Ich hatte nie Gitarrenunterricht, alle "einfachen" Griffe klappen aber schon wirklich gut. Um mehr Lieder zu spielen zu können möchte ich nun die Barré-Griffe in Angriff nehmen. Dafür bin ich auf der Suche nach Übungen, die dabei helfen, vorallem geht es ja auch darum genügend Druck auf die Saiten zu bringen, damit das ganze auch sauber klingt.

Dabei kann nur helfen, diese Griffe immer und immer wieder zu üben, bis sie so klingen wie sie klingen sollen.
Und ja, das ist mit Frust und Schmerzen verbunden!
Trotzdem noch viel Spaß mit deiner Gitarre.
Zwei Worte bei Google: Barré + Übung
Ergebnis z.B.:
http://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Barrégriffe
scheint ganz brauchbar, oder ;)
Ok, soweit war ich auch schon, ich habe auch so nette Übersichten, wie die Griffe "funktionieren". was mich interessiert - mit welchen Übungen,kann ich meine Fingermuskulatur stärken um genügend Karft auszuüben und welche Wechsel sind vielleicht gerade für Anfänger leicht zu greifen .... - trotzdem Danke fürs googeln ;-)
Hm, habe Dich wohl unterschätzt. Sollte man ja nie tun. Tja, dann hilft wirklich nur noch das was "galix" bereits sagte. Noch ein Tipp, es kommt gar nicht so sehr auf Kraft an, sondern darauf diese möglichst gleichmäßig über das Griffbrett zu verteilen und den Barré-Finger gerade zu halten.

als Vorübung erst mal üben, e und a mit Mittelfinger, Ringfinger und kleinem Finger (schnell) statt wie bisher mit Zeigefinger, Mittelfinger u. Ringfinger zu greifen. Das mit anderen Griffen kombinieren.
Erst danach den Zeigefinger dazu und F, f, b, Fis, fis, h und ähliche als Barre in Dein Repertoire aufnehmen.

Das dauert ziemlich lange, aber Dehn- und Streckübungen erleichtern die Umsetzung in der Griffhand. Wobei nicht nur die natürliche Dreh- und Beugerichtung der Hand berücksichtigt werden muss, sondern auch die Antipoden. Später dann auch gegen die Gelenkrichtung, also nicht nur beugen, sonder auch nach links und rechts auslenken. Aber Vorsicht, ab ist ab. Ich zum Bleistift kann den kleinen Finger der linken Hand in die geschlossene Faust nehmen und die Fingerspitze dabei am Daumen ´rausschauen lassen, ohne ihn abzubrechen. Hat aber mehrere Jahre gedauert, und wie gesagt: Vorsichtig dabei!! ;-)
Mein Tipp: Kapodaster auf den 5. Bund klemmen und dann Barre-Griffe ab der 6. Lage greifen. Der Effekt: Durch den Kapo wird die Saitenlage flacher. Dann im Laufe der Zeit den Kapo in tiefere Bünde setzen, damit dann auch die breiteren Bünde einbezogen werden. Die eigentliche "Kraft" entwickelt sich übrigens nicht in den Fingern (die haben streng genommen keine Muskeln, nur Sehnen), dafür umso mehr im Daumenballen und sogar der Handkante. Ausschlaggebend sind darum die richtigen Winkel von Daumen, Handgelenk und sogar Ellenbogen- und Schulterhaltung. Hilfreich ist auch, mit dem Arm der Anschlagshand einen leichten stabilisierenden Gegendruck herzustellen.
http://guitartv.podspot.de/post/guitar-tvde-film-210-barregriffe/
So gehts schnell, ohne Schmerzen, ohne Frust!