir in solchen schlimmen Phasen im Leben zu helfen und dir Kraft zu schenken! Aber wenn du nicht zulässt, dass Gott in dein Leben kommt, indem du nicht an ihn glaubst, wird Gott auch nichts bewirken können.

Also liegt es eigentlich an dir! Ich hoffe du findest den Weg zu Gott und hab Hoffnung!! Das sind alles Phasen im Leben, die aber auch irgendwann verschwinden!

Ich gebe dir noch ein Bibelvers mit, der bei mir viel bewirkt hat:

"Ich versichere euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: "Rücke dich von hier nach da", und er würde sich bewegen. Nichts wäre unmöglich"- Matthäus 17:20

Denk mal darüber nach♡

Alles Liebe und bleib stark!

Kommentar von GFOLJ ,

Danke, für Deine klugen und tröstlichen Worte, ich werde immer an Dich denken, wenn es mir nicht gut geht und ich an meine Mutter denken muss, die 12 Jahre an Krebs gelitten hatte, sie war ein sehr gläubiger Mensch und betete zu Gott und Maria, aber sie musste schrecklich leiden und ich war immer bei ihr, wenn sie 3- 4 mal ins Krankenhaus gebracht wurde, wo die Ärzte Ihr Hypochondrie vorwarfen. Ich danke Dir noch mals von ganzem Herzen, Deine M.

Kommentar von carocarl ,

Freut mich, dass ich dir zumindest ein bisschen Kraft schenken konnte! Das tut mir Leid für deine Mutter, aber denke daran, dass sie nun an einem besseren Ort ist, ohne Schmerz und Leid.

Falls du irgendwann mal jemanden zum Reden braucht, kannst du mir gerne schreiben :)

Liebe Grüße 

Kommentar von KaeteK ,

Zu Maria betet man ja auch nicht...Sie kann nicht helfen. In vielen Familien, auch in gläubigen Familien gibt es Krankheit und viel Leid, dennoch haben Christen, die Jesus Christus als ihren Erlöser angenommen haben und Ihm nachfolgen eine lebendige Hoffnung, die über den Tod hinaus geht. Ist man ein Kind Gottes, so ist der Tod nur ein Durchgang zum ewigen Leben. Da gibt es dann kein Leid mehr, nur noch Freude, Freude weil Christen dann beim ihrem geliebten Herrn sind.

Johannes 11
25Jesus spricht zu ihr /zu Marta): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;26und wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Glaubst du das, GFOLI?

Römer 8 18
Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind,
verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns
geoffenbart werden soll.

Römer 8 38
Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten,39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.

Diese Bibelstelle war übrigens die Predigt zur Beerdigung meiner Mutter. lg

Antwort
von Kobolt23, 59

Hallo erstmal,

das liegt an niemanden das du aufgehört hast zu glauben manche Elke ern sagen es gibt den und manche sagen es gibts Ihn nicht das unterscheidet sich öfters aber merk dir eins du entscheidest allein darüber ambesten ist immer hör auf dein herz.

Ich hofe ich konnte dir helfen

Antwort
von Raubkatze45, 29

Gott schauen werden wir in der Ewigkeit, als sterblicher Mensch ist dies nicht möglich. Gott hat sich aber geoffenbart und ist aus Liebe zu uns Mensch geworden in Jesus Christus. Auch in der Zeit seines irdischen Lebens hat er das Leid nicht hinweggenommen, wohl aber es selbst durchlitten und damit von aller Sinnlosigkeit befreit. Er hat Menschen geholfen, wo immer er dem Leid begegnet ist und will auch uns zu mitleidenden und mitfühlenden Menschen machen. Wer Christ sein will, steht immer auch in der Nachfolge Christi und dessen Anspruch "Wer mein Jünger sein will, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach".

Gott will das Leid nicht, aber Gott lässt die menschliche Freiheit zu, weil er den
Menschen mit seiner Fähigkeit zu Freiheit und Verantwortung will. Genau das
kann er aber auch zum Schaden für sich, die Mitmenschen und die ganze Schöpfung missbrauchen. Weil Gott das weiß und in Christus selbst erlitten hat, ist uns keine heile Welt versprochen, sondern ein vollkommenes Glück erst im Himmel verheißen. Darüber hinaus gibt es auch eine Eigenständigkeit der Schöpfung - die Gesetze der Natur, die sich in Naturkatastrophen, Krankheiten etc. auch auf belastende Weise auf den Menschen auswirken. Es gibt widergöttliche Kräfte, die zerstörerisch wirken können. Seit dem Sündenfall ist die Welt nicht mehr vollkommen.

Wer nur in guten Zeiten an Gott festhält, dessen Glaube und Liebe sind nichts wert, sondern nur wie eine Fahne im Wind.

 
Antwort
von comhb3mpqy, 22

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Ich stelle Dir gleich auch noch einen Link in die Kommentare zu dieser Antwort.

Antwort
von suesstweet, 24

Es gibt etliche Menschen die trotz all dem Leid an Gott glauben. Auch wenn sie alles verlieren; verlieren sie den Glaube an Gott nicht. Weil das Wichtigste auf dieser Welt ist dein Glaube an Gott. Dass du schwierige Zeiten erlebst, heißt, dass du von Gott geprüft wirst. Nach guter Geduld kommen immer schöne Dinge auf Einem zu... Am Ende kommt das Wohl. Das müsstest du wissen.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Ach, liebe Süsstweet, woher soll die FS das denn WISSEN??? - Glauben wäre besser, denn: "Wer*s glaubt wird selig"...:)

Kommentar von suesstweet ,

Seelig ja... 😇

Antwort
von zenit2016, 50

Der Mensch stammt vom Gott weil er eine Seele hat. Das Leid auf Erde kann der Gott nicht verhindern, weil er keine technischen Möglichkeiten dazu hat, er weiss aber alles und es wird eines Tages für Verstorbene die Abrechnung geben

Kommentar von asdhagfshasdhh ,

Ich weiß nicht, reicht es wirklich als Bestätigung das es Gott gibt nur das wir eine Seele haben? Oder wie definierst du Seele überhaupt?

Kommentar von zenit2016 ,

Nur der Mensch besitzt eine komplexe Intelligenz und Selbstwahrnehmung, das kann die Evolution nicht hervorbringen nur die Natur also Gott. Die Evolution kann es gegeben haben, angefangen hat es alles aber durch die Erschaffung des Menschen durch Gott

Kommentar von Borowiecki ,

Technische Möglichkeiten ?!! Unsere Seele als Beweis ?!! Hab  ihre schon eine Seele gesehen ? Wo rüber spricht ihr beide ? Ich empfehle einfache Lösung . Lessen die Bibel

Kommentar von zenit2016 ,

für die Bibel gibt es keine Beweise. Keine tech. Möglichkeiten bedeutet, dass der Gott nicht in der Lage ist, auf Erde einzugreifen

Kommentar von RevatiKKS ,

So, so, Gott braucht also "technische Möglichkeiten" um einzugreifen. Wo hast du das denn gelernt? Ich dachte immer wer ein ganzes Universum erschaffen kann sollte doch auch in der Lage sein, einzugreifen, wenn etwas in die falsche Richtung läuft - sofern er es will.

Die Definition Gottes ist doch, dass Er allmächtig und allwissend ist.

Nun gut, allwissend ist Er ja nach deinem Gottesbild immer noch, aber wo ist deiner Meinung nach Seine Allmacht geblieben???

Kommentar von zenit2016 ,

Er hat nur die Abrechnung nach dem Tod des Menschen als Macht, eingreifen kann er nicht.

Kommentar von Raubkatze45 ,

ein seltsames Gottesbild. Christlich ist es jedenfalls nicht. Gott ist und bleibt immer Herr der Geschichte und kann eingreifen wann und wo er will. Er ist nicht an "technische Möglichkeiten" gebunden.

Kommentar von zenit2016 ,

dafür hat die Bibel keine Beweise, bei größten Verbrechen der Welt ist auch kein Eingreifen sichtbar gewesen

Antwort
von larsi95, 48

Ob du an Gott glaubst oder nicht ist egal. Wichtig ist dass du an dich glaubst.. Sonst hast du schon verloren

Kommentar von Bolonese ,

Na egal ist es nicht, da er existiert möchte er logischerweise auch das wir an ihn glauben und beten, so haben wir Kontakt zu ihm und sind ihm so nahe. Ohne glaube an ihn & seinen Sohn Jesus werden wir kein ewiges leben bekommen. Er hat es gesagt und Jesus hat es gesagt. Ich hab viel durchgemacht aber der glaube konnte ich dennoch nie verlieren, ich werde ihn eines Tages sehen, ich glaube daran, ich will es auch, jeder will Gott irgendwann sehen aber ohne Glaube wird das nichts, es gibt Himmel und Hölle (Feuersee) jeder ist da frei wohin er gehen möchte. Jesus hat uns die Türe geöffnet, hindurchgehen (durch glaube an ihn) müssen wir aber schon selber :)

Kommentar von larsi95 ,

das ist deine Meinung.. die toleriere ich, Teile ich aber nicht. du kannst das alles nicht beweisen! für sich selbst gibts beweise. wir alle existieren, wir können uns anfassen uns sehen uns hören. wir haben nur dieses eine leben und ich (bitte nicht persönlich nehmen) finde es verschwendete Zeit sich mit etwas zu befassen was nur virtuell existiert. Gott kommt nicht und nimmt jmd in den arm wenn er weint oder redet mit jemanden der dabei ist sich aufzugeben! zu viel leid auf der Welt und er lässt das zu?? nein ich glaube nur an mich selbst. an meine träume, an meine Ziele für die ich jeden morgen aufstehe

Antwort
von Wilfri, 10

Du stellst eine Beziehung her zwischen dem, was in deiner Familie passiert ist und Gott. Man muss also deine Frage interpretieren und unterstellen, dass es Schreckliches gab, dessen Urheber du in Gott sehen würdest, wenn es ihn tatsächlich gibt. Ich kann diese Beziehung aber ohne nähere Information nicht herstellen. Entweder mache ich Gott für alles verantwortlich und sage, wenn es so ist, dann kann es ihn nicht geben, weil er so handelt, wie ich es nicht erwarte, oder es gibt ihn gar nicht und wir sind unserem Schicksal ausgesetzt und haben keine Zukunftserwartung.

Nach meinen Erfahrungen ist Gott Schöpfer aller Dinge und hat auch alles in seiner Hand. Allerdings hat er verschiedene Dinge in unsere Hände zur Entscheidung gelegt, deren Auswirkungen von uns Menschen zu vertreten sind.

Schicksalhafte Ereignisse im Leben eines Menschen sind Folge des Sündenfalles von Adam und Eva und allen ihren Nachkommen. Das gilt zum Beispiel dafür, dass wir alle sterben müssen.

Auch darauf hat Gott eine Antwort. Er gibt uns Menschen eine reale Chance aus dem Glauben heraus. Diese Chance vollendet sich jedoch erst am Tage der Wiederkunft Jesu. Für Menschen ohne Gott gibt es keine Chance, weil sie das Angebot abgelehnt haben. Diejenigen, die an Jesus und Gott glauben werden das ewige Leben bekommen und zwar ohne Krankheit und Tod und Schmerzen auf einer neuen Erde, die die Sünde und Ungerechtigkeit nicht kennt.

Eines ist sicher: Gott ist nicht für die Ungerechtigkeit auf dieser Welt verantwortlich. Die Verantwortung müssen wir dafür schon bei Menschen und Satan sowie seinen Engeln suchen. Und dafür brauchen wir keinen Glauben, denn wir erleben es täglich.

Antwort
von Borowiecki, 29

Gott ist über alle zu sehen . Da für was in deine Familie geschehen ist , ist nicht er verantwortlich sondern nur deine Familie selbst weil ER hat Menschen der freier Wahl sich zu entscheiden gegeben was die mit ihren Leben machen wollen . Jede Minute , Stunde , Tag passieren schreckliche Dinge auf dem Welt trotzdem Millionen glauben an Gott . Die , die sehen oder anfassen wollten als Beweis seine Existenz waren nie richtig gläubig wie der Judas aus der Bibel Geschichte .

Antwort
von klausontheroad, 13

WER WILL denn, dass Du ihm / ihr/ ihnen glaubst?  Wenn Du wissen willst, mach Dich schlau. Kontaktiere Gott, dann weisst Du, wenn er sich nicht meldet, weisst Du zumindest, dass er mit Dir nichts am Hut hat.

Antwort
von SiroOne, 44

Gott ist eine Fantasiefigur genau wie Mickey Mouse oder Donald Duck.

Kommentar von Borowiecki ,

Und genau wie du

Antwort
von Rationales, 24

Du wirst erst lebenstüchtig und erwachsen, wenn Du den Religionswahn ablegst. Gott ist eine Fantasiefigur und alle Religionen Irrsinn - nur gemacht, um gläubige Schafe auszubeuten.

Kommentar von GFOLJ ,

Und den Männern Macht geben. Warum ist es nicht möglich, dass Gott eine Frau ist, Frauen haben und hatten immer so wenig in der Religion zu melden, Warum?

Kommentar von Rationales ,

Seltsamer Kommentar von "GFOLJ".

Wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es weder einen weiblichen noch einen männlichen.

Eine Feminismusdebatte hierzu ist keineswegs angebracht. Ebensowenig das "Wunschdenken", daß man gern eine Gottfrau hätte, weil man eine solche als gerecht fände.

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